Stadt stockt Streusalzvorrat auf 700 Tonnen auf
Konstanz (gro) Die Technischen Betriebe der Stadt rüsten sich für den kommenden Winter. Es soll nicht noch einmal vorkommen, dass das Streusalz ausgeht. Die zwei jüngst vergangenen, strengen Winter haben gezeigt, dass die seit Jahren übliche Vorratsmenge von 380 Tonnen unter Umständen nicht ausreicht. Da das stadteigene Salzlager aber nur 380 Tonnen fasst, werden beim Salzlieferanten etwa 200 Tonnen extra für Konstanz reserviert, weitere 120 Tonnen werden durch frühzeitige Nachbestellung gesichert.
40.000 Euro kostet der Salzberg
Die insgesamt 700.000 Kilo Salz haben einen Wert von schätzungsweise 40.000 Euro - wenn sie rechtzeitig bestellt werden. Im Winter können sich die Preise auf über 100 Euro pro Tonne verdoppeln. Der Bedarf für die Aufstockung wurde im Übrigen nicht einfach geschätzt, sondern amtlich ermittelt, und zwar nach Richtwerten der Forschungsgesellschaft für Strassenbau und Verkehrstechnik (FGSV) und des Fachausschusses Winterdienst (VKU) beim Verband für kommunale Stadtreinigung (VKS).
Der Technische Ausschuss des Gemeinderats wird für seine Sitzung am Donnerstag nächster Woche ausserdem darüber informiert, dass die Stadt Konstanz und die Technischen Betriebe mit den zusätzlichen 320 Tonnen Streusalz in der Lage seien, „als Organisationsverantwortliche die Versorgungsanforderungen zur Verkehrssicherheit im städtischen Winterdienst“ zu erfüllen. Das Streusalzmagement setzt auch auf Vermeidung Wo immer es geht, wird das Streuen von Salz eingeschränkt, unter Umständen auch vermieden. Bei der Salzstreuung beschränke man sich auf verkehrswichtige und gefährliche Strassenabschnitte, heisst es in dem Papier für den Technischen Ausschuss. Zusätzlich wird das Streuen während der Nacht stark zurückgenommen; auf das Verstreuen von Salz wird auch während Schneefalls weitgehend verzichtet, und „abstumpfende Streustoffe“ (vor allem Split) werden vor allem für Fussgängerstrecken an Uferwegen und in Parks eingesetzt (was nicht zuletzt die Gassi gehenden Vierbeiner zu schätzen wissen). Bild: Frieder Schindele





