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	<title>Kommentare zu: Textile Lektion zur Globalisierung â€“ mit Ãœberraschungen</title>
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	<description>Konstanz und rund um</description>
	<pubDate>Mon, 15 Jun 2026 09:02:59 +0000</pubDate>
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		<title>Von: curnonsky</title>
		<link>http://www.tmw-kn.com/blog/2010/11/03/textile-lektion-in-sachen-globalisierung-%e2%80%93-mit-uberraschungen/#comment-186478</link>
		<dc:creator>curnonsky</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Nov 2010 17:28:03 +0000</pubDate>
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		<description>Die â€žSpielwiese zur bezahlten AusÃ¼bung privater Interessen und Hobbysâ€œ hat wohl weniger mit dem Einzelhandel zu tun als der â€žVerein zum Zwecke der BeschÃ¤ftigung guter Freundeâ€œ. 
Das eigentliche Problem jedoch: Die Nachfrage nach Kleidung aus Plastik und sonstigem Abfall ist so groÃŸ, weil Armut durch Hartz IV, BilliglÃ¶hne, Zeitarbeit etc. existiert. Die Wechselbeziehung zwischen Armut und SchrottlÃ¤den wie im Artikel erwÃ¤hnt: Armut wird von ebendiesen Ramschern durch Drittlandproduktion mit zumeist erbÃ¤rmlichen Arbeitsbedingungen und inlÃ¤ndische NiedriglÃ¶hne (wahrscheinlich wieder drei Minijobs + ein schlecht bezahlter Sklaventreiber am Fischmarkt) maximal gefÃ¶rdert. Wer dort einkauft/ einkaufen muss, kauft auf Grund miesester QualitÃ¤t nicht nur viel zu teuer, sondern unterstÃ¼tzt auch noch die zynische Spirale von Ausbeutung, eigener Armut und Globalisierungsverarschung.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die â€žSpielwiese zur bezahlten AusÃ¼bung privater Interessen und Hobbysâ€œ hat wohl weniger mit dem Einzelhandel zu tun als der â€žVerein zum Zwecke der BeschÃ¤ftigung guter Freundeâ€œ.<br />
Das eigentliche Problem jedoch: Die Nachfrage nach Kleidung aus Plastik und sonstigem Abfall ist so groÃŸ, weil Armut durch Hartz IV, BilliglÃ¶hne, Zeitarbeit etc. existiert. Die Wechselbeziehung zwischen Armut und SchrottlÃ¤den wie im Artikel erwÃ¤hnt: Armut wird von ebendiesen Ramschern durch Drittlandproduktion mit zumeist erbÃ¤rmlichen Arbeitsbedingungen und inlÃ¤ndische NiedriglÃ¶hne (wahrscheinlich wieder drei Minijobs + ein schlecht bezahlter Sklaventreiber am Fischmarkt) maximal gefÃ¶rdert. Wer dort einkauft/ einkaufen muss, kauft auf Grund miesester QualitÃ¤t nicht nur viel zu teuer, sondern unterstÃ¼tzt auch noch die zynische Spirale von Ausbeutung, eigener Armut und Globalisierungsverarschung.</p>
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		<title>Von: tortugabodensee</title>
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		<dc:creator>tortugabodensee</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Nov 2010 07:53:48 +0000</pubDate>
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		<description>Und wieder eine Ladenkette in Konstanz, auf dass unsere Stadt -was das Einkaufserlebnis betrifft- bald genauso aussieht wie hunderte andere deutsche StÃ¤dte auch. Der individuelle Einzelhandel hat kaum mehr eine Chance, die Bank gibt keinen Kredit ("Ach wissen Sie, im Einzelhandel machen die meisten innerhalb der ersten 3 Jahre wieder dicht!"), die Mieten sind kaum bezahlbar und die Werbung in unseren lokalen  GratisblÃ¤ttle (Accent, Kultblatt etc.) ist unerschwinglich. Und was tut unsere stÃ¤dtische GmbH, das Stadtmarketing? Veranstaltet Oldtimer-Treffen, Reingschmeckten-Abende und Kinderfeschtle. Toll, das stellt man sich ja auch wirklich unter StadtMARKETING vor, nicht wahr?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Und wieder eine Ladenkette in Konstanz, auf dass unsere Stadt -was das Einkaufserlebnis betrifft- bald genauso aussieht wie hunderte andere deutsche StÃ¤dte auch. Der individuelle Einzelhandel hat kaum mehr eine Chance, die Bank gibt keinen Kredit (&#8221;Ach wissen Sie, im Einzelhandel machen die meisten innerhalb der ersten 3 Jahre wieder dicht!&#8221;), die Mieten sind kaum bezahlbar und die Werbung in unseren lokalen  GratisblÃ¤ttle (Accent, Kultblatt etc.) ist unerschwinglich. Und was tut unsere stÃ¤dtische GmbH, das Stadtmarketing? Veranstaltet Oldtimer-Treffen, Reingschmeckten-Abende und Kinderfeschtle. Toll, das stellt man sich ja auch wirklich unter StadtMARKETING vor, nicht wahr?</p>
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