Zwei Städte, vier Fundgruben und Schnäppchen aller Art
Konstanz/Kreuzlingen (gro) Gutes kann sehr preiswert sein, selbst da, wo ein teures Pflaster das Übliche ist. Zum Beispiel am Bodensee, in Konstanz und in Kreuzlingen. Für höchst soziale Preise besorgt sind in den beiden Städten mittlerweile vier wahre Fundgruben, in denen sich Kleidung und Spielsachen, Bücher und Möbel, Geschirr, Kunsthandwerk, Kunst und sogar Computer finden lassen, alles gebraucht, aber gut erhalten, und alles zu einem Bruchteil des normalen Peises.
Eltern und Kinder sollen sich wohlfühlen
Die neueste Errungenschaft auf dem Gebiet dieser besonders sozialen Handelsgeschäfte ist seit Anfang des Monats ein Brockenhaus „nur für Kinder“ in der Kreuzlinger Hauptstrasse 22, wie Martina Eggenberger in der „Thurgauer Zeitung“ berichtet. Der Laden wurde von Regula Stohler und ihrer Tochter Nathalie im ehemaligen „Tres Gringos“ (nicht weit hinterm Hauptzoll) eröffnet. Wie in jedem Schweizer Brockenhaus wird Gebrauchtes entgegen genommen und zu sehr günstigen Preisen weiter gereicht. Im Kinderbrockenhaus sollen sich „Eltern und Kinder wohl fühlen“, heisst es in dem Bericht von Martina Eggenberger. Es gibt ein Café und eine Spielecke.
Brockenhäuser in der Säntisstrasse und in der Hafenstrasse
Das älteste Kreuzinger Brockenhaus ist in der Säntisstrasse 1. Es wartet auf mit einer imponierenden Präsentation von Möbeln und Haushaltsartikeln, dazu mit einer umfangreichen Verkaufsbibliothek, ferner mit einem kleineren Angebot an Kleidern für die Dame und den Herrn. Auch Kunst und Computer, darunter Sammlerstücke wie frühe Apple-Personalcomputer, finden sich im insgesamt sehr reichhaltigen Angebot. Ein weiteres Brockenhaus befindet sich in der Kreuzlinger Hafenstrasse 19, unweit des Hafenbahnhofs. Schwerpunkt ist hier das Angebot an Einrichtungsgegenständen aller Art.
Das Fairkaufhaus der Konstanzer Caritas
Mit dem Fairkaufhaus der Caritas hat sich in der Konstanzer Gartenstrasse 48 ein deutsches Brockenhaus etabliert. Im Gegensatz zu den entsprechenden Geschäften in Kreuzlingen wird der Konstanzer Fairkauf von einer halböffentlichen Organisation organisiert und betrieben, die damit auch Arbeitsplätze schaffen will. In Kreuzlingen läuft alles privatwirtschaftlich, was sich auf die Preise allerdings keineswegs negativ auswirkt. Hinzu kommt, dass ein Teil des Erlöses gemeinnützigen Organisationen zugeleitet wird. Bild: Frieder Schindele





