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	<title>Kommentare zu: Das Irritierende an der deutschen Vergangenheit</title>
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	<description>Konstanz und rund um</description>
	<pubDate>Wed, 10 Jun 2026 13:12:08 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Kultur</title>
		<link>http://www.tmw-kn.com/blog/2010/12/11/das-katastrophale-der-nicht-enthullungen/#comment-186528</link>
		<dc:creator>Kultur</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Dec 2010 18:18:09 +0000</pubDate>
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		<description>Ja Herr Gropper, meinen Kommentar haben Sie ja weggelassen. Bei aller Hochachtung fÃ¼r Ihren guten Job den Sie machen, aber diese Darstellung zu Engelsings Vater musste wirklich nicht sein. Darstellungen Ã¼ber Helmle anprangern, aber dann den Ball in gleicher Weise zurÃ¼ck werfen. HÃ¤tte nicht sein mÃ¼ssen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja Herr Gropper, meinen Kommentar haben Sie ja weggelassen. Bei aller Hochachtung fÃ¼r Ihren guten Job den Sie machen, aber diese Darstellung zu Engelsings Vater musste wirklich nicht sein. Darstellungen Ã¼ber Helmle anprangern, aber dann den Ball in gleicher Weise zurÃ¼ck werfen. HÃ¤tte nicht sein mÃ¼ssen.</p>
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		<title>Von: Engelsing</title>
		<link>http://www.tmw-kn.com/blog/2010/12/11/das-katastrophale-der-nicht-enthullungen/#comment-186527</link>
		<dc:creator>Engelsing</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Dec 2010 16:21:10 +0000</pubDate>
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		<description>TendenziÃ¶se Angaben

Die tendenziÃ¶sen Angaben Ã¼ber meinen Vater, den spÃ¤teren Rechtsanwalt Dr. Herbert Engelsing (1904 â€“ 1962) sind insgesamt unrichtig. Durch die Art und Weise ihrer Darstellung und insbesondere durch das Weglassen eines klarstellenden Hinweises legen sie dem unbefangenen Leser eine Sinninterpretation nahe, die nicht der Wahrheit entspricht. Mein Vater, damals Richter in Berlin, trat am 1. Mai 1933 mit zahllosen anderen Berliner Richtern der NSDAP bei. SpÃ¤ter trat er aus der Partei aber wieder aus. Zwischenzeitlich hatte er nÃ¤mlich den Justizdienst im NS-Unrechtsstaat aus Ãœberzeugung verlassen, war beim damals noch internationalen Filmkonzern Tobis-Europa AG beschÃ¤ftigt und hatte 1937 eine â€žnicht-arischeâ€œ Frau geheiratet, die Mutter meiner Halbgeschwister. Die angeblich fehlende â€žFeindberÃ¼hrungâ€œ (diese Wortwahl kann schwerlich vom Pazifisten Erich Gropper stammen, sie muss ihm aus brÃ¤unlicheren Quellen zugeflossen sein) erlebte mein Vater im eigenen Land: Als Ehemann einer â€žHalbjÃ¼dinâ€œ und Vater von â€žMischlingenâ€œ, als Mitglied im Freundeskreis der spÃ¤ter von der Gestapo so genannten Widerstandsgruppe â€žRote Kapelleâ€œ um Harro Schulze-Boysen und als Filmproduzent, der Ã¼ber Jahre Bedrohte und Verfolgte versteckte oder ihnen zur Flucht verhalf, war sein Ãœberleben als â€žZivilistâ€œ in Berlin, wie Herr Gropper in schmÃ¤hender Absicht schreibt, keineswegs gesichert. 

Dr. Tobias Engelsing
Konstanz</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>TendenziÃ¶se Angaben</p>
<p>Die tendenziÃ¶sen Angaben Ã¼ber meinen Vater, den spÃ¤teren Rechtsanwalt Dr. Herbert Engelsing (1904 â€“ 1962) sind insgesamt unrichtig. Durch die Art und Weise ihrer Darstellung und insbesondere durch das Weglassen eines klarstellenden Hinweises legen sie dem unbefangenen Leser eine Sinninterpretation nahe, die nicht der Wahrheit entspricht. Mein Vater, damals Richter in Berlin, trat am 1. Mai 1933 mit zahllosen anderen Berliner Richtern der NSDAP bei. SpÃ¤ter trat er aus der Partei aber wieder aus. Zwischenzeitlich hatte er nÃ¤mlich den Justizdienst im NS-Unrechtsstaat aus Ãœberzeugung verlassen, war beim damals noch internationalen Filmkonzern Tobis-Europa AG beschÃ¤ftigt und hatte 1937 eine â€žnicht-arischeâ€œ Frau geheiratet, die Mutter meiner Halbgeschwister. Die angeblich fehlende â€žFeindberÃ¼hrungâ€œ (diese Wortwahl kann schwerlich vom Pazifisten Erich Gropper stammen, sie muss ihm aus brÃ¤unlicheren Quellen zugeflossen sein) erlebte mein Vater im eigenen Land: Als Ehemann einer â€žHalbjÃ¼dinâ€œ und Vater von â€žMischlingenâ€œ, als Mitglied im Freundeskreis der spÃ¤ter von der Gestapo so genannten Widerstandsgruppe â€žRote Kapelleâ€œ um Harro Schulze-Boysen und als Filmproduzent, der Ã¼ber Jahre Bedrohte und Verfolgte versteckte oder ihnen zur Flucht verhalf, war sein Ãœberleben als â€žZivilistâ€œ in Berlin, wie Herr Gropper in schmÃ¤hender Absicht schreibt, keineswegs gesichert. </p>
<p>Dr. Tobias Engelsing<br />
Konstanz</p>
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		<title>Von: Kultur</title>
		<link>http://www.tmw-kn.com/blog/2010/12/11/das-katastrophale-der-nicht-enthullungen/#comment-186526</link>
		<dc:creator>Kultur</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Dec 2010 22:42:33 +0000</pubDate>
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		<description>Wichtig ist hierbei, historisch zu ergrÃ¼nden, ob der Verwaltungsmann wirklich sich selbst in Gefahr gebracht hÃ¤tte, wenn er nicht gewisse Dokumente unterschreiben wÃ¼rde. Auch diese EinschÃ¤tzung sollte ein Historiker erwÃ¤hnen. Hier wird ja die gewÃ¼nschte Generalamnestie fast aller, die im NS-Staat irgendwie im Dienste der Staatsmacht gestanden sind, diskutiert. Auch die obersten NS-Verbrecher haben sich in den NÃ¼rnberger Prozessen  als nicht schuldig benannt und auf obere Weisungen fÃ¼r ihre Taten hingewiesen. FÃ¼r die wohl meisten StaatsbÃ¼rger der jÃ¼ngeren Generation ist es aber sehr wichtig, dass Licht in die verwaltungstechnischen AblÃ¤ufe von dieser Institutionen seiner Zeit gebracht wird. Dies sind wir auch den deportierten Konstanzer Juden schuldig, und dafÃ¼r sollte man den lokalen Historikern danken. Sind die Ehrungen mit StraÃŸenbenennungen frÃ¼herer Zeiten fÃ¼r unser ethisches VerstÃ¤ndnis noch angebracht? Gemeint sind die StraÃŸennahmen erfolgreicher GenerÃ¤le im preuÃŸischen Heer, wie von Moltke und von Emmrich. OB Knapp (Knapp-Passage beim Rathaus) hatte als stÃ¤dtischer Rechtsrat in der Nazidiktatur mit der stÃ¤dtischen Judenfrage zu tun. Haben wir wirklich schon aus der Geschichte gelernt? Wer das Unrecht an den Konstanzer Juden anprangert, muss sich auch mit den Verantwortlichen dieser Zeit auseinander setzen.

Ãœbrigens Herr Gropper, dass mit der Retourkutsche auf Engelsings Vater, finde ich gar nicht gut.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wichtig ist hierbei, historisch zu ergrÃ¼nden, ob der Verwaltungsmann wirklich sich selbst in Gefahr gebracht hÃ¤tte, wenn er nicht gewisse Dokumente unterschreiben wÃ¼rde. Auch diese EinschÃ¤tzung sollte ein Historiker erwÃ¤hnen. Hier wird ja die gewÃ¼nschte Generalamnestie fast aller, die im NS-Staat irgendwie im Dienste der Staatsmacht gestanden sind, diskutiert. Auch die obersten NS-Verbrecher haben sich in den NÃ¼rnberger Prozessen  als nicht schuldig benannt und auf obere Weisungen fÃ¼r ihre Taten hingewiesen. FÃ¼r die wohl meisten StaatsbÃ¼rger der jÃ¼ngeren Generation ist es aber sehr wichtig, dass Licht in die verwaltungstechnischen AblÃ¤ufe von dieser Institutionen seiner Zeit gebracht wird. Dies sind wir auch den deportierten Konstanzer Juden schuldig, und dafÃ¼r sollte man den lokalen Historikern danken. Sind die Ehrungen mit StraÃŸenbenennungen frÃ¼herer Zeiten fÃ¼r unser ethisches VerstÃ¤ndnis noch angebracht? Gemeint sind die StraÃŸennahmen erfolgreicher GenerÃ¤le im preuÃŸischen Heer, wie von Moltke und von Emmrich. OB Knapp (Knapp-Passage beim Rathaus) hatte als stÃ¤dtischer Rechtsrat in der Nazidiktatur mit der stÃ¤dtischen Judenfrage zu tun. Haben wir wirklich schon aus der Geschichte gelernt? Wer das Unrecht an den Konstanzer Juden anprangert, muss sich auch mit den Verantwortlichen dieser Zeit auseinander setzen.</p>
<p>Ãœbrigens Herr Gropper, dass mit der Retourkutsche auf Engelsings Vater, finde ich gar nicht gut.</p>
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		<title>Von: curnonsky</title>
		<link>http://www.tmw-kn.com/blog/2010/12/11/das-katastrophale-der-nicht-enthullungen/#comment-186525</link>
		<dc:creator>curnonsky</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Dec 2010 20:43:22 +0000</pubDate>
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		<description>Mir wÃ¤re das Thema wahrscheinlich scheiÃŸegal, wenn ich nicht persÃ¶nlich betroffen wÃ¤re. Und genau das macht den Unterschied. Aber wer fragt sich noch, wer diese â€žKonstanzer Kreiseâ€œ sind? Allen Profiteuren und Nachkommen derselben, die genau wissen, auf wessen Kosten sie unrechtmÃ¤ÃŸig reich und/ oder Grundbesitzer geworden sind, sollte mal eben der ungepflegt riechende Arsch auf Grundeis gehen. Wir sehen uns!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mir wÃ¤re das Thema wahrscheinlich scheiÃŸegal, wenn ich nicht persÃ¶nlich betroffen wÃ¤re. Und genau das macht den Unterschied. Aber wer fragt sich noch, wer diese â€žKonstanzer Kreiseâ€œ sind? Allen Profiteuren und Nachkommen derselben, die genau wissen, auf wessen Kosten sie unrechtmÃ¤ÃŸig reich und/ oder Grundbesitzer geworden sind, sollte mal eben der ungepflegt riechende Arsch auf Grundeis gehen. Wir sehen uns!</p>
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	<item>
		<title>Von: conni</title>
		<link>http://www.tmw-kn.com/blog/2010/12/11/das-katastrophale-der-nicht-enthullungen/#comment-186524</link>
		<dc:creator>conni</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Dec 2010 07:51:47 +0000</pubDate>
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		<description>So einfach, wie es sich jene nebulÃ¶sen konstanzer "Kreise" machen wollen ist es nun auch nicht. Helmle hat zeit Lebens zu seiner Biographie gelogen. WÃ¤re er nur ein kleines Beamtlein in einem Finanzamt gewesen - dann hÃ¤tte er das nicht tun mÃ¼ssen. Niemand hÃ¤tte ihm deshalb groÃŸe VorwÃ¼rfe gemacht. Das Interessante an der Geschichte ist doch, dass jene konstanzer "Kreise" natÃ¼rlich groÃŸteils wussten, dass Helme enger mit dem NS-Staat verbandelt war, als er zugegeben hat. Hinter vorgehaltener Hand wurde das ja immer gesagt. Aber erst 65 Jahre spÃ¤ter wird es erstmals offen ausgesprochen. Und noch immer hoffen die "Kreise", dass man mit dem schÃ¶nen Bruno pfleglich umgehe. Denn er war einer von ihnen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>So einfach, wie es sich jene nebulÃ¶sen konstanzer &#8220;Kreise&#8221; machen wollen ist es nun auch nicht. Helmle hat zeit Lebens zu seiner Biographie gelogen. WÃ¤re er nur ein kleines Beamtlein in einem Finanzamt gewesen - dann hÃ¤tte er das nicht tun mÃ¼ssen. Niemand hÃ¤tte ihm deshalb groÃŸe VorwÃ¼rfe gemacht. Das Interessante an der Geschichte ist doch, dass jene konstanzer &#8220;Kreise&#8221; natÃ¼rlich groÃŸteils wussten, dass Helme enger mit dem NS-Staat verbandelt war, als er zugegeben hat. Hinter vorgehaltener Hand wurde das ja immer gesagt. Aber erst 65 Jahre spÃ¤ter wird es erstmals offen ausgesprochen. Und noch immer hoffen die &#8220;Kreise&#8221;, dass man mit dem schÃ¶nen Bruno pfleglich umgehe. Denn er war einer von ihnen.</p>
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