Dornröschen » Blog Archive » Nach über 20 Jahren Wartezeit ist die Sanierung in Sicht
Leserkommentare
 
Sponsoren
12. Juli 2010 | Obere Laube wird endlich hergerichtet

Nach über 20 Jahren Wartezeit ist die Sanierung in Sicht

Konstanz (gro) Nach über 20 Jahren Wartezeit wird die Obere Laube endlich hergerichtet. Und nun geht es ganz schnell: Bereits im kommenden Jahr wird mit der längst fälligen Sanierung begonnen. Denn jetzt pressiert es auf einmal, wenn der vom Regierungspräsidium zugesagte Zuschuss nicht verloren gehen soll: Rund 750.000 Euro steuern Land und Bund bei, immerhin die Hälfte der veranschlagten Sanierungssumme in Höhe von 1,5 Millionen Euro. Und saniert werden muss das Doppelstrassenstück zwischen Lutherplatz und Schnetztorkreuzung sowieso.

Als Ralf Fischer die Untere Laube „abrasieren“ liess

23 Jahre sind es inzwischen her, dass die Untere Laube umfassend saniert wurde. Dazu gehörten seinerzeit umfangreiche Neupflanzungen der marode gewordenen Alleebäume, eine streckenweise schockierende Massnahme, die dem damaligen Baubürgermeister Ralf Fischer den Vorwurf bescherte, die Untere Laube „herzlos abrasiert“ zu haben. Die damals neu gepflanzten Ahornbäume sind inzwischen zu kräftigen Alleebäumen heran gewachsen, und die Untere Laube gehört zu den prächtigsten Strassenstücken der Stadt.

Die 75 Parkplätze bleiben erhalten

Umso mehr steht nun der Zustand der Unteren Laube in der Kritik. Dieser Abschnitt, der mit seinen Schlaglöchern die angrenzenden Bauwerke Tag und Nacht erzittern lässt, sollte längst ebenfalls saniert sein. Doch die Massnahme wurde immer wieder hinausgeschoben. Zuletzt wurde sie im Mai 2004 im Technischen Ausschuss behandelt. Nun dürfte nach dem vor über sechs Jahren vorgestellten Konzept verfahren werden. Einer der Kernpunkte ist, die 75 vorhandenen Parkplätze im Mittelteil der Oberen Laube zumindest vorerst zu erhalten. (Auf der Unteren Laube waren seinerzeit viele Stellpätze, nicht zuletzt im Hinblick auf das damals neue Parkhaus Laube, gestrichen worden.) Die Parkplätze der Oberen Laube könnten nachträglich aufgelassen werden, und zwar etwa dann, wenn eines Tages Parkhäuser am Lutherplatz und auf dem Döbele realisiert werden. Bild: Frieder Schindele | TMW




 Kommentieren    Trackback    Drucken

3 Kommentare

  1. 1. Wolfgang Becker aus KN | http://www.wo-becker-kn.de

    Nett das man wieder mal nur an die PKW-Stellplätze denkt.

    Aber auch für Fahrräder gibt es Stellplätze und die werden gut angenommen, sprich viele Radler finden den Weg dort hin.

    Für deren Erhalt werde ich mich selbstredend einsätzen;

    Mal sehen, ob nicht eine Modernisierung, Erweiterung erreicht werden kann.

    Gruß Eure Fahrradstimme in KN

    Euer Ansprechpartner Radverkehr für Konstanz

  2. 2. Nabholz

    Schön wäre es, wenn alle Parkplätze der oberen Laube für die Anwohner ab 18:00 Uhr zu Verfügung gestellt würden, bzw Anwohner diese den ganzen Tag nutzen könnten.Aber das wird wohl ein Traum bleiben.

  3. 3. bedenkentraeger

    Das mit den Anwohnparkplätzen dürfte in der Tat ein Traum bleiben….

    Natürlich begrüße ich als Anwohner die nun wohl “drohende” zeitnahe Umsetzung der Sanierungsarbeiten. Auch unser Geschirr wackelt und auch unser Sofa erteilt eine Rückenmassage, wenn der rote Arnold oder ein LKW vorbeifährt.

    Aber wie verträgt sich die Maßnahme für 1,5 Mio € mit den übrigen Überlegungen, beispielsweise einer nur noch einspurigen Verkehrsführung rund um die Altstadt (Stichwort: Begegnungszone am Bahnhof, Tempo 30 auf der Laube - zunächst nur nachts, aber später wohl den ganzen Tag). Baut man nicht hier etwas auf, was man dann über kurz oder lang wieder umbaut/zurückbaut? Doppelte Kosten für ein und dasselbe? Und das in diesen Zeiten der nun auch von der Stadt eingeräumten knappen Kassen????

    Wenn allerdings dieses neue Verkehrskonzept so zügig umgesetzt wird, wie die Sanierung, dann muss man keine Bedenken haben. Dann zahlt die doppelten Kosten ja die nächste Generation…

Neuen Kommentar schreiben ...

Sie müssen sich einloggen um einen Kommentar zu schreiben.