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	<title>Kommentare zu: Von wegen Lust auf Heimat?! - Keine Ahnung!</title>
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	<description>Konstanz und rund um</description>
	<pubDate>Tue, 09 Jun 2026 11:50:53 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Bauigel</title>
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		<dc:creator>Bauigel</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Oct 2011 13:15:37 +0000</pubDate>
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		<description>Parole Heimat. 

Ach, liebe Heimat! Immer wennâ€™s UmbrÃ¼che an der Kampffront gibt, muss die Heimat herhalten und sich dabei auch noch fÃ¼r diese selbst opfern. Im gemeinten journalistischen schwarz-leeren Heimat-Kampfraum ist kein sicherer Halt mehr zu fassen, da greift man klugerweise wieder auf die Heimat zurÃ¼ck. Immer wenn etwas untergeht taucht Ruck-Zuck "Die Heimat" auf. 

Ach, vertraute Heimat, so heimatlich-himmlisch und auch noch teuer-sÃ¼ÃŸ. Das soll diesen kÃ¤tzchenhaft-lieblichen und knuddeligen JÃ¶h-Effekt auslÃ¶sen, denn mit der heimatlichen Heimat kann sich fast jeder heimatlicher Jedermann so heimatlich wohlvertraut und auch noch heimatlich korrekt fÃ¼hlen. Der heimatliche Redakteur, der regenbogenfarbene BÃ¼rger- und der plakatierte Kochmeister sowie der Herr Zeitungsmachermeister himself. Heimat in allen Gassen und an allen Horizonten.    

Es ist schon ironisch. Der Aufstieg und Errettung eines gewissen Verlages ist wohl auch einigen damalig "heimatorientierten Schmonzetten" zu verdanken und das hiesige heimatlich-investierte Zeitungsende, keine Zeitungsente, erfolgt auch auf einer abebbenden heimatlichen Woge. Heimat von der Wiege bis zur Barre, Heimat pur. Da sage keiner der Kritiker, der Herr Zeitungsmachermeister und die Heimatzeitung hÃ¤tten keinen wahren Heimatbezug. 

Vor lauter Heimat wird vergessen, dass Heimat ursprÃ¼nglich den Schlaf- und Wohnplatz der jeweiligen individuellen Person meinte. Also ist es ein flexibles Ding mit einem sehr flexiblen Inhalt. Ob man uns mit dem zuckergussartigen Heimat-GefÃ¼hl in den somnambulen heimatlichen Schlaf wiegen mÃ¶chte. Fast sollte, eigentlich muss man dies als heimatlicher Zeitungsleser glauben. 

Da sei die Frage erlaubt, ob die Heimat einfach nur eine gÃ¤hnende Leere fÃ¼llen soll?

Da bleibt nur noch eine letzte heimatliche Antwort: Gute Nacht, Heimat (-Zeitung)!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Parole Heimat. </p>
<p>Ach, liebe Heimat! Immer wennâ€™s UmbrÃ¼che an der Kampffront gibt, muss die Heimat herhalten und sich dabei auch noch fÃ¼r diese selbst opfern. Im gemeinten journalistischen schwarz-leeren Heimat-Kampfraum ist kein sicherer Halt mehr zu fassen, da greift man klugerweise wieder auf die Heimat zurÃ¼ck. Immer wenn etwas untergeht taucht Ruck-Zuck &#8220;Die Heimat&#8221; auf. </p>
<p>Ach, vertraute Heimat, so heimatlich-himmlisch und auch noch teuer-sÃ¼ÃŸ. Das soll diesen kÃ¤tzchenhaft-lieblichen und knuddeligen JÃ¶h-Effekt auslÃ¶sen, denn mit der heimatlichen Heimat kann sich fast jeder heimatlicher Jedermann so heimatlich wohlvertraut und auch noch heimatlich korrekt fÃ¼hlen. Der heimatliche Redakteur, der regenbogenfarbene BÃ¼rger- und der plakatierte Kochmeister sowie der Herr Zeitungsmachermeister himself. Heimat in allen Gassen und an allen Horizonten.    </p>
<p>Es ist schon ironisch. Der Aufstieg und Errettung eines gewissen Verlages ist wohl auch einigen damalig &#8220;heimatorientierten Schmonzetten&#8221; zu verdanken und das hiesige heimatlich-investierte Zeitungsende, keine Zeitungsente, erfolgt auch auf einer abebbenden heimatlichen Woge. Heimat von der Wiege bis zur Barre, Heimat pur. Da sage keiner der Kritiker, der Herr Zeitungsmachermeister und die Heimatzeitung hÃ¤tten keinen wahren Heimatbezug. </p>
<p>Vor lauter Heimat wird vergessen, dass Heimat ursprÃ¼nglich den Schlaf- und Wohnplatz der jeweiligen individuellen Person meinte. Also ist es ein flexibles Ding mit einem sehr flexiblen Inhalt. Ob man uns mit dem zuckergussartigen Heimat-GefÃ¼hl in den somnambulen heimatlichen Schlaf wiegen mÃ¶chte. Fast sollte, eigentlich muss man dies als heimatlicher Zeitungsleser glauben. </p>
<p>Da sei die Frage erlaubt, ob die Heimat einfach nur eine gÃ¤hnende Leere fÃ¼llen soll?</p>
<p>Da bleibt nur noch eine letzte heimatliche Antwort: Gute Nacht, Heimat (-Zeitung)!</p>
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		<title>Von: Kultur</title>
		<link>http://www.tmw-kn.com/blog/2011/10/11/von-wegen-lust-auf-heimat-keine-ahnung/#comment-186677</link>
		<dc:creator>Kultur</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Oct 2011 06:48:35 +0000</pubDate>
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		<description>HeimatverstÃ¤ndnis.
 
Was inzwischen Online-Kommentatoren auffÃ¤llt:

Es gibt keine KommentarmÃ¶glichkeit zum Jouralistenpreis unter SK-online. Angst vor Kritik?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>HeimatverstÃ¤ndnis.</p>
<p>Was inzwischen Online-Kommentatoren auffÃ¤llt:</p>
<p>Es gibt keine KommentarmÃ¶glichkeit zum Jouralistenpreis unter SK-online. Angst vor Kritik?</p>
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		<title>Von: Kultur</title>
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		<dc:creator>Kultur</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Oct 2011 07:50:36 +0000</pubDate>
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		<description>@gro
Danke, das passt!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@gro<br />
Danke, das passt!</p>
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