Tote Hose im Kunstpark Süd
Konstanz (wak) Konstanzer Partygänger und Event-Veranstalter haben im Industriegebiet weiterhin nur eine Adresse. Während die Blechnerei im November zur Campus-Party einlädt und die Szene in der Macairestraße abfeiert, sind im Kunstpark Süd die Lichter noch immer nicht angegangen.
Partys nur in der Blechnerei
Im Oktober feierte die Blechnerei ihren dritten Geburtstag. Rechtzeitig zur Party hätte die Blechnerei ein Geschwisterchen, eine Art zweiten Danceflloor im Industriegebiet, bekommen sollen. Doch Konkurrenz gibt es bisher noch nicht. Das ist so, obwohl der Kunstpark Süd bei Insidern und Partyveranstaltern längst als die kommende Location galt, die der Blechnerei hätte den Rang ablaufen können.
Kunstpark nennt keinen Eröffnungstermin
Weshalb daraus bisher noch nichts geworden ist und ob überhaupt jemals Partys im Kunstpark Süd steigen, wollte Carolin Baumgartner, die im Kunstpark für den kaufmännischen Bereich verantwortlich ist, nicht sagen. Über das Konzept schweigt sie sich derzeit aus. Auch einen Eröffnungstermin mochte sie nicht nennen. 
Offizieller Pressetermin angekündigt
„Vor der Eröffnung des Kunstparks wird es einen offiziellen Pressetermin gebenCarolin BaumgartnerGerne laden wir Sie dann rechtzeitig dazu ein“, mailte Carolin Baumgartner an dornroeschen.nu. Und weiter: „Informationen vorab können wir Ihnen leider nicht zukommen lassen.“
Stadt zeigte Rote Karte
Die Stadt wollte, dass sich Autobetriebe in dem Bereich ansiedeln, in dem der Kunstpark eröffnen will. Das habe der Gemeinderat so beschlossen, der das Gelände bewusst zu einem Standort für Autohäuser entwickeln wollte, sagte der städtische Pressesprecher Walter Rügert. Der Beschluss gelte weiterhin.
Campusparty in der Blechnerei
Bis auf Weiteres herrscht deswegen noch immer tote Hose im Kunstpark Süd. Während das Kinder- und Jugendtheater Aschenputtel in der Blechnerei spielt, demnächst wieder eine Campusparty steigt und eine Techno- und eine 80er Party angesagt sind.
Auf unseren Beitrag hin meldete sich Herr Rechtsanwalt Henrik Peter Mayer von Mayer+Partner und gab eine Erklärung ab, die Sie hier finden: http://www.tmw-kn.com/blog/2009/11/13/rechtsanwalt-nimmt-stellung/






sind Stadtväter und Mütter bzw. ihre Kinder bzw. Enkel in Konstanz keine Partygänger
oder ist der Ort für sie nicht der richtige?
Den konkreten Einzelfall kann und will ich nicht beurteilen. Grundsätzlich gilt: Vergnügungsstätten und Gastronomie “bedrohen” knappe Gewerbeflächen. Um eine Verdrängung des produzierenden Gewerbes durch besser zahlende Vergnügungsstätten zu verhindern, arbeiten viele Städte mit dem Mittel des Bebauungsplans, der gastronomische Nutzungen beschränkt, oder mit den im Artikel genannten privatrechtlichen Auflagen.