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6. August 2011 | Spaett-Architekten unterstützen „Krümelkiste“

Gassenfreitag: Baumeister fabrizieren Häuser für Kinder

Konstanz (gro) Andreas Spaett und seine Mitstreiter hatten vorgesorgt: Ein Zeltdach sollte vor den angekündigten Regenschauern schützen. Doch der Niederschlag blieb aus und die Wettervorgersage für den Niederbürgler Gassenfreitag war wieder einmal viel schlechter als das Wetter selber, jedenfalls bis 21 Uhr. Umso besser für die Baumeister, die aus Kartons Häuser für Kinder fabrizierten und im Laufe des Abends an solvente Spender weiterreichten. Die Benefizaktion des Gassenfreitags galt der „Krümelkiste Paradies“, wo Kinder von 0 bis 3 Jahren betreut werden. Das Projekt will unter anderem für eine bessere Vereinbarkeit von Familie, Beruf, Studium oder Ausbildung sorgen.

Umzug ins Provisorium kostet zusätzlich Geld

Die „Krümelkiste“ wird von einem Verein und von dessen ehrenamtlich tätigen Mitgliedern getragen. Seit 2009 besteht diese spezielle Kinderkrippe, die im Albertus-Magnus-Haus Platz gefunden hat. Doch weil das ganze Haus demnächst saniert wird, muss die „Krümelkiste“ umziehen. Und dies verursacht zusätzliche Kosten. Das beim Gassenfreitag erlöste Geld aus dem Kinderhausverkauf hilft da ein Stück weiter. Ein ganzes Jahr lang muss die „Krümelkiste“ mit einer provisorischen Zwischenunterkunft Vorlieb nehmen.

Schwarzbrot mit Kräuterbutter

Dass sich ausgerechnet Architekten um die „Krümelkiste“ besonders kümmern, liegt an Andreas Spaett, der 1992 an deren Gründung und Aufbau beteiligt war. Er kennt die Probleme berufstätiger Eltern. Drei seiner Mitarbeiter haben Kinder in der „Krümelkiste“ untergebracht. Die Baumeisterinnen und Baumeister fabrizieren und versteigern beim Gassenfreitag auf dem Münsterplatz (Ecke Brückenstrasse) nicht nur Häuser aus Karton (die sich hervorragend eigenen für Kindergärten). Einige verteilen auch Schwarzbrot mit Kräuterbutter Verteilen – gegen eine Spende, versteht sich.

Jürgen Waidele neben dem „Weinglöckle“

Anhaltende Staus und grosse Ansammlungen beim Gassenfreitag verursachte diesmal wieder Jürgen Waidele mit seiner Formation Take a Dance. Beim „Weinglöckle“ gab es zeitweise kaum ein Durchkommen geben. Live-Musik (mit den „Gassenhauern“ und Bier vom Brauhaus-Fässle) auch in der Tulengasse, und zwar vor dem Hause Leipold. Hinzu kam, dass in dieser Gegend auch die Steptanz-Gruppe „StepTakel“ mit insgesamt 4 Auftritten zur allemeinen Ausgelassenheit beigetragen haben.

Dudeldans und ein original nachgemachter Elton John

Ertmals war die Folkgruppe „Dudeldans“ zu erleben, und zwar in der Niederburgasse vor dem Weinkeller Franz Fritz, wo es zudem in den Pausen hiess: „Sing’ mit Winni!“. Nicht weit wag davon spielte Tobias Bosch als „Tasben“ in der Rheingasse (in der Kunstfabrik von Simone Albert). Mit 5 Saxophonen traten „Ten Blue Shoes“ in der Gerichtsgasse auf, und zwar im Magischen Dreieck von glasArt, Blässhuhn und Schokoladenflüsterin. Ausserdem war dort ein garantiert original nachgemachter Elton John zu erleben, hin und wieder auch Axel Schewe mit seiner Gitarre. Bild: Frieder Schindele



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Ein Kommentar

  1. 1. Kraut | http://www.microspices.com

    Kraut…

    Vielen Dank für die tollen Informationen zum Thema Dornrschen ” Blog Archive ” Gassenfreitag: Baumeister …. Ich komme gerne wieder….

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