Dornröschen » 2012 » Januar
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Artikel vom Januar 2012

30. Januar 2012 | Närrische Razzia der Niederburg

Polizeikontrollen in einem Rathaus voller Räuber

Konstanz (gro) Die Stadtverwaltung als Räuberbande: Am Schmotzigen nimmt sich die Rathausbesatzung selber auf die Schippe. Und die Grosse Narrengesellschaft der Niederburg, seit Jahrhunderten abonniert auf die Machübernahme zum Höhepunkt der fünften Konstanzer Jahreszeit, wird eine grosssmächtige Razzia zwischen Kanzleistrasse und Blätzleplatz inszenieren – ganz so, als sei dort seit neuestem der Bundespräsident untergekommen. Das grosse Polizeiaufgebot am 16. Februar im Herzen der Stadt, das sei ausnahmsweise einmal früh verraten, ist jedoch fast ausschliesslich närrischer Natur. … weiterlesen \"\"

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29. Januar 2012 | Renner soll in Stuttgart antreten

„Andreas, mach‘ doch mal was G‘scheits“

Konstanz/Stuttgart (gro) Andreas Renner (52) ist laut einem Bericht der „Stuttgarter Zeitung“ aufgefordert worden, sich als Kandidat für die Nachfolge Wolfgang Schusters (62) im Amt des Stuttgarter Stadtoberhauptes zur Verfügung zu stellen. Damit schwinden die Chancen, Renner für eine Kandidatur in Konstanz zu gewinnen, wo schon am 1. Juni gewählt wird. Schuster tritt bei der Wahl in der Landeshauptstadt im kommenden Oktober nicht mehr an. Es ist Susanne Eisenmann (47), die seit 2005 amtierende Stuttgarter Bürgermeisterin für Kultur, Sport und Bildung, die Renner als Kandidaten für die Wahl zum Stuttgarter Oberbürgermeister ins Spiel bringt. Renner, der zur Zeit noch für den Energiekonzern EnBW als Leiter dessen Repräsentanzen in Brüssel und Berlin tätig ist, will dieses Wochenende, also spätestens heute, mit sich selber zu Rate gehen, in welche Richtung er sich im Hinblick auf seinen künftigen Lebensweg begeben soll. Besonders zu denken gegeben haben soll ihm der Ratschlag eines Jugendfreundes. „Andreas“, habe der gesagt, „mach‘ doch endlich mal was G’scheits und verdien‘ richtig Geld. OB warst du ja auch schon ausgiebig.“ … weiterlesen \"\"

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27. Januar 2012 | Gutachten zur Begehbarkeit des Münsterplatzes

Viel besser wäre ein Tagesausflug in die Partnerstadt Lodi

Konstanz (gro) Ein Gutachten soll zeigen, wie sich der Konstanzer Münsterplatz begehbar machen lässt. Besser wäre es, der Technische Ausschuss würde umgehend einen Tagesausflug nach Lodi machen. Der zentrale Platz in der lombardischen Partnerstadt zeigt seit Hunderten von Jahren, wie zu bewerkstelligen ist, was viele Konstanzer seit ein paar Jahren vergeblich fordern. Die ähnlich gepflasterte Piazza della Vittoria di Lodi ist von glatten Pisten durchzogen, die von Fussgängern, Müttern mit Kinderwagen, von Rollstuhlfahrern und gelegentlich auch von Radfahrern genutzt werden. Diese bequem begehbaren Streifen werden von grossen, behauenen Steinplatten gebildet. Sie dienen nicht nur der Bequemlichkeit, sondern auch der Dekoration, der Ausschmückung und Fassung eines grossen Pflasterfeldes. Solche Streifen aus grösseren Platten sind im Übrigen typisch für viele mittelalterliche Kirchenvorplätze in Italien. … weiterlesen \"\"

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25. Januar 2012 | Takeda (Osaka) weltweit auf Restrakturierungs-Kurs

Falsch adressierte Empörung: Den Reibach machen Banken

Konstanz (gro) So wünscht man sich den Christdemokraten Frank Hämmerle öfter: als wilden Piraten mit Augenklappe und zorniger Kritik an herzlosem Gewinnstreben. Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass die Demonstration gegen den angekündigten, massenhaften Abbau von Arbeitsplätzen am Dienstagnachmittag sogar einen Landesminister (der Justiz) nach Konstanz brachte. Der Sozialdemokrat Rainer Stickelberger zeigte sich zwar ebenso entsetzt darüber wie der Grüne Konstanzer Oberbürgermeister Horst Frank, dass der japanische Pharmakonzern Takeda derart viele „hochqualifizierte Mitarbeiter“ entlassen und damit den Pharmastandort Konstanz beerdigen wird. Tatsächlich aber sind Empörung und Protest an die falsche Adresse gerichtet. Den spätkapitalistischen Reibach macht nicht Takeda. Den machen die Monsterbanken Nordic-Capital und Crédit Suisse. … weiterlesen \"\"

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22. Januar 2012 | Seit über 40 Jahren für die SPD im Stadtparlament

Jürgen Leipold, der quicklebendige Dinosaurier

Konstanz (gro) Ihm selber war’s gar nicht so recht, doch er kam nicht darum herum: Jürgen Leipold wurde in diesen Tagen für seine 40-jährige Tätigkeit als Stadtrat geehrt. Leipolds Unbehagen verflog spätestens während der Laudatio von Hanna Binder, seiner Kronprinzessin für die Nachfolge im Vorsitz der SPD-Fraktion. Zuvor hatte Horst Frank in wohlgesetzten Worten das enorme bürgerschaftliche Engagement Leipolds gewürdigt. „Die Stadt kann stolz sein auf Männer wie Sie“, sagte der Oberbürgermeister. Und als Frank dem Jubilar das in solchen Fällen übliche Spitalweinpräsent überreichte, sah es einige Momente lang so aus, als wären die beiden dicke Freunde. Jürgen Wiedemann (Neue Linie) verglich Leipold mit einem Dinosaurier, der sich im Gegensatz zu landläufigen Vorurteilen durch Lebendigkeit, Stärke und Klugheit auszeichnet. … weiterlesen \"\"

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