Jetzt kocht im Kreuzlinger „Bären“ ein Sarde aus St. Gallen
Konstanz/Kreuzlingen (gro) Agostino Mannia kocht seit Freitag im ehemaligen „Zentrum Bären“ in Kreuzlingen. Ganz so alternativ wie auch schon wird es in dem beliebten Lokal im Zentrum der Konstanzer Nachbarstadt künftig nicht mehr zugehen. Dafür umso spezieller italienisch. Und aus dem „Zentrum Bären“ ist nun „Bären l’Osteria“ geworden. Die neuen Eigentümer haben sich mit der Suche nach neuen Wirtsleuten Zeit gelassen und wenig dem Zufall überlassen.
Von der Genossenschaft verkauft
Im vergangenen Dezember wurde bekannt, dass das „Zentrum Bären“, das der Genossenschaft gehörte, die das benachbarte Kreuzlinger Alterszentrum betreiben lässt, an den Investor Michael Zecchinel verkauft worden sei. Da fürchtete man schnell, dass die auch bei der Konstanzer Jugend beliebte Beiz geschlossen würde und ihren Charakter als Begegnungszentrum verlöre. Umso mehr, nachdem die Zecchinels zunächst vergeblich nach neuen Pächtern gesucht hatten.
Geduldige Suche nach den neuen Pächtern
Doch die neuen Eigentümer haben sich, wie sich nun herausstellt, ganz einfach Zeit gelassen, ein neues, passendes Wirtepaar zu finden. Sie sind schliesslich nebenan, im Kanton St. Gallen, fündig geworden. Cornelia Zecchinel jedenfalls kennt Agostino Mannia und dessen Künste anscheinend bestens, und zwar aus der Zeit, als der aus Sardinien stammende Italiener noch im Restaurant „Freihof“ zu Flawil wirkte. Mannia koche „erstens super“ und habe „zweitens Freude an seiner Arbeit“. So jedenfalls wird Cornelia Zecchinel von Martina Eggenberger in der „Thurgauer Zeitung“ zitiert.
Ein gut eingespieltes Duo
An seiner Seite hat der Sarde die Schweizerin Elisabeth Meier. Die beiden sind ein eingespieltes Duo, nicht zuletzt in Sachen Gastlichkeit. Und unter der neuen Regie darf es auch künftig in der „Osteria“ ein bisschen alternativ zugehen. Am wichtigsten ist es dem Wirtsduo allerdings, dass es den Gästen schmeckt, dass sie sich wohlfühlen und dass sie wiederkommen.







