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29. November 2010 | Weihnachtsmarkt jetzt wirklich am See angekommen

Heisser Caipirinha und Glühwein mit Aussicht

Konstanz (gro) Nach Einbruch der Dunkelheit verwandelt sich der Stadtpark entlang des Gondelehafens in einen Märchenwald mit Tausenden von Lichtern und leuchtend bunten Hütten. Ganz unten, auf der in den See hinein ragenden Halbinsel, gibt’s Glühwein und (eine Premiere!) heissen Caiprinha mit Aussicht: nicht weit von Rosies „Pavillon am See“, auf einem glitzernden Rundbau mit weihnachtlich geschmückter Fichte, von dessen Galerie das Marktgeschehen bequem überblickt werden kann. Der „Weihnachtsmarkt am See“ ist jetzt am See wirklich angekommen. Gut, dass es noch nicht alle wissen.

Vorerst noch angenehm wenig Gedränge

Auch am Wochenende herrschte im neu erschlossenen Bereich des Weihnachtsmarktes im Stadtgarten angenehm wenig Gedränge. Doch allzu lange dürfte es nicht dauern, bis die in gut 20 Jahren eingefahrenen Pfade verlassen werden und der Stadtgarten als besonders romantische Zugabe vollends entdeckt wird. Schon am kommenden Wochenende werden die Ansammlungen an der Nordseite des Gondelehafens grösser sein, und wenn ab dem kommenden Jahr die Baustellen rund ums Konzil verschwunden sind, wächst der Weihnachtsmarkt organisch in den Stadtgarten hinein. Ob das der jetzt schon sichtbar ausgedünnten Marktstätte atmosphärisch gut tut, wird sich zeigen.

Über die Brotlaube organisch hinüberwachsen

Rundum harmonisch dürfte es erst werden, wenn im Zuge der Innenstadtsanierung die Begegnungszone auf dem Bahnhofplatz verwirklicht wird. Denn dann kann auch der missglückte Fischmarkt samt dem Platz vor dem ehemaligen Hotel Hecht und dem Alten Rathaus neu gefasst und auf menschliches Mass zurück geführt werden. Der Weihnachtsmarkt könnte dann nicht nur von der Marktstätte durch die Unterführung ins Hafengebiet hinüberschwappen, sondern über Brotlaube und Fischmarkt organisch zum Konzilsvorplatz und in den Stadtgarten hinein wachsen.



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2 Kommentare

  1. 1. tortugabodensee

    Ich würde den Weihnachtsmarkt gänzlich von der Marktstätte und der Unterführung abziehen und in den Stadtgarten ausdehnen. Dann wäre es wirklich ein “Weihnachtsmarkt am See”.

  2. 2. Nabholz

    ..und ein paar Saufstände mehr, dann hätten wir endlich mal wieder ein (Glüh)Weinfest mehr. Toll wie Weihnachten immer mehr zum Konsum- und Party-Event wird.

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