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	<title>Kommentare zu: Piazzale Roma?</title>
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	<description>Konstanz und rund um</description>
	<pubDate>Mon, 07 Sep 2026 21:15:32 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Bruno Neidhart</title>
		<link>http://www.tmw-kn.com/blog/2017/02/16/piazzale-roma/#comment-189635</link>
		<dc:creator>Bruno Neidhart</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Feb 2017 10:31:02 +0000</pubDate>
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		<description>Weder am Konstanzer Bahnhof, noch am Sternenplatz ist genÃ¼gend Raum vorhanden, um eine wirkliche "Verkehrsdrehscheibe" - inklusive einem Ãœberland-Busterminal -, zu installieren. Dass nach der (leider wohl kommenden!) Bebauung des DÃ¶beleareals der Busterminal am SchÃ¤nzle-BrÃ¼ckenkopf Nord angesiedelt werden kÃ¶nnte, wo sich dann auch ein Grossparkhaus befinden wÃ¼rde, wÃ¤re eine passable LÃ¶sung angesichts der Tatsache, dass es dazu nicht viele MÃ¶glichkeiten gibt. Dieser Punkt ist auch mit den stÃ¤dtischen Bussen gut von allen Seiten zu erreichen. Und von diesem Punkt aus kann auch die Innenstadt mit Bussen rasch angefahren werden, wie es bereits heute vom P&#38;R-Platz aus geschieht. Dazu kommt wohl bald die Gelegenheit, auch auf dem Wasser die Altstadt zu erreichen, wenn mal der Schiffssteg am nahen Bodenseeforum gebaut ist. Die Vorstellung, es kÃ¶nnte Ã¤hnlich zugehen wir in Venedig ist allerdings kaum gegeben, obwohl es dort (nach eigener Erfahrung) gut lÃ¤uft. Um einen Ã¤hnlichen Taktfahrplan kreieren zu kÃ¶nnen, mÃ¼ssten in Konstanz mindesten zwei Schiffe regelmÃ¤ssig unterwegs sein. Bis tief in die Nacht. Und das ist u.a. sehr personal- (und kosten-) intensiv. 

Ein Gemeinschaftsbahnhof im Gleisdreieck ist ein fantastisches Luftschloss, auch wenn es sich interessant anhÃ¶rt, denn der Konstanzer Bahnhof wird wohl demnÃ¤chst "ertÃ¼chtigt", wie man lesen konnte. Und der Bahnhof Kreuzlingen-Hafen ist es schon (mit einer RampenunterfÃ¼hrung, die Konstanz anscheinend einfach nicht schafft!) Und die vor Jahren europaweit durchgefÃ¼hrte Planung auf Klein Venedig ist schubladisiert abgetaucht. Daran wagt sich derzeit weder die Schweiz, noch Deutschland. Dazu fehlt einfach, neben einem gemeinsamen Willen, schlichtwegs das Geld. Und Calatravas ErgÃ¼sse sind auch nicht immer das Gelbe vom Ei. Die Schaudt'sche Konstanzer Fahrrad und FussgÃ¤ngerbrÃ¼cke ist mit ihrem schÃ¶nen Schwung durchaus modern, ansprechend und beliebt. So bleibt denn noch "Doppelmayr": FÃ¼r eine Seilbahn ist Konstanz zu klein. Wenn es die (kleine) Stadt nicht schafft, ihre erkennbaren Verkehrsprobleme zu lÃ¶sen, so liegt es entweder an der Verwaltung, oder an den eingesetzten (internen und externen) Planern, die fÃ¼r eine verbesserte LÃ¶sung zu sorgen haben. Man kann nicht alles auf das "Lago" schieben. WÃ¤re diese "Institution" ausserhalb der Stadt angesiedelt, wÃ¼rde sie genau so kritisiert. Mit der jetzigen Lage schafft sie immerhin gegen eine VerÃ¶dung des Stadtzentrums, ohne die grossen Probleme zu negieren, die bekanntlich damit verbunden sind. Die allgemeine Verlagerung von Einkaufszentren an die Stadtperipherie ist fÃ¼r viele StÃ¤dte zum Abgesang geworden.

Konstanz hat fÃ¼nf veritable, innerstÃ¤dtische ParkhÃ¤user. Diese sind zu fÃ¼llen, damit die Stadt "lÃ¤uft". WomÃ¶glich sind an Spitzentagen nun allerdings derart viele Fahrzeuge innerhalb der Kernstadt unterwegs, die eigentlich 7, 8 oder 9 ParkhÃ¤user benÃ¶tigen wÃ¼rden. Diese "fiktiven ParkhÃ¤user" fÃ¼llen nun tatsÃ¤chlich die Strassen und provozieren die enormen Staus. Das heisst: rund um die Stadt sollten diese 7-8-9 "aufgefangen", und die Insassen mit den Ã–PNV-Diensten weiter transportiert werden. Dazu brÃ¤chte es akzeptable Angebote. Das Angebot am BrÃ¼ckenkopf Nord ist entsprechend auszubauen. Das wÃ¤re schon mal ein ziemlicher Tropfen. Ein weiterer wÃ¤re vielleicht die "automobile Ableitung" aus dem Lago-Parkhaus direkt Ã¼ber die Schweizer Grenze (Wiesenstrasse). Und nicht zuletzt sollte eine zweite Abwicklungsspur am Zoll erÃ¶ffnet werde. Gleichzeitig wÃ¤ren die ParkplÃ¤tze auf CH-Seite zu vergrÃ¶ssern, wo heute geparkt wird, um sich die "Stempel" zu erhaschen. Das mit dem Stempeln am Zoll ist auch so ein Ding, das mal geÃ¤ndert werden mÃ¼sste!

Zusammen mit einer allgemeinen Verbesserung bei den Buslinien (Bus-Spuren, Anzeigetafeln, usw.), der VerstÃ¤rkung des Fahrradverkehrs und weiterer sinnvoller Massnahmen dÃ¼rfte letztlich eine "Beruhigung in der Stadt" eintreten - selbst an Spitzentagen. Auch ist darauf zu verweisen, dass in Wigoltingen/Thurgau bald das grÃ¶sste Outlet-Center der Schweiz nahe der Autobahn A7 entstehen, und in Singen in BahnhofsnÃ¤he das "Cano" - analog Lago - entstehen soll. Das kÃ¶nnte durchaus eine gewissen Verkehrsverlagerung implizieren. Es sei denn, viele Schweizer hÃ¼pfen nach Wigoltingen noch rasch nach dem schÃ¶nen, attraktiven, mittelalterlichen Konstanz. Das wÃ¤re dann der endgÃ¼ltige Supergau und wÃ¼rde wohl alle Anstrengungen der Stadt relativieren. Vielleicht ist Ã¼berhaupt alles "realtiv"!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Weder am Konstanzer Bahnhof, noch am Sternenplatz ist genÃ¼gend Raum vorhanden, um eine wirkliche &#8220;Verkehrsdrehscheibe&#8221; - inklusive einem Ãœberland-Busterminal -, zu installieren. Dass nach der (leider wohl kommenden!) Bebauung des DÃ¶beleareals der Busterminal am SchÃ¤nzle-BrÃ¼ckenkopf Nord angesiedelt werden kÃ¶nnte, wo sich dann auch ein Grossparkhaus befinden wÃ¼rde, wÃ¤re eine passable LÃ¶sung angesichts der Tatsache, dass es dazu nicht viele MÃ¶glichkeiten gibt. Dieser Punkt ist auch mit den stÃ¤dtischen Bussen gut von allen Seiten zu erreichen. Und von diesem Punkt aus kann auch die Innenstadt mit Bussen rasch angefahren werden, wie es bereits heute vom P&amp;R-Platz aus geschieht. Dazu kommt wohl bald die Gelegenheit, auch auf dem Wasser die Altstadt zu erreichen, wenn mal der Schiffssteg am nahen Bodenseeforum gebaut ist. Die Vorstellung, es kÃ¶nnte Ã¤hnlich zugehen wir in Venedig ist allerdings kaum gegeben, obwohl es dort (nach eigener Erfahrung) gut lÃ¤uft. Um einen Ã¤hnlichen Taktfahrplan kreieren zu kÃ¶nnen, mÃ¼ssten in Konstanz mindesten zwei Schiffe regelmÃ¤ssig unterwegs sein. Bis tief in die Nacht. Und das ist u.a. sehr personal- (und kosten-) intensiv. </p>
<p>Ein Gemeinschaftsbahnhof im Gleisdreieck ist ein fantastisches Luftschloss, auch wenn es sich interessant anhÃ¶rt, denn der Konstanzer Bahnhof wird wohl demnÃ¤chst &#8220;ertÃ¼chtigt&#8221;, wie man lesen konnte. Und der Bahnhof Kreuzlingen-Hafen ist es schon (mit einer RampenunterfÃ¼hrung, die Konstanz anscheinend einfach nicht schafft!) Und die vor Jahren europaweit durchgefÃ¼hrte Planung auf Klein Venedig ist schubladisiert abgetaucht. Daran wagt sich derzeit weder die Schweiz, noch Deutschland. Dazu fehlt einfach, neben einem gemeinsamen Willen, schlichtwegs das Geld. Und Calatravas ErgÃ¼sse sind auch nicht immer das Gelbe vom Ei. Die Schaudt&#8217;sche Konstanzer Fahrrad und FussgÃ¤ngerbrÃ¼cke ist mit ihrem schÃ¶nen Schwung durchaus modern, ansprechend und beliebt. So bleibt denn noch &#8220;Doppelmayr&#8221;: FÃ¼r eine Seilbahn ist Konstanz zu klein. Wenn es die (kleine) Stadt nicht schafft, ihre erkennbaren Verkehrsprobleme zu lÃ¶sen, so liegt es entweder an der Verwaltung, oder an den eingesetzten (internen und externen) Planern, die fÃ¼r eine verbesserte LÃ¶sung zu sorgen haben. Man kann nicht alles auf das &#8220;Lago&#8221; schieben. WÃ¤re diese &#8220;Institution&#8221; ausserhalb der Stadt angesiedelt, wÃ¼rde sie genau so kritisiert. Mit der jetzigen Lage schafft sie immerhin gegen eine VerÃ¶dung des Stadtzentrums, ohne die grossen Probleme zu negieren, die bekanntlich damit verbunden sind. Die allgemeine Verlagerung von Einkaufszentren an die Stadtperipherie ist fÃ¼r viele StÃ¤dte zum Abgesang geworden.</p>
<p>Konstanz hat fÃ¼nf veritable, innerstÃ¤dtische ParkhÃ¤user. Diese sind zu fÃ¼llen, damit die Stadt &#8220;lÃ¤uft&#8221;. WomÃ¶glich sind an Spitzentagen nun allerdings derart viele Fahrzeuge innerhalb der Kernstadt unterwegs, die eigentlich 7, 8 oder 9 ParkhÃ¤user benÃ¶tigen wÃ¼rden. Diese &#8220;fiktiven ParkhÃ¤user&#8221; fÃ¼llen nun tatsÃ¤chlich die Strassen und provozieren die enormen Staus. Das heisst: rund um die Stadt sollten diese 7-8-9 &#8220;aufgefangen&#8221;, und die Insassen mit den Ã–PNV-Diensten weiter transportiert werden. Dazu brÃ¤chte es akzeptable Angebote. Das Angebot am BrÃ¼ckenkopf Nord ist entsprechend auszubauen. Das wÃ¤re schon mal ein ziemlicher Tropfen. Ein weiterer wÃ¤re vielleicht die &#8220;automobile Ableitung&#8221; aus dem Lago-Parkhaus direkt Ã¼ber die Schweizer Grenze (Wiesenstrasse). Und nicht zuletzt sollte eine zweite Abwicklungsspur am Zoll erÃ¶ffnet werde. Gleichzeitig wÃ¤ren die ParkplÃ¤tze auf CH-Seite zu vergrÃ¶ssern, wo heute geparkt wird, um sich die &#8220;Stempel&#8221; zu erhaschen. Das mit dem Stempeln am Zoll ist auch so ein Ding, das mal geÃ¤ndert werden mÃ¼sste!</p>
<p>Zusammen mit einer allgemeinen Verbesserung bei den Buslinien (Bus-Spuren, Anzeigetafeln, usw.), der VerstÃ¤rkung des Fahrradverkehrs und weiterer sinnvoller Massnahmen dÃ¼rfte letztlich eine &#8220;Beruhigung in der Stadt&#8221; eintreten - selbst an Spitzentagen. Auch ist darauf zu verweisen, dass in Wigoltingen/Thurgau bald das grÃ¶sste Outlet-Center der Schweiz nahe der Autobahn A7 entstehen, und in Singen in BahnhofsnÃ¤he das &#8220;Cano&#8221; - analog Lago - entstehen soll. Das kÃ¶nnte durchaus eine gewissen Verkehrsverlagerung implizieren. Es sei denn, viele Schweizer hÃ¼pfen nach Wigoltingen noch rasch nach dem schÃ¶nen, attraktiven, mittelalterlichen Konstanz. Das wÃ¤re dann der endgÃ¼ltige Supergau und wÃ¼rde wohl alle Anstrengungen der Stadt relativieren. Vielleicht ist Ã¼berhaupt alles &#8220;realtiv&#8221;!</p>
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