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6. März 2010 | Eröffnung der Ausstellung „Standpunkte gegen Gewalt an Frauen“

Gewalt an Frauen ist keine Privatsache

Konstanz (wak) Bürgerinnen und Bürger, Personen des öffentlichen Lebens, Politikerinnen und Politiker der Stadt und des Landkreises Konstanz setzen mit ihren „Standpunkten“ ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen. Am Internationalen Frauentag, am Monag, 8. März, um 13 Uhr wird die Ausstellung des Vereins Frauen helfen Frauen in Not e.V. im Foyer der Sparkasse Bodensee in Konstanz an der Marktstätte eröffnet.

Männer und Frauen setzen ein Zeichen

Bürgerinnen und Bürger, Personen des öffentlichen Lebens, Politikerinnen und Politiker der Stadt und des Landkreises Konstanz setzen mit ihren Fotos und Aussagen, die bis 26.März zu sehen sind,   ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen. Die Botschaft lautet: Gewalt an Frauen ist keine Privatsache.

Gewalt ist eine Menschenrechtsverletzung

Jede dritte  Frau in Deutschland kennt die Erfahrung körperlicher, psychischer  und sexueller Gewalt. Frauen werden bedroht, geschlagen, gedemütigt und genötigt, nicht wenige erleiden schwerste Misshandlungen oder werden vergewaltigt. Oft bleiben die gewalttätigen Übergriffe von anderen unbemerkt. Denn viele der betroffenen Frauen schweigen aus Angst oder Scham oder weil sie nicht wissen, an wen sie sich wenden können. Häufig werden solche Gewalthandlungen aber auch vom Umfeld bagatellisiert oder sogar ignoriert. Außenstehende schweigen, weil sie nicht wissen, wie sie helfen können oder weil sie sich nicht in eine „Privatangelegenheit“ einmischen wollen. Doch fest steht: Gewalt ist eine Menschenrechtsverletzung.

Veranstalter ist Frauen helfen Frauen in Not e.V.


Veranstalterin der Ausstellung ist der Verein Frauen helfen Frauen in Not e.V., Konstanz in Kooperation mit: den Frauenhäusern Konstanz, Radolfzell und Singen, der Frauenbeauftragte der Stadt Konstanz, der Polizeidirektion Konstanz, TERRE DES FEMMES Ortsgruppe Konstanz, Schulsozialarbeit der Singener Südstadt sowie das Jugendhaus Südpol Singen. Sponsoren sind Sparkasse Bodensee, Frauenbeauftragte Konstanz, Käthe-Klemm- Stiftung und dieBeamten.de.

Termin

Eröffnung der Ausstellung „Standpunkte gegen Gewalt an Frauen“ am 08.03.2010 um 13.00 Uhr im Foyer der Sparkasse Bodensee in Konstanz, Marktstätte. Die Ausstellung ist bis 26.März 2010 zu sehen. Bild: Frauen helfen Frauen in Not e.V.



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Ein Kommentar

  1. 1. dk

    Bei so vieler Gewalt wird es erst richtig spannend, wenn im Harz-Gebirge (S-Anhalt) ein Student vom Bodensee mit einer Zahnärztin als DDR-Ingenieurin aufeinander treffen. Neben der Ost-West- gibt es auch die Nord-Süd-Problematik, die durch das Geschlechter-Thema ergänzt wird.

    Bei ähnlicher Kälte (aber über 50cm Schnee) hatte ich mir eine deftige Erkältung mit kräftigen Halsschmerzen geholt und mir vom kleinen Supermarkt kräftige Rachenbonbons eingekauft. Diese waren allerdings so stark, dass die klebrigen Kaubonbons eine Plombe herausgezogen haben und somit gemeinsam verschwanden.

    Der Zahnarzt wurde durch Zufallsprinzip per Telefonbuch ausgewählt; die Überraschung eines reinen Frauenbetriebes war beträchtlich. Intensive Pausen-Gespräche von Frauen im Betrieb waren zwar bekannt, aber gezittert habe ich schon etwas, weil der Umgang mit den Patienten eher nach Wiedereröffnungsfeier nach “50 Jahren Planwirtschaft” gewirkt hat, wobei ich etwas zurückhaltender (aber auch äusserst freundlich) behandelt worden bin: man gehörte nicht zum direkten “Nachbarschaftskreis”.

    Beim ersten Treffen war auch die Ärztin nervös: ein Wessi ist ein sichtlich unbekanntes Wesen. Die Frage nach “Spritze oder Schmerzen” habe ich mit “Schmerzen” beantwortet; in der Kinderheit hatte ein älterer Arzt am See mit der Spritze am Kiefer herumgekratzt, was mir als “äusserst heftiges Übel” vorkam. Das hatte also nichts mit “Männlichkeit” oder “Indianer kennen keinen Schmerz” zu tun; der Schmerz war aber viel geringer als erwartet (fast angenehm), worauf mir “menschliche” Empfindungen” zugeschrieben worden sein müssen. Bei den folgenden Treffen ging es sehr entspannt zu.

    PS.
    Gestern abend kamen mir 7-10 vermummte Reiter entgegen. Da 2 Reiter ihre Schals nicht bis über die Nase gezogen hatten, konnte ich “Buben” erkennen. Die Geschlechter scheinen sich anzunähern. Es könnte allerdings auch sein, dass alle Reiter männlich sind. Egal, beide Fälle geben Anlass zum Nachdenken.

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