Anselm Venedey investiert in die Konstanzer Zukunft
Konstanz (gro) Vorweg sei zugegeben, dass es sich um eine Spekulation handelt, wenn schon jetzt der Name des Lokals genannt wird, das dem Konstanzer Bahnhofplatz demnächst den Charakter verleihen könnte, den dieser Platz als urbanes Konstanzer Entrée längst verdient hätte. Dass es sich vom Stil her um eine typische „Brasserie“ handelt, was dort im Erdgeschoss des Hotels Halm im April, also bereits im Laufe des demnächst kommenden Monats, eröffnet wird, ist jedoch gesichert. Anselm Venedey höchstselbst hat bestätigt: Der Typ des Lokals, das eine typische Brasserie werden soll, werde sich im Namen „naheliegend widerspiegeln“. Mehr wolle er „momentan nicht verraten“. Vendedeys Engagement wird von kommunalpolitisch interessierten Bürgern als „Investition in die Zukunft der Stadt Konstanz“ gewertet.
Hochwertige Küche aus Oberschwaben
Rund 240 Quadratmeter dürften Anselm Venedey für seine „Brasserie“ am Bahnhofplatz und in der Bahnhofstrasse zur Verfügung stehen. Das ehemalige „Café Delfino“, dazu eine frühere Esoterik-Buchhandlung und ein Telefon-Shop werden zur neuen „Brasserie-Einheit“ zusammengelegt. So ergeben sich etwa 100 Sitzplätze für die Gäste. Knapp ebenso viele können während der warmen Jahreszeit im Aussenbereich eingerichtet werden. Die Kücheneinrichtung, das ist ebenfalls eine gesicherte Information, kommt von renommierten Herstellern: von der Firma Bohner aus Bad Waldsee. Vorwürfe, sich die Küche ausgerechnet aus Oberschwaben liefern zu lassen. kontert
Venedey mit dem Hinweis, Kücheneinrichtungen aus Bad Waldsee hätten sich nicht nur in schwäbischen Landen, sondern längst auch im Badischen und auch im weltweiten Ausland durchgesetzt, inzwischen sogar in Ägypten und in Australien.
Der Partner heisst Felix Mädel
Anselm Venedey, vor kurzem 47 Jahre alt geworden, ist seit 14 Jahren Wirt und Betreiber der „Bar Wessenberg“ an Münsterplatz und Wessenbergstrasse. Er hat das Restaurant, das auch Café ist, während einer Zeit, die viele Konstanzer Gastronomen an den finanziellen Abgrund brachte, ausserordentlich erfolgreich geführt und kontinuierllch vorangebracht. Mit der Verpflichtung Venedeys hat die Stadt, der das Lokal „Wessenberg“ gehört, wie man so sagt, ein glückliches Händchen bewiesen. Das neueste Engagement des mittlerwelle im besten Alter angelangten Gastronomen macht zudem klar, dass Venedey auf Zusammenarbeit steht: Felix Mädel, gerade 30 Jahre alt geworden und seit 5 Jahren die rechte Hand Venedeys, ist erklärter Partner Anselms beim Brasserie-Projekt Halm - möge es nun „Brasserie à la gare“, „Brasserie de la Gare“, „Brasserie Gare“ oder tatsächlich „Brasserie la Gare“ heissen. Bild: Frieder Schindele





