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	<title>Kommentare zu: Peter Friedrich bedauert Maultaschen-Urteil</title>
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	<description>Konstanz und rund um</description>
	<pubDate>Fri, 19 Jun 2026 08:15:20 +0000</pubDate>
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		<title>Von: dk</title>
		<link>http://www.tmw-kn.com/blog/2009/10/16/peter-friedrich-bedauert-maultaschen-urtei/#comment-186073</link>
		<dc:creator>dk</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Oct 2009 19:20:54 +0000</pubDate>
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		<description>An anderer Stelle wurde erwÃ¤hnt, daÃŸ Essensreste Ã¼berlicherweise von Mitarbeitern verzehrt wurden und somit der Spitalstiftung kein VermÃ¶gensschaden entstanden ist, obwohl sie rechtlich EigentÃ¼mer ist. 
Den Begriff Diebstahl als Straftat, um jemanden Schaden zuzufÃ¼gen, finde ich etwas Ã¼berzogen. Falls es sich um einen Irrtum im Verwendungszweck (Patienten-SchÃ¼ssel oder MÃ¼lleimer) handelt, eine (fristlose) KÃ¼ndigung ebenfalls. 

Als Leser bin ich ratlos, ob und welche SchlÃ¼sse aus der Rechtssprechung gezogen werden sollen: Einzel- oder PrÃ¤zedenzfall fÃ¼r zukÃ¼nftige AbwÃ¤gungen bei den Interessen 2er Streitparteien. Im Arbeitsrecht des Wirtschaftsstudiums kam so etwas nicht vor. 

Mein Eindruck: BeschÃ¤ftigten-VerhÃ¤ltnisse sind hÃ¶chst Risiko-belastet. 
Soll man da noch Crash-Bankern VorwÃ¼rfe machen?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>An anderer Stelle wurde erwÃ¤hnt, daÃŸ Essensreste Ã¼berlicherweise von Mitarbeitern verzehrt wurden und somit der Spitalstiftung kein VermÃ¶gensschaden entstanden ist, obwohl sie rechtlich EigentÃ¼mer ist.<br />
Den Begriff Diebstahl als Straftat, um jemanden Schaden zuzufÃ¼gen, finde ich etwas Ã¼berzogen. Falls es sich um einen Irrtum im Verwendungszweck (Patienten-SchÃ¼ssel oder MÃ¼lleimer) handelt, eine (fristlose) KÃ¼ndigung ebenfalls. </p>
<p>Als Leser bin ich ratlos, ob und welche SchlÃ¼sse aus der Rechtssprechung gezogen werden sollen: Einzel- oder PrÃ¤zedenzfall fÃ¼r zukÃ¼nftige AbwÃ¤gungen bei den Interessen 2er Streitparteien. Im Arbeitsrecht des Wirtschaftsstudiums kam so etwas nicht vor. </p>
<p>Mein Eindruck: BeschÃ¤ftigten-VerhÃ¤ltnisse sind hÃ¶chst Risiko-belastet.<br />
Soll man da noch Crash-Bankern VorwÃ¼rfe machen?</p>
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		<title>Von: ErloeserPrinz</title>
		<link>http://www.tmw-kn.com/blog/2009/10/16/peter-friedrich-bedauert-maultaschen-urtei/#comment-186066</link>
		<dc:creator>ErloeserPrinz</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Oct 2009 14:01:32 +0000</pubDate>
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		<description>@oschgeige hat gar nicht mal so unrecht. Soziale Konflikte kommen aus solchem Mist der haareraufend ist und fast unmÃ¶glich erscheint. Leider ist auch die RAF aus diesem Unrechtbewusstsein entstanden. @maledetto beschreibt sehr umfassend die Situation. Zu dem ganzen Unfug kommt das Dilemma des Richterspruchs noch oben drauf. In diesem Rechtssystem (mit der Hoffnung auf Recht) hÃ¤ngt die bÃ¼rgerliche Seele des Systems, in dem wir uns befinden. MÃ¼ssen wir bald wieder bedauern, dass wir ein Teil dieses Systems sind, denn der Richterspruch wurde ja im Namen des Volkes verkÃ¼ndet. Leider gehÃ¶re ich auch dazu. 
@Bibe scheint noch sehr naiv in seiner Lebenserfahrung zu sein. Er wurde bisher wohl noch nicht in unser Rechtssystem einbezogen. Zitat Bibe: â€ž Jedem BÃ¼rger solle klar sein, worum es vor Gericht geht: um Recht und um nichts anderesâ€œ. Du wirst so lange dran glauben, bis du selbst, wenn auch â€žunschuldigâ€œ, mit diesen â€žRechtspersonenâ€œ zu tun hast.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@oschgeige hat gar nicht mal so unrecht. Soziale Konflikte kommen aus solchem Mist der haareraufend ist und fast unmÃ¶glich erscheint. Leider ist auch die RAF aus diesem Unrechtbewusstsein entstanden. @maledetto beschreibt sehr umfassend die Situation. Zu dem ganzen Unfug kommt das Dilemma des Richterspruchs noch oben drauf. In diesem Rechtssystem (mit der Hoffnung auf Recht) hÃ¤ngt die bÃ¼rgerliche Seele des Systems, in dem wir uns befinden. MÃ¼ssen wir bald wieder bedauern, dass wir ein Teil dieses Systems sind, denn der Richterspruch wurde ja im Namen des Volkes verkÃ¼ndet. Leider gehÃ¶re ich auch dazu.<br />
@Bibe scheint noch sehr naiv in seiner Lebenserfahrung zu sein. Er wurde bisher wohl noch nicht in unser Rechtssystem einbezogen. Zitat Bibe: â€ž Jedem BÃ¼rger solle klar sein, worum es vor Gericht geht: um Recht und um nichts anderesâ€œ. Du wirst so lange dran glauben, bis du selbst, wenn auch â€žunschuldigâ€œ, mit diesen â€žRechtspersonenâ€œ zu tun hast.</p>
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	<item>
		<title>Von: oschgeige</title>
		<link>http://www.tmw-kn.com/blog/2009/10/16/peter-friedrich-bedauert-maultaschen-urtei/#comment-186065</link>
		<dc:creator>oschgeige</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Oct 2009 13:01:05 +0000</pubDate>
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		<description>Bibe, dein IQ reicht nicht um zu verstehen.........................</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Bibe, dein IQ reicht nicht um zu verstehen&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;.</p>
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	<item>
		<title>Von: maledetto</title>
		<link>http://www.tmw-kn.com/blog/2009/10/16/peter-friedrich-bedauert-maultaschen-urtei/#comment-186064</link>
		<dc:creator>maledetto</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Oct 2009 11:34:45 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.tmw-kn.com/blog/?p=1495#comment-186064</guid>
		<description>Liebe(r) Bibe, 
abschliessend - weil mir das Thema inzwischen zum Hals raus hÃ¤ngt und ich ausserdem andere Sorgen habe - nochmals: Die Rechts-/Gerechtigkeitsdiskussion oder Diebstahl/Nichtdiebstahl juristisch oder theologisch  vor dem Arbeitsgericht, dem jÃ¼ngsten Gericht oder sonstigen Gerichten interessiert mich einfach nicht. Nicht meine Adresse. Wir leben im Kapitalismus und das genÃ¼gt mir als ErklÃ¤rung fÃ¼r die meisten Absonderlichkeiten. 
Mir gehts bei der Sache drum, dass ich der Meinung bin - und das auch begrÃ¼nden kann -, dass die Verwaltung der Spitalstiftung bei dieser und anderen Angelegenheiten eben NICHT im Interesse des Kapitalgebers, der BeschÃ¤ftigten, des sozialen Auftrags (auch wenn manche das zum BrÃ¼llen komisch finden: dieser gehÃ¶rt zum Kapital dieses Unternehmens. Wer das bei der FÃ¼hrrung des Unternehmens nicht versteht, hat in dieser Firma nichts verloren). Und angehen tut mich das, weil ich als BÃ¼rger der Stadt Konstanz und Zahler von Gewerbesteuer, Grundsteuer, KÃ¶rperschaftssteuer etc. pp. ganz minimal "irgendwie" auch zum EigentÃ¼merkreis gehÃ¶re, mag der Anteil noch so marginal sein. Und als solcher missfÃ¤llt mir solches muntere Treiben, ob es da um Maultaschen geht, um fragwÃ¼rdige Bonuszahlungen, um Ã¼berhÃ¶hte DienstleistungseinkÃ¤ufe, um die Vincentius-Geschichte mit allen offenen Fragen, um die Neuplanungsdesaster, um den Umgangston, um die Arbeitsbedingungen und um vieles anderes mehr. Und da wird eine Geschichte draus: Wegen 1,35 gibts fÃ¼r die Subalternen die KÃ¼ndigung, und die Sesselpuper und KrawattentrÃ¤ger kÃ¶nnen machen, was sie wollen, ohne dass es jemanden kratzt. Und das alles, wÃ¤hrend das medizinische, technische und was noch alles Personal (im "KerngeschÃ¤ftsbereich") sich redlich bemÃ¼ht, seinen Job zu machent, und das nicht mal schlecht. 
Und dabei sind wir auch bei der Ã¼blichen Gewerkschaftssicht, was hier irgendwie wie ein Vorwurf klingt. Nein, ich will, dass bei dem Laden endlich mal ordentlich rausgeschmissen wird, wenn nÃ¶tig. Und dass damit oben angefangen wird. Und dass die, die dafÃ¼r zustÃ¤ndig sind, endlich mal genau hingucken, was da eigentlich getrieben wird und Transparenz und Rechenschaft einfordern und von ihrer Richtlinienkompetenz Gebrauch machen. Wie man das eben macht, wenn man die Verantwortung fÃ¼r ein Unternehmen, die Mitarbeiter und letztlich, wie in diesem Fall, Verantwortung fÃ¼r das Geld anderer Leute hat.
Man kann das alles auch lassen; mir ists egal, und mich geht das auch nicht mehr lange was an. EoT, von meiner Seite.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe(r) Bibe,<br />
abschliessend - weil mir das Thema inzwischen zum Hals raus hÃ¤ngt und ich ausserdem andere Sorgen habe - nochmals: Die Rechts-/Gerechtigkeitsdiskussion oder Diebstahl/Nichtdiebstahl juristisch oder theologisch  vor dem Arbeitsgericht, dem jÃ¼ngsten Gericht oder sonstigen Gerichten interessiert mich einfach nicht. Nicht meine Adresse. Wir leben im Kapitalismus und das genÃ¼gt mir als ErklÃ¤rung fÃ¼r die meisten Absonderlichkeiten.<br />
Mir gehts bei der Sache drum, dass ich der Meinung bin - und das auch begrÃ¼nden kann -, dass die Verwaltung der Spitalstiftung bei dieser und anderen Angelegenheiten eben NICHT im Interesse des Kapitalgebers, der BeschÃ¤ftigten, des sozialen Auftrags (auch wenn manche das zum BrÃ¼llen komisch finden: dieser gehÃ¶rt zum Kapital dieses Unternehmens. Wer das bei der FÃ¼hrrung des Unternehmens nicht versteht, hat in dieser Firma nichts verloren). Und angehen tut mich das, weil ich als BÃ¼rger der Stadt Konstanz und Zahler von Gewerbesteuer, Grundsteuer, KÃ¶rperschaftssteuer etc. pp. ganz minimal &#8220;irgendwie&#8221; auch zum EigentÃ¼merkreis gehÃ¶re, mag der Anteil noch so marginal sein. Und als solcher missfÃ¤llt mir solches muntere Treiben, ob es da um Maultaschen geht, um fragwÃ¼rdige Bonuszahlungen, um Ã¼berhÃ¶hte DienstleistungseinkÃ¤ufe, um die Vincentius-Geschichte mit allen offenen Fragen, um die Neuplanungsdesaster, um den Umgangston, um die Arbeitsbedingungen und um vieles anderes mehr. Und da wird eine Geschichte draus: Wegen 1,35 gibts fÃ¼r die Subalternen die KÃ¼ndigung, und die Sesselpuper und KrawattentrÃ¤ger kÃ¶nnen machen, was sie wollen, ohne dass es jemanden kratzt. Und das alles, wÃ¤hrend das medizinische, technische und was noch alles Personal (im &#8220;KerngeschÃ¤ftsbereich&#8221;) sich redlich bemÃ¼ht, seinen Job zu machent, und das nicht mal schlecht.<br />
Und dabei sind wir auch bei der Ã¼blichen Gewerkschaftssicht, was hier irgendwie wie ein Vorwurf klingt. Nein, ich will, dass bei dem Laden endlich mal ordentlich rausgeschmissen wird, wenn nÃ¶tig. Und dass damit oben angefangen wird. Und dass die, die dafÃ¼r zustÃ¤ndig sind, endlich mal genau hingucken, was da eigentlich getrieben wird und Transparenz und Rechenschaft einfordern und von ihrer Richtlinienkompetenz Gebrauch machen. Wie man das eben macht, wenn man die Verantwortung fÃ¼r ein Unternehmen, die Mitarbeiter und letztlich, wie in diesem Fall, Verantwortung fÃ¼r das Geld anderer Leute hat.<br />
Man kann das alles auch lassen; mir ists egal, und mich geht das auch nicht mehr lange was an. EoT, von meiner Seite.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Bibe</title>
		<link>http://www.tmw-kn.com/blog/2009/10/16/peter-friedrich-bedauert-maultaschen-urtei/#comment-186063</link>
		<dc:creator>Bibe</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Oct 2009 09:57:55 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.tmw-kn.com/blog/?p=1495#comment-186063</guid>
		<description>Lieber maledetto,
du versuchst wenigstens noch zu argumentieren, wÃ¤hrend andere "oschgeigen" eine Linie ziehen von Robin Hood zu RAF. Da fasst man sich wirklich an den Kopf! Leider finde ich in deinem langen Text kaum ein brauchbares Argument.  Zu 1) Wieso gehÃ¶rt die Frage Recht/Gerechtigkeit allein ins juristische oder philosophische Seminar? Jedem BÃ¼rger solle klar sein, worum es vor Gericht geht: um Recht und um nichts anderes; zu 2) Ermessen gehÃ¶rt dazu, aber nicht immer. Diebstahl ist Diebstahl. Es gibt im StraÃŸenverkehr auch nicht "ein biÃŸchen" Parkverbot, und ein Geschwindigkeitslimit ist nicht Ermessenssache, jedenfalls nicht aus Sicht des Fahrers. So hatte es die Richterin in R'zell auch gesagt: Es ist nicht im Ermessen des Mitarbeiters zu definieren, was Diebstahl ist und was nicht; zu 3) Du meinst Er- oder Abmahnung. Wenn es bezÃ¼glich der Essensreste keine Regelung gegeben hÃ¤tte, hÃ¤tte man es auch mit einer Abmahnung bewenden lassen kÃ¶nnen. Ich denke, die Spitalstiftung hat aus gutem Grund bestimmt, dass Mitarbeiter Essensreste nicht "mitgehen" lassen dÃ¼rfen. Also wurde eine klare Regel aufgestellt; zu 4) Es gibt sehr viele unterschiedliche Arten von Unternehmen. Mir ist keine Unternehmensform bekannt, bei der Diebstahl toleriert wird, auch nicht bei karitativen oder sozialen Einrichtungen, nicht bei der Kirche oder bei der Gewerkschaft. Gemeinsam ist allen Unternehmen aber, dass sie nicht so in die Ã–ffentlichkeit geraten wollen, wie jetzt die Spitalstiftung, deswegenwird gelegentlich nach "anderen LÃ¶sungen" gesucht; zu 5) Deine Ansicht ist halt die Ã¼bliche Gewerkschaftssicht. Ich bin mir nicht sicher , worauf du anspielst. Dass es Firmen gibt, die unfaire Praktiken anwenden, die ihren Mitarbitern Fallen stellen, um sie loszuwerden, die sie hierbei auch in unzulÃ¤ssiger Weise observieren und ausspionieren, ist rechtswidrig und muss unterbunden werden. Es gibt aber auch Mitarbeiter, die sich hinter dem KÃ¼ndigungsschutz verstecken, nicht nur, wenn das VerhÃ¤ltnis gegenÃ¼ber dem Arbeitgeber problematisch ist, sondern auch gegenÃ¼ber den Kollegen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber maledetto,<br />
du versuchst wenigstens noch zu argumentieren, wÃ¤hrend andere &#8220;oschgeigen&#8221; eine Linie ziehen von Robin Hood zu RAF. Da fasst man sich wirklich an den Kopf! Leider finde ich in deinem langen Text kaum ein brauchbares Argument.  Zu 1) Wieso gehÃ¶rt die Frage Recht/Gerechtigkeit allein ins juristische oder philosophische Seminar? Jedem BÃ¼rger solle klar sein, worum es vor Gericht geht: um Recht und um nichts anderes; zu 2) Ermessen gehÃ¶rt dazu, aber nicht immer. Diebstahl ist Diebstahl. Es gibt im StraÃŸenverkehr auch nicht &#8220;ein biÃŸchen&#8221; Parkverbot, und ein Geschwindigkeitslimit ist nicht Ermessenssache, jedenfalls nicht aus Sicht des Fahrers. So hatte es die Richterin in R&#8217;zell auch gesagt: Es ist nicht im Ermessen des Mitarbeiters zu definieren, was Diebstahl ist und was nicht; zu 3) Du meinst Er- oder Abmahnung. Wenn es bezÃ¼glich der Essensreste keine Regelung gegeben hÃ¤tte, hÃ¤tte man es auch mit einer Abmahnung bewenden lassen kÃ¶nnen. Ich denke, die Spitalstiftung hat aus gutem Grund bestimmt, dass Mitarbeiter Essensreste nicht &#8220;mitgehen&#8221; lassen dÃ¼rfen. Also wurde eine klare Regel aufgestellt; zu 4) Es gibt sehr viele unterschiedliche Arten von Unternehmen. Mir ist keine Unternehmensform bekannt, bei der Diebstahl toleriert wird, auch nicht bei karitativen oder sozialen Einrichtungen, nicht bei der Kirche oder bei der Gewerkschaft. Gemeinsam ist allen Unternehmen aber, dass sie nicht so in die Ã–ffentlichkeit geraten wollen, wie jetzt die Spitalstiftung, deswegenwird gelegentlich nach &#8220;anderen LÃ¶sungen&#8221; gesucht; zu 5) Deine Ansicht ist halt die Ã¼bliche Gewerkschaftssicht. Ich bin mir nicht sicher , worauf du anspielst. Dass es Firmen gibt, die unfaire Praktiken anwenden, die ihren Mitarbitern Fallen stellen, um sie loszuwerden, die sie hierbei auch in unzulÃ¤ssiger Weise observieren und ausspionieren, ist rechtswidrig und muss unterbunden werden. Es gibt aber auch Mitarbeiter, die sich hinter dem KÃ¼ndigungsschutz verstecken, nicht nur, wenn das VerhÃ¤ltnis gegenÃ¼ber dem Arbeitgeber problematisch ist, sondern auch gegenÃ¼ber den Kollegen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: oschgeige</title>
		<link>http://www.tmw-kn.com/blog/2009/10/16/peter-friedrich-bedauert-maultaschen-urtei/#comment-186062</link>
		<dc:creator>oschgeige</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Oct 2009 22:02:56 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.tmw-kn.com/blog/?p=1495#comment-186062</guid>
		<description>Und da wundert man sich Ã¼ber die totprÃ¼gelnde, saufende, und verwahrloste Jugend.
Die alten Deppen an den Reglern leben uns eine charakterlose Gesellschaft vor!
Diese Idioten wissen gar nicht wieviel Gewalt sie kÃ¼nftig mit solchen Entscheidungen sÃ¤hen.
Einst war es Robin Hood, dann die RAF und MORGEN???????</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Und da wundert man sich Ã¼ber die totprÃ¼gelnde, saufende, und verwahrloste Jugend.<br />
Die alten Deppen an den Reglern leben uns eine charakterlose Gesellschaft vor!<br />
Diese Idioten wissen gar nicht wieviel Gewalt sie kÃ¼nftig mit solchen Entscheidungen sÃ¤hen.<br />
Einst war es Robin Hood, dann die RAF und MORGEN???????</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: ErloeserPrinz</title>
		<link>http://www.tmw-kn.com/blog/2009/10/16/peter-friedrich-bedauert-maultaschen-urtei/#comment-186061</link>
		<dc:creator>ErloeserPrinz</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Oct 2009 17:41:03 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.tmw-kn.com/blog/?p=1495#comment-186061</guid>
		<description>@ Bibe mir graut vor dir !!!
Heuchlerisch ist, dass gerade unter der helfenden Hand einer Spitalstiftung, die u.a. einem leitenden Mitarbeiter einen sechsstelligen Betrag als Erfolgshonorar zahlen wollte, es so ablÃ¤uft. Das Recht wird geprÃ¤gt durch die IndividualitÃ¤t der â€žRechtspersonâ€œ, die nach ihrem persÃ¶nlichen Arbeitsstil Recht spricht. Dies war vor 70 Jahren so und so ist es auch noch heute. Ethische Gesichtspunkte, die im juristischen  Spielraum mÃ¶glich wÃ¤ren, spielen auch heute bei diesen Personen keine Rolle. Auch der vertretende Anwalt des Arbeitgebers hat damit persÃ¶nlich keine Probleme. Er identifiziert sich mit seinem Auftraggeber und erledigt â€žmit Erfolgâ€œ seinen Job.
@Bibe qualifiziert ebenfalls das Rechtssystem, da es bei ihm nicht um Mundraub, sondern um Diebstahl geht. Jedes Rechtssystem findet seine Helfer, welche ethische Umgangsformen in einer Gesellschaft eher mit der strengen Hand der GesetzmÃ¤ÃŸigkeit durchfÃ¼hren mÃ¶chten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Bibe mir graut vor dir !!!<br />
Heuchlerisch ist, dass gerade unter der helfenden Hand einer Spitalstiftung, die u.a. einem leitenden Mitarbeiter einen sechsstelligen Betrag als Erfolgshonorar zahlen wollte, es so ablÃ¤uft. Das Recht wird geprÃ¤gt durch die IndividualitÃ¤t der â€žRechtspersonâ€œ, die nach ihrem persÃ¶nlichen Arbeitsstil Recht spricht. Dies war vor 70 Jahren so und so ist es auch noch heute. Ethische Gesichtspunkte, die im juristischen  Spielraum mÃ¶glich wÃ¤ren, spielen auch heute bei diesen Personen keine Rolle. Auch der vertretende Anwalt des Arbeitgebers hat damit persÃ¶nlich keine Probleme. Er identifiziert sich mit seinem Auftraggeber und erledigt â€žmit Erfolgâ€œ seinen Job.<br />
@Bibe qualifiziert ebenfalls das Rechtssystem, da es bei ihm nicht um Mundraub, sondern um Diebstahl geht. Jedes Rechtssystem findet seine Helfer, welche ethische Umgangsformen in einer Gesellschaft eher mit der strengen Hand der GesetzmÃ¤ÃŸigkeit durchfÃ¼hren mÃ¶chten.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: maledetto</title>
		<link>http://www.tmw-kn.com/blog/2009/10/16/peter-friedrich-bedauert-maultaschen-urtei/#comment-186060</link>
		<dc:creator>maledetto</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Oct 2009 16:54:44 +0000</pubDate>
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		<description>Liebe(r) Bibe,
offenbar hast du nicht richtig gelesen. Meine Argumentation hat nichts mit Robin Hood zu tun, sondern mit Betriebs- und Personalwirtschaft. Meine Kritik ist vielmehr, dass bei der Spitalstiftung durch die aktuelle GeschÃ¤ftspolitik ein Schaden angerichtet wird, der in einem "normal" gefÃ¼hrten Unternehmen nicht toleriert werden dÃ¼rfte - egal, ob das Unternehmen einen Sozialanspruch hat oder nicht. Der vorgetÃ¤uschte soziale Anspruch verstÃ¤rkt lediglich den negativen Effekt in der Innen- und Aussenwirkung, weil die fehlende VerhÃ¤ltnismÃ¤ssigkeit besonders krass ins Auge sticht.
Zu 1.: Die Debatte um Recht oder Gerechtigkeit gehÃ¶rt ins philosophische oder juristische Seminar. Viel Spass! Zu 2.: SchÃ¶n gesagt. Nur, was ist als Diebstahl zu bewerten - wer den Diebstahl eines Sachwertes  in geringfÃ¼giger HÃ¶he gleichstellt mit einer Unterschlagung durch einen KassenbevollmÃ¤chtigten, wird hier bei der Sanktionierung gewisse Probleme erhalten. Da muss man also sehr wohl abwÃ¤gen, damit man nachher nicht als Depp dasteht. 3.: Bis vor einigen Jahren wars im Arbeitsrecht so, dass die ZerrÃ¼ttung eines VertrauensverhÃ¤ltnisses lediglich bei Arbeitnehmern mit einer besonderen Vertrauensposition (KassenbevollmÃ¤chtigte insbesondere) eine fristlose KÃ¼ndigung gerechtfertigt hat. Da mag sich in den letzten Jahren was geÃ¤ndert haben. Man sollte das aber wissen und nicht so tun., als habe das Arbeitsrecht nicht noch einige mehr Pfeile im KÃ¶cher gegen Fehlverhalten von Arbeitnehmern. Davon abgesehen, dass der Arbeitgeber ebenso eine Treue- und Sorgfaltspflicht gegenÃ¼ber dem Arbeitnehmer hat wie umgekehrt. Auch da sind wir wieder beim Thema VerhÃ¤ltnismÃ¤ssigkeit. Zu 4.: Nein, eben nicht. Die Spitalstiftung ist kein Unternehmen im herkÃ¶mmlichen Sinn, sondern simuliert das nur. Das zeigt sich in solchen kleinen Details wie Haftung, EinflussmÃ¶glichkeiten des Kapitalgebers und AblÃ¶sung der GeschÃ¤ftsfÃ¼hrung. Sie ist in einem Schonbereich tÃ¤tig, der einzig und allein dem sozialen Auftrag zu verdanken ist. Zum Verdeutlichen des Unterschieds ein kleines Gedankenspiel: Was passiert, wenn die Spitalstiftung insolvent wird? Wer haftet, wer zahlt? Zu 5. Mir gehen diese Leute auf den Zeiger, die stÃ¤ndig von den "Unzumutbarkeiten des KÃ¼ndigungsschutzes" faseln. Jeder unliebsame Mitarbeiter kann gekÃ¼ndigt werden, wenn das gewÃ¼nscht ist. Eine Personalabteilung wird unter anderem dafÃ¼r bezahlt, dass sie sich damit auskennt. Ich wÃ¼rde mich schÃ¤men, eine strittige KÃ¼ndigung wegen einer Bagatelle auszusprechen. Sonst kÃ¶nnte es passieren, dass man an einen Arbeitsrichter gerÃ¤t, der die Sache etwas anders sieht als die Radolfzeller Richterin und die KÃ¼ndigung fÃ¼r unwirksam erklÃ¤rt. Nein, da sollte man als Personaler seine "Hausaufgaben" machen und nicht aufs WÃ¼rfelglÃ¼ck beim Prozessrisiko vertrauen. Meistens kommt dieses Gewinsel wegen des KÃ¼ndigungsschutzes Ã¼brigens aus Kleinbetrieben...wo es eigentlich gar keinen KÃ¼ndigungsschutz gibt. Wo es genÃ¼gen wÃ¼rde, eine KÃ¼ndigung einfach korrekt vorzubereiten, zu dokumentieren und zu begrÃ¼nden...siehe "Sorgfaltspflicht".
Zur Farce wird aber diese eigentlich belanglose Sache durch das Auftreten der Verwaltung der Spitalstiftung (auch nach dem Urteil), aus dem eine vollkommenes UnverstÃ¤ndnis Ã¼ber die Ã¶ffentlichen Reaktionen deutlich wird. Die merken gar nicht, was fÃ¼r KollateralschÃ¤den entstanden sind und verstehen nicht, warum. Sie fÃ¼hlen sich als Sieger, kurzum. Und vermutlich werden sie wie Ã¼blich mit allem durchkommen. So kann man ein "Unternehmen" fÃ¼hren; fragt sich nur, wie lange "der Markt" sowas noch toleriert. Wenn schon die EigentÃ¼mer nicht einschreiten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe(r) Bibe,<br />
offenbar hast du nicht richtig gelesen. Meine Argumentation hat nichts mit Robin Hood zu tun, sondern mit Betriebs- und Personalwirtschaft. Meine Kritik ist vielmehr, dass bei der Spitalstiftung durch die aktuelle GeschÃ¤ftspolitik ein Schaden angerichtet wird, der in einem &#8220;normal&#8221; gefÃ¼hrten Unternehmen nicht toleriert werden dÃ¼rfte - egal, ob das Unternehmen einen Sozialanspruch hat oder nicht. Der vorgetÃ¤uschte soziale Anspruch verstÃ¤rkt lediglich den negativen Effekt in der Innen- und Aussenwirkung, weil die fehlende VerhÃ¤ltnismÃ¤ssigkeit besonders krass ins Auge sticht.<br />
Zu 1.: Die Debatte um Recht oder Gerechtigkeit gehÃ¶rt ins philosophische oder juristische Seminar. Viel Spass! Zu 2.: SchÃ¶n gesagt. Nur, was ist als Diebstahl zu bewerten - wer den Diebstahl eines Sachwertes  in geringfÃ¼giger HÃ¶he gleichstellt mit einer Unterschlagung durch einen KassenbevollmÃ¤chtigten, wird hier bei der Sanktionierung gewisse Probleme erhalten. Da muss man also sehr wohl abwÃ¤gen, damit man nachher nicht als Depp dasteht. 3.: Bis vor einigen Jahren wars im Arbeitsrecht so, dass die ZerrÃ¼ttung eines VertrauensverhÃ¤ltnisses lediglich bei Arbeitnehmern mit einer besonderen Vertrauensposition (KassenbevollmÃ¤chtigte insbesondere) eine fristlose KÃ¼ndigung gerechtfertigt hat. Da mag sich in den letzten Jahren was geÃ¤ndert haben. Man sollte das aber wissen und nicht so tun., als habe das Arbeitsrecht nicht noch einige mehr Pfeile im KÃ¶cher gegen Fehlverhalten von Arbeitnehmern. Davon abgesehen, dass der Arbeitgeber ebenso eine Treue- und Sorgfaltspflicht gegenÃ¼ber dem Arbeitnehmer hat wie umgekehrt. Auch da sind wir wieder beim Thema VerhÃ¤ltnismÃ¤ssigkeit. Zu 4.: Nein, eben nicht. Die Spitalstiftung ist kein Unternehmen im herkÃ¶mmlichen Sinn, sondern simuliert das nur. Das zeigt sich in solchen kleinen Details wie Haftung, EinflussmÃ¶glichkeiten des Kapitalgebers und AblÃ¶sung der GeschÃ¤ftsfÃ¼hrung. Sie ist in einem Schonbereich tÃ¤tig, der einzig und allein dem sozialen Auftrag zu verdanken ist. Zum Verdeutlichen des Unterschieds ein kleines Gedankenspiel: Was passiert, wenn die Spitalstiftung insolvent wird? Wer haftet, wer zahlt? Zu 5. Mir gehen diese Leute auf den Zeiger, die stÃ¤ndig von den &#8220;Unzumutbarkeiten des KÃ¼ndigungsschutzes&#8221; faseln. Jeder unliebsame Mitarbeiter kann gekÃ¼ndigt werden, wenn das gewÃ¼nscht ist. Eine Personalabteilung wird unter anderem dafÃ¼r bezahlt, dass sie sich damit auskennt. Ich wÃ¼rde mich schÃ¤men, eine strittige KÃ¼ndigung wegen einer Bagatelle auszusprechen. Sonst kÃ¶nnte es passieren, dass man an einen Arbeitsrichter gerÃ¤t, der die Sache etwas anders sieht als die Radolfzeller Richterin und die KÃ¼ndigung fÃ¼r unwirksam erklÃ¤rt. Nein, da sollte man als Personaler seine &#8220;Hausaufgaben&#8221; machen und nicht aufs WÃ¼rfelglÃ¼ck beim Prozessrisiko vertrauen. Meistens kommt dieses Gewinsel wegen des KÃ¼ndigungsschutzes Ã¼brigens aus Kleinbetrieben&#8230;wo es eigentlich gar keinen KÃ¼ndigungsschutz gibt. Wo es genÃ¼gen wÃ¼rde, eine KÃ¼ndigung einfach korrekt vorzubereiten, zu dokumentieren und zu begrÃ¼nden&#8230;siehe &#8220;Sorgfaltspflicht&#8221;.<br />
Zur Farce wird aber diese eigentlich belanglose Sache durch das Auftreten der Verwaltung der Spitalstiftung (auch nach dem Urteil), aus dem eine vollkommenes UnverstÃ¤ndnis Ã¼ber die Ã¶ffentlichen Reaktionen deutlich wird. Die merken gar nicht, was fÃ¼r KollateralschÃ¤den entstanden sind und verstehen nicht, warum. Sie fÃ¼hlen sich als Sieger, kurzum. Und vermutlich werden sie wie Ã¼blich mit allem durchkommen. So kann man ein &#8220;Unternehmen&#8221; fÃ¼hren; fragt sich nur, wie lange &#8220;der Markt&#8221; sowas noch toleriert. Wenn schon die EigentÃ¼mer nicht einschreiten.</p>
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	</item>
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		<title>Von: Bibe</title>
		<link>http://www.tmw-kn.com/blog/2009/10/16/peter-friedrich-bedauert-maultaschen-urtei/#comment-186059</link>
		<dc:creator>Bibe</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Oct 2009 15:10:28 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.tmw-kn.com/blog/?p=1495#comment-186059</guid>
		<description>Die Kommentare, ob in Medien oder hier in den Kommentarspalten, sind allesamt heuchlerisch bzw. von einer Robin-Hood-MentalitÃ¤t geprÃ¤gt. 1. SelbstverstÃ¤ndlich geht es vor einem Gericht - auch vor einem Arbeitsgericht - um Recht, und nicht um Gerechtigkeit; wer das anders sieht, hat keine Ahnung vom Rechtssystem. 2. Diebstahl ist grundsÃ¤tzlich unabhÃ¤ngig von der QuantitÃ¤t. 3. In einem ArbeitsverhÃ¤ltnis muss man sich gegenseitig vertrauen kÃ¶nnen;  Diebstahl zerstÃ¶rt das Vertrauen. Der Arbeitsgeber hatte zudem - aus gutem Grund! - verboten, Essensreste mitzunehmen. 4. Die Spitalstiftung ist ein Unternehmen wie andere auch; warum sollten dort andere Regeln gelten? 5. Wenn gemutmaÃŸt wird, dass gegen die Mitarbeiterin nur deswegen so hart vorgegangen wird, weil man einen Grund suchte, sie zu entlassen, und der eigentliche Grund in der Unzufriedenheit mit ihrer Arbeistleistung liegt, so wirft das eher ein Licht auf Unzumutbarkeiten des KÃ¼ndigungsschutzes in Deutschland.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Kommentare, ob in Medien oder hier in den Kommentarspalten, sind allesamt heuchlerisch bzw. von einer Robin-Hood-MentalitÃ¤t geprÃ¤gt. 1. SelbstverstÃ¤ndlich geht es vor einem Gericht - auch vor einem Arbeitsgericht - um Recht, und nicht um Gerechtigkeit; wer das anders sieht, hat keine Ahnung vom Rechtssystem. 2. Diebstahl ist grundsÃ¤tzlich unabhÃ¤ngig von der QuantitÃ¤t. 3. In einem ArbeitsverhÃ¤ltnis muss man sich gegenseitig vertrauen kÃ¶nnen;  Diebstahl zerstÃ¶rt das Vertrauen. Der Arbeitsgeber hatte zudem - aus gutem Grund! - verboten, Essensreste mitzunehmen. 4. Die Spitalstiftung ist ein Unternehmen wie andere auch; warum sollten dort andere Regeln gelten? 5. Wenn gemutmaÃŸt wird, dass gegen die Mitarbeiterin nur deswegen so hart vorgegangen wird, weil man einen Grund suchte, sie zu entlassen, und der eigentliche Grund in der Unzufriedenheit mit ihrer Arbeistleistung liegt, so wirft das eher ein Licht auf Unzumutbarkeiten des KÃ¼ndigungsschutzes in Deutschland.</p>
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		<title>Von: maledetto</title>
		<link>http://www.tmw-kn.com/blog/2009/10/16/peter-friedrich-bedauert-maultaschen-urtei/#comment-186058</link>
		<dc:creator>maledetto</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Oct 2009 18:14:27 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.tmw-kn.com/blog/?p=1495#comment-186058</guid>
		<description>Tja, da haben sie es also durchgezogen bis zum Schluss...und reden von IlloyalitÃ¤t, Unehrlichkeit und einem massgeblichen Vertrauensverlust. Und jetzt fÃ¼hlt sie sich vermutlich besser, die Personalabteilung der Spitalstiftung. Eine existenzgefÃ¤hrdende Bedrohung konnte unter gebÃ¼ndeltem Einsatz aller KrÃ¤fte abgewendet werden! Aber die HÃ¤rte hat sich ausgezahlt: es gibt doch noch Gerechtigkeit in Deutschland - der jetzt endlich GenÃ¼ge getan ist. Und so weiter, und so fort.
So kÃ¶nnte man dieses deprimierende Szenario weiterspinnen. Aber wir reden hier nicht von der "Abzocker AG" oder von der "Drecksack GmbH &#38; Co. KG" und deren Personalpolitik der "harten Hand". Wir reden hier Ã¼ber eine Ã¶ffentliche Einrichtung, die (noch) nicht in Besitz der vielbeschworenen Heuschrecken ist. Und wir reden von einer Einrichtung, die in besonderem MaÃŸe irgendwelchen humanitÃ¤ren Idealen verpflichtet ist, die "irgendwie" aus der Vergangenheit stammen und auf die man sich gern beruft, in Sonntagsreden oder bei JubilÃ¤en - Ã¼ber die man allerdings im tÃ¤glichen Betrieb lacht: Das klingt zwar alles hÃ¼bsch, ist aber naive GefÃ¼hlsduselei. Wir haben hier in schwerer Zeit einen Betrieb zu leiten, und das heisst leider auch ab und an "Exempel zu statuieren", hart zu bleiben, Konflikte auszutragen, auch wenn das unpopulÃ¤r ist. "Kante" zu zeigen, koste es, was es wolle.
Wenn Personalabteilungen so daherreden, weiss man zumindest eines: Sie haben ihre GlaubwÃ¼rdigkeit schon vor langer Zeit verspielt. Sie verstehen sich als Trutzburg gegen das schlechte und nur auf Eigennutz ausgerichtete Personal, das jeglicher Effizienz im Wege steht und nur unterm Einsatz grÃ¶sster HÃ¤rte gebÃ¤ndigt werden kann. Und sie fÃ¼hlen sich missverstanden: von der fehlinformierten Ã–ffentlichkeit, von den Medien, von jedermann. Kritik, ob von aussen oder von innen, ist immer nur eines: Angriff...
Solche BagatellfÃ¤lle werfen durch ihre krasse VerhÃ¤ltnislosigkeit schlaglichtartig ein bedrÃ¼ckendes Licht auf ein desastrÃ¶ses Betriebsklima und auf Fehler in der Organisation.   
Eine verantwortungsvoll agierende GeschÃ¤ftsfÃ¼hrung sollte erkennen, wenn es soweit gekommen ist und schleunigst intervenieren. Zu gross ist der Schaden, der durch diese Leute angerichtet wird. Zu teuer die Zeche, die in solchen FÃ¤llen auflÃ¤uft. In diesem Falle sind das:    

- Innere KÃ¼ndigung weiter Teile der bestehenden Belegschaft. Wer kann, bewirbt sich woanders. Die Nachricht lautet: macht einen Fehler, und der Arbeitgeber lÃ¤sst euch Ã¼ber die Klinge springen.
- Negative Auswirkungen auf das zukÃ¼nftige Personal: Wer bitte bewirbt sich um eine Stelle bei einer Institution, die bundesweite Ã–ffentlichkeit wegen so einer Sache erhalten hat?
- Vertrauensverlust bei den Kunden: Wer -der die Wahl hat- mÃ¶chte sich einer solchen Institution als Patient oder Kunde anvertrauen?
- Bundesweite Negativwerbung fÃ¼r Stadt und Institution (PR-Punkte sammeln wÃ¤re hier so einfach gewesen "Wir sind uns unserer sozialen Verpflichtung bewusst und geben der Frau aus reiner Grossherzigkeit und Kulanz eine weitere Chance" oder sonst eine verlogene Herz-Schmerz-Geschichte)
- Und hÃ¤tte die Frau den Vergleich angenommen: wer hÃ¤tte die 25 000 Euro gleich bezahlt?   

Aber ja: Ã¤ndern wird sich nix, der SozialbÃ¼rgermeister sondert Sprechblasen ab, alle bleiben im Sattel, keine Konsequanzen werden gezogen, der Gemeinderat weiss von nix, die Konstanzer BÃ¼rger und die BeschÃ¤ftigten der Spitalstiftung stimmen mit den FÃ¼ssen ab. Der letzte macht dann in ein paar Jahren das Licht aus - freilich nachdem noch der eine oder andere Millionenbetrag in den Sand gesetzt wurde. Und aus ists dann mit der DaseinsfÃ¼rsorge. Dann wird der ganze Laden an Helios verkÃ¼mmelt, von denen man nur zu wissen braucht, dass sie nicht ausbilden.

Ãœbrigens: WÃ¤hrend hier solch ein BlÃ¶dsinn geschieht - Ã¼ber sowas machen sich die anderen Gedanken, nur so als Beispiel:   http://www.dngfk.de/</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Tja, da haben sie es also durchgezogen bis zum Schluss&#8230;und reden von IlloyalitÃ¤t, Unehrlichkeit und einem massgeblichen Vertrauensverlust. Und jetzt fÃ¼hlt sie sich vermutlich besser, die Personalabteilung der Spitalstiftung. Eine existenzgefÃ¤hrdende Bedrohung konnte unter gebÃ¼ndeltem Einsatz aller KrÃ¤fte abgewendet werden! Aber die HÃ¤rte hat sich ausgezahlt: es gibt doch noch Gerechtigkeit in Deutschland - der jetzt endlich GenÃ¼ge getan ist. Und so weiter, und so fort.<br />
So kÃ¶nnte man dieses deprimierende Szenario weiterspinnen. Aber wir reden hier nicht von der &#8220;Abzocker AG&#8221; oder von der &#8220;Drecksack GmbH &amp; Co. KG&#8221; und deren Personalpolitik der &#8220;harten Hand&#8221;. Wir reden hier Ã¼ber eine Ã¶ffentliche Einrichtung, die (noch) nicht in Besitz der vielbeschworenen Heuschrecken ist. Und wir reden von einer Einrichtung, die in besonderem MaÃŸe irgendwelchen humanitÃ¤ren Idealen verpflichtet ist, die &#8220;irgendwie&#8221; aus der Vergangenheit stammen und auf die man sich gern beruft, in Sonntagsreden oder bei JubilÃ¤en - Ã¼ber die man allerdings im tÃ¤glichen Betrieb lacht: Das klingt zwar alles hÃ¼bsch, ist aber naive GefÃ¼hlsduselei. Wir haben hier in schwerer Zeit einen Betrieb zu leiten, und das heisst leider auch ab und an &#8220;Exempel zu statuieren&#8221;, hart zu bleiben, Konflikte auszutragen, auch wenn das unpopulÃ¤r ist. &#8220;Kante&#8221; zu zeigen, koste es, was es wolle.<br />
Wenn Personalabteilungen so daherreden, weiss man zumindest eines: Sie haben ihre GlaubwÃ¼rdigkeit schon vor langer Zeit verspielt. Sie verstehen sich als Trutzburg gegen das schlechte und nur auf Eigennutz ausgerichtete Personal, das jeglicher Effizienz im Wege steht und nur unterm Einsatz grÃ¶sster HÃ¤rte gebÃ¤ndigt werden kann. Und sie fÃ¼hlen sich missverstanden: von der fehlinformierten Ã–ffentlichkeit, von den Medien, von jedermann. Kritik, ob von aussen oder von innen, ist immer nur eines: Angriff&#8230;<br />
Solche BagatellfÃ¤lle werfen durch ihre krasse VerhÃ¤ltnislosigkeit schlaglichtartig ein bedrÃ¼ckendes Licht auf ein desastrÃ¶ses Betriebsklima und auf Fehler in der Organisation.<br />
Eine verantwortungsvoll agierende GeschÃ¤ftsfÃ¼hrung sollte erkennen, wenn es soweit gekommen ist und schleunigst intervenieren. Zu gross ist der Schaden, der durch diese Leute angerichtet wird. Zu teuer die Zeche, die in solchen FÃ¤llen auflÃ¤uft. In diesem Falle sind das:    </p>
<p>- Innere KÃ¼ndigung weiter Teile der bestehenden Belegschaft. Wer kann, bewirbt sich woanders. Die Nachricht lautet: macht einen Fehler, und der Arbeitgeber lÃ¤sst euch Ã¼ber die Klinge springen.<br />
- Negative Auswirkungen auf das zukÃ¼nftige Personal: Wer bitte bewirbt sich um eine Stelle bei einer Institution, die bundesweite Ã–ffentlichkeit wegen so einer Sache erhalten hat?<br />
- Vertrauensverlust bei den Kunden: Wer -der die Wahl hat- mÃ¶chte sich einer solchen Institution als Patient oder Kunde anvertrauen?<br />
- Bundesweite Negativwerbung fÃ¼r Stadt und Institution (PR-Punkte sammeln wÃ¤re hier so einfach gewesen &#8220;Wir sind uns unserer sozialen Verpflichtung bewusst und geben der Frau aus reiner Grossherzigkeit und Kulanz eine weitere Chance&#8221; oder sonst eine verlogene Herz-Schmerz-Geschichte)<br />
- Und hÃ¤tte die Frau den Vergleich angenommen: wer hÃ¤tte die 25 000 Euro gleich bezahlt?   </p>
<p>Aber ja: Ã¤ndern wird sich nix, der SozialbÃ¼rgermeister sondert Sprechblasen ab, alle bleiben im Sattel, keine Konsequanzen werden gezogen, der Gemeinderat weiss von nix, die Konstanzer BÃ¼rger und die BeschÃ¤ftigten der Spitalstiftung stimmen mit den FÃ¼ssen ab. Der letzte macht dann in ein paar Jahren das Licht aus - freilich nachdem noch der eine oder andere Millionenbetrag in den Sand gesetzt wurde. Und aus ists dann mit der DaseinsfÃ¼rsorge. Dann wird der ganze Laden an Helios verkÃ¼mmelt, von denen man nur zu wissen braucht, dass sie nicht ausbilden.</p>
<p>Ãœbrigens: WÃ¤hrend hier solch ein BlÃ¶dsinn geschieht - Ã¼ber sowas machen sich die anderen Gedanken, nur so als Beispiel:   <a href="http://www.dngfk.de/" rel="nofollow">http://www.dngfk.de/</a></p>
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