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	<title>Kommentare zu: „Soziale Stadt“ bekommt grünen Anstrich</title>
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	<description>Konstanz und rund um</description>
	<pubDate>Sat, 19 May 2012 02:32:26 +0000</pubDate>
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		<title>Von: al</title>
		<link>http://www.tmw-kn.com/blog/2010/01/21/%e2%80%9esoziale-stadt%e2%80%9c-bekommt-grunen-anstrich/#comment-186190</link>
		<dc:creator>al</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Jan 2010 01:24:53 +0000</pubDate>
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		<description>Von was man keine Ahnung hat soll man schweigen: "Irgendwie wirkt der “Interkulturelle Garten” etwas wie ein Ostalgie-Verein in Köpenick mit zahlreichen Mitgliedern aus ehem. sozialistischen Bruderstaaten, die überwiegend ähnliche kulturelle Wurzeln haben." Nur weil dk sich das aus der süddeutschen Ferne so vorstellt 'wirkt' der Interkulturelle Garten längst nicht wie ein Ostalgie-Verein und nur weil einige der Nutzer vor 20 Jahren in sozialistischen Bruderstaaten lebten haben sie nicht zwingend ähnliche kulturelle Wurzeln. Die Ostalgie scheint sich hier eher als Vorurteil im Kopf des Kommentators zu halten, denn mir zumindest ist der Zusammenhang mit dem Projekt 'Soziale Stadt' nicht offensichtlich.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Von was man keine Ahnung hat soll man schweigen: &#8220;Irgendwie wirkt der “Interkulturelle Garten” etwas wie ein Ostalgie-Verein in Köpenick mit zahlreichen Mitgliedern aus ehem. sozialistischen Bruderstaaten, die überwiegend ähnliche kulturelle Wurzeln haben.&#8221; Nur weil dk sich das aus der süddeutschen Ferne so vorstellt &#8216;wirkt&#8217; der Interkulturelle Garten längst nicht wie ein Ostalgie-Verein und nur weil einige der Nutzer vor 20 Jahren in sozialistischen Bruderstaaten lebten haben sie nicht zwingend ähnliche kulturelle Wurzeln. Die Ostalgie scheint sich hier eher als Vorurteil im Kopf des Kommentators zu halten, denn mir zumindest ist der Zusammenhang mit dem Projekt &#8216;Soziale Stadt&#8217; nicht offensichtlich.</p>
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		<title>Von: dk</title>
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		<dc:creator>dk</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Jan 2010 18:03:24 +0000</pubDate>
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		<description>KN ist eine komische Stadt: in Berlin wird von einem ehem. Spitzenpolitiker und heute Bundesbank-Politiker über Leute türk. Herkunft und deren Arbeitsverdienst gelästert  und im grössten Lebensmittel-Markt des KNer Industriegebietes werden diese jungen Männer als Obst- und Gemüse-Experten beschäftigt. 

Beim Vorbeigehen heute früh hatte ich einen Eindruck von höchst sympatischen umgänglichen jungen Männern, die Spass hatten, die Waren zu betreuen bzw. auszupacken. 
Im Nachhinein hatte ich an den Werbespot einer anderen Supermarkt-Kette gedacht, die aufwendige und teure TV-Werbespots zeigt, um nicht nur die Fachkenntnisse nachzuweisen, sondern auch den Slogan "wir lieben unser Obst und Gemüse von Herzen" (sinngemäss) zu vermitteln.

Es geht auch günstiger: eine paar Lehrstellen wirken emotionaler auf Kunden. Hoffentlich müssen Sie nicht in einigen Jahren einen Politiker auf einem kalten Freiluft-Markt bedienen.
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@ ... Der erste Interkulturelle Garten in Berlin wurde 2003 im Bezirk Treptow-Köpenick gegründet. ... Die Hobbygärtner stammen aus Kasachstan, Vietnam, Russland, Ägypten, Ungarn, Indien, Afghanistan, Ukraine, Bosnien, Argentinien und auch aus Deutschland. ...

Da normale SED-Parteimitglieder in der DDR wenig mehr Geld als der Normalbürger verdient haben, sind mir z.B. 2 VEB-Betriebsleiter mit folgenden Nebenerwerb bekannt:

--- in M-Vorpommern als Bauingenieur und VEB-Bauleiter für LPG landwirtschaftl. Bauten, der die sommerlichen Abende bis 21 Uhr auf seinem Spargelfeld verbrachte

--- in Sachsen (Raum Dresden) VEB-Leiter für Strassenbau, der eine grössere Scheune mit über 300 Gänsen gehabt hat, die täglich manövriert werden mussten.

Neben dem Geldverdienst hat für beide die Tätigkeit auch als Regeneration von der  der Planwirtschaft gedient: sie mussten die Mängel und Engpässe erfinderisch in der Produktionskette (Vorlieferanten) minimieren bzw. verantworten. 

Staatlich vogegeben war das Motto "der Arbeitnehmer ist König", was zu weiterem (dem Westbesucher mitgeteiltem) Verdruss (inkl. teilweise aberwitzigen Verhaltensweisen) geführt hat. Der Gegensatz zur Gegenwart ist augenscheinlich und spürbar (z.B. Maultaschen). 

Irgendwie wirkt der "Interkulturelle Garten" etwas wie ein Ostalgie-Verein in Köpenick mit zahlreichen Mitgliedern aus ehem. sozialistischen Bruderstaaten, die überwiegend ähnliche kulturelle Wurzeln haben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>KN ist eine komische Stadt: in Berlin wird von einem ehem. Spitzenpolitiker und heute Bundesbank-Politiker über Leute türk. Herkunft und deren Arbeitsverdienst gelästert  und im grössten Lebensmittel-Markt des KNer Industriegebietes werden diese jungen Männer als Obst- und Gemüse-Experten beschäftigt. </p>
<p>Beim Vorbeigehen heute früh hatte ich einen Eindruck von höchst sympatischen umgänglichen jungen Männern, die Spass hatten, die Waren zu betreuen bzw. auszupacken.<br />
Im Nachhinein hatte ich an den Werbespot einer anderen Supermarkt-Kette gedacht, die aufwendige und teure TV-Werbespots zeigt, um nicht nur die Fachkenntnisse nachzuweisen, sondern auch den Slogan &#8220;wir lieben unser Obst und Gemüse von Herzen&#8221; (sinngemäss) zu vermitteln.</p>
<p>Es geht auch günstiger: eine paar Lehrstellen wirken emotionaler auf Kunden. Hoffentlich müssen Sie nicht in einigen Jahren einen Politiker auf einem kalten Freiluft-Markt bedienen.<br />
&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<br />
@ &#8230; Der erste Interkulturelle Garten in Berlin wurde 2003 im Bezirk Treptow-Köpenick gegründet. &#8230; Die Hobbygärtner stammen aus Kasachstan, Vietnam, Russland, Ägypten, Ungarn, Indien, Afghanistan, Ukraine, Bosnien, Argentinien und auch aus Deutschland. &#8230;</p>
<p>Da normale SED-Parteimitglieder in der DDR wenig mehr Geld als der Normalbürger verdient haben, sind mir z.B. 2 VEB-Betriebsleiter mit folgenden Nebenerwerb bekannt:</p>
<p>&#8212; in M-Vorpommern als Bauingenieur und VEB-Bauleiter für LPG landwirtschaftl. Bauten, der die sommerlichen Abende bis 21 Uhr auf seinem Spargelfeld verbrachte</p>
<p>&#8212; in Sachsen (Raum Dresden) VEB-Leiter für Strassenbau, der eine grössere Scheune mit über 300 Gänsen gehabt hat, die täglich manövriert werden mussten.</p>
<p>Neben dem Geldverdienst hat für beide die Tätigkeit auch als Regeneration von der  der Planwirtschaft gedient: sie mussten die Mängel und Engpässe erfinderisch in der Produktionskette (Vorlieferanten) minimieren bzw. verantworten. </p>
<p>Staatlich vogegeben war das Motto &#8220;der Arbeitnehmer ist König&#8221;, was zu weiterem (dem Westbesucher mitgeteiltem) Verdruss (inkl. teilweise aberwitzigen Verhaltensweisen) geführt hat. Der Gegensatz zur Gegenwart ist augenscheinlich und spürbar (z.B. Maultaschen). </p>
<p>Irgendwie wirkt der &#8220;Interkulturelle Garten&#8221; etwas wie ein Ostalgie-Verein in Köpenick mit zahlreichen Mitgliedern aus ehem. sozialistischen Bruderstaaten, die überwiegend ähnliche kulturelle Wurzeln haben.</p>
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