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5. Januar 2009 | Entscheidung über Jubiläums-Management Ende des Monats

Auf alle Fälle eine Frau

Konstanz (gro) Das Jubiläum „600 Jahre Konstanzer Konzil“ von 2014 bis 2018 wird von einer Frau organisiert. Denn in die engste Wahl für den Spitzenposten sind nur Frauen gekommen. Die endgültige Entscheidung fällt Ende des Monats. Die Jubiläumsmanagerin soll ihren Posten so schnell wie möglich antreten. Bis dahin hält Hauptamtsleiter Roland Bunten die Stellung.

„Sie sind einfach die Besten“

Der Gemeinderat muss sich am 29. Januar für eine der drei Frauen entscheiden, die nach einer Vorauswahl und einer Vorstellungsrunde im Dezember in die engste Wahl gekommen sind. Dass nur noch weibliche Kandidaten übrig geblieben habe „überhaupt nichts mit irgend einer Frauenquote zu tun“, heisst es im Umfeld der 15-köpfigen Findungskommission. Die drei Frauen seien „einfach die Besten“ von über 100 Bewerberinnen und Bewerbern.

Soviel wie ein Oberstudiendirektor

Fürs vier Jahre dauernde Jubiläumsfest (von 2014 bis 2018) ist formal bereits ein Eigenbetrieb gegründet worden. Er bündelt die Aktivitäten. Dieser Eigenbetrieb soll wirtschaftlich arbeiten und dafür sorgen, dass Konstanz als historischer Schauplatz bedeutsamer Ereignisse wahrgenommen wird. Die künftige Jubiläums-Managerin wird rund 70 000 Euro brutto verdienen, was in etwa dem Gehalt eines Schulleiters an einem Gymnasiums entspricht.

Bis auf Weiteres leitet Roland Bunten

Für die Jubiläumsfeierlichkeiten ist ein Jahresumsatz in Höhe von 220.000 Euro vorgesehen. Es handelt sich dabei um eine vorläufige Planung. Der Chefposten ist zwar für eine befristete Zeit konzipiert. Kommunalpolitische Beobachter gehen jedoch davon aus, dass für eine erfolgreiche Jubiläums-Chefin auch nach 2018 Platz ist im Umfeld der Stadtverwaltung. Bis zum Dienstantritt der neuen Managerin wird Roland Bunten den neu geschaffenen Eigenbetrieb „Konzilstadt Konstanz“ leiten. Er ist seit Jahresbeginn im neuen Amt. Im Übrigen wird das Projekt nach wie vor von der „Stabsstelle Konzilsjubiläum“ operativ betreut.

Foto: Frieder Schindele | TMW



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7 Kommentare

  1. 1. Bodenseepeter

    Hätte dieser weißbärtige Barde nicht mal ein Portrait verdient? Ich hatte beim ersten Blick auf das Bild etwas über ihn erwartet. Solche allgegenwärtigen Gestalten aus dem Gassenleben sind ein Teil des öffentlichen Lebens. Her damit!

  2. 2. Kultur

    Können uns die Herausgeber Schindele und Gropper einmal erklären, warum 6 Wochen die Leserbriefspalte nicht mehr bedienbar war? Zu 23 Beiträgen konnte keine Lesermeinung mehr abgegeben werden! Oder war das politisch so gewollt, weil Herr Schindele unrühmlich seine mitgegründete Linie verlassen hat, um so kritischen Kommentaren zu entgehen? Trotzdem, gute Beiträge, aber Kotzlangweilig, weil die sonst so interessanten Feetback’s fehlten.

  3. 3. Administrator | http://www.tmw-kn.com/

    Beim Update auf die letzte Wordpress-Version wurde ein kleines Workaround von mir zur Spam-Bekämpfung ausgehebelt. Dadurch sind alle geschriebenen Kommentare im digitalen Nirvana gelandet. Das fiel erst recht spät auf, da auch keine Beschwerden eingingen.
    Mea culpa - fes

    P.S. nicht alles ist eine Verschwörung.

  4. 4. Kultur

    Die Verschwörungstheorie ist gar nicht so abwegig. Das auch der Administrator Fehler machen kann ist verzeihlich, aber dass die Betreiber (bzw. der Administrator) selbst über den großen Zeitraum nicht merken, dass es keine Leserkommentare mehr gibt, jetzt aber den Lesern vorwirft, dass sie sich nicht beschwert haben, ist unverzeihlich! Zumal diese sich gar nicht beschweren konnten, da keine Leserkommentare mehr möglich waren.

  5. 5. Winfried Kropp | http://www.spd-konstanz.de/

    @ Kultur: Wer lesen kann, ist klar im Vorteil. ;-).

    Ein Blick ins Impressum hätte gezeigt, dass es nicht nur eine WP-Kommentarfunktion gibt.

  6. 6. Kultur

    Lieber Winfried Kropp, danke für die Belehrung. Schade, dass Du dich als aktiver Leserbriefschreiber nicht gemeldet hast. Gerade Deine Kommentare haben mir gefehlt. Dein Wissen hätte auch „Dornroeschen“ gebraucht.

  7. 7. ErloeserPrinz

    Einfach über Nacht, ist DORNROESCHEN aufgewacht. Wunderschön sanft und mild, lockig und ganz glatzenfrei, war der Prinz heut Nacht dabei? Ach wer hat sie wachgeküsst, ich hab sie doch so sehr vermisst. War’s der Winfried Kropp der Schlaue, oder war’s allein der Frieder? Ganz egal, wir ham sie wieder.

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