Kantine wird zur höchsten Party-Zone
Konstanz (gro) Ihm kann es wohl kaum hoch genug hinauf gehen: Akzent-Verleger Markus Hotz feiert das Seenachtfest 2009 vom Gipfel des Telecom-Hochhauses. Er und seine durchaus zahlreichen Freunde entern dafür am 8. August die ehemalige Kantine im 14. Stock des Towers an der Moltkestrasse, um sie in die höchstgelegene Partyzone an der Konstanzer Bucht zu verwandeln – mit der allerbesten Aussicht auf das vielleicht grösste Feuerwerk Europas. Mit von der Party sind, wie man hört, Olivia und Maurizio Canestrini vom „Pinocchio“ sowie ein gewisser Reginbert Keller.
Leckereien erst um Mitternacht
Kein Wunder, dass es nun heisst, man werde bei diesem Treffen selbst bei Nieselregen auf seine Kosten kommen, allerdings erst gegen Mitternacht, wenn Markus Hotz und seine schwarze Aster spezielle Leckereien kredenzen lassen. Sei’s drum, ein bisschen vespern sollte man besser doch vor diesem Partybesuch. Das hochgelegene Fest ist vorerst noch ein Geheimtipp. Das Problem ist nur, dass man auf die Gästeliste gelangen muss. Der Eintritt sei zwar frei, aber Anmeldung müsse nun mal sein, hört man in der Umgebung des Veranstalters.
Bald dauerhaft im Zentrum?
Wer die Party nicht versäumen will, muss also irgendwie an Markus Hotz heran kommen. Das allerdings dürfte nicht allzu schwer sein. Bei einem abendlichen Streifzug durchs historische Zentrum von Konstanz ist es fast unmöglich, dass einem Hotz nicht über den Weg läuft. Während des Tages ist Markus Hotz vorerst noch im Verlagshaus in der Macairestrasse anzutreffen. Doch der Tag rückt wohl näher, dass sich der Magazin-Verleger dauerhaft im Zentrum niederlässt und den Tower am Zähringerplatz nicht nur für Parties nutzt. Foto: Frieder Schindele | TMW






Hat sich nicht dort oben auch Nycomed eingerichtet? Laut Ihrem Bericht schreitet Nycomed zuversichtlich in die Zukunft.
Könnte sich der Gemeinderat nicht auch modernere Sitzungs-Räumlichkeit dort oben mit Rund- und Überblick leisten?
Architektonisch wirkt das Gebäude eher schlicht, wie Understatement in Boom-Zeiten, aber passend für Gegenwart und Zukunft. Bei Ihrem Bild mit Hr. Wiedemann fallen eher die Räumlichkeiten ins Auge.
@DetlevKuentzel
Der Gemeinderat hat einen sehr schönen Sitzungssaal mitten im historischen Zentrum der Stadt. Den wird er niemals aufgeben. Im Übrigen tagt ein besonders wichtiges Gremiums des Rats, der Technische Ausschuss, stets in modernen Räumlichkeiten hoch über der Unteren Laube - mit weit reichendem Blick über die Dächer der Stadt.
Davon abgesehen ist im Tower am Zähreringerplatz inzwischen Platz in Hülle und Fülle. Denn Nycomed ist mit seiner Deutschlandzentrale, die dort untergebracht war, zum Hauptsitz an der Byk-Gulden-Strasse umgezogen.
@ … ist im Tower am Zähreringerplatz inzwischen Platz in Hülle und Fülle. …
Dieses neue Thema ist noch interessanter als (Stadt-)Politik und Party.
Die Insider-Kreise in Konstanz müssen sehr exklusiv sein.
Gibt es demnächst ein Interview mit der Wirtschaftsförderung?
Tipp: in irgendein Straßencafé setzen, und spätestens beim zweiten Espresso rauscht er in seinem Cabrio vorbei…!
Wenn man vorbei fährt, finde ich den Tower gar nicht so auffällig: nun wird klar, weswegen Konstanz “Galileo-City” wird. Optimal auch für eine Sternwarte oder Sternsucher mit Teleskopen. Nur ein wenig grau wirkt er als Zweckbau noch im Vergleich zu umgebende Kirche und Häusern. Ob da mit “bemannter EU-Raumfahrt” noch mehr möglich wäre?
Ja, alles wunderbar, doch unserem staatlichen Finanzeintreiber wollte diese noch preiswert zu mietende Immobilie nicht zusagen. Da geht man doch lieber in dem Nycomed-Edelbau an der Byk-Gulden-Str. und verschweigt die Mietkosten dem Steuerzahler. Wie waren doch jetzt die Peanuts bei Ulla Schmidt mit 3.500 - 10.000 Euro ein schlechter Umgang mit Steuergelder im hochverschuldeten Deutschland. Aber wer kümmert sich schon um horrende Steuerverschwendung am A…. der Republik.
Für ein paar Euro würde ich schon gerne mit dem Aufzug hochfahren und die Aussicht geniessen.
Nichts gegen mittelalterliche Baukunst, aber das Münster ist mir etwas zu eng und mühselig mit den Wendeltreppen. Und beim Zeppelin scheitert es vor allem an der Höhenangst.
Schade, daß es sowas nicht als Touri-Attraktion gibt.
@ Kultur:
Man kann alles auch positiv deuten: auf der folgenden Website werden nur 4 Orte genannt, die beanspruchen, Schilda zu sein. Es dürften mehr sein.
http://de.wikipedia.org/wiki/Schildb%C3%BCrger
“…Die Bürger Schildas waren gemeinhin als äußerst klug bekannt, weswegen sie begehrte Ratgeber der Könige und Kaiser dieser Welt waren. Da die Stadt auf diese Weise langsam aber sicher entvölkert wurde, verlegte man sich auf eine List:
Die Schildbürger begannen sich dumm zu stellen, so dumm sogar, dass sie begannen, jede Aussage, auch Metaphern, wörtlich zu interpretieren. Dies war so erfolgreich, dass sie mit der Zeit in ihrer Dummheit verblieben und dafür genauso bekannt wurden wie ehedem für ihre Klugheit….”