Weiter unklare Aussichten fürs leer stehende Woolworth
Konstanz (gro) Die neuen Eigentümer des ehemaligen Woolworth-Kaufhauses geben sich nach wie vor bedeckt. Ein grosser Nachteil für die Vermarktung, soviel sickerte durch, sind fehlende Parkplätze in unmittelbarer Nähe. Hätte das Haus eine Tiefgarage, wäre es längst wieder in Betrieb. Der charmanten Idee, wenigstens einen Teil der 3500 Quadratmeter Nutzfläche für kulturelle Zwecke zu nutzen, werden von Branchenkennern trotzdem keinerlei Chancen eingeräumt.
Nach wie vor sucht die Berliner Acrest nach solventen Mietern. Steht ein entsprechendes Konzept, kann die dringend notwendige Sanierung des Anwesens in Angriff genommen werden. Die Woolworth-Häuser werden von der HH Holding (Sitz in Bönen bei Dortmund) übernommen. Zu dieser Holding gehört das Handelsunternehmen Tengelmann. Der Discounter Kik, der „wegen sittenwidrig niedriger Löhne“ (FAZ) ins Gerede gekommen ist, ist an der HH Holding beteiligt.
Siehe auch: „Das verlassene Woolworth – Spielballball von Spekulanten (17. März 2010)
Bild: Frieder Schindele | TMW






auch in Münster stand mal ein ehemaliges Warenhaus leer ( ehemals Möbel Karstadt ).
Nun beherbergt das Haus in der Innenstadt das Stadtmuseum, welches, über das ganze Haus ausgedehnt, die Geschichte der Stadt Münster zeigt.
Die Größe der Ausstellungsfläche erlaubt es sogar, dass ein kompletter Tante Emma Laden, ein Kaffee mit den schönen Nierentischen eingebaut sind.
Aber auch Stadtmodelle wie Die Domburg / Münster 1533 / MS 1661 /.. MS 1903 und MS- Hafen 1934
sowie Architekturmodelle finden in dem Haus reichlich Platz und werden so dem Bürger jederzeit gezeigt werden.
Hier der Link:=> http://www.muenster.de/stadt/museum/willkommen.html
oder der zu den Stadtmodellen :=> http://www.muenster.de/stadt/museum/modell.html
Und der Besuch ist kostenlos.
Ich kann nur jedem Besucher der Stadt, der noch etwas Zeit übrig hat ( oder bei Regen; soll es ja in Münster oft geben; man sagt: entweder läuten die Kirchenglocken oder es regnet ) einen Gang in dieses Museum raten.
Wäre das nicht auch was für Konstanz?
Wo doch die Stadt so alt ist und die Lager des Museums noch viele Schätze dem Bürger vorenthalten sind.
Man könnte es ja zum Jubiläum mal prüfen, oder nicht?
Klein Paris braucht doch neue Räume, und ich müsste nicht mehr mit dem Auto dorthin fahren.