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	<title>Kommentare zu: In aller Stille und in allerbester Altstadt-Lage</title>
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	<description>Konstanz und rund um</description>
	<pubDate>Mon, 07 Sep 2026 13:46:44 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Bruno Neidhart</title>
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		<dc:creator>Bruno Neidhart</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Jul 2017 12:44:05 +0000</pubDate>
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		<description>Die Gier nach den letzten freien FlÃ¤chen in unseren StÃ¤dten ist ungebrochen. Da, wo solche FreirÃ¤ume das Herz einer Stadt - oder auch nur eines Stadtteils - berÃ¼hren, ist besonders zu achten, was letztlich mit einem solchen GrundstÃ¼ck geschieht, respektive, ob es Ã¼berhaupt Sinn macht, einen bestehenden Freiraum zu opfern. Nicht selten sind leider BebauungsplÃ¤ne bereits so ausgelegt, dass es manchmal unmÃ¶glich erscheint, zu opponieren (Das "Torhaus" in Petershausen ist so eine Angelegenheit). 

"DrÃ¼ben", in Kreuzlingen, kÃ¶nnen mitunter bei "zweifelhaften FlÃ¤chenbebauungen" wenigsten die StimmbÃ¼rger/StimmbÃ¼rgerinnen befinden - also das berÃ¼hmte "Volk". Aber auch so ist keine Garantie gegeben, dass eine "Volksmeinung" rundum stimmig ist, sondern ein Vorhaben hat lediglich den demokratischen Stempel bekommen - auf Gedeih und Verderb. Rund die HÃ¤lfte der Abstimmungsberechtigten machten beim folgenden demokratischen Pokerspiel zudem gar nicht mit: So baut Kreuzlingen durch ein Stimmenmehr von 5 Stimmen, also gerade so viele, wie der Stadtrat Mitglieder hat (!), auf der letzten grossen FreiflÃ¤che, just vor die Klosteranlage mit der St. Ulrich Basilika, ein 100 Meter langes Stadthaus. Damit werden wesentliche, historisch  Ã¼berkommene Sichtachsen "demokratisch abgesichert verbaut"!

Lassen wir den alten Konstanzer Kaufhausklotz Augustinerplatz/HussenstraÃŸe mal weg - ist halt so! -, gibt es etwa mit dem Schaudt'schen roten Wessenberghaus durchaus ein ansprechendes Beispiel, wie in der Konstanzer Altstadt heute noch neu gebaut werden kann. Es gibt noch weitere annehmbare Beispiele. Wobei das Bauen zwischen bestehenden GebÃ¤uden etwas einfacher erscheint, als die Gestaltung eines SolitÃ¤rsbaus, wie bei "Zoffingen". Da gelten andere MaÃŸstÃ¤be und Kriterien. So gesehen wÃ¤re eine internationale Ausschreibung fÃ¼r ein Projekt sinnvoll. Allerdings muss das Bauvolumen schon eine markante Gewichtigkeit besitzen, um ausgewÃ¶hnliche Architekten zu begeistern. Und dann ist da noch die Sache mit dem Denkmal- und Ensembleschutz. Solche Entscheide beigezogener, oft auch auswÃ¤rtiger Gremien sind letztlich auch nicht mehr als eine "Meinungen", zwar "studiert-fundiert", aber eben auch ein StÃ¼ck beeinflussbar. Davon zeugt mancherorts Realisiertes. Zu  erkennem sind solche "denkmalschÃ¼tzende Fehldiagnosen" leider erst nach der Realisierung von Objekten. So gesehen braucht es bei der Stadtplanung - neben einem gesunden bÃ¼rgerlichen SelbstverstÃ¤ndnis zu einer Sache - einfach auch eine Portion "GlÃ¼ck"! Dies ist der Niederburg zu wÃ¼schen - ob gebaut wird, oder nicht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Gier nach den letzten freien FlÃ¤chen in unseren StÃ¤dten ist ungebrochen. Da, wo solche FreirÃ¤ume das Herz einer Stadt - oder auch nur eines Stadtteils - berÃ¼hren, ist besonders zu achten, was letztlich mit einem solchen GrundstÃ¼ck geschieht, respektive, ob es Ã¼berhaupt Sinn macht, einen bestehenden Freiraum zu opfern. Nicht selten sind leider BebauungsplÃ¤ne bereits so ausgelegt, dass es manchmal unmÃ¶glich erscheint, zu opponieren (Das &#8220;Torhaus&#8221; in Petershausen ist so eine Angelegenheit). </p>
<p>&#8220;DrÃ¼ben&#8221;, in Kreuzlingen, kÃ¶nnen mitunter bei &#8220;zweifelhaften FlÃ¤chenbebauungen&#8221; wenigsten die StimmbÃ¼rger/StimmbÃ¼rgerinnen befinden - also das berÃ¼hmte &#8220;Volk&#8221;. Aber auch so ist keine Garantie gegeben, dass eine &#8220;Volksmeinung&#8221; rundum stimmig ist, sondern ein Vorhaben hat lediglich den demokratischen Stempel bekommen - auf Gedeih und Verderb. Rund die HÃ¤lfte der Abstimmungsberechtigten machten beim folgenden demokratischen Pokerspiel zudem gar nicht mit: So baut Kreuzlingen durch ein Stimmenmehr von 5 Stimmen, also gerade so viele, wie der Stadtrat Mitglieder hat (!), auf der letzten grossen FreiflÃ¤che, just vor die Klosteranlage mit der St. Ulrich Basilika, ein 100 Meter langes Stadthaus. Damit werden wesentliche, historisch  Ã¼berkommene Sichtachsen &#8220;demokratisch abgesichert verbaut&#8221;!</p>
<p>Lassen wir den alten Konstanzer Kaufhausklotz Augustinerplatz/HussenstraÃŸe mal weg - ist halt so! -, gibt es etwa mit dem Schaudt&#8217;schen roten Wessenberghaus durchaus ein ansprechendes Beispiel, wie in der Konstanzer Altstadt heute noch neu gebaut werden kann. Es gibt noch weitere annehmbare Beispiele. Wobei das Bauen zwischen bestehenden GebÃ¤uden etwas einfacher erscheint, als die Gestaltung eines SolitÃ¤rsbaus, wie bei &#8220;Zoffingen&#8221;. Da gelten andere MaÃŸstÃ¤be und Kriterien. So gesehen wÃ¤re eine internationale Ausschreibung fÃ¼r ein Projekt sinnvoll. Allerdings muss das Bauvolumen schon eine markante Gewichtigkeit besitzen, um ausgewÃ¶hnliche Architekten zu begeistern. Und dann ist da noch die Sache mit dem Denkmal- und Ensembleschutz. Solche Entscheide beigezogener, oft auch auswÃ¤rtiger Gremien sind letztlich auch nicht mehr als eine &#8220;Meinungen&#8221;, zwar &#8220;studiert-fundiert&#8221;, aber eben auch ein StÃ¼ck beeinflussbar. Davon zeugt mancherorts Realisiertes. Zu  erkennem sind solche &#8220;denkmalschÃ¼tzende Fehldiagnosen&#8221; leider erst nach der Realisierung von Objekten. So gesehen braucht es bei der Stadtplanung - neben einem gesunden bÃ¼rgerlichen SelbstverstÃ¤ndnis zu einer Sache - einfach auch eine Portion &#8220;GlÃ¼ck&#8221;! Dies ist der Niederburg zu wÃ¼schen - ob gebaut wird, oder nicht.</p>
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