„Eine Auszeichnung, diese Stadt zu regieren“
Konstanz (gro) Der erste Grüne Oberbürgermeister Deutschlands hat nach 15 Jahren seinen Rückzug aus der Kommunalpolitik seiner Heimatstadt angekündigt: Horst Frank, 62, wird für eine dritte Amtsperiode nicht zur Verfügung stehen, Konstanz muss sich Mitte des kommenden Jahres ein neues Stadtoberhaupt zulegen. Horst Frank gab seine Entscheidung am Montagabend in einer Bürgerversammlung in seinem Konstanzer Heimatstadtteil Wollmatingen bekannt. Die derzeitige, zweite Amtszeit Franks endet im Juni 2012. Horst Frank dankte für das Vertrauen, das in ihn gesetzt wurde: „Ich empfinde es bis heute als Auszeichnung, dieser wunderschönen Stadt als Oberbürgermeister zu dienen.“
Ganz in Schwarz mit Helm und Wetterjacke
Ganz in Schwarz, mit Sturzhelm und Wetterjacke, war Horst Frank als Zweirad-Ritter wenige Minuten vor 18 Uhr in der Berchenschule eingetroffen – und sah sich sofort einem neugierigen Aufgebot Konstanzer Medienschaffender gegenüber. Neben der Deutschen Presseagentur (dpa) waren unter anderem sämtliche Anzeigenblätter der Region als auch der Südkurier, dieses Mal sogar doppelt, mit Jörg-Peter Rau und Claudia Rindt, vorhanden, ganz zu schweigen von Waltraud Käesser (see-online.info) und Hans Peter Koch (seemoz.de).
Nach Wochen und Monaten der Spekulation
Nach einer Monate und Wochen währenden Ungewissheit lag es am Konstanzer Stadtoberhaupt, die immer üppiger wuchernden Spekulationen vorerst zu beenden. Die Verzichtserklärung Franks vom Montagabend, die auch vom SWR ausgestrahlt wurde, eröffnet neue Perspektiven: Nun dürften sich Kandidaten offen um den Job eines Konstanzer Oberbürgermeisters bewerben, die sich wegen des Amtsbonus‘ des amtierenden Stadtoberhaupts bisher zurück gehalten hatten. Besonders lebhaft gehandelt wird in diesen Kreisen eine Kandidatur von Museumsdirektor Tobias Engelsing. Er hätte immerhin die nahezu komplette Rückendeckung der Fraktionen im Konstanzer Stadtparlament. Bild: Frieder Schindele






Der OB-Wahlkampf hat begonnen:
Engelsing:
Bitte nicht, der ist zu einseitig. Zudem war er in seiner Südkurier-Zeit nicht kritikfähig. Als Historiker soll er da bleiben wo er ist.
Diesen Gemeinderat möchte ich TE nicht zumuten.
Diesen TE möchte man dem Gemeinderat nicht zumuten.