Der Winter bleibt, die Party geht weiter
Konstanz (gro) Das Frühlingsahnen trügte, ein milder, sonniger Donnerstag lässt noch lange keine blauen Bänder durch die Landschaft wehen. Schon am heutigen Freitag wird es wieder kühler und dazu regnet es auch noch. Der Samstag wartet zwar mit nachlassenden Niederschlägen auf, dafür sackt das Thermometer zeitweise ab auf die Frostgrenze, am Sonntag auch darunter. Mit dem Vertreiben des Winters hat es diesmal nicht geklappt, die Fasnacht hat es 2010 nicht so recht gebracht. Doch mit den Parties geht es munter weiter: heute Abend in der Neuwerk-Kantine und in der Blechnerei, am Samstag im Theaterfoyer.
Imposante musikalische Bandbreite bei der Studi-Party
Die Neuwerk-Kantine in der Oberlohnstrasse 3 ist Schauplatz der traditionellen Studenten-Party, mit der heute um 22 Uhr der Endspurt des Wintersemesters eingeleitet wird. Die Musik ist relativ grossflächig angelegt: Die Bandbreite reicht von aktuellen Charts über Rock und HipHop bis zu Funk und Pop mit den grössten Hits der achtziger Jahre, Dance-Classics der Neinziger und aktuellen Party-Tracks von heute. Weitere Infos über www.lake-events.de/termine/7883/Neuwerk.html
Ein Töne-Meister von der zauberhaften Insel Ibiza
Zum dritten Event in der Blechnerei (Macairestrasse 4, Beginn 23 Uhr), so berichtet uns Lake Events, hat die DELIKAT-Crew tatsächlich C-Rock, den „Meister der deepen Töne“ aus Sven Väth’s Cocoonclub (Amnesia Ibiza) eingeladen. Seine famose Partyreihe „Going Deeper“, so wird erinnert, ging 2004 im Cocoonclub an den Start und sei heute aus dessen Programm „nicht mehr wegzudenken“. C-Rock stehe für hochqualitativen, deepen House & Techno, mit allem, was sich dazwischen bewege. Zu Recht gehöre C-Rock zu den Köpfen der neuen deutschen Techhouse-Szene. Sein erster Release kam bereits 1994 auf Playhouse auf den Markt, und sein Debut-Album „Track & Feel“ gilt als Meilenstein moderner House-Musik. C-Rock arbeitete mit Größen wie Ricardo Villalobos, Luciano oder, klar, mit Sven Väth zusammen. Von 23 bis 23:30 Uhr kostet der Eintritt 6 Euro, danach 10 Euro.
Neue Party-Töne in ehrwürdigen Theater-Gemäuern
Die schon legendäre Theater Club Night sorgt am Samstag für eine zentrumsnahe Party. Sie beginnt im Anschluss an die Aufführung von Bert Brechts „Heiliger Johanna der Schlachthöfe“. Das Foyer besticht durch seine Geschichte (ältestes bespieltes Theater Deutschlands) und seinen einzigartigen Stil. Mit Dario „Butterfly’ Fimiani“ (CH) und DJ Unique (KN) stehen zwei Top-DJ’s an den Turntables, um mit Dance Classics, Disco Beats, aktuellen Club Hits und House Hits sowie diversen Klassikern die altehrwürdigen Räumlichketen zu beschallen. An den 2 Bars wird für Abkühlung gesorgt. Die Garderobe ist professionell besetzt. Einlass nur mit Einladung oder Reservierung über www.party-news.de Mindestalter 21 Jahre, Beginn 22,.30 Uhr (bis 4 Uhr).






Der Winter ist doch vorbei; im Internet-Wetter sind für die nächsten Tage 6-8 Grad angezeigt (Plus-Werte !!!).
Die Jogging-Kleidung war heute auch schon eher dünn: T-Shirt unter der Wind-Laufjacke.
Und wenn man dann noch den Schneehaufen am Wegesrand etwas abträgt, werden schon die ersten Blumen-Knospen sichtbar, die den Weg durch den aufgetauten Frostboden gefunden haben.
Seit ein paar Tagen habe ich eine neue Lesebrille und zweifle keineswegs mehr an meiner Wahrnehmung, so dass der Winter wirklich zu Ende ist.
In 2 Wochen laufe ich in kurzen Laufhosen durch den Wald und in 4 Wochen kaufe ich mir Sonnencreme.
Und wenn ich etwas Zeit habe, montiere ich noch meine Sommerreifen zwischendurch drauf.
Jetzt bin ich gerade vom Laufen zurück und freue mich, dass die Waldwege doch ziemlich frei von Schnee sind. Hoffentlich kommen meine “Glückshormone” etwas rüber, ansonsten gute Besserung und einen ebenso schönen Frühling.
Morgen, das heisst Samstag 27.2., steigt die nächste Party, wie ich vernommen habe. Die Konstanzer Kultband The Velvet Bobs tauft live ihre neue CD Hidden Songs drüben im Nachbarstädtle Kreuzlingen im hiesigen Temple Of Music. Kein Wunder, der Bandleader lebt ja schon ewig in der Schweiz. Der Tempel, kurz T.O.M., ist in der Konstanzerstrasse 23 (wie sinnig), nicht weit weg vom Hauptbahnhof. Na, ich geh da hin. Auch weil man da rauchen darf. Blöd, aber bei Konzerten muss ich halt ab und zu eine dampfen zum Bier :-)) Ach so, es fängt um 21 Uhr an.
Die Bionik ist die Wissenschaft “von der Natur und deren Verhalten lernen” und wurde anfangs für techn. Erfindungen benützt; bekannt sind aber auch Einflüsse auf Management-Lehren.
Gestern morgen sind mir die “Schneeglöckchen” (Blumenart) aufgefallen, deren Blüten den gefrorenen Boden berührt haben und ziemlich KO gewirkt haben. Am Mittag war der Boden etwas aufgetaut und die Blüten hingen am kerzengeraden Stiel in 10cm über Bodenhöhe.
Wenn man in KN weiterhin nach Vorbilder für Strassen-Namen sucht, könnte man die Strassen nach “vorbildlichen” Pflanzen umbenennen; Pflanzen mit schädlichen Substanzen entfallen somit.
Ob alle Erkenntnisse der Bionik auf den Menschen anwendbar sind, bezweifle ich etwas. Nach 2,5-3 Std. Kälte wirken die Hände ziemlich zerbrechlich; da sollte man die “Überlegenheit der Natur” respektieren.