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	<title>Kommentare zu: Gewalt an Frauen ist keine Privatsache</title>
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	<description>Konstanz und rund um</description>
	<pubDate>Tue, 09 Jun 2026 12:28:22 +0000</pubDate>
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		<title>Von: dk</title>
		<link>http://www.tmw-kn.com/blog/2010/03/06/gewalt-an-frauen-ist-keine-privatsache/#comment-186232</link>
		<dc:creator>dk</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 12:05:47 +0000</pubDate>
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		<description>Bei so vieler Gewalt wird es erst richtig spannend, wenn im Harz-Gebirge (S-Anhalt) ein Student vom Bodensee mit einer ZahnÃ¤rztin als DDR-Ingenieurin aufeinander treffen. Neben der Ost-West- gibt es auch die Nord-SÃ¼d-Problematik, die durch das Geschlechter-Thema ergÃ¤nzt wird.

Bei Ã¤hnlicher KÃ¤lte (aber Ã¼ber 50cm Schnee) hatte ich mir eine deftige ErkÃ¤ltung mit krÃ¤ftigen Halsschmerzen geholt und mir vom kleinen Supermarkt krÃ¤ftige Rachenbonbons eingekauft. Diese waren allerdings so stark, dass die klebrigen Kaubonbons eine Plombe herausgezogen haben und somit gemeinsam verschwanden.

Der Zahnarzt wurde durch Zufallsprinzip per Telefonbuch ausgewÃ¤hlt; die Ãœberraschung eines reinen Frauenbetriebes war betrÃ¤chtlich. Intensive Pausen-GesprÃ¤che von Frauen im Betrieb waren zwar bekannt, aber gezittert habe ich schon etwas, weil der Umgang mit den Patienten eher nach WiedererÃ¶ffnungsfeier nach "50 Jahren Planwirtschaft" gewirkt hat, wobei ich etwas zurÃ¼ckhaltender (aber auch Ã¤usserst freundlich) behandelt worden bin: man gehÃ¶rte nicht zum direkten "Nachbarschaftskreis". 

Beim ersten Treffen war auch die Ã„rztin nervÃ¶s: ein Wessi ist ein sichtlich unbekanntes Wesen. Die Frage nach "Spritze oder Schmerzen" habe ich mit "Schmerzen" beantwortet; in der Kinderheit hatte ein Ã¤lterer Arzt am See mit der Spritze am Kiefer herumgekratzt, was mir als "Ã¤usserst heftiges Ãœbel" vorkam. Das hatte also nichts mit "MÃ¤nnlichkeit" oder "Indianer kennen keinen Schmerz" zu tun; der Schmerz war aber viel geringer als erwartet (fast angenehm), worauf mir "menschliche" Empfindungen" zugeschrieben worden sein mÃ¼ssen. Bei den folgenden Treffen ging es sehr entspannt zu. 

PS. 
Gestern abend kamen mir 7-10 vermummte Reiter entgegen. Da 2 Reiter ihre Schals nicht bis Ã¼ber die Nase gezogen hatten, konnte ich "Buben" erkennen. Die Geschlechter scheinen sich anzunÃ¤hern. Es kÃ¶nnte allerdings auch sein, dass alle Reiter mÃ¤nnlich sind. Egal, beide FÃ¤lle geben Anlass zum Nachdenken.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Bei so vieler Gewalt wird es erst richtig spannend, wenn im Harz-Gebirge (S-Anhalt) ein Student vom Bodensee mit einer ZahnÃ¤rztin als DDR-Ingenieurin aufeinander treffen. Neben der Ost-West- gibt es auch die Nord-SÃ¼d-Problematik, die durch das Geschlechter-Thema ergÃ¤nzt wird.</p>
<p>Bei Ã¤hnlicher KÃ¤lte (aber Ã¼ber 50cm Schnee) hatte ich mir eine deftige ErkÃ¤ltung mit krÃ¤ftigen Halsschmerzen geholt und mir vom kleinen Supermarkt krÃ¤ftige Rachenbonbons eingekauft. Diese waren allerdings so stark, dass die klebrigen Kaubonbons eine Plombe herausgezogen haben und somit gemeinsam verschwanden.</p>
<p>Der Zahnarzt wurde durch Zufallsprinzip per Telefonbuch ausgewÃ¤hlt; die Ãœberraschung eines reinen Frauenbetriebes war betrÃ¤chtlich. Intensive Pausen-GesprÃ¤che von Frauen im Betrieb waren zwar bekannt, aber gezittert habe ich schon etwas, weil der Umgang mit den Patienten eher nach WiedererÃ¶ffnungsfeier nach &#8220;50 Jahren Planwirtschaft&#8221; gewirkt hat, wobei ich etwas zurÃ¼ckhaltender (aber auch Ã¤usserst freundlich) behandelt worden bin: man gehÃ¶rte nicht zum direkten &#8220;Nachbarschaftskreis&#8221;. </p>
<p>Beim ersten Treffen war auch die Ã„rztin nervÃ¶s: ein Wessi ist ein sichtlich unbekanntes Wesen. Die Frage nach &#8220;Spritze oder Schmerzen&#8221; habe ich mit &#8220;Schmerzen&#8221; beantwortet; in der Kinderheit hatte ein Ã¤lterer Arzt am See mit der Spritze am Kiefer herumgekratzt, was mir als &#8220;Ã¤usserst heftiges Ãœbel&#8221; vorkam. Das hatte also nichts mit &#8220;MÃ¤nnlichkeit&#8221; oder &#8220;Indianer kennen keinen Schmerz&#8221; zu tun; der Schmerz war aber viel geringer als erwartet (fast angenehm), worauf mir &#8220;menschliche&#8221; Empfindungen&#8221; zugeschrieben worden sein mÃ¼ssen. Bei den folgenden Treffen ging es sehr entspannt zu. </p>
<p>PS.<br />
Gestern abend kamen mir 7-10 vermummte Reiter entgegen. Da 2 Reiter ihre Schals nicht bis Ã¼ber die Nase gezogen hatten, konnte ich &#8220;Buben&#8221; erkennen. Die Geschlechter scheinen sich anzunÃ¤hern. Es kÃ¶nnte allerdings auch sein, dass alle Reiter mÃ¤nnlich sind. Egal, beide FÃ¤lle geben Anlass zum Nachdenken.</p>
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