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15. März 2010 | Ende April ist es so weit

In sechs Wochen gibt’s wieder den „Schwaben-Migros“

Konstanz/Kreuzlingen (gro) Vor gut 5 Wochen stand es im dornroeschen, vor zehn Tagen meldete es auch die „Thurgauer Zeitung“, und inzwischen ist es amtlich: Die im September 2009 stillgelegte Migros-Filiale in der Konstanzerstrasse wird für zweieinhalb Jahre wiederbelebt. Aus dem so genannten, früheren Schwaben-Migros wird ein M-Outlet, eine Art Schnäppchen-Migros mit besonders günstigen Angeboten, die von Teigwaren in Grosspackungen bis zu Textilien reichen. Die Neueröffnung im Emmishofen ist Ende April.

Ein Restaurant wird’s nicht mehr geben

Rund die Hälfte der insgesamt 1600 Quadratmeter Geschäftsfläche werden für das M-Outlet reaktiviert, allerdings nicht das Restaurant. Der Grund für die Massnahme: Die Migros fand keinen Nachmieter für das Geschäft, und die Mietverträge laufen noch bis zum Jahresende 2012. Vorübergehend hat die Genossenschaft demnächst drei Läden in der Konstanzer Nachbarstadt: Die Grossfiliale im Einkaufzentrum Seepark im Stadtteil Kurzrickenbach, im neuen Ceha! am Löwenkreisel und, wie beschrieben, im einstigen Schwaben-Migros.


Am Löwenkreisel fehlt‘s am Umsatz

Die Umsiedlung ins Ceha! hat, wie man hört, die Umsatzerwartungen bis jetzt nicht so recht erfüllt. Das neue, für die Stärkung des Kreuzlinger Stadtzentrums wichtige Einkaufszentrum verzeichnet nicht den erhofften Kundenzustrom. Das liegt nach Ansicht von Beobachtern auch am Angebots-Mix. Im Erdgeschoss, mit Migros-Markt, mit Cafe, Buchhandlung und Drogerie stimme die Mischung, doch im Obergeschoss habe Investor Hermann Hess wohl doch zu sehr auf eine Monokultur preiswerter Textilien gesetzt. Dazu leidet der Standort daran, dass es mit dem brach liegenden Löwen-Areal schräg gegenüber nicht vorangeht.



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2 Kommentare

  1. 1. Nabholz

    Wie kann man ein kreuzlinger Geschäft, das noch von einigen Konstanzern besucht wird, von der Grenze wegverlegen. Das war ein Eigentor!

  2. 2. vollmond

    Stimmt - nicht nur die Konstanzer machen Planungsfehler ;) Allerdings ist das ja wohl eher eine Konzernentscheidung, da ist die Verantwortlichkeit für finanzielle Folgen klarer als in der Stadtpolitik.

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