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	<title>Kommentare zu: Nicht ohne Land, aber ohne Hand (und ohne Urkunde)</title>
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	<description>Konstanz und rund um</description>
	<pubDate>Tue, 28 Apr 2026 20:32:28 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Tobias Engelsing</title>
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		<dc:creator>Tobias Engelsing</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Aug 2015 15:36:01 +0000</pubDate>
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		<description>Der steinerne GroÃŸherzog Leopold von Baden trug bisher die badische Verfassung von 1818 in der Hand - die dem beschrÃ¤nkt wahlberechtigten badischen Volk mehr Beteiligungsrechte zugestand, als der BevÃ¶lkerung in anderen deutschen LÃ¤ndern damals gewÃ¤hrt wurde. 

Anfangs gab sich Leopold liberal, auch die Konstanzer huldigten ihm, ein Dampfschiff wurde nach ihm benannt. Doch wÃ¤hrend der Revolution von 1848/49 versagte der wankelmÃ¼tige FÃ¼rst vÃ¶llig, floh zuletzt aus Karlsruhe und rief preuÃŸisches MilitÃ¤r ins Land, das die AufstÃ¤nde brutal niederschlug. In der Festung Rastatt wurden die letzten tapferen Demokraten fÃ¼siliert. Der spÃ¤tere deutsche Kaiser Wilhelm I. war als Kronprinz an der Niederschlagung des Aufstands wesentlich beteiligt.

Vor etwa 25 Jahren waren dem steinernen Leopold Hand und Urkunde schon einmal abgeschlagen worden. Sie wurden nachgebildet und ersetzt. Auch dieses Mal dÃ¼rften mutwillige TÃ¤ter am Werk gewesen sein, die vermutlich nicht einmal wussten, wessen Standbild sie da beschÃ¤digen. Man muss die historischen Vorbilder der Standbilder am Rheinsteig nicht mÃ¶gen, aber die pathetischen Herrschaften sind Ausdruck einer vergangenen Denkmalkultur und prÃ¤gen heute das Stadtbild auf pittoreske Weise. 

Tobias Engelsing</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der steinerne GroÃŸherzog Leopold von Baden trug bisher die badische Verfassung von 1818 in der Hand - die dem beschrÃ¤nkt wahlberechtigten badischen Volk mehr Beteiligungsrechte zugestand, als der BevÃ¶lkerung in anderen deutschen LÃ¤ndern damals gewÃ¤hrt wurde. </p>
<p>Anfangs gab sich Leopold liberal, auch die Konstanzer huldigten ihm, ein Dampfschiff wurde nach ihm benannt. Doch wÃ¤hrend der Revolution von 1848/49 versagte der wankelmÃ¼tige FÃ¼rst vÃ¶llig, floh zuletzt aus Karlsruhe und rief preuÃŸisches MilitÃ¤r ins Land, das die AufstÃ¤nde brutal niederschlug. In der Festung Rastatt wurden die letzten tapferen Demokraten fÃ¼siliert. Der spÃ¤tere deutsche Kaiser Wilhelm I. war als Kronprinz an der Niederschlagung des Aufstands wesentlich beteiligt.</p>
<p>Vor etwa 25 Jahren waren dem steinernen Leopold Hand und Urkunde schon einmal abgeschlagen worden. Sie wurden nachgebildet und ersetzt. Auch dieses Mal dÃ¼rften mutwillige TÃ¤ter am Werk gewesen sein, die vermutlich nicht einmal wussten, wessen Standbild sie da beschÃ¤digen. Man muss die historischen Vorbilder der Standbilder am Rheinsteig nicht mÃ¶gen, aber die pathetischen Herrschaften sind Ausdruck einer vergangenen Denkmalkultur und prÃ¤gen heute das Stadtbild auf pittoreske Weise. </p>
<p>Tobias Engelsing</p>
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