Stadt plant nachts Tempo 30 rund um die Altstadt
Konstanz (gro) Mit der Begegnungszone Bahnhofplatz kommt auf die Konstanzer Verkehrsteilnehmer eine fast durchgehende Entschleunigung des Altstadtrings zu. Sie soll allerdings nur in den Nachtstunden komplett gelten. Die Pläne der Verwaltung sehen vor, nicht nur in der Bodanstrasse und vom Fischmarkt bis zum Bahnhofplatz Tempo 30 einzuführen, sondern während der Nachtstunden auch auf dem Rheinsteig und auf der Laube. Im Bereich der Begegnungszone auf dem langgestreckten Bahnhofplatz gilt grundsätzlich und 24 Stunden Tempo 20.
Bessere Luft, weniger Lärm und mehr Sicherheit
Das Amt für Stadtplanung und Umwelt begründet sein Vorhaben unter anderem mit der besseren Luftqualität. Bei Tempo 30 würden deutlich weniger Abgase in die Luft geblasen. So sei in den Nachtstunden das Belüften von Schlafräumen besser möglich. Auch der Lärm sei geringer, und schliesslich werde auch dem bei Nacht erhöhten Sicherheitsbedürfnis Rechnung getragen. Kurzum, bei der Verwaltung hält man die Entschleunigung des Altstadtrings für dringend geboten.
Temporeduzierung soll in den Bebauungsplan
Die Temporeduzierung soll im Bebauugsplan Hafenstrasse/Klein Venedig fest verankert werden. Der Bebauungsplan ist kommenden Dienstag Thema im Technischen Ausschuss des Gemeinderats. Auch für die Hafenstrasse soll künftig Tempo 30 gelten. Die Entschleunigung wird im Zusammenhang mit dem Verkehrskonzept dargestellt, das im Hinblick auf das geplante Konzert- und Kongresshaus ausgearbeitet worden ist. Die Temporeduzierung dürfte aber in jedem Falle mit einer Mehrheit des Sadtparlaments rechnen können, auch dann, wenn das ehrgeizige Projekt auf Klein Venedig beim Voklsentscheid am 21. März qualifiziert abgelehnt würde.






Was für ein Schmarrn! Exakt wenn genau niemand unterwegs ist, soll die Geschwindigkeit gedrosselt werden? Wer beschützt uns eigentlich vor unseren Beschützern?
Da war doch was mit einem Bürger…
Sollen wieder Fakten beschlossen werden, obwohl das KKH nicht beschlossen ist?
Dann wer will nachts die Tempobegrenzung kontrollieren, wo hier bei Verboten doch Schilder nicht reichen, sondern extra Schranken aufgestellt werden müssen. Erst nach dem diese x-mal abgebrochen wurde, hatte man sich daran gewöhnt und nun stehen sie und ab und an wartet der Bus geduldig darauf, dass sie sich öffnen, hat der Fahrer doch leider die Steuerung vergessen.
Kommt nun eine 100% Video- und Lichtschrankenüberwachung?
OK, ich fahre mit dem Rad oder Bus.
Tja, die Verwaltung hat alle Macht im Zusammenhang mit dem KKH auch die Verkehrsprobleme anzugehen, nach dem Motto, wie vergraule ich die anderen Verkehrsteilnehmer, damit die KKH-Benutzer freie Fahrt haben. Kein Finger würde die Verwaltung an der derzeitigen Verkehrssituation rühren, wenn nicht die Verkehrsprobleme mit dem KKH anstünden. Bei diesem Verwaltungsvorgehen stützt sich der OB, seine Aussage bei den Stadtteilgesprächen, immer wieder auf die Mehrheit im Gemeinderat. Ihr habt diese Mehrheit gewählt, selbst schuld!
Die Begründungen der Verwaltung sind immer die tollen Sprüche, die in jedem Verkaufstraining den Verkäufern beigebracht werden. Die Gruppe der Grünen, die gegen das KKH sind, werden ja wohl nichts gegen die Verbesserung der Luftqualität haben.