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	<title>Kommentare zu: Auch Hundebesitzer kÃ¶nnen aus Fehlern lernen!</title>
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	<description>Konstanz und rund um</description>
	<pubDate>Mon, 15 Jun 2026 10:37:45 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Andreas Weber</title>
		<link>http://www.tmw-kn.com/blog/2005/10/08/auch-hundebesitzer-konnen-aus-fehlern-lernen/#comment-110180</link>
		<dc:creator>Andreas Weber</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Jul 2007 12:52:19 +0000</pubDate>
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		<description>Schade, dass dieser Artikel schon so alt ist, oder schade, dass ich ihn erst jetzt bemerkt habe. Trotzdem denke ich, dass die Jammertante mit dem Vorzeigehund einer kurzen LÃ¤uterung auch von mir bedarf: 
Durch ihre alberne und unsachliche Klage beweist sie, dass sie gut den Durchschnitt der â€žmodernenâ€œ Hundebesitzer reprÃ¤sentiert, der dieses Haustier ausschliesslich zur Befriedigung der Befindlichkeiten der eigenen, armseligen Existenz angeschafft hat. Nur ein sehr geringer Prozentsatz der heutigen Hundebesitzer benÃ¶tigt dieses Haustier wirklich zu einem anderen, weniger egoistischen Zweck. Ebenso verteilt verhÃ¤lt es sich mit dem VerstÃ¤ndnis des Tieres als solches und der angemessenen Erziehung des Selben. Und damit sind wir genau beim Thema: Es sind die egoistischen und verschobenen Ansichten und die daraus folgenden, rÃ¼cksichtslosen Verhaltensweisen, die die heutigen Hundebesitzer zum Ã„rgernis und oft zur Gefahr fÃ¼r ihre Mitmenschen machen. Die meisten sind nicht in der Lage, oder in ihrer Arroganz einfach nicht gewillt, einen anderen Blickwinkel auf die Dinge, die uns umgeben einzunehmen. Sie erwarten VerstÃ¤ndnis fÃ¼r sie und ihren Hund, sind aber nicht bereit, fÃ¼r andere gleiches aufzubringen. Immer wieder erlebt man Hundebesitzer, die ihr naiv-romantisches Wunschdenken auf Ihren Vierbeiner abbilden und dabei den natÃ¼rlichen, tierischen BedÃ¼rfnissen ihrer Lieblinge keinerlei Tribut mehr zollen. Bezeichnenderweise meinen aber alle von sich, gute Hundebesitzer zu sein. Nur die Hunde haben halt zuweilen einen eigenen â€žCharakterâ€œ, nicht wahr?!. Sicher schauen alle regelmÃ¤ssig im Privatfernsehen diese â€žHunde-Nannyâ€œ Sendung an. Ich habe keine Ahnung, ob die wirklich so heisst, aber es hat mir ein kurzer Sendeblock zwischen zwei Werbungen genÃ¼gt um zu verstehen, dass dort immer dem Hundehalter eine Erziehung zuteil wird, niemals den Hunden. Das ist doch sehr bezeichnend, oder? 
Deshalb will ich hier mal ein besonders plakatives Gleichnis spinnen: Stellt Euch vor, ein paar Kinder im Vorschulalter ballern mit scharfer Munition auf Feldwegen oder in WÃ¤ldern umher, und die begleitende Mutter antwortet darauf angesprochen: â€žAch, die wollen doch nur spielen.â€œ Undenkbar? UnerhÃ¶rt? Mit gleicher Logik argumentieren Hundebesitzer regelmÃ¤ssig. Einer hat mal zu mir gesagt: â€žIch kenne meinen Hund.â€œ Ihm war in seiner egoistischen Denkweise dabei sicher nicht klar, wie wenig mir diese Aussage nÃ¼tzt, selbst wenn ich davon ausgehen kÃ¶nnte, dass sie wahr ist. 
Darum liebe Hundenarren: Bitte versucht doch mal, andere Blickwinkel einzunehmen. Z.B. den eines Familienvaters, der beim Spaziergang mit seinen Kleinkindern einem fÃ¼r sie riesengrossen SchÃ¤ferhund begegnet, der in strammem Trab die Gegend durchmisst. Sein Frauchen/Herrchen ist noch nicht mal in Sichtweite. Man muss wirklich kein Hundehasser sein, um hier um das Wohlergehen mindestens seines Nachwuchses zu bangen. Oder die Sicht eines LÃ¤ufers oder Radfahrers, der â€“sich plagend- natÃ¼rlich mit hÃ¶herer Geschwindigkeit daher kommt und nicht weiss, ob ihm der tobende DÃ¶ner da vorne gleich in Vorderrad oder Bein beisst. Beide MÃ¶glichkeiten wird er normalerweise zu vermeiden suchen, denn sie gelten zusammen mit einem sicher folgenden Sturz als durchaus schmerzhaft. 
Ist das fÃ¼r Euch so schwer zu verstehen? Wir kennen weder Euch noch Eure Hunde und sind auf das angewiesen, was wir an Verhalten sehen und einschÃ¤tzen kÃ¶nnen. Wie beruhigend wirkt da ein sichtlich gehorsamer Hund, der â€“auch wenn es dem Halter unnÃ¶tig erscheint- fÃ¼r den kurzen Moment der unmittelbaren Begegnung an der kurzen Leine gehalten wird. Das wÃ¤re ein klares, verstÃ¤ndliches Signal. 
In der nahen Schweiz Ã¼brigens habe ich ganz andere Erfahrungen gemacht. Hier scheint das VerstÃ¤ndnis des Hundes noch deutlich gesÃ¼nder zu sein. Hier wird auch in ortsnahen Regionen ein frei laufender Hund selbstverstÃ¤ndlich zu sich gerufen und angeleint, wenn man anderen Leuten begegnet. Und die Hunde gehorchen hier angemessen. Ein jugendliches MÃ¤dchen (Jungen in selbem Alter ordnete man frÃ¼her gerne den Flegeljahren zu) liess ihren Hund sogar â€žSitzâ€œ machen, wÃ¤hrend unserer Begegnung. Klar, dass ich mich da gerne und freundlich bedanke. Ein durchaus lÃ¶bliches Verhalten. 
Alle Hundebesitzer jedoch, die z.B. einem Gast einen Sitzplatz verwehren, weil ja gerade der Hund dort sitzt/liegt, gehÃ¶ren m.E. geschlagen. Ebenso sollte mit Solchen verfahren werden, die Hundehaufen nicht vorschriftsmÃ¤ssig entsorgen. 
Generell zweifle ich an, dass all die sichtbaren Hundehalter trotz ihrer Ãœberzeugung eine artgerechte Haltung ihrer Hunde realisieren kÃ¶nnen. Die meisten wissen ja nicht mal, was das fÃ¼r ihren Hund bedeutet. In der Parkanlage am Klinikum Reichenau kann man oft einen besonders krassen Fall von TierquÃ¤lerei am geliebten Vierbeiner beobachten: Hier landet regelmÃ¤ssig eine Frau, deren Hund derart fett gefressen ist, dass man nicht einmal mehr die Rasse erkennen kann. Dieser Hund ist nicht mehr in der Lage 3 m zu Laufen, ohne verschnaufen zu mÃ¼ssen. Sie trÃ¤gt die Fettrolle aus dem, und ins Auto. Warum lasst ihr Hundeliebhaber das zu? Hier wÃ¤ret ihr an der Reihe mit einer Intervention. Uns steht so etwas ja nicht zu.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Schade, dass dieser Artikel schon so alt ist, oder schade, dass ich ihn erst jetzt bemerkt habe. Trotzdem denke ich, dass die Jammertante mit dem Vorzeigehund einer kurzen LÃ¤uterung auch von mir bedarf:<br />
Durch ihre alberne und unsachliche Klage beweist sie, dass sie gut den Durchschnitt der â€žmodernenâ€œ Hundebesitzer reprÃ¤sentiert, der dieses Haustier ausschliesslich zur Befriedigung der Befindlichkeiten der eigenen, armseligen Existenz angeschafft hat. Nur ein sehr geringer Prozentsatz der heutigen Hundebesitzer benÃ¶tigt dieses Haustier wirklich zu einem anderen, weniger egoistischen Zweck. Ebenso verteilt verhÃ¤lt es sich mit dem VerstÃ¤ndnis des Tieres als solches und der angemessenen Erziehung des Selben. Und damit sind wir genau beim Thema: Es sind die egoistischen und verschobenen Ansichten und die daraus folgenden, rÃ¼cksichtslosen Verhaltensweisen, die die heutigen Hundebesitzer zum Ã„rgernis und oft zur Gefahr fÃ¼r ihre Mitmenschen machen. Die meisten sind nicht in der Lage, oder in ihrer Arroganz einfach nicht gewillt, einen anderen Blickwinkel auf die Dinge, die uns umgeben einzunehmen. Sie erwarten VerstÃ¤ndnis fÃ¼r sie und ihren Hund, sind aber nicht bereit, fÃ¼r andere gleiches aufzubringen. Immer wieder erlebt man Hundebesitzer, die ihr naiv-romantisches Wunschdenken auf Ihren Vierbeiner abbilden und dabei den natÃ¼rlichen, tierischen BedÃ¼rfnissen ihrer Lieblinge keinerlei Tribut mehr zollen. Bezeichnenderweise meinen aber alle von sich, gute Hundebesitzer zu sein. Nur die Hunde haben halt zuweilen einen eigenen â€žCharakterâ€œ, nicht wahr?!. Sicher schauen alle regelmÃ¤ssig im Privatfernsehen diese â€žHunde-Nannyâ€œ Sendung an. Ich habe keine Ahnung, ob die wirklich so heisst, aber es hat mir ein kurzer Sendeblock zwischen zwei Werbungen genÃ¼gt um zu verstehen, dass dort immer dem Hundehalter eine Erziehung zuteil wird, niemals den Hunden. Das ist doch sehr bezeichnend, oder?<br />
Deshalb will ich hier mal ein besonders plakatives Gleichnis spinnen: Stellt Euch vor, ein paar Kinder im Vorschulalter ballern mit scharfer Munition auf Feldwegen oder in WÃ¤ldern umher, und die begleitende Mutter antwortet darauf angesprochen: â€žAch, die wollen doch nur spielen.â€œ Undenkbar? UnerhÃ¶rt? Mit gleicher Logik argumentieren Hundebesitzer regelmÃ¤ssig. Einer hat mal zu mir gesagt: â€žIch kenne meinen Hund.â€œ Ihm war in seiner egoistischen Denkweise dabei sicher nicht klar, wie wenig mir diese Aussage nÃ¼tzt, selbst wenn ich davon ausgehen kÃ¶nnte, dass sie wahr ist.<br />
Darum liebe Hundenarren: Bitte versucht doch mal, andere Blickwinkel einzunehmen. Z.B. den eines Familienvaters, der beim Spaziergang mit seinen Kleinkindern einem fÃ¼r sie riesengrossen SchÃ¤ferhund begegnet, der in strammem Trab die Gegend durchmisst. Sein Frauchen/Herrchen ist noch nicht mal in Sichtweite. Man muss wirklich kein Hundehasser sein, um hier um das Wohlergehen mindestens seines Nachwuchses zu bangen. Oder die Sicht eines LÃ¤ufers oder Radfahrers, der â€“sich plagend- natÃ¼rlich mit hÃ¶herer Geschwindigkeit daher kommt und nicht weiss, ob ihm der tobende DÃ¶ner da vorne gleich in Vorderrad oder Bein beisst. Beide MÃ¶glichkeiten wird er normalerweise zu vermeiden suchen, denn sie gelten zusammen mit einem sicher folgenden Sturz als durchaus schmerzhaft.<br />
Ist das fÃ¼r Euch so schwer zu verstehen? Wir kennen weder Euch noch Eure Hunde und sind auf das angewiesen, was wir an Verhalten sehen und einschÃ¤tzen kÃ¶nnen. Wie beruhigend wirkt da ein sichtlich gehorsamer Hund, der â€“auch wenn es dem Halter unnÃ¶tig erscheint- fÃ¼r den kurzen Moment der unmittelbaren Begegnung an der kurzen Leine gehalten wird. Das wÃ¤re ein klares, verstÃ¤ndliches Signal.<br />
In der nahen Schweiz Ã¼brigens habe ich ganz andere Erfahrungen gemacht. Hier scheint das VerstÃ¤ndnis des Hundes noch deutlich gesÃ¼nder zu sein. Hier wird auch in ortsnahen Regionen ein frei laufender Hund selbstverstÃ¤ndlich zu sich gerufen und angeleint, wenn man anderen Leuten begegnet. Und die Hunde gehorchen hier angemessen. Ein jugendliches MÃ¤dchen (Jungen in selbem Alter ordnete man frÃ¼her gerne den Flegeljahren zu) liess ihren Hund sogar â€žSitzâ€œ machen, wÃ¤hrend unserer Begegnung. Klar, dass ich mich da gerne und freundlich bedanke. Ein durchaus lÃ¶bliches Verhalten.<br />
Alle Hundebesitzer jedoch, die z.B. einem Gast einen Sitzplatz verwehren, weil ja gerade der Hund dort sitzt/liegt, gehÃ¶ren m.E. geschlagen. Ebenso sollte mit Solchen verfahren werden, die Hundehaufen nicht vorschriftsmÃ¤ssig entsorgen.<br />
Generell zweifle ich an, dass all die sichtbaren Hundehalter trotz ihrer Ãœberzeugung eine artgerechte Haltung ihrer Hunde realisieren kÃ¶nnen. Die meisten wissen ja nicht mal, was das fÃ¼r ihren Hund bedeutet. In der Parkanlage am Klinikum Reichenau kann man oft einen besonders krassen Fall von TierquÃ¤lerei am geliebten Vierbeiner beobachten: Hier landet regelmÃ¤ssig eine Frau, deren Hund derart fett gefressen ist, dass man nicht einmal mehr die Rasse erkennen kann. Dieser Hund ist nicht mehr in der Lage 3 m zu Laufen, ohne verschnaufen zu mÃ¼ssen. Sie trÃ¤gt die Fettrolle aus dem, und ins Auto. Warum lasst ihr Hundeliebhaber das zu? Hier wÃ¤ret ihr an der Reihe mit einer Intervention. Uns steht so etwas ja nicht zu.</p>
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		<title>Von: Christian Harsch</title>
		<link>http://www.tmw-kn.com/blog/2005/10/08/auch-hundebesitzer-konnen-aus-fehlern-lernen/#comment-18</link>
		<dc:creator>Christian Harsch</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Oct 2005 06:57:32 +0000</pubDate>
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		<description>Bei der LektÃ¼re dieses Artikels muÃŸte ich grinsen und kann es mir nicht verkneifen aus der Sicht eines Nicht-Hunde-Halters etwas dazu zu sagen. Wer solch ein Geheul anstimmt und dabei Klage erhebt, der sollte wenigstens den Mut haben, seinen Namen zu nennen. Aus der AnonymitÃ¤t heraus, um sich zu schlagen ist ein sicheres Zeichen von Feigheit. Unsicherheit und SchuldbewuÃŸtsein. Wie gesagt, ich habe keinen Hund, ich bin LÃ¤ufer und ich bin Allergiker. All das macht mich jedoch keineswegs zum Hundehasser. Hunde sind mir schlicht und einfach egal und am liebsten, wenn sie Abstand von mir halten. Der Hund als solches ist einfach ein Lebewesen und muss somit respektiert und ordentlich behandelt werden. Da der Hund weit unter dem Menschen steht kann er auch keine Verantwortung Ã¼bernehmen. An seinem etwaigen Fehlverhalten ist daher der Mensch schuld, oder anders ausgedrÃ¼ckt: Das Ar...lo.. des Hundes befindet sich am oberen Ende der Leine. Schaut doch einfach mal genau hin, was fÃ¼r ein HÃ¤ufchen menschliches Elend Ã¼brig bleibt, wenn man manchem breitschultrig daher kommenden Kerl seinen Kampfhund und somit sein SelbstbewuÃŸtsein wegnimmt.  Es ist der Halter, der ihn vermenschlicht. ihn weit Ã¼ber seine eigentliche Position in der Evolution erhebt und ihn heillos Ã¼berschÃ¤tzt, was seine Aufgaben und FÃ¤higkeiten betrifft. Ich rede hier nicht von den artspezifischen FÃ¤higkeiten, die uns Menschen nutzen, sondern von den angeblichen Charaktereigenschaften, die schlicht und einfach in ihn hineininterpretiert werden mit dem vergeblichen Ziel den eigenen Hund zu vermenschlichen. Ebenso wie die unbekannte Autorin kÃ¶nnte ich nun ein Geheul anstimmen Ã¼ber den verblÃ¶deten Hundebesitzer, der seinen StraÃŸenkÃ¶ter stÃ¤ndig an den Eingang meines BÃ¼ros pinkeln lÃ¤ÃŸt, obwohl genÃ¼gend GrÃ¼nflÃ¤che in der Umgebung vorhanden ist. Ãœber die Hundehalter, die die HÃ¤ufchen zwar aufnehmen sollten, dies aber in den wenigsten FÃ¤llen tun, wie das StraÃŸenbild einwandfrei belegt. Wieviele Tonnen Hundekot muss die Stadtreinigung jÃ¤hrlich entsorgen? Ãœber die HundespaziergÃ¤nger, die auf die Bitte hin, den Hund doch an die Leine zu nehmen bis man selbst vorbeigelaufen ist antworten, dass der Hund doch nur spielen will. Ich weiÃŸ nicht, ob der Hund das will. Ein Spieltier ist er jedenfalls von Natur aus nicht. Und ich will auch nicht spielen, auch wenn mir das der SchÃ¤ferhund am HÃ¶rnle fast nicht geglaubt hat, als er auf mich zuraste und die Besitzerin im Hintergrund erfolglos herumkreischte, er solle doch sofort zurÃ¼ckkommen. Im Sinne eines positiven Miteinanders mache ich weiter wie bisher. Ich "hinterlasse" nichts im Wald, rÃ¤ume den Grillplatz auf und werfe auch nicht mit Flaschen. Ihr Hundebesitzer solltet im Gegenzug euren Hunden ein anstÃ¤ndiges Training gÃ¶nnen (Schulen gibt es genug!), damit sie euch auch wirklich gehorchen und nicht der Hund mit euch spazieren geht, sondern ihr mit dem Hund. Sind dann noch die Menschen in der Lage sich durch freundliches Zurufen zu verstÃ¤ndigen und gegenseitig zu respektieren, dann ist der Fall gelÃ¶st, denn der Wald ist groÃŸ genug fÃ¼r alle.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Bei der LektÃ¼re dieses Artikels muÃŸte ich grinsen und kann es mir nicht verkneifen aus der Sicht eines Nicht-Hunde-Halters etwas dazu zu sagen. Wer solch ein Geheul anstimmt und dabei Klage erhebt, der sollte wenigstens den Mut haben, seinen Namen zu nennen. Aus der AnonymitÃ¤t heraus, um sich zu schlagen ist ein sicheres Zeichen von Feigheit. Unsicherheit und SchuldbewuÃŸtsein. Wie gesagt, ich habe keinen Hund, ich bin LÃ¤ufer und ich bin Allergiker. All das macht mich jedoch keineswegs zum Hundehasser. Hunde sind mir schlicht und einfach egal und am liebsten, wenn sie Abstand von mir halten. Der Hund als solches ist einfach ein Lebewesen und muss somit respektiert und ordentlich behandelt werden. Da der Hund weit unter dem Menschen steht kann er auch keine Verantwortung Ã¼bernehmen. An seinem etwaigen Fehlverhalten ist daher der Mensch schuld, oder anders ausgedrÃ¼ckt: Das Ar&#8230;lo.. des Hundes befindet sich am oberen Ende der Leine. Schaut doch einfach mal genau hin, was fÃ¼r ein HÃ¤ufchen menschliches Elend Ã¼brig bleibt, wenn man manchem breitschultrig daher kommenden Kerl seinen Kampfhund und somit sein SelbstbewuÃŸtsein wegnimmt.  Es ist der Halter, der ihn vermenschlicht. ihn weit Ã¼ber seine eigentliche Position in der Evolution erhebt und ihn heillos Ã¼berschÃ¤tzt, was seine Aufgaben und FÃ¤higkeiten betrifft. Ich rede hier nicht von den artspezifischen FÃ¤higkeiten, die uns Menschen nutzen, sondern von den angeblichen Charaktereigenschaften, die schlicht und einfach in ihn hineininterpretiert werden mit dem vergeblichen Ziel den eigenen Hund zu vermenschlichen. Ebenso wie die unbekannte Autorin kÃ¶nnte ich nun ein Geheul anstimmen Ã¼ber den verblÃ¶deten Hundebesitzer, der seinen StraÃŸenkÃ¶ter stÃ¤ndig an den Eingang meines BÃ¼ros pinkeln lÃ¤ÃŸt, obwohl genÃ¼gend GrÃ¼nflÃ¤che in der Umgebung vorhanden ist. Ãœber die Hundehalter, die die HÃ¤ufchen zwar aufnehmen sollten, dies aber in den wenigsten FÃ¤llen tun, wie das StraÃŸenbild einwandfrei belegt. Wieviele Tonnen Hundekot muss die Stadtreinigung jÃ¤hrlich entsorgen? Ãœber die HundespaziergÃ¤nger, die auf die Bitte hin, den Hund doch an die Leine zu nehmen bis man selbst vorbeigelaufen ist antworten, dass der Hund doch nur spielen will. Ich weiÃŸ nicht, ob der Hund das will. Ein Spieltier ist er jedenfalls von Natur aus nicht. Und ich will auch nicht spielen, auch wenn mir das der SchÃ¤ferhund am HÃ¶rnle fast nicht geglaubt hat, als er auf mich zuraste und die Besitzerin im Hintergrund erfolglos herumkreischte, er solle doch sofort zurÃ¼ckkommen. Im Sinne eines positiven Miteinanders mache ich weiter wie bisher. Ich &#8220;hinterlasse&#8221; nichts im Wald, rÃ¤ume den Grillplatz auf und werfe auch nicht mit Flaschen. Ihr Hundebesitzer solltet im Gegenzug euren Hunden ein anstÃ¤ndiges Training gÃ¶nnen (Schulen gibt es genug!), damit sie euch auch wirklich gehorchen und nicht der Hund mit euch spazieren geht, sondern ihr mit dem Hund. Sind dann noch die Menschen in der Lage sich durch freundliches Zurufen zu verstÃ¤ndigen und gegenseitig zu respektieren, dann ist der Fall gelÃ¶st, denn der Wald ist groÃŸ genug fÃ¼r alle.</p>
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