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26. April 2010 | Uni und Fachhochschule gemeinsam mit „Summer Camp

Informatik als Event und sommerliches Abenteuer

Konstanz (red) Die Konstanzer Hochschulen halten ihr Versprechen, das beliebte “Informatik Summer Camp” fortzusetzen: Aufgrund der außerordentlichen Nachfrage wird das Gemeinschaftsereignis für Schülerinnen und Schüler der Bodenseeregion in diesem Sommer erneut stattfinden. Fachhochschule und Uni spannen erneut zusammen. Die „Camper“ sollen erleben können, wie viel Spaß Informatik machen kann. Das viertägige Summer Camp läuft vom 19. bis zum 22. Juli. 40 Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 11 oder 12 der Gymnasien aus der Bodenseeregion können mitmachen. Bewerbungen sind bis zum 23. Mai möglich. Die Teilnahme ist kostenlos.

Auf dem Giessberg und am Seerhein

Vorkenntnisse in der Informatik sind im Summer Camp prinzipiell nicht notwendig, werden aber berücksichtigt: Wer sich schon zuvor mit Fragen der Informatik auseinandergesetzt hat, kann sich mit Lösungswegen auf höherem Niveau befassen. In allen Fällen werden die Teilnehmenden mit erstklassiger Ausstattung arbeiten und mit Material umgehen, das Spaß vermittelt. Natürlich stehen die Fachkräfte der beiden Hochschulen mit Rat zur Seite, wenn es Fragen zu den Aufgaben oder zum Informatikstudium gibt. Schauplätze des Summer Camps sind die Universität auf dem Giessberg und die Hochschule für Technik, Wirtschaft und Gestaltung (HTWG) am Seerhein.

Das Summer Camp als Vorbereitung aufs Studium

Man muss weder Vorkenntnisse haben, noch „Freak” oder „Nerd” sein, um Informatik studieren zu können. Den Konstanzer Hochschulen ist es wichtig, im Summer Camp den Abiturienten zu vermitteln, dass ein Image allein nicht entscheidend für die Studienwahl sein sollte. Nach wie vor sind die Kapazitäten der Informatikstudiengänge nicht ausgelastet, obwohl Absolventen hervorragende Berufsaussichten erwarten. Die Informatik-Fachbereiche der HTWG Konstanz und der Universität Konstanz berichten in einheitlichem Tenor, dass ihre Absolventen keine Schwierigkeiten haben, eine Stelle zu finden; sogar die Studierenden können zwischen zahlreichen Angeboten für Nebenjobs mit überdurchschnittlich guter Bezahlung auswählen. „In welchen Berufsbranchen sonst lassen sich Arbeitsort und Wohnort besser trennen, welche Branche ist derart international (die Branchensprache der Informatik ist Englisch), wo werden Frauen fast auf Knien gebeten, sich aus der Fülle an wissenschaftlichen Karrieren zu bedienen?”, fragen die beiden verantwortlichen Professoren, Marc Scholl und Jürgen Neuschwander.

Rechtzeitige Anmeldung ist Voraussetzung

Informatik spielerisch erleben und als Karrierechance erfassen: Die Konstanzer Hochschulen wollen den Schülerinnen und Schülern beim Summer Camp eine Perspektive auf Fach und Berufsaussichten vermitteln und das Informatikstudium als Karrieremöglichkeit nahebringen. Eine rechtzeitige Anmeldung ist obligatorisch. Beim ersten Informatik-Summer-Camp kamen letztes Jahr auf 40 Plätze 160 Bewerbungen.

Weitere Infos und Anmeldung über:
http://www.summercampkonstanz.de oder
mitmachen@summercampkonstanz.de



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