<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	>
<channel>
	<title>Kommentare zu: â€žSoziale Stadtâ€œ bekommt grÃ¼nen Anstrich</title>
	<atom:link href="http://www.tmw-kn.com/blog/2010/01/21/%e2%80%9esoziale-stadt%e2%80%9c-bekommt-grunen-anstrich/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.tmw-kn.com/blog/2010/01/21/%e2%80%9esoziale-stadt%e2%80%9c-bekommt-grunen-anstrich/</link>
	<description>Konstanz und rund um</description>
	<pubDate>Tue, 09 Jun 2026 16:33:00 +0000</pubDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.6.5</generator>
		<item>
		<title>Von: al</title>
		<link>http://www.tmw-kn.com/blog/2010/01/21/%e2%80%9esoziale-stadt%e2%80%9c-bekommt-grunen-anstrich/#comment-186190</link>
		<dc:creator>al</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Jan 2010 01:24:53 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.tmw-kn.com/blog/?p=1774#comment-186190</guid>
		<description>Von was man keine Ahnung hat soll man schweigen: "Irgendwie wirkt der â€œInterkulturelle Gartenâ€ etwas wie ein Ostalgie-Verein in KÃ¶penick mit zahlreichen Mitgliedern aus ehem. sozialistischen Bruderstaaten, die Ã¼berwiegend Ã¤hnliche kulturelle Wurzeln haben." Nur weil dk sich das aus der sÃ¼ddeutschen Ferne so vorstellt 'wirkt' der Interkulturelle Garten lÃ¤ngst nicht wie ein Ostalgie-Verein und nur weil einige der Nutzer vor 20 Jahren in sozialistischen Bruderstaaten lebten haben sie nicht zwingend Ã¤hnliche kulturelle Wurzeln. Die Ostalgie scheint sich hier eher als Vorurteil im Kopf des Kommentators zu halten, denn mir zumindest ist der Zusammenhang mit dem Projekt 'Soziale Stadt' nicht offensichtlich.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Von was man keine Ahnung hat soll man schweigen: &#8220;Irgendwie wirkt der â€œInterkulturelle Gartenâ€ etwas wie ein Ostalgie-Verein in KÃ¶penick mit zahlreichen Mitgliedern aus ehem. sozialistischen Bruderstaaten, die Ã¼berwiegend Ã¤hnliche kulturelle Wurzeln haben.&#8221; Nur weil dk sich das aus der sÃ¼ddeutschen Ferne so vorstellt &#8216;wirkt&#8217; der Interkulturelle Garten lÃ¤ngst nicht wie ein Ostalgie-Verein und nur weil einige der Nutzer vor 20 Jahren in sozialistischen Bruderstaaten lebten haben sie nicht zwingend Ã¤hnliche kulturelle Wurzeln. Die Ostalgie scheint sich hier eher als Vorurteil im Kopf des Kommentators zu halten, denn mir zumindest ist der Zusammenhang mit dem Projekt &#8216;Soziale Stadt&#8217; nicht offensichtlich.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: dk</title>
		<link>http://www.tmw-kn.com/blog/2010/01/21/%e2%80%9esoziale-stadt%e2%80%9c-bekommt-grunen-anstrich/#comment-186188</link>
		<dc:creator>dk</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Jan 2010 18:03:24 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.tmw-kn.com/blog/?p=1774#comment-186188</guid>
		<description>KN ist eine komische Stadt: in Berlin wird von einem ehem. Spitzenpolitiker und heute Bundesbank-Politiker Ã¼ber Leute tÃ¼rk. Herkunft und deren Arbeitsverdienst gelÃ¤stert  und im grÃ¶ssten Lebensmittel-Markt des KNer Industriegebietes werden diese jungen MÃ¤nner als Obst- und GemÃ¼se-Experten beschÃ¤ftigt. 

Beim Vorbeigehen heute frÃ¼h hatte ich einen Eindruck von hÃ¶chst sympatischen umgÃ¤nglichen jungen MÃ¤nnern, die Spass hatten, die Waren zu betreuen bzw. auszupacken. 
Im Nachhinein hatte ich an den Werbespot einer anderen Supermarkt-Kette gedacht, die aufwendige und teure TV-Werbespots zeigt, um nicht nur die Fachkenntnisse nachzuweisen, sondern auch den Slogan "wir lieben unser Obst und GemÃ¼se von Herzen" (sinngemÃ¤ss) zu vermitteln.

Es geht auch gÃ¼nstiger: eine paar Lehrstellen wirken emotionaler auf Kunden. Hoffentlich mÃ¼ssen Sie nicht in einigen Jahren einen Politiker auf einem kalten Freiluft-Markt bedienen.
----------------------------------------------------------
@ ... Der erste Interkulturelle Garten in Berlin wurde 2003 im Bezirk Treptow-KÃ¶penick gegrÃ¼ndet. ... Die HobbygÃ¤rtner stammen aus Kasachstan, Vietnam, Russland, Ã„gypten, Ungarn, Indien, Afghanistan, Ukraine, Bosnien, Argentinien und auch aus Deutschland. ...

Da normale SED-Parteimitglieder in der DDR wenig mehr Geld als der NormalbÃ¼rger verdient haben, sind mir z.B. 2 VEB-Betriebsleiter mit folgenden Nebenerwerb bekannt:

--- in M-Vorpommern als Bauingenieur und VEB-Bauleiter fÃ¼r LPG landwirtschaftl. Bauten, der die sommerlichen Abende bis 21 Uhr auf seinem Spargelfeld verbrachte

--- in Sachsen (Raum Dresden) VEB-Leiter fÃ¼r Strassenbau, der eine grÃ¶ssere Scheune mit Ã¼ber 300 GÃ¤nsen gehabt hat, die tÃ¤glich manÃ¶vriert werden mussten.

Neben dem Geldverdienst hat fÃ¼r beide die TÃ¤tigkeit auch als Regeneration von der  der Planwirtschaft gedient: sie mussten die MÃ¤ngel und EngpÃ¤sse erfinderisch in der Produktionskette (Vorlieferanten) minimieren bzw. verantworten. 

Staatlich vogegeben war das Motto "der Arbeitnehmer ist KÃ¶nig", was zu weiterem (dem Westbesucher mitgeteiltem) Verdruss (inkl. teilweise aberwitzigen Verhaltensweisen) gefÃ¼hrt hat. Der Gegensatz zur Gegenwart ist augenscheinlich und spÃ¼rbar (z.B. Maultaschen). 

Irgendwie wirkt der "Interkulturelle Garten" etwas wie ein Ostalgie-Verein in KÃ¶penick mit zahlreichen Mitgliedern aus ehem. sozialistischen Bruderstaaten, die Ã¼berwiegend Ã¤hnliche kulturelle Wurzeln haben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>KN ist eine komische Stadt: in Berlin wird von einem ehem. Spitzenpolitiker und heute Bundesbank-Politiker Ã¼ber Leute tÃ¼rk. Herkunft und deren Arbeitsverdienst gelÃ¤stert  und im grÃ¶ssten Lebensmittel-Markt des KNer Industriegebietes werden diese jungen MÃ¤nner als Obst- und GemÃ¼se-Experten beschÃ¤ftigt. </p>
<p>Beim Vorbeigehen heute frÃ¼h hatte ich einen Eindruck von hÃ¶chst sympatischen umgÃ¤nglichen jungen MÃ¤nnern, die Spass hatten, die Waren zu betreuen bzw. auszupacken.<br />
Im Nachhinein hatte ich an den Werbespot einer anderen Supermarkt-Kette gedacht, die aufwendige und teure TV-Werbespots zeigt, um nicht nur die Fachkenntnisse nachzuweisen, sondern auch den Slogan &#8220;wir lieben unser Obst und GemÃ¼se von Herzen&#8221; (sinngemÃ¤ss) zu vermitteln.</p>
<p>Es geht auch gÃ¼nstiger: eine paar Lehrstellen wirken emotionaler auf Kunden. Hoffentlich mÃ¼ssen Sie nicht in einigen Jahren einen Politiker auf einem kalten Freiluft-Markt bedienen.<br />
&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<br />
@ &#8230; Der erste Interkulturelle Garten in Berlin wurde 2003 im Bezirk Treptow-KÃ¶penick gegrÃ¼ndet. &#8230; Die HobbygÃ¤rtner stammen aus Kasachstan, Vietnam, Russland, Ã„gypten, Ungarn, Indien, Afghanistan, Ukraine, Bosnien, Argentinien und auch aus Deutschland. &#8230;</p>
<p>Da normale SED-Parteimitglieder in der DDR wenig mehr Geld als der NormalbÃ¼rger verdient haben, sind mir z.B. 2 VEB-Betriebsleiter mit folgenden Nebenerwerb bekannt:</p>
<p>&#8212; in M-Vorpommern als Bauingenieur und VEB-Bauleiter fÃ¼r LPG landwirtschaftl. Bauten, der die sommerlichen Abende bis 21 Uhr auf seinem Spargelfeld verbrachte</p>
<p>&#8212; in Sachsen (Raum Dresden) VEB-Leiter fÃ¼r Strassenbau, der eine grÃ¶ssere Scheune mit Ã¼ber 300 GÃ¤nsen gehabt hat, die tÃ¤glich manÃ¶vriert werden mussten.</p>
<p>Neben dem Geldverdienst hat fÃ¼r beide die TÃ¤tigkeit auch als Regeneration von der  der Planwirtschaft gedient: sie mussten die MÃ¤ngel und EngpÃ¤sse erfinderisch in der Produktionskette (Vorlieferanten) minimieren bzw. verantworten. </p>
<p>Staatlich vogegeben war das Motto &#8220;der Arbeitnehmer ist KÃ¶nig&#8221;, was zu weiterem (dem Westbesucher mitgeteiltem) Verdruss (inkl. teilweise aberwitzigen Verhaltensweisen) gefÃ¼hrt hat. Der Gegensatz zur Gegenwart ist augenscheinlich und spÃ¼rbar (z.B. Maultaschen). </p>
<p>Irgendwie wirkt der &#8220;Interkulturelle Garten&#8221; etwas wie ein Ostalgie-Verein in KÃ¶penick mit zahlreichen Mitgliedern aus ehem. sozialistischen Bruderstaaten, die Ã¼berwiegend Ã¤hnliche kulturelle Wurzeln haben.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>
