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	<title>Kommentare zu: FÃ¼r alle, die zur Finanzkrise endlich alles wissen wollen</title>
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	<description>Konstanz und rund um</description>
	<pubDate>Wed, 10 Jun 2026 06:43:41 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Leser</title>
		<link>http://www.tmw-kn.com/blog/2010/09/05/fur-alle-die-uber-die-finanzkrise-endlich-alles-wissen-wollen/#comment-186423</link>
		<dc:creator>Leser</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Sep 2010 13:07:55 +0000</pubDate>
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		<description>Na, Bravo! WÃ¤hrend ausgewiesene Fachleute wie Sarrazin aus der Partei geworfen werden, bleiben Parteikarrieristen trotz ressortferner Ausbildung standhaft auf ihrem Posten. 

Nicolette Kressl wird als "Finanzexpertin" gehandelt und ist - nicht, daÃŸ ich was an diesem Beruf auszusetzen habe - gelernte Berufsschullehrerin fÃ¼r BÃ¤cker und Konditoren. Aber wie das halt so ist: Immer stramm in der Partei gewesen und immer fern vom WÃ¤hlerwillen stets Ã¼ber die Landesliste Baden-WÃ¼rttemberg in den Bundestag eingezogen, macht einen halt irgendwie zum "Experten".

Aber sie ist ja in bester Gesellschaft: Andrea Nahles hat sich mit einem Studium von Germanistik und Politikwissenschaft natÃ¼rlich bestens fÃ¼r gerÃ¼stet, um ausgerechnet eine "Expertin" fÃ¼r Arbeit und Soziales zu sein. Ãœber Arbeit reden, ohne jemals gearbeitet zu haben, geht natÃ¼rlich, wenn die Parteikarriere stimmt. Und von Sigmar Gabriel, Experte fÃ¼r alles, ganz zu schweigen. Immerhin kann man als Deutschlehrer sogar Bundesminister fÃ¼r Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit werden.

Ãœbertragen auf das Leben auÃŸerhalb des Politzirkus wÃ¼rde das folgendes bedeuten: Jeder Maler, der lange genug in einem Hochsicherheitslabor fÃ¼r Forschung an Pestviren die GÃ¤nge gestrichen hat, darf irgendwann auch mal ein bisschen an den ReagenzrÃ¶hrchen herumfummeln. SchlieÃŸlich hat er lange genug zugeguckt.

Aber das ist nicht nur eine Krankheit der SPD: Auch der CDU sind ihre klugen KÃ¶pfe abhanden gekommen. ZurÃ¼ck bleiben Parteibuch-Experten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Na, Bravo! WÃ¤hrend ausgewiesene Fachleute wie Sarrazin aus der Partei geworfen werden, bleiben Parteikarrieristen trotz ressortferner Ausbildung standhaft auf ihrem Posten. </p>
<p>Nicolette Kressl wird als &#8220;Finanzexpertin&#8221; gehandelt und ist - nicht, daÃŸ ich was an diesem Beruf auszusetzen habe - gelernte Berufsschullehrerin fÃ¼r BÃ¤cker und Konditoren. Aber wie das halt so ist: Immer stramm in der Partei gewesen und immer fern vom WÃ¤hlerwillen stets Ã¼ber die Landesliste Baden-WÃ¼rttemberg in den Bundestag eingezogen, macht einen halt irgendwie zum &#8220;Experten&#8221;.</p>
<p>Aber sie ist ja in bester Gesellschaft: Andrea Nahles hat sich mit einem Studium von Germanistik und Politikwissenschaft natÃ¼rlich bestens fÃ¼r gerÃ¼stet, um ausgerechnet eine &#8220;Expertin&#8221; fÃ¼r Arbeit und Soziales zu sein. Ãœber Arbeit reden, ohne jemals gearbeitet zu haben, geht natÃ¼rlich, wenn die Parteikarriere stimmt. Und von Sigmar Gabriel, Experte fÃ¼r alles, ganz zu schweigen. Immerhin kann man als Deutschlehrer sogar Bundesminister fÃ¼r Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit werden.</p>
<p>Ãœbertragen auf das Leben auÃŸerhalb des Politzirkus wÃ¼rde das folgendes bedeuten: Jeder Maler, der lange genug in einem Hochsicherheitslabor fÃ¼r Forschung an Pestviren die GÃ¤nge gestrichen hat, darf irgendwann auch mal ein bisschen an den ReagenzrÃ¶hrchen herumfummeln. SchlieÃŸlich hat er lange genug zugeguckt.</p>
<p>Aber das ist nicht nur eine Krankheit der SPD: Auch der CDU sind ihre klugen KÃ¶pfe abhanden gekommen. ZurÃ¼ck bleiben Parteibuch-Experten.</p>
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