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Artikel vom Mai 2010

22. Mai 2010 | Kommenden Mittwoch in „Kulturplatz“

Schweizer Fernsehen widmet sich Lenks Papst-Figur

Konstanz (wak/gro) In der neu eröffneten Mobilitätszentrale im Konstanzer Bahnhof kommt das neugierige Volk dem umstrittenen Päpstlein aus der Werkstatt von Bildhauer Peter Lenk ganz nahe. Nicht wenige Konstanzer staunen, wie gross die Figur tatsächlich ist, die sonst am Ende des Pegelstegs von der Hafenschönen Imperia in luftiger Höhe präsentiert wird. Die meisten Betrachter sind angenehm überrascht. Die 700 Kilo schwere Skulptur wird offenbar sehr selten als anstössig empfunden und weckt vor allem Heiterkeit. Dass der zu Stein gewordene Gaukler, der sich mit der gewaltigen Tiara eine Insignie geistlicher Macht angeeignet hat, so viel Wirbel ausgelöst hat, will nicht so recht einleuchten. Die nächsten Wochen kann die Figur dort sitzen bleiben. In vier Wochen soll der Aufsichtsrat neu entscheiden, ob Lenks Papstfigur wieder weg muss oder bleiben kann. … weiterlesen \"\"

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20. Mai 2010 | Rohloff: „Situation mit Singen nicht zu vergleichen“

Klinikum mit 10 Millionen Euro hausintern in der Kreide

Konstanz (gro) Das Klinikum steht bei den städtischen Unternehmen derzeit mit rund 10 Millionen Euro in der Kreide. Der Krankenhausbetrieb braucht das Geld für die Abwicklung laufender Geschäfte und bedient sich am so genannten städtischen Cashpool. Der wird gespeist mit Geldern, die bei den einzelnen Unternehmen der Stadt zwar eingegangen, aber noch nicht verbraucht oder abschliessend verbucht worden sind. In Gemeinderatskreisen wird diese Entwicklung mit Sorge verfolgt. In Singen habe ein solcher Geldmangel das Krankenhaus an den Rand des Ruins gebracht. Doch Stadtkämmerer Hartmut Rohloff erklärt: Mit Singen lasse sich die Situation in Konstanz „überhaupt nicht vergleichen“. … weiterlesen \"\"

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19. Mai 2010 | Dementi aus Stuttgart

Stefan Mappus mit Lenk angeblich „nicht befasst“

Konstanz/Konstanz (wak/gro) Ministerpräsident Stefan Mappus sei mit Bildhauer Peter Lenk und der Aufstellung der nackten Papstfigur in der renovierten Konstanzer Bahnhofshalle „nicht befasst“ gewesen. Das sagte am Dienstag eine Sprecherin des Stuttgarter Staatsministeriums. Danach könnte Mappus den Konstanzer Oberbürgermeister Horst Frank auch nicht damit erpressen wollen, im Falle einer Platzierung der umstrittenen Skulptur weitere finanzielle Beiträge für die geplanten Feierlichkeiten zum Jubiläum „600 Jahre Konstanzer Konzil“ vorzuenthalten. Lenk ist bereit, an Eides Statt zu versichern, Horst Frank habe ihm gegenüber eingeräumt, dass das Gegenteil stimmt: dass das Konstanzer Stadtoberhaupt „in einem sehr offenen Gespräch“ gestanden habe, es sei die Landes-CDU mit Stefan Mappus an der Spitze, die die Entfernung der Papstfigur gefordert habe. … weiterlesen \"\"

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19. Mai 2010 | Burger King will auch ins Zentrum der Stadt

Fast Food vertreibt bürgerliche Küche aus dem Bahnhof

Konstanz (gro) Eine weitere so genannte „gut bürgerliche Küche“ soll getilgt werden: Ins Südquadrat des Konstanzer Hauptbahnhofs ziehe noch dieses Jahr eine Filiale der Kette „Burger King“, heisst es in gut unterrichteten Gastrokreisen. Damit würde eines der beliebtesten Konstanzer Speiselokale verschwinden. Einen „Burger King“ gibt es schon in Konstanz: an der Reichenaustrasse auf der Höhe des „Praktiker“-Markts. Die Situation dort draussen ist verkehrstechnisch einigermassen kompliziert. Motorisierte Laufkundschaft hat es schwer, den richtigen Zugang zu finden und landet deshalb meist im benachbarten Drive-In-„McDonalds“. … weiterlesen \"\"

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18. Mai 2010 | Peter Lenk hatte „gutes Gespräch mit Horst Frank“

Streit um Papst-Figur: Stuttgart probiert’s mit Erpressung

Konstanz (gro) Oberbürgermeister Horst Frank hat am Montagabend gegenüber Bildhauer Peter Lenk eingeräumt, dass es die Stuttgarter Landsregierung ist, die mit Macht darauf dränge, die vor drei Wochen in der renovierten Halle des Konstanzer Bahnhofs aufgestellte Papst-Figur wieder zu entfernen. Hinter dem schwäbischen Begehren stehe die Spitze der baden-württembergischen CDU, berichtete Lenk nach einem „guten Gespräch“ mit Oberbürgermeister Horst Frank. Offenbar verlange Ministerpräsident Stefan Mappus höchstpersönlich die Entfernung der fast 700 Kilo schweren Skulptur, sagte der Künstler. Andernfalls könne Konstanz nicht mit weiteren Landeszuschüssen für das bevorstehende Jubiläum „600 Jahre Konstanzer Konzil“ rechnen. Die neue Bahnhofshalle wird am Freitag ihrer Bestimmung übergeben. … weiterlesen \"\"

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