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	<title>Kommentare zu: Claus Boldt: Kein weiterer Bedarf an Sachverstand</title>
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	<description>Konstanz und rund um</description>
	<pubDate>Fri, 19 Jun 2026 08:31:23 +0000</pubDate>
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		<title>Von: ErloeserPrinz</title>
		<link>http://www.tmw-kn.com/blog/2009/09/22/claus-boldt-sieht-keinen-weiteren-bedarf-an-sachverstand/#comment-186051</link>
		<dc:creator>ErloeserPrinz</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Oct 2009 10:10:34 +0000</pubDate>
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		<description>@maledetto, bleib am Ball !</description>
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		<title>Von: maledetto</title>
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		<dc:creator>maledetto</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Sep 2009 08:50:53 +0000</pubDate>
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		<description>Na prima. Und noch eine dieser Pseudo-GmbHs, in denen irgendwelche Verwalter Unternehmer spielen kÃ¶nnen. Aber natÃ¼rlich gibt es kein "unternehmerisches Risiko", da als Gesellschafter eine KÃ¶rperschaft fungiert, die eben nicht pleite gehen kann. Und natÃ¼rlich ist wie durch Geisterhand auch der/die jeweiligen GeschÃ¤ftsfÃ¼hrer gefeit davor, bei einem "Fehler" bei der FÃ¼hrung der GeschÃ¤fte in Durchgriffshaftung genommen zu werden. NatÃ¼rlich kÃ¶nnen sich die GeschÃ¤ftsfÃ¼hrer dagegen verwehren, dass ihnen von den Vertretern der Gesellschafter "hineinregiert" wird - was in einer "normalen" GmbH im Ã¼brigen bereits ein Grund wÃ¤re, die Entlassung des GeschÃ¤ftsfÃ¼hrers zu prÃ¼fen...und es stÃ¶rt auch hier niemanden, wenn "momentan" leider keine konkreten Zahlen vorliegen. Aber warum sind dann manche so scharf auf solche "beschÃ¼tzenden GmbH-WerkstÃ¤tten"? Weil es fÃ¼r keinen der Akteure ums "eigene Geld" geht, ein Problem der "Ã¶ffentlichen Hand". Wie sonst kÃ¶nnte man auf Ideen wie das "Cross-Border-Leasing" verfallen, bei denen GeschÃ¤ftspartner "geheim" sind und das Vertragswerk Tausende Seiten englischsprachiges "Kleingedrucktes" umfasst? Und wo einem niemand die Idee der WertschÃ¶pfung prÃ¤zise erkÃ¤ren kann? Wo sonst werden VertrÃ¤ge geschlossen, bei denen Bonuszahlungen alleine dafÃ¼r gewÃ¤hrt werden, dass einer ausnahmsweise mal seinen Job macht? Wo sonst gibts es Preissteigerungen wie bei der unseligen BrÃ¼cke, die keiner erklÃ¤ren kann. Wo sonst kommt man mit derart faulen Ausreden ("Stahlpreis") durch? Wo sonst wird eine Personalabteilung geduldet, die einerseits DiebstÃ¤hle im Wert von 1,35 Euro durch die Instanzen ahndet und dadurch einen immensen Kollateralschaden anrichtet - von der Provokation der "inneren KÃ¼ndigung" vieler Mitarbeiter Ã¼ber eine Verschlechterung des Betriebsklimas bis hin zur "Ã¶ffentlichen Meinung" (ihr glaubt doch nicht, dass in so einem Puff jemand arbeiten will, ders nicht absolut nÃ¶tig hat?") - und andererseits Ã¼ber Ãœberlastung klagt?  In einer "normalen" Firma mÃ¼sste man sich vom verantwortlichen(!) Personaler trennen, so schnell als mÃ¶glich. Und wo kann man als BÃ¼rgermeister mit "100 Millionen" jonglieren und andererseits "auch auf Nachfrage" nicht sagen kÃ¶nnen, wofÃ¼r dieses Geld genau gebraucht wird? Mit solchen Spielchen kommt man normalerweise nur dann durch, wenn der potentielle Geldgeber einen Blindenhund braucht. Und auch der knurrt vermutlich.
Das Bild wird abgerundet durch ein Outsourcing von Geringverdienern in eine Dienstleistungs-Gmbh, mit dem Ziel, diesen Leuten noch weniger bezahlen zu kÃ¶nnen. Wenns jedoch um leistungsgerechte Bezahlung ginge ("Leistung soll sich wieder lohnen"), brÃ¤chen fÃ¼r einige der kommunalen LeistungstrÃ¤ger Geringverdienerzeiten an.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Na prima. Und noch eine dieser Pseudo-GmbHs, in denen irgendwelche Verwalter Unternehmer spielen kÃ¶nnen. Aber natÃ¼rlich gibt es kein &#8220;unternehmerisches Risiko&#8221;, da als Gesellschafter eine KÃ¶rperschaft fungiert, die eben nicht pleite gehen kann. Und natÃ¼rlich ist wie durch Geisterhand auch der/die jeweiligen GeschÃ¤ftsfÃ¼hrer gefeit davor, bei einem &#8220;Fehler&#8221; bei der FÃ¼hrung der GeschÃ¤fte in Durchgriffshaftung genommen zu werden. NatÃ¼rlich kÃ¶nnen sich die GeschÃ¤ftsfÃ¼hrer dagegen verwehren, dass ihnen von den Vertretern der Gesellschafter &#8220;hineinregiert&#8221; wird - was in einer &#8220;normalen&#8221; GmbH im Ã¼brigen bereits ein Grund wÃ¤re, die Entlassung des GeschÃ¤ftsfÃ¼hrers zu prÃ¼fen&#8230;und es stÃ¶rt auch hier niemanden, wenn &#8220;momentan&#8221; leider keine konkreten Zahlen vorliegen. Aber warum sind dann manche so scharf auf solche &#8220;beschÃ¼tzenden GmbH-WerkstÃ¤tten&#8221;? Weil es fÃ¼r keinen der Akteure ums &#8220;eigene Geld&#8221; geht, ein Problem der &#8220;Ã¶ffentlichen Hand&#8221;. Wie sonst kÃ¶nnte man auf Ideen wie das &#8220;Cross-Border-Leasing&#8221; verfallen, bei denen GeschÃ¤ftspartner &#8220;geheim&#8221; sind und das Vertragswerk Tausende Seiten englischsprachiges &#8220;Kleingedrucktes&#8221; umfasst? Und wo einem niemand die Idee der WertschÃ¶pfung prÃ¤zise erkÃ¤ren kann? Wo sonst werden VertrÃ¤ge geschlossen, bei denen Bonuszahlungen alleine dafÃ¼r gewÃ¤hrt werden, dass einer ausnahmsweise mal seinen Job macht? Wo sonst gibts es Preissteigerungen wie bei der unseligen BrÃ¼cke, die keiner erklÃ¤ren kann. Wo sonst kommt man mit derart faulen Ausreden (&#8221;Stahlpreis&#8221;) durch? Wo sonst wird eine Personalabteilung geduldet, die einerseits DiebstÃ¤hle im Wert von 1,35 Euro durch die Instanzen ahndet und dadurch einen immensen Kollateralschaden anrichtet - von der Provokation der &#8220;inneren KÃ¼ndigung&#8221; vieler Mitarbeiter Ã¼ber eine Verschlechterung des Betriebsklimas bis hin zur &#8220;Ã¶ffentlichen Meinung&#8221; (ihr glaubt doch nicht, dass in so einem Puff jemand arbeiten will, ders nicht absolut nÃ¶tig hat?&#8221;) - und andererseits Ã¼ber Ãœberlastung klagt?  In einer &#8220;normalen&#8221; Firma mÃ¼sste man sich vom verantwortlichen(!) Personaler trennen, so schnell als mÃ¶glich. Und wo kann man als BÃ¼rgermeister mit &#8220;100 Millionen&#8221; jonglieren und andererseits &#8220;auch auf Nachfrage&#8221; nicht sagen kÃ¶nnen, wofÃ¼r dieses Geld genau gebraucht wird? Mit solchen Spielchen kommt man normalerweise nur dann durch, wenn der potentielle Geldgeber einen Blindenhund braucht. Und auch der knurrt vermutlich.<br />
Das Bild wird abgerundet durch ein Outsourcing von Geringverdienern in eine Dienstleistungs-Gmbh, mit dem Ziel, diesen Leuten noch weniger bezahlen zu kÃ¶nnen. Wenns jedoch um leistungsgerechte Bezahlung ginge (&#8221;Leistung soll sich wieder lohnen&#8221;), brÃ¤chen fÃ¼r einige der kommunalen LeistungstrÃ¤ger Geringverdienerzeiten an.</p>
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