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	<title>Kommentare zu: Neuer Forums-GeschÃ¤ftsfÃ¼hrer setzt auf die Schweiz</title>
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	<description>Konstanz und rund um</description>
	<pubDate>Mon, 07 Sep 2026 16:17:57 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Bruno Neidhart</title>
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		<dc:creator>Bruno Neidhart</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Jun 2017 13:31:34 +0000</pubDate>
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		<description>"Wer meint, Konstanz brauche grundsÃ¤tzlich kein Tagungshaus, der trete vor". Die gleiche Fragestellung betrÃ¤fe ein "Konzerthaus fÃ¼r die Philharmonie". Eine Mehrheit hatte damals bekanntlich allerdings entschieden (Klein Venedig), dass die Stadt beides nicht brauche  - oder mindestens nicht hier, oder nicht in dieser Form, und zu diesem Preis schon gar nicht (Eine Person sagte damals eindrÃ¼cklich zu mir: "Die solled zerscht mol d'LÃ¶cher i dr Wollmadingersrtoss fligge"!). Ist das die Zukunft der Stadt? Ich meine: kaum. Wenn ein "optimales Konzept" vorliegen wÃ¼rde, wÃ¤re es eine sinnvolle Ausgangslage, die Stadt fÃ¼r die Zukunft zu rÃ¼sten - im Musikkulturellen, wie im Tagungsprofil. Hierin - musikalisch wie tagend - kann sogar eine Symbiose stecken. Luzern als Beispiel (nicht nur) macht es eindrÃ¼cklich vor. 

"Optimales Konzept" kann in diesem Zusammenhang bedeuten: Herausragende Architektur in herausragender Lage (am See/stadtzentrumsnah). Mit dem Architekten Jean Nouvel landete Luzern dabei einen Volltreffer. Das KKL (Konzert-/Kongresshaus Luzern) wurde durch eine "Public Private Partnership" ermÃ¶glicht. Es beinhaltet: KonzertsÃ¤le, TagungsrÃ¤ume. Gastronomie. Das Lob ist heute gross. "Das Ding mit dem riesigen schwarzen Dach zum See hin" kostete allerdings - inklusive Tiefgarage -, rund 230 Millionen Franken. SelbstverstÃ¤ndlich sind das keine Konstanzer VerhÃ¤ltnisse!

Konstanz hÃ¤tte jedoch bezÃ¼glich "herausragende Lage" ganz Ã¤hnliche Eigenschaften wie Luzern. Einerseits "Klein Venedig", andererseits das GelÃ¤nde "BÃ¼dingenpark" (im kleinerern Format, etwas entfernter vom Zentrum, die LÃ¼cke zwischen Casino und Hotel Riva an der Seestrasse!). 

Und was liegt aktuell in Konstanz vor? Derzeit feiert die Stadt die Konzilszeit 1414-18. Dort wo einst die "KabÃ¼ffchen" fÃ¼r die Konzilsdelegierten zur Papswahl eingerichtet waren, befindet sich heute der (sÃ¤ulenbestandene) Haupt-Konzertraum der SÃ¼dwestdeutschen Philharmonie. Und als "Tagungshaus" wurde  eine Solar-Industriebrache seerheinlagig, kurz vor der AutobahnbrÃ¼cke, nach einer Schnellschusserwerbung ziemlich aufwÃ¤ndig aufgepÃ¤ppelt. 

Nun weiss ich nicht, ob mit der Umbaumassnahme zu einem "Bodenseeforum" zukÃ¼nftig ein tragbarer Betrieb eines Tages tatsÃ¤chlich mÃ¶glich sein wird - zum Tagen, zum Konzertieren, zum Feiern, usw. Was ich jedoch weiss ist, dass sowohl der Konzilsbau (ehemaliges Lagerhaus), wie auch eine Solarfabrik zweckentfremdet wurden. Das kann sogar durchaus auch mal gut gehen, sofern grundsÃ¤tzlich die Raumbedingungen fÃ¼r einen anderen Zweck zu erfÃ¼llen sind. In beiden Objekten ist das jedoch nur sehr bedingt der Fall! Somit sind die Voraussetzungen, fÃ¼r die Zukunft mÃ¶glichst optimal gerÃ¼stet zu sein, schon mal eingeschrÃ¤nkt.

Was ist zu tun? Das ist tatsÃ¤chlich eine Konstanzer Frage! Das "Bodenseeforum" wird wohl noch ein StÃ¼ck weit alleine ausloten (mÃ¼ssen/dÃ¼rfen), wie es einigermassen tragbar weiter gehen kÃ¶nnte. Und ein "veritables Konzerthaus"? Nun: einige sehen sowas durchaus benachbart dem Forum. Und tatsÃ¤chlich wÃ¼rde sich hier vielleicht eine Symbiose ergeben, die beiden Institutionen, also Forum und Konzerthaus, betrieblich gerecht wÃ¼rde. Kreativ geplant, stÃ¼nde etwa das Forum schon mal als Foyer fÃ¼r das Konzerthaus bereit. Dies nur mal nebenbei. Und obwohl die Lage Seerhein in der Beziehung zum Stadtkern nur suboptimal erscheint, wÃ¤re das Ganze vielleicht doch eine durchaus praktikable, sogar vorzeigbare LÃ¶sung. Zumal die verkehrlichen und parkraumbezogenen VerhÃ¤ltnisse hier ausgezeichnet sind (inklusive Landungssteg zur Statdtmitte!).

Ich gehe schliesslich davon aus, dass eine "optimale LÃ¶sung", also eine Symbiose: Konzert-Tagung-Gastronomie kernstadtnah-seebezogen auf lange Zeit einer Konstanzer Fata Morgana gleichen wird. Es sei denn, ein grosser MÃ¤zen wÃ¼rde plÃ¶tzlich aus dem See auftauchen. Bis dann dÃ¼rfte allerdings der Bodensee-Wasserstand infolge verglÃ¼hender Alpengletscher bereits deutlich gesunken sein. Dann stellen nicht neue Probleme. Konstanz hat "jetzt!" ein Problem!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Wer meint, Konstanz brauche grundsÃ¤tzlich kein Tagungshaus, der trete vor&#8221;. Die gleiche Fragestellung betrÃ¤fe ein &#8220;Konzerthaus fÃ¼r die Philharmonie&#8221;. Eine Mehrheit hatte damals bekanntlich allerdings entschieden (Klein Venedig), dass die Stadt beides nicht brauche  - oder mindestens nicht hier, oder nicht in dieser Form, und zu diesem Preis schon gar nicht (Eine Person sagte damals eindrÃ¼cklich zu mir: &#8220;Die solled zerscht mol d&#8217;LÃ¶cher i dr Wollmadingersrtoss fligge&#8221;!). Ist das die Zukunft der Stadt? Ich meine: kaum. Wenn ein &#8220;optimales Konzept&#8221; vorliegen wÃ¼rde, wÃ¤re es eine sinnvolle Ausgangslage, die Stadt fÃ¼r die Zukunft zu rÃ¼sten - im Musikkulturellen, wie im Tagungsprofil. Hierin - musikalisch wie tagend - kann sogar eine Symbiose stecken. Luzern als Beispiel (nicht nur) macht es eindrÃ¼cklich vor. </p>
<p>&#8220;Optimales Konzept&#8221; kann in diesem Zusammenhang bedeuten: Herausragende Architektur in herausragender Lage (am See/stadtzentrumsnah). Mit dem Architekten Jean Nouvel landete Luzern dabei einen Volltreffer. Das KKL (Konzert-/Kongresshaus Luzern) wurde durch eine &#8220;Public Private Partnership&#8221; ermÃ¶glicht. Es beinhaltet: KonzertsÃ¤le, TagungsrÃ¤ume. Gastronomie. Das Lob ist heute gross. &#8220;Das Ding mit dem riesigen schwarzen Dach zum See hin&#8221; kostete allerdings - inklusive Tiefgarage -, rund 230 Millionen Franken. SelbstverstÃ¤ndlich sind das keine Konstanzer VerhÃ¤ltnisse!</p>
<p>Konstanz hÃ¤tte jedoch bezÃ¼glich &#8220;herausragende Lage&#8221; ganz Ã¤hnliche Eigenschaften wie Luzern. Einerseits &#8220;Klein Venedig&#8221;, andererseits das GelÃ¤nde &#8220;BÃ¼dingenpark&#8221; (im kleinerern Format, etwas entfernter vom Zentrum, die LÃ¼cke zwischen Casino und Hotel Riva an der Seestrasse!). </p>
<p>Und was liegt aktuell in Konstanz vor? Derzeit feiert die Stadt die Konzilszeit 1414-18. Dort wo einst die &#8220;KabÃ¼ffchen&#8221; fÃ¼r die Konzilsdelegierten zur Papswahl eingerichtet waren, befindet sich heute der (sÃ¤ulenbestandene) Haupt-Konzertraum der SÃ¼dwestdeutschen Philharmonie. Und als &#8220;Tagungshaus&#8221; wurde  eine Solar-Industriebrache seerheinlagig, kurz vor der AutobahnbrÃ¼cke, nach einer Schnellschusserwerbung ziemlich aufwÃ¤ndig aufgepÃ¤ppelt. </p>
<p>Nun weiss ich nicht, ob mit der Umbaumassnahme zu einem &#8220;Bodenseeforum&#8221; zukÃ¼nftig ein tragbarer Betrieb eines Tages tatsÃ¤chlich mÃ¶glich sein wird - zum Tagen, zum Konzertieren, zum Feiern, usw. Was ich jedoch weiss ist, dass sowohl der Konzilsbau (ehemaliges Lagerhaus), wie auch eine Solarfabrik zweckentfremdet wurden. Das kann sogar durchaus auch mal gut gehen, sofern grundsÃ¤tzlich die Raumbedingungen fÃ¼r einen anderen Zweck zu erfÃ¼llen sind. In beiden Objekten ist das jedoch nur sehr bedingt der Fall! Somit sind die Voraussetzungen, fÃ¼r die Zukunft mÃ¶glichst optimal gerÃ¼stet zu sein, schon mal eingeschrÃ¤nkt.</p>
<p>Was ist zu tun? Das ist tatsÃ¤chlich eine Konstanzer Frage! Das &#8220;Bodenseeforum&#8221; wird wohl noch ein StÃ¼ck weit alleine ausloten (mÃ¼ssen/dÃ¼rfen), wie es einigermassen tragbar weiter gehen kÃ¶nnte. Und ein &#8220;veritables Konzerthaus&#8221;? Nun: einige sehen sowas durchaus benachbart dem Forum. Und tatsÃ¤chlich wÃ¼rde sich hier vielleicht eine Symbiose ergeben, die beiden Institutionen, also Forum und Konzerthaus, betrieblich gerecht wÃ¼rde. Kreativ geplant, stÃ¼nde etwa das Forum schon mal als Foyer fÃ¼r das Konzerthaus bereit. Dies nur mal nebenbei. Und obwohl die Lage Seerhein in der Beziehung zum Stadtkern nur suboptimal erscheint, wÃ¤re das Ganze vielleicht doch eine durchaus praktikable, sogar vorzeigbare LÃ¶sung. Zumal die verkehrlichen und parkraumbezogenen VerhÃ¤ltnisse hier ausgezeichnet sind (inklusive Landungssteg zur Statdtmitte!).</p>
<p>Ich gehe schliesslich davon aus, dass eine &#8220;optimale LÃ¶sung&#8221;, also eine Symbiose: Konzert-Tagung-Gastronomie kernstadtnah-seebezogen auf lange Zeit einer Konstanzer Fata Morgana gleichen wird. Es sei denn, ein grosser MÃ¤zen wÃ¼rde plÃ¶tzlich aus dem See auftauchen. Bis dann dÃ¼rfte allerdings der Bodensee-Wasserstand infolge verglÃ¼hender Alpengletscher bereits deutlich gesunken sein. Dann stellen nicht neue Probleme. Konstanz hat &#8220;jetzt!&#8221; ein Problem!</p>
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