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	<title>Kommentare zu: Warum Friedhelm Schaal auf keinen Fall  zu beneiden ist</title>
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	<description>Konstanz und rund um</description>
	<pubDate>Mon, 15 Jun 2026 11:19:55 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Daniela Warndorf</title>
		<link>http://www.tmw-kn.com/blog/2007/01/17/warum-friedhelm-schaal-auf-keinen-fall-zu-beneiden-ist/#comment-17691</link>
		<dc:creator>Daniela Warndorf</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Jan 2007 12:24:28 +0000</pubDate>
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		<description>".... Ãœber die Zusammenarbeit der Stadtmarketing GmbH mit dem von der â€œSchwÃ¤bischen Zeitungâ€ gesponserten Anzeigenblatt â€œDer Konstanzerâ€ und dem Konstanzer Aczent-Verlag ist eine ganze Heerschar von schreiblustigen Zeitgenossinnen und -genossen zuverlÃ¤ssig eingebunden in das von Friedhelm Schaal geschaffene Beziehungsgeflecht.."

Also ich selber bin definitiv nirgends zuverlÃ¤ssig eingebunden, obwohl ich fÃ¼r beide Medien lange genug gearbeitet habe, bzw. immer noch arbeite. Geht auch ohne!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;&#8230;. Ãœber die Zusammenarbeit der Stadtmarketing GmbH mit dem von der â€œSchwÃ¤bischen Zeitungâ€ gesponserten Anzeigenblatt â€œDer Konstanzerâ€ und dem Konstanzer Aczent-Verlag ist eine ganze Heerschar von schreiblustigen Zeitgenossinnen und -genossen zuverlÃ¤ssig eingebunden in das von Friedhelm Schaal geschaffene Beziehungsgeflecht..&#8221;</p>
<p>Also ich selber bin definitiv nirgends zuverlÃ¤ssig eingebunden, obwohl ich fÃ¼r beide Medien lange genug gearbeitet habe, bzw. immer noch arbeite. Geht auch ohne!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: enzo</title>
		<link>http://www.tmw-kn.com/blog/2007/01/17/warum-friedhelm-schaal-auf-keinen-fall-zu-beneiden-ist/#comment-17101</link>
		<dc:creator>enzo</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Jan 2007 14:09:43 +0000</pubDate>
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		<description>Vielen Dank fÃ¼r die ausfÃ¼hrliche Darlegung, Herr Gropper. Welcher Prinz hat denn das DornrÃ¶schen wachgekÃ¼sst, dass es so helle ist ?  ;-) Ich finde es gut, dass es hier ein Forum gibt, das sich mit solchen Fragen auseinander setzt. Hut ab!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vielen Dank fÃ¼r die ausfÃ¼hrliche Darlegung, Herr Gropper. Welcher Prinz hat denn das DornrÃ¶schen wachgekÃ¼sst, dass es so helle ist ?  <img src='http://www.tmw-kn.com/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> Ich finde es gut, dass es hier ein Forum gibt, das sich mit solchen Fragen auseinander setzt. Hut ab!</p>
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	<item>
		<title>Von: Interessierter Leser</title>
		<link>http://www.tmw-kn.com/blog/2007/01/17/warum-friedhelm-schaal-auf-keinen-fall-zu-beneiden-ist/#comment-17099</link>
		<dc:creator>Interessierter Leser</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Jan 2007 09:18:00 +0000</pubDate>
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		<description>Danke an Herrn Gropper fÃ¼r die mehr als ausfÃ¼hrliche Information. WÃ¼nsche mir so viel Journalismus von der Heimatzeitung. Aber lieber werden hier groÃŸe Anzeigen im redaktionellen Lokalteil geschaltet, so dass kein Platz mehr fÃ¼r ausfÃ¼hrlichen Journalismus bleibt. Das frustriert wohl auch fÃ¤hige Volljournallisten, die sich aus der Heimatredaktion ausgeklinkt haben, denn die Berichterstattung ist meist noch ein unverstÃ¤ndliches KÃ¼rzel des Geschehens. Man fragt sich nur, warum dafÃ¼r ein Volljournalist die ganze Zeit am Geschehen teilnimmt und fleiÃŸig mitschreibt. Er kÃ¶nnte wohl auch ausfÃ¼hrlich berichten, aber es wird der Platz dafÃ¼r fehlen. Selbst Leserbriefe werden  stark gekÃ¼rzelt. Meist wird dabei Unliebsames ausgeblendet.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke an Herrn Gropper fÃ¼r die mehr als ausfÃ¼hrliche Information. WÃ¼nsche mir so viel Journalismus von der Heimatzeitung. Aber lieber werden hier groÃŸe Anzeigen im redaktionellen Lokalteil geschaltet, so dass kein Platz mehr fÃ¼r ausfÃ¼hrlichen Journalismus bleibt. Das frustriert wohl auch fÃ¤hige Volljournallisten, die sich aus der Heimatredaktion ausgeklinkt haben, denn die Berichterstattung ist meist noch ein unverstÃ¤ndliches KÃ¼rzel des Geschehens. Man fragt sich nur, warum dafÃ¼r ein Volljournalist die ganze Zeit am Geschehen teilnimmt und fleiÃŸig mitschreibt. Er kÃ¶nnte wohl auch ausfÃ¼hrlich berichten, aber es wird der Platz dafÃ¼r fehlen. Selbst Leserbriefe werden  stark gekÃ¼rzelt. Meist wird dabei Unliebsames ausgeblendet.</p>
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	<item>
		<title>Von: Hallo Enzo,</title>
		<link>http://www.tmw-kn.com/blog/2007/01/17/warum-friedhelm-schaal-auf-keinen-fall-zu-beneiden-ist/#comment-17087</link>
		<dc:creator>Hallo Enzo,</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Jan 2007 03:25:44 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.tmw-kn.com/blog/?p=544#comment-17087</guid>
		<description>gut, dass du nachfragst. Die Entwicklung der ArbeitsplÃ¤tze ist in der Tat eine komplexe Angelegenheit, auf die ich an dieser Stelle gerne nÃ¤her eingehe. Daraus wird hoffentlich ersichtlich, dass die Zahl 1000 im Hinblick auf die negative Entwicklung der ArbeitsplÃ¤tze mit Bedacht gewÃ¤hlt wurde. Ich muss dich aber gleich warnen: Es wird ein ziemlich langer Kommentar. 

Quelle fÃ¼r die betreffenden Informationen ist die kleine BroschÃ¼re "Konstanz in Zahlen", Ausgabe 2006, die vom Hauptamt der Stadtverwaltung demnÃ¤chst herausgegegen wird und natÃ¼rlich auch von OB Horst Frank abgesegnet ist.

Danach hat sich die &lt;strong&gt;Zahl der Konstanzer&lt;/strong&gt;, die - in ihrer Heimatstadt oder anderswo - in einem sozialversicherungspflichtigen BeschÃ¤ftigungsverhÃ¤ltnis stehen, seit 2000 innerhalb von fÃ¼nf Jahren, also seit GrÃ¼ndung der Stadtmarketing GmbH,  von 22.673 Personen auf 21.725  oder um 948 Personen verringert. Gleichzeitig stiegt die Zahl der Berufsauspendler in diesen fÃ¼nf Jahren (von 4734 auf 5124)  um 390 Personen, sodass es unterm Strich auf den ersten Blick so aussieht, als seien in diesen 5 Jahren in Konstanz 1338 ArbeitsplÃ¤tze verloren gegangen.

Doch in dieser dieser Zeit ist die Zahl der Berufseinpendler mit einem sozialversicherungspflichtigen BeschÃ¤ftigungsverhÃ¤ltnis in Konstanz ebenfalls gestiegen, und zwar um 341 Personen - eine Entwicklung, in der sich unter UmstÃ¤nden die Wohnungsknappheit und das ungewÃ¶hnlich hohe Konstanzer Mietniveau widerspiegeln.

Signifikant ist der RÃ¼ckgang von sozialversicherungspflichtungen BeschÃ¤ftigungsverhÃ¤ltnissen im produzierenden Gewerbe. Ihre Zahl nahm seit 2000 von 8147 auf 7065 oder um 1082 Arbeitsstellen ab. Hierin dÃ¼rfte sich die so genannte Globalisierung niederschlagen, mit der vor allem die Industrie die Verlagerung von ArbeitsplÃ¤tzen in BilliglohnlÃ¤nder zu begrÃ¼nden pflegt. Das produzierende Gewerbe bietet in Konstanz inzwischen nur noch 27,2 Prozent der sozialversicherungspflichtigen ArbeitsplÃ¤tze. 2000 waren es noch Ã¼ber 30 Prozent.

Der Dienstleistungssektor mit einem Anteil von Ã¼ber 70 Prozent der sozialversicherungspflichtigen ArbeitsplÃ¤tze konnte die oben genannten Verluste nicht ausgleichen. Zwar ist die Tendenz leicht steigend, aber Konstanz hat hier in den vergangenen 25 oder 30 Jahren einen Strukturwandel durchgemacht, der anderswo erst noch bewÃ¤ltigt werden will. Insgesamt stehen in diesem Sektor 18.690 Menschen in Lohn und Brot. Vor fÃ¼nf Jahren waren es mit 18.675 Personen allerdings nur 15 weniger.

Besorgnis erregend erscheint der RÃ¼ckgang von sozialversicherungspflichtigen BeschÃ¤ftigungsverhÃ¤ltnissen bei der ausgabefreudigen Gruppe der 25 bis 45-JÃ¤hrigen. Im Jahr 2000 waren es noch 15.545, heute sind es 14.124 oder eben 1421 weniger. Allerdings dÃ¼rften sich darunter viele Berufsauspendler befinden, mobile Konstanzerinnen und Kontanzer, die in der Schweiz eine Anstellung gefunden haben.

Dass Konstanz in den vergangenen  fÃ¼nf Jahren um stattliche 2614 Menschen auf nunmehr knapp 82.000 Einwohner gewachsen ist, wirkt  sich auf die Zahl der ArbeitsplÃ¤tze Ã¼beraschender Weise  kaum aus. Dabei mÃ¼ssten  sich auch ZuwÃ¤chse bei Studenten und Rentnern  wenigstens ein bisschen niederschlagen auf die Zahl der ArbeitsplÃ¤tze. Auch in diesem Falle ist die Angelegenheit komplex.

Denn ein erhÃ¶htes Angebot  studentischer ArbeitskrÃ¤fte, etwa in der Gastronomie, kann etliche feste BeschÃ¤ftigungsverhÃ¤ltnisse Ã¼berflÃ¼ssig machen. Das ist allerdings keine ausreichende ErklÃ¤rung. Denn seit Januar 2004 gilt auch fÃ¼r AushilfskrÃ¤fte  die Sozialversicherungspflicht. Und dass die Schwarzarbeit in den vergangenen fÃ¼nf Jahren massiv zugenommen hat, ist unwahrscheinlich, auch wenn in Konstanz die Zahl der  Arbeitslosen von 2000 bis 2005 von 2615 auf 3169 oder von 6,1 auf 7 Prozent) gestiegen ist (zuletzt aber wieder etwas abgenommen hat).

Die Entwicklung macht deutlich, wie wichtig es war, dass OB Horst Frank trotz seiner  politischen Herkunft als GrÃ¼ner am umstrittenen Projekt Lago festgehielt, nachdem er sich zuvor bereits  massiv fÃ¼r die Ansiedlung des Sealife Centers eingesetzt hatte, das nicht nur ArbeitsplÃ¤tze brachte, sondern  mit seinem anhaltenden Besucherstrom auch zur  StÃ¤rkung von Gastronomie und Einzelhandel beitrÃ¤gt.

Was das mit dem Stadtmarketing zu tun hat? Nun, die Zahlen, um die es geht, dÃ¼rften  auch Friedhelm Schaal und seinem Team vorliegen, und auch im Amt fÃ¼r WirtschaftsfÃ¶rderung sollten  sie mittlerweile bekannt sein. Angesichts der Tatsache, dass Konstanz in den vergangenen 30 Jahren eine massive strukturelle UmwÃ¤lzung - hin zur Dienstleistungsgesellschaft -  hinter sich gebracht hat, die viele StÃ¤dte erst noch schaffen mÃ¼ssen, haben es Ã„mter und nachgeordnete, halbstÃ¤dtische Einrichtungen wie die Stadtmarketing GmbH schwer, noch sehr viel zu bewegen oder negative Entwicklungen aufzuhalten.

Die Auslagerung von ArbeitsplÃ¤tzen bei Siemens Dematic Postal (frÃ¼her ElectroCom) und der Verkauf von Altana Pharma mit dem erst noch bevorstehenden Abbau hochqualifizierter BeschÃ¤ftigungsverhÃ¤ltnisse, verbunden mit einem massiven RÃ¼ckgang der Gewerbesteuer, sind aktuelle Beispiele fÃ¼r die anhaltende Ohnmacht von Stadtmarketing und stÃ¤dtischer WirtschaftsfÃ¶rderung. Trotz Jahre langer BemÃ¼hungen ist es nicht einmal gelungen,  das  vergleichsweise lÃ¤ppische Projekt eines provisorischen Parkhauses auf dem DÃ¶bele, das der angestammte Konstanzer Einzelhandel seit Jahren in bemerkenswerter Gemeinsamkeit dringend wÃ¼nscht, gegen die wechselnden Mehrheiten des Gemeinderats durchzusetzen, und das, obwohl es die Stadt nicht  einmal etwas kosten wÃ¼rde.   

Die Erwartungen sind trotzdem recht gross. Und weil die Existenz dieser Einrichtungen letztendlich doch am Erfolg gemessen werden muss, besteht, wie in solchen FÃ¤llen immer,  die erhÃ¶hte Gefahr eines wenig ertragreichen, immerwÃ¤hrenden Aktionismus', der in erster Linie die KrÃ¤fte der Bediensteten verschleisst. Hinzu kommt die Gefahr, dass Netzwerke zu Abwehrinstrumenten und Seilschaften degenerieren.

Das wiederum sollte eigentlich eine Herausforderung sein fÃ¼r die Kontrollorgane, also etwa fÃ¼r den Aufsichtsrat des Stadtmarketings, fÃ¼r  den Gemeinderat und  die Medien. Die Wirklichkeit sieht meiner Meinung nach anders aus. Ãœber die Zusammenarbeit der Stadtmarketing GmbH  mit dem von der "SchwÃ¤bischen Zeitung" gesponserten  Anzeigenblatt "Der Konstanzer" und dem Konstanzer Aczent-Verlag ist eine ganze Heerschar von schreiblustigen Zeitgenossinnen und -genossen zuverlÃ¤ssig eingebunden  in das von Friedhelm Schaal geschaffene Beziehungsgeflecht, und seit auch der "SÃ¼dkurier" einer der Gesellschafter des Stadtmarketings ist, ist dieses Netzwerk,  zu dem auch die Sparkasse, die Mainau GmbH, die Firma Siemens, die Tourist Information  und Altana/Nycomed gehÃ¶ren, bestens verzahnt mit der angestammten Heimatpresse.

Dem offiziellen  Kontrollorgan, dem Aufsichtsrat des Stadtmarketings, sitzt der OberbÃ¼rgermeister vor, einer der besten Freunde Schaals. Im erweiterten Kontrollgremium befinden sich  GemeinderÃ¤te aller Fraktionen, PersÃ¶nlichkeiten, die, von wenigen Ausnahmen abgesehen, nicht allzu viel Neigung zur Kontrolle erkennen lassen, sondern lieber danach trachten, BÃ¼ndnisse fÃ¼r gemeinsame Interessen  aufzubauen oder zu pflegen.  Deswegen scheint  es mir angebracht, jenseits aller Netzwerke und Beziehungsgeflechte  mit ein paar nackten Zahlen auf die tatsÃ¤chlichen Entwicklungen hinzuweisen, auf die es ankommt und auf die das Stadtmarketing und die offizielle WirtschaftsfÃ¶rderung  meiner Meinung nach sehr wenig Einfluss haben. Angesichts dieser VerhÃ¤ltnisse ist Friedhelm Schaal, so finde ich,  weder als Leiter der Stadtmarketing GmbH noch als Leiter des WirtachaftsfÃ¶rderungsamts zu beneiden.  

Beste GrÃ¼sse

(gro) Erich Gropper</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>gut, dass du nachfragst. Die Entwicklung der ArbeitsplÃ¤tze ist in der Tat eine komplexe Angelegenheit, auf die ich an dieser Stelle gerne nÃ¤her eingehe. Daraus wird hoffentlich ersichtlich, dass die Zahl 1000 im Hinblick auf die negative Entwicklung der ArbeitsplÃ¤tze mit Bedacht gewÃ¤hlt wurde. Ich muss dich aber gleich warnen: Es wird ein ziemlich langer Kommentar. </p>
<p>Quelle fÃ¼r die betreffenden Informationen ist die kleine BroschÃ¼re &#8220;Konstanz in Zahlen&#8221;, Ausgabe 2006, die vom Hauptamt der Stadtverwaltung demnÃ¤chst herausgegegen wird und natÃ¼rlich auch von OB Horst Frank abgesegnet ist.</p>
<p>Danach hat sich die <strong>Zahl der Konstanzer</strong>, die - in ihrer Heimatstadt oder anderswo - in einem sozialversicherungspflichtigen BeschÃ¤ftigungsverhÃ¤ltnis stehen, seit 2000 innerhalb von fÃ¼nf Jahren, also seit GrÃ¼ndung der Stadtmarketing GmbH,  von 22.673 Personen auf 21.725  oder um 948 Personen verringert. Gleichzeitig stiegt die Zahl der Berufsauspendler in diesen fÃ¼nf Jahren (von 4734 auf 5124)  um 390 Personen, sodass es unterm Strich auf den ersten Blick so aussieht, als seien in diesen 5 Jahren in Konstanz 1338 ArbeitsplÃ¤tze verloren gegangen.</p>
<p>Doch in dieser dieser Zeit ist die Zahl der Berufseinpendler mit einem sozialversicherungspflichtigen BeschÃ¤ftigungsverhÃ¤ltnis in Konstanz ebenfalls gestiegen, und zwar um 341 Personen - eine Entwicklung, in der sich unter UmstÃ¤nden die Wohnungsknappheit und das ungewÃ¶hnlich hohe Konstanzer Mietniveau widerspiegeln.</p>
<p>Signifikant ist der RÃ¼ckgang von sozialversicherungspflichtungen BeschÃ¤ftigungsverhÃ¤ltnissen im produzierenden Gewerbe. Ihre Zahl nahm seit 2000 von 8147 auf 7065 oder um 1082 Arbeitsstellen ab. Hierin dÃ¼rfte sich die so genannte Globalisierung niederschlagen, mit der vor allem die Industrie die Verlagerung von ArbeitsplÃ¤tzen in BilliglohnlÃ¤nder zu begrÃ¼nden pflegt. Das produzierende Gewerbe bietet in Konstanz inzwischen nur noch 27,2 Prozent der sozialversicherungspflichtigen ArbeitsplÃ¤tze. 2000 waren es noch Ã¼ber 30 Prozent.</p>
<p>Der Dienstleistungssektor mit einem Anteil von Ã¼ber 70 Prozent der sozialversicherungspflichtigen ArbeitsplÃ¤tze konnte die oben genannten Verluste nicht ausgleichen. Zwar ist die Tendenz leicht steigend, aber Konstanz hat hier in den vergangenen 25 oder 30 Jahren einen Strukturwandel durchgemacht, der anderswo erst noch bewÃ¤ltigt werden will. Insgesamt stehen in diesem Sektor 18.690 Menschen in Lohn und Brot. Vor fÃ¼nf Jahren waren es mit 18.675 Personen allerdings nur 15 weniger.</p>
<p>Besorgnis erregend erscheint der RÃ¼ckgang von sozialversicherungspflichtigen BeschÃ¤ftigungsverhÃ¤ltnissen bei der ausgabefreudigen Gruppe der 25 bis 45-JÃ¤hrigen. Im Jahr 2000 waren es noch 15.545, heute sind es 14.124 oder eben 1421 weniger. Allerdings dÃ¼rften sich darunter viele Berufsauspendler befinden, mobile Konstanzerinnen und Kontanzer, die in der Schweiz eine Anstellung gefunden haben.</p>
<p>Dass Konstanz in den vergangenen  fÃ¼nf Jahren um stattliche 2614 Menschen auf nunmehr knapp 82.000 Einwohner gewachsen ist, wirkt  sich auf die Zahl der ArbeitsplÃ¤tze Ã¼beraschender Weise  kaum aus. Dabei mÃ¼ssten  sich auch ZuwÃ¤chse bei Studenten und Rentnern  wenigstens ein bisschen niederschlagen auf die Zahl der ArbeitsplÃ¤tze. Auch in diesem Falle ist die Angelegenheit komplex.</p>
<p>Denn ein erhÃ¶htes Angebot  studentischer ArbeitskrÃ¤fte, etwa in der Gastronomie, kann etliche feste BeschÃ¤ftigungsverhÃ¤ltnisse Ã¼berflÃ¼ssig machen. Das ist allerdings keine ausreichende ErklÃ¤rung. Denn seit Januar 2004 gilt auch fÃ¼r AushilfskrÃ¤fte  die Sozialversicherungspflicht. Und dass die Schwarzarbeit in den vergangenen fÃ¼nf Jahren massiv zugenommen hat, ist unwahrscheinlich, auch wenn in Konstanz die Zahl der  Arbeitslosen von 2000 bis 2005 von 2615 auf 3169 oder von 6,1 auf 7 Prozent) gestiegen ist (zuletzt aber wieder etwas abgenommen hat).</p>
<p>Die Entwicklung macht deutlich, wie wichtig es war, dass OB Horst Frank trotz seiner  politischen Herkunft als GrÃ¼ner am umstrittenen Projekt Lago festgehielt, nachdem er sich zuvor bereits  massiv fÃ¼r die Ansiedlung des Sealife Centers eingesetzt hatte, das nicht nur ArbeitsplÃ¤tze brachte, sondern  mit seinem anhaltenden Besucherstrom auch zur  StÃ¤rkung von Gastronomie und Einzelhandel beitrÃ¤gt.</p>
<p>Was das mit dem Stadtmarketing zu tun hat? Nun, die Zahlen, um die es geht, dÃ¼rften  auch Friedhelm Schaal und seinem Team vorliegen, und auch im Amt fÃ¼r WirtschaftsfÃ¶rderung sollten  sie mittlerweile bekannt sein. Angesichts der Tatsache, dass Konstanz in den vergangenen 30 Jahren eine massive strukturelle UmwÃ¤lzung - hin zur Dienstleistungsgesellschaft -  hinter sich gebracht hat, die viele StÃ¤dte erst noch schaffen mÃ¼ssen, haben es Ã„mter und nachgeordnete, halbstÃ¤dtische Einrichtungen wie die Stadtmarketing GmbH schwer, noch sehr viel zu bewegen oder negative Entwicklungen aufzuhalten.</p>
<p>Die Auslagerung von ArbeitsplÃ¤tzen bei Siemens Dematic Postal (frÃ¼her ElectroCom) und der Verkauf von Altana Pharma mit dem erst noch bevorstehenden Abbau hochqualifizierter BeschÃ¤ftigungsverhÃ¤ltnisse, verbunden mit einem massiven RÃ¼ckgang der Gewerbesteuer, sind aktuelle Beispiele fÃ¼r die anhaltende Ohnmacht von Stadtmarketing und stÃ¤dtischer WirtschaftsfÃ¶rderung. Trotz Jahre langer BemÃ¼hungen ist es nicht einmal gelungen,  das  vergleichsweise lÃ¤ppische Projekt eines provisorischen Parkhauses auf dem DÃ¶bele, das der angestammte Konstanzer Einzelhandel seit Jahren in bemerkenswerter Gemeinsamkeit dringend wÃ¼nscht, gegen die wechselnden Mehrheiten des Gemeinderats durchzusetzen, und das, obwohl es die Stadt nicht  einmal etwas kosten wÃ¼rde.   </p>
<p>Die Erwartungen sind trotzdem recht gross. Und weil die Existenz dieser Einrichtungen letztendlich doch am Erfolg gemessen werden muss, besteht, wie in solchen FÃ¤llen immer,  die erhÃ¶hte Gefahr eines wenig ertragreichen, immerwÃ¤hrenden Aktionismus&#8217;, der in erster Linie die KrÃ¤fte der Bediensteten verschleisst. Hinzu kommt die Gefahr, dass Netzwerke zu Abwehrinstrumenten und Seilschaften degenerieren.</p>
<p>Das wiederum sollte eigentlich eine Herausforderung sein fÃ¼r die Kontrollorgane, also etwa fÃ¼r den Aufsichtsrat des Stadtmarketings, fÃ¼r  den Gemeinderat und  die Medien. Die Wirklichkeit sieht meiner Meinung nach anders aus. Ãœber die Zusammenarbeit der Stadtmarketing GmbH  mit dem von der &#8220;SchwÃ¤bischen Zeitung&#8221; gesponserten  Anzeigenblatt &#8220;Der Konstanzer&#8221; und dem Konstanzer Aczent-Verlag ist eine ganze Heerschar von schreiblustigen Zeitgenossinnen und -genossen zuverlÃ¤ssig eingebunden  in das von Friedhelm Schaal geschaffene Beziehungsgeflecht, und seit auch der &#8220;SÃ¼dkurier&#8221; einer der Gesellschafter des Stadtmarketings ist, ist dieses Netzwerk,  zu dem auch die Sparkasse, die Mainau GmbH, die Firma Siemens, die Tourist Information  und Altana/Nycomed gehÃ¶ren, bestens verzahnt mit der angestammten Heimatpresse.</p>
<p>Dem offiziellen  Kontrollorgan, dem Aufsichtsrat des Stadtmarketings, sitzt der OberbÃ¼rgermeister vor, einer der besten Freunde Schaals. Im erweiterten Kontrollgremium befinden sich  GemeinderÃ¤te aller Fraktionen, PersÃ¶nlichkeiten, die, von wenigen Ausnahmen abgesehen, nicht allzu viel Neigung zur Kontrolle erkennen lassen, sondern lieber danach trachten, BÃ¼ndnisse fÃ¼r gemeinsame Interessen  aufzubauen oder zu pflegen.  Deswegen scheint  es mir angebracht, jenseits aller Netzwerke und Beziehungsgeflechte  mit ein paar nackten Zahlen auf die tatsÃ¤chlichen Entwicklungen hinzuweisen, auf die es ankommt und auf die das Stadtmarketing und die offizielle WirtschaftsfÃ¶rderung  meiner Meinung nach sehr wenig Einfluss haben. Angesichts dieser VerhÃ¤ltnisse ist Friedhelm Schaal, so finde ich,  weder als Leiter der Stadtmarketing GmbH noch als Leiter des WirtachaftsfÃ¶rderungsamts zu beneiden.  </p>
<p>Beste GrÃ¼sse</p>
<p>(gro) Erich Gropper</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Zukunft 2020</title>
		<link>http://www.tmw-kn.com/blog/2007/01/17/warum-friedhelm-schaal-auf-keinen-fall-zu-beneiden-ist/#comment-17053</link>
		<dc:creator>Zukunft 2020</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Jan 2007 11:23:03 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.tmw-kn.com/blog/?p=544#comment-17053</guid>
		<description>Ãœber neue Bauprojekte und fÃ¼r den erwÃ¼nschten Zuzug neuer BÃ¼rger hat man schon feste PlÃ¤ne. Hierbei denkt und argumentiert man, wie wichtig doch die dadurch erzielten Steuereinnahmen sind. GewÃ¼nschte Steuereinnahmen durch NeubÃ¼rger setzen ein gesundes Einkommensklima bei einer florierenden Wirtschaft voraus. Die Kosten fÃ¼r neue MitbÃ¼rger sind im Sozial-  und Verkehrswesen erheblich. Wie man dem Bericht von "dornrÃ¶schen" entnehmen kann, sind ArbeitsplÃ¤tze in Konstanz um etwa 1000 zurÃ¼ckgegangen. Obwohl sich die Zahl der Einwohner in diesen 5 Jahren von 79.305 auf 81.919, also um 2614 erhÃ¶ht hat. Hier stimmt doch die Argumentation und die Perspektive fÃ¼r neu zu erschlieÃŸende Bauprojekte nicht mehr. Dieser Sachverhalt ist nicht nur das Negativimage der WirtschaftsfÃ¶rderung. Er sollte auch unbedingt in die Diskussion um immer mehr Neubauprojekte fÃ¼r neue MitbÃ¼rger einfliesen. Ich bin im Ã¼brigen der Meinung, dass Stadtmarketing und WirtschaftsfÃ¶rderung zusammen gehÃ¶ren. Die Ausgaben fÃ¼r zwei Amtsleiter kann man sich sparen. Wenn Herr Schaal nach Aussage vom OB Ã¼berlastet ist, sollte auch ihm, wie in der Wirtschaft Ã¼blich, das Delegieren gelingen. Es kÃ¶nnte dadurch zusÃ¤tzliche, einfachere ArbeitsplÃ¤tze in der Verwaltung entstehen. Mitarbeiterabbau in der Verwaltung ist nicht vereinbar mit Schaffung neuer Amtsleiterposten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ãœber neue Bauprojekte und fÃ¼r den erwÃ¼nschten Zuzug neuer BÃ¼rger hat man schon feste PlÃ¤ne. Hierbei denkt und argumentiert man, wie wichtig doch die dadurch erzielten Steuereinnahmen sind. GewÃ¼nschte Steuereinnahmen durch NeubÃ¼rger setzen ein gesundes Einkommensklima bei einer florierenden Wirtschaft voraus. Die Kosten fÃ¼r neue MitbÃ¼rger sind im Sozial-  und Verkehrswesen erheblich. Wie man dem Bericht von &#8220;dornrÃ¶schen&#8221; entnehmen kann, sind ArbeitsplÃ¤tze in Konstanz um etwa 1000 zurÃ¼ckgegangen. Obwohl sich die Zahl der Einwohner in diesen 5 Jahren von 79.305 auf 81.919, also um 2614 erhÃ¶ht hat. Hier stimmt doch die Argumentation und die Perspektive fÃ¼r neu zu erschlieÃŸende Bauprojekte nicht mehr. Dieser Sachverhalt ist nicht nur das Negativimage der WirtschaftsfÃ¶rderung. Er sollte auch unbedingt in die Diskussion um immer mehr Neubauprojekte fÃ¼r neue MitbÃ¼rger einfliesen. Ich bin im Ã¼brigen der Meinung, dass Stadtmarketing und WirtschaftsfÃ¶rderung zusammen gehÃ¶ren. Die Ausgaben fÃ¼r zwei Amtsleiter kann man sich sparen. Wenn Herr Schaal nach Aussage vom OB Ã¼berlastet ist, sollte auch ihm, wie in der Wirtschaft Ã¼blich, das Delegieren gelingen. Es kÃ¶nnte dadurch zusÃ¤tzliche, einfachere ArbeitsplÃ¤tze in der Verwaltung entstehen. Mitarbeiterabbau in der Verwaltung ist nicht vereinbar mit Schaffung neuer Amtsleiterposten.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: enzo</title>
		<link>http://www.tmw-kn.com/blog/2007/01/17/warum-friedhelm-schaal-auf-keinen-fall-zu-beneiden-ist/#comment-17051</link>
		<dc:creator>enzo</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Jan 2007 09:40:36 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.tmw-kn.com/blog/?p=544#comment-17051</guid>
		<description>Liebes DornrÃ¶schen, 
bitte aber nicht so die Zahlen aus dem Zusammenhang reiÃŸen. Man mÃ¼sste schon genauere Zahlen haben WER zugezogen ist (Studenen / Renter - PensionÃ¤re) und ob fÃ¼r diese Personen Ã¼berhaupt ArbeitsplÃ¤tze benÃ¶tigt werden. Ferner haben einige ehemalige Konstanzer Unternehmen einfach nur die (Grenz-)Seiten gewechselt, sich inzwischen in TÃ¤gerwilen und Kreuzlingen angesiedelt, so dass auch hier unklar ist, wie die Bilanz letztlich aussieht. Die Konstanzer, die jedenfalls frÃ¼her in den Unternehmen in TÃ¤gerwilen gearbeitet haben, sind auch heute (fast) alle noch dort beschÃ¤ftigt. Also: bitte nicht mogeln, das wÃ¤re auch nicht gerecht!
Nachdenklich grÃ¼ÃŸt,
enzo</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebes DornrÃ¶schen,<br />
bitte aber nicht so die Zahlen aus dem Zusammenhang reiÃŸen. Man mÃ¼sste schon genauere Zahlen haben WER zugezogen ist (Studenen / Renter - PensionÃ¤re) und ob fÃ¼r diese Personen Ã¼berhaupt ArbeitsplÃ¤tze benÃ¶tigt werden. Ferner haben einige ehemalige Konstanzer Unternehmen einfach nur die (Grenz-)Seiten gewechselt, sich inzwischen in TÃ¤gerwilen und Kreuzlingen angesiedelt, so dass auch hier unklar ist, wie die Bilanz letztlich aussieht. Die Konstanzer, die jedenfalls frÃ¼her in den Unternehmen in TÃ¤gerwilen gearbeitet haben, sind auch heute (fast) alle noch dort beschÃ¤ftigt. Also: bitte nicht mogeln, das wÃ¤re auch nicht gerecht!<br />
Nachdenklich grÃ¼ÃŸt,<br />
enzo</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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