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	<title>Kommentare zu: Gewalt an Frauen ist keine Privatsache</title>
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	<description>Konstanz und rund um</description>
	<pubDate>Thu, 09 Sep 2010 20:05:53 +0000</pubDate>
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		<title>Von: dk</title>
		<link>http://www.tmw-kn.com/blog/2010/03/06/gewalt-an-frauen-ist-keine-privatsache/#comment-186232</link>
		<dc:creator>dk</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 12:05:47 +0000</pubDate>
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		<description>Bei so vieler Gewalt wird es erst richtig spannend, wenn im Harz-Gebirge (S-Anhalt) ein Student vom Bodensee mit einer Zahnärztin als DDR-Ingenieurin aufeinander treffen. Neben der Ost-West- gibt es auch die Nord-Süd-Problematik, die durch das Geschlechter-Thema ergänzt wird.

Bei ähnlicher Kälte (aber über 50cm Schnee) hatte ich mir eine deftige Erkältung mit kräftigen Halsschmerzen geholt und mir vom kleinen Supermarkt kräftige Rachenbonbons eingekauft. Diese waren allerdings so stark, dass die klebrigen Kaubonbons eine Plombe herausgezogen haben und somit gemeinsam verschwanden.

Der Zahnarzt wurde durch Zufallsprinzip per Telefonbuch ausgewählt; die Überraschung eines reinen Frauenbetriebes war beträchtlich. Intensive Pausen-Gespräche von Frauen im Betrieb waren zwar bekannt, aber gezittert habe ich schon etwas, weil der Umgang mit den Patienten eher nach Wiedereröffnungsfeier nach "50 Jahren Planwirtschaft" gewirkt hat, wobei ich etwas zurückhaltender (aber auch äusserst freundlich) behandelt worden bin: man gehörte nicht zum direkten "Nachbarschaftskreis". 

Beim ersten Treffen war auch die Ärztin nervös: ein Wessi ist ein sichtlich unbekanntes Wesen. Die Frage nach "Spritze oder Schmerzen" habe ich mit "Schmerzen" beantwortet; in der Kinderheit hatte ein älterer Arzt am See mit der Spritze am Kiefer herumgekratzt, was mir als "äusserst heftiges Übel" vorkam. Das hatte also nichts mit "Männlichkeit" oder "Indianer kennen keinen Schmerz" zu tun; der Schmerz war aber viel geringer als erwartet (fast angenehm), worauf mir "menschliche" Empfindungen" zugeschrieben worden sein müssen. Bei den folgenden Treffen ging es sehr entspannt zu. 

PS. 
Gestern abend kamen mir 7-10 vermummte Reiter entgegen. Da 2 Reiter ihre Schals nicht bis über die Nase gezogen hatten, konnte ich "Buben" erkennen. Die Geschlechter scheinen sich anzunähern. Es könnte allerdings auch sein, dass alle Reiter männlich sind. Egal, beide Fälle geben Anlass zum Nachdenken.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Bei so vieler Gewalt wird es erst richtig spannend, wenn im Harz-Gebirge (S-Anhalt) ein Student vom Bodensee mit einer Zahnärztin als DDR-Ingenieurin aufeinander treffen. Neben der Ost-West- gibt es auch die Nord-Süd-Problematik, die durch das Geschlechter-Thema ergänzt wird.</p>
<p>Bei ähnlicher Kälte (aber über 50cm Schnee) hatte ich mir eine deftige Erkältung mit kräftigen Halsschmerzen geholt und mir vom kleinen Supermarkt kräftige Rachenbonbons eingekauft. Diese waren allerdings so stark, dass die klebrigen Kaubonbons eine Plombe herausgezogen haben und somit gemeinsam verschwanden.</p>
<p>Der Zahnarzt wurde durch Zufallsprinzip per Telefonbuch ausgewählt; die Überraschung eines reinen Frauenbetriebes war beträchtlich. Intensive Pausen-Gespräche von Frauen im Betrieb waren zwar bekannt, aber gezittert habe ich schon etwas, weil der Umgang mit den Patienten eher nach Wiedereröffnungsfeier nach &#8220;50 Jahren Planwirtschaft&#8221; gewirkt hat, wobei ich etwas zurückhaltender (aber auch äusserst freundlich) behandelt worden bin: man gehörte nicht zum direkten &#8220;Nachbarschaftskreis&#8221;. </p>
<p>Beim ersten Treffen war auch die Ärztin nervös: ein Wessi ist ein sichtlich unbekanntes Wesen. Die Frage nach &#8220;Spritze oder Schmerzen&#8221; habe ich mit &#8220;Schmerzen&#8221; beantwortet; in der Kinderheit hatte ein älterer Arzt am See mit der Spritze am Kiefer herumgekratzt, was mir als &#8220;äusserst heftiges Übel&#8221; vorkam. Das hatte also nichts mit &#8220;Männlichkeit&#8221; oder &#8220;Indianer kennen keinen Schmerz&#8221; zu tun; der Schmerz war aber viel geringer als erwartet (fast angenehm), worauf mir &#8220;menschliche&#8221; Empfindungen&#8221; zugeschrieben worden sein müssen. Bei den folgenden Treffen ging es sehr entspannt zu. </p>
<p>PS.<br />
Gestern abend kamen mir 7-10 vermummte Reiter entgegen. Da 2 Reiter ihre Schals nicht bis über die Nase gezogen hatten, konnte ich &#8220;Buben&#8221; erkennen. Die Geschlechter scheinen sich anzunähern. Es könnte allerdings auch sein, dass alle Reiter männlich sind. Egal, beide Fälle geben Anlass zum Nachdenken.</p>
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