Forscher: Schon bald 50 Grad Hitze in Konstanz
Konstanz/Frauenfeld (gro) Die „Thurgauer Zeitung“ malt die Hitze an die Wand: Bis zum Ende des soeben angebrochenen, neuen Jahrtausends seien am Bodensee im Sommer bis zu 50 Grad Celsius zu erwarten. Dies ergebe sich aus neuesten Berechnungen von Klimaforschern. Damit wäre zwar nicht schon morgen, aber im Verhältnis zur erdgeschichtlichen Zeit durchaus schon in Bälde auch in Gegenden fernab der Meeresgestade mit gravierenden Änderungen der Lebensbedingungen zu rechnen.
Auswirkungen längst deutlich spürbar
Die Auswirkungen des Klimawandels, die sich am Bodensee in diesen Tagen kurioserweise durch vorübergehende, unsommerliche Kühlwettereinbrüche bemerkbar machen, seien längst deutlich spürbar, heisst es im neuesten Bericht der Forscher. Das Aufheizen der Ozeane beschleunige sich. Unmittelbare Auswirkungen seien neben einem ansteigenden Meerespiegel kurzfristige Hitzewellen, Hochwasser und schwere Unwetter. Missernten nähmen zu. Künftig sei unter anderem mit deutlich mehr Hitzewelle-Toten in den Städten zu rechnen.
Nächste Klimakonferenz in Kopenhagen
Den Bericht stellten Wissenschaftler in Kopenhagen vor, wo im Dezember die nächste Weltklimakonferenz stattfindet. In dem Bericht sind Erkenntnisse zusammengefasst, die im März auf einem Kongress an der Universität der dänischen Metropole erstmals der Öffentlichkeit bekannt gemacht wurden.
Daten aus Konstanz für ein weltweites Beobachtungsnetz
Die Wetterwarte Konstanz gehört seit gestern zu den Beobachtungsstationen der weltweit vernetzten Wetterbeobachter: Die Station ist eine der deutschlandweit zwölf Klimareferenzstationen des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Konstanz hat damit künftig als einzige Station in Baden-Württemberg die Aufgabe, Daten zum Klimawandel zu erheben und weiterzumelden. Rund um die Uhr werden Luftdruck, Temperatur, Sonnenschein und Niederschlag dokumentiert. Die Daten fliessen ein in ein weltweites Klimabeobachtungssystem. Die Wetterwarte Konstanz, die ihren Betrieb vor 150 Jahren aufnahm, gehört zu den ältesten im Land. Foto: Frieder Schindele | TMW






Im Keller ist es selbst bei 30 Grad noch angenehm kühl.
Ob demnächst Keller-Wohnnungen in Mode kommen?
50 Grad………hahahahahaha
5o Grad MINUS!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Schon interessant.
Bei dem Foto habe ich das Problem den Zusammenhang mit Wetterstation zu finden.
Hat die Imperia den Kontakt und das Konzil ist der Ort der Auswertungen ?
Dann gibt es doch noch das “Kachelmann - Wetterstationsystem”.
Hat er nicht auch eine Station in KN bzw. am Bodensee?
Wird doch bestimmt bei der Globalen Betrachtung herangezogen, oder nicht ?
Nur nicht bekannt?
Sie werden von Seeglern über deutsche Gewässer hinausgehend gerne abgerufen, die Kachelmann - Wetterdaten. Ich denke da nur an meine Touren im Mittelmeer.
MfG
Wolfgang Becker aus Konstanz-Dingelsdorf
Ein Personen-Foto kann man nicht einspielen aber siehe:
http://www.http://wolfgangbeckerauskn.suedblog.de/eine-seite/
@ Wolfgang Becker aus Konstanz-Dingelsdorf
Gestern früh gab es noch ein Bild mit Blick auf die KNer Bucht - mit etwas rötlich eingefärbtem Himmel, das weniger an Sonnenuntergang, sondern eher an Buschfeuer erinnert hat.
Sicher wollte der Autor nicht Touristen erschrecken und hat es ausgetauscht.
Aber das Wetter ist für Gartenarbeit wirklich unterirdisch schlecht:
massenweise Mücken, im kürzesten Wechsel mehr/weniger Regen oder pralle Sonne, daß man Bratofen-Feeling bekommt. Eine Wolke, die sich kurzfristig zwischen die Sonne schiebt, erzeugt Dankesgebete.
Ich schwärme inzwischen vom berühmten “Bodensee-Nebel im Winter” bzw. von Regionen mit ausgeglicherem Klima (-Schwankungen).
Geht mal öfters Schwimmen, dann wird’s kühler!
@ Kultur: … dann wird’s kühler!
Das hat leider wenig genützt: gestern nachmittag haben 3 Std. vermeintliche Sonneneinstrahlung ausgereicht, um am Abend eine leichte Rötung mit Juckreiz anzuzeigen. Ein paar Stunden später war alles knallig dunkelrot und stark brennend.
So etwas habe ich noch nie erlebt: eine intensive Sonneneinstrahlung wie auf 4.000 m Gebirgshöhe im reflektierenden Gletschergebiet. Auch keine Ahnung davon gehabt, weil es leicht bewölkt war und auch immer wieder ein frisches Lüftchen vorbeikam. Der Oberschenkel sieht jetzt wie ein schlecht durchgebratenes Schnitzel aus: 2x Handflächen wie das dunkelrote Hotel-Barbarrossa-Banner auf der rechten Seite dieser Website, nur noch leuchtender.
Das Hausmittel bei Sonnenbrand, einen kühlenden Lappen aufzulegen, um die Hitze zu entziehen, wirklte nicht; auch der 30min Hock in der kalten Badewanne, verminderte nur kurzzeitig das Brennen. Nicht bei jedermann wirken gute Ratschläge.
Für Sonnenanbeter ist mir das modische Verständnis etwas abhanden gekommen; ich stelle mir vor, die Damenwelt in KN würde mit solchen Glühbirnen rumlaufen.
Wenn ich mir daran denke, daß ich bisher beim Joggen im Wald noch nie ein Problem gehabt habe, kann ich mir vorstellen, daß in zig Jahren die Einkaufsstraßen mit Sonnenschutz-Segeln großflächig überspannt sind bzw. vom Einzelhandel vorher Sonnencreme verteilt wird.
Das mag fantasievoll übertrieben klingen: über ein paar Fahrrad-Touristen heute mittag habe ich den Kopf geschüttelt; wenn die wüßten, was von oben auf sie zukommen kann/wird?
PS. an Admin
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