Dornröschen » 2011 » September
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Artikel vom September 2011

22. September 2011 | Gutachter raten ab

Immer wieder die Frage nach dem Ringverkehr

Konstanz (gro) Wieder einmal steht heute ein eventueller Ringverkehr um die Altstadt auf der Tagesordnung des Gemeinderats. Es geht damit zum wiederholten Mal um die Frage, ob sich die Verkehrssituation nicht verbessern liesse, wenn der historische Kern der Stadt nur in einer Richtung umfahren würde. Mehrere Gutachten haben dargelegt, dass eine solche Regelung vor allem Nachteile bringen würde. Da die Altstadt kaum durchquert werden könne, komme es regelmässig zu grossen Umwegsfahrten der Verkehrsteilnehmer. … weiterlesen \"\"

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19. September 2011 | Neu: Dreiecksverhältnis Konstanz, Lodi, Fontainebleau

Von einer Reise ins ganz andere Italien

Konstanz/Lodi (gro) Während der italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi erneut Schlagzeilen gemacht hat mit der kuriosen Präpotenz eines altersunwilligen Casanovas haben Partnerschaftsdelegierte aus Konstanz am vergangenen Wochenende auf einer Reise nach Lodi das ganz andere Italien kennengelernt: ein Land, dessen Menschen sich nach anständigen Politikern sehnen; als Freunde, die gastfreundlich, rechtschaffen und herzlich sind. Die Konstanzer reisten in mehreren Gruppen an, die grösste Delegation leitete Claus-Dieter Hirt, der Partnerschatsbeauftragte der Stadtverwaltung (Bild). Das Treffen anlässlich des Jubiläums 25 Jahre Partnerschaft zwischen Lodi und Konstanz galt auch einer Erweiterung der Beziehungen: Seit dem vergangenen Samstag ist auch Fontainebleau, schon seit 1960 mit Konstanz verbunden, mit Lodi verlobt. Womit ein veritables deutsch-italienisch-französisches Dreiecksverhältnis entstanden ist. … weiterlesen \"\"

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14. September 2011 | Nachtrag zum Schreiben des Regierungspräsidiums

Brief mit Sprengkraft

Konstanz (gro) Mit dem Brief des Regierungspräsiums (siehe dornroeschen vom 10. September) ist im Konstanzer Rathaus ein veritabler kommunalpolitischer Sprengsatz gelandet. Das Schreiben aus Freiburg bescheinigt nicht nur, dass der Gemeinderat angeschwindelt wurde, als es um die fristlose Kündigung von Chefarzt Gert Müller-Esch ging. Der Brief enthält ausserdem eine gut verpackte Rüge der Kommunalaufsicht. Die Verwaltung, so ist herauszulesen, soll sich künftig gefälligst an die Gemeindeordnung halten und nicht irgend einen Unsinn verzapfen, um ihre Absichten, frei nach dem Motto: „Der Zweck heiligt die Mittel“, durchzusetzen. Herauszulesen ist ferner, dass sich die Verwaltung mehrfach und anhaltend weigerte, die Gemeindeordnung zu berücksichtigen. … weiterlesen \"\"

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12. September 2011 | Verhaltener Glanz im Theatercafe

Nora, das Mädchen mit der silbernen Nase


Konstanz
(gro) Ein Gemälde Jan Vermeers stand Pate für Peter Webbers „Mädchen mit dem Perlenohrring“. Es geht in diesem vielgerühmten Film des Jahres 2003 um eine junge Frau, die sich im 17. Jahrhundert mit Charme und Klugheit zu behaupten weiss. Ganz ähnlich, so schwören neuerdings Stammgäste des Theatercafés (auch als „Heppeler’s“ bekannt), ist es mit Nora, die sich dort glänzend zu behaupten weiss, allerdings nicht mit einem Perlenohrgehänge, sondern mit einer ganz besonderen silbernen Nasenrüstung, die von der Stirn bis über die zarten Flügel des Riechorganes reicht. Es ist auch kein reicher Künstler, der sie begehrt, sondern David, der sie liebt, und ein gewisser Donath, der sie schätzt. … weiterlesen \"\"

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10. September 2011 | Wiedemanns Zweifel in Sachen Müller-Esch bestätigt

Gemeinderat in Kündigungverfahren hinters Licht geführt

Konstanz/Freiburg (gro) Bürgermeister Claus Boldt, 51, das ist seit heute Schwarz auf Weiss in einem Bescheid des Regierungspräsidiums Freiburg nachzulesen, hat den Gemeinderat hinters Licht geführt, als er am 28. April in nichtöffentlicher Sitzung eine Kündigungsempfehlung gegen Professor Gert Müller-Esch einforderte, gleichzeitig aber verhinderte, dass der betroffene Chefarzt zu den vorgetragenen Vorwürfen gehört wurde. Ein entsprechender Antrag des Freien Grünen Stadtrats Werner Allweiss war von Boldt zurückgewiesen worden: Eine Anhörung sei „aus rechtlichen Gründen“ nicht möglich, sagte Boldt damals. Jürgen Wiedemann, Stadtrat der Neuen Linie Konstanz (NLK), beschlichen ob dieser Behauptung so starke Zweifel, dass er das Regierungspräsidium einschaltete. Es hat 19 Wochen gedauert, bis die Aufsichtsbehörde nun die Zweifel bestätigte. Der Bescheid aus Freiburg, dessen Eingang Wiedemann gestern bestätigte, ist nach Ansicht von kommunalpolitischen Beobachtern eine Ohrfeige für die obersten Rechtsgelehrten der Stadt, allerdings auch für grosse Teile des Gemeinderats. … weiterlesen \"\"

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