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30. März 2011 | Das geplante „Restaurant Wallhausen“

Kostenträchtig wird’s auf jeden Fall am Strandbad

Dettingen-Wallhausen (gro) Im Dettinger Ortschaftsrat will man heute einen entscheidenden Schritt weiterkommen mit den Planungen für das sehr sanierungsbedürftige Restaurant im Strandbad Wallhausen. Das Auf und Ab der vergangenen 15 Monate soll endgültig in zu einem zielgerichteten Vorgehen werden, Baubeginn soll kommenden Herbst sein. Die städtische Bädergesellschaft (BGK) will einen Grossteil der Investitionen abwälzen. Vorgesehen ist ein kompletter Neubau. Ziemlich sicher ist damit jetzt schon, dass die Preise im neuen Restaurant gesalzen sein werden. Die Bädergesellschaft rechnet mit einer jährlichen Pachteinnahme aus dem Gastronomiebetrieb von rund 100.000 Euro.

100.000 Euro Pacht im Jahr

Der künftige Pächter darf von den 100.000 Euro Pacht allerdings seine Investitionskosten für die von ihm genutzten Räumlichkeiten und Terrassen abziehen: 20 Jahre lang durchschnittlich knapp 50.000 Euro im Jahr. Im Inneren soll das Restaurant (inklusive Küche und Lagerräume) 400 Quadratmeter bekommen, die beiden Terrassen (die zum Strandbad hin, die andere zur Strasse) sind mit insgesamt 300 Quadratmetern veranschlagt. Aus den Unterlagen der Verwaltung geht ferner hervor, dass pro Monat Betriebskosten in Höhe von knapp 21.000 Euro anfallen, unter anderem auch deswegen, weil für die Sanitärräume im Untergeschoss, das von der Bädergesellschaft gebaut wird, Miete anfällt.

Ruppaner fand den mutigen Investor

Man kann es rechnen wie man will, der künftige Gastwirt muss im Jahr etwa 1.020.000 Euro oder durchschnittlich (!) knapp 3000 Euro am Tag umsetzen, um Pacht und andere Kosten zu erwirtschaften, dazu während der Badesaison einiges mehr, um alle Löhne und Sachkosten bezahlen zu können. Umso erfreulicher, dass die Bädergesellschaft einen Investor halten konnte, der wegen Planungsverzögerungen schon die Lust verloren hatte. An Land gezogen worden war er von der Firma Ruppaner, die das „Restaurant Wallhausen“ als Hauptpächterin weiter innehaben wird. Der Investor dürfte für das neue Restaurant etwa 1 Million Euro ausgeben. Für das Untergeschoss und technische Anlagen rechnet die Bädergesellschaft mit Baukosten in Höhe von 437.000 Euro.h




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