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	<title>Kommentare zu: â€žSÃ¼dkurierâ€œ zieht sich aus Friedrichshafen zurÃ¼ck</title>
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	<description>Konstanz und rund um</description>
	<pubDate>Mon, 07 Sep 2026 08:05:11 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Bruno Neidhart</title>
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		<dc:creator>Bruno Neidhart</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Oct 2017 12:42:07 +0000</pubDate>
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		<description>Seit dem damaligen Umzug der "SchwÃ¤bischen Zeitung" von Leutkirch nach Ravensburg (2013), wird wohl auch die Nachbarregion Friedrichshafen von der "SchwÃ¤bischen" lokal noch besser beackert. FÃ¼r den "SÃ¼dkurier" mag sich damit ein zusÃ¤tzliches Problem eingestellt haben. Insgesamt ist die Presselandschaft, was die auf Papier gedruckte Ausgabe betrifft, bekanntlich allgemein stark gebeutelt. Die "SchwÃ¤bische" scheint derzeit noch von einer ziemlich homogenen - sogar religiÃ¶s bestimmten - Landschaft zu profitieren. Viele Verlage versuchen heute mit "ePaper-Abos" Leser zu gewinnen. Oft mit Erfolg, wie bei uns der Berliner "Tagesspiegel", der einzigen Zeitung der Hauptstadt mit derzeit leichtem Zuwachs (Ãœbrigens noch stets mit gelegentlichen Artikeln eines alten SÃ¼dkurier-Bekannten: Gerd Appenzeller, der lange Zeit beim TS sowohl als Mitherausgeber als auch als  Redaktionslsleiter fungierte).

FÃ¼r den "SÃ¼dkurier" dÃ¼rfte der Abschied aus der Zeppelinstadt verkraftbar sein. Sein Kerngebiet ist nun mal der westliche Bodensee mit seinem breiten, tiefen West-Nord-Ost ausgerichteten Hinterland, plus ein StÃ¼ckchen Schweiz. Der Kampf um Leser gehÃ¶rt seit dem Erscheinen von Zeitungen zum AlltagsgeschÃ¤ft. Wie mehr Leser zu generieren sind, ob mit lokalen, regionalen, Ã¼berregionalen, oder internationalen Informationen und Meinungen, ist eine nicht ganz einfache Aufgabe fÃ¼r Verlage und Redaktionen. Zum Trost sei gesagt, dass derzeit besonders "Boulevardzeitungen" Abo- und Verkaufsverluste einfahren. QualitÃ¤tsjournalismus hat noch lange seinen Platz in der Medienlandsschaft - auf Papier, oder eben zeitgemÃ¤ss im Reich des Digitalen. Ob ein Leser/eine Leserin bedrucktes Papier oder ein digitales Produkt bevorzugt, ist einer persÃ¶nlichen Liebe geschuldet. Manchmal ist digitales Lesen einfach bequemer, schafft UnabhÃ¤ngigkeit. In einem angesagten StadtcafÃ© jedoch macht Papier irgendwie mehr her, gehÃ¶rt so zu sagen zum Ambiente. Seltsam, wÃ¼rden eines Tages alle nur auf eine kleine Glasscheibe gucken.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Seit dem damaligen Umzug der &#8220;SchwÃ¤bischen Zeitung&#8221; von Leutkirch nach Ravensburg (2013), wird wohl auch die Nachbarregion Friedrichshafen von der &#8220;SchwÃ¤bischen&#8221; lokal noch besser beackert. FÃ¼r den &#8220;SÃ¼dkurier&#8221; mag sich damit ein zusÃ¤tzliches Problem eingestellt haben. Insgesamt ist die Presselandschaft, was die auf Papier gedruckte Ausgabe betrifft, bekanntlich allgemein stark gebeutelt. Die &#8220;SchwÃ¤bische&#8221; scheint derzeit noch von einer ziemlich homogenen - sogar religiÃ¶s bestimmten - Landschaft zu profitieren. Viele Verlage versuchen heute mit &#8220;ePaper-Abos&#8221; Leser zu gewinnen. Oft mit Erfolg, wie bei uns der Berliner &#8220;Tagesspiegel&#8221;, der einzigen Zeitung der Hauptstadt mit derzeit leichtem Zuwachs (Ãœbrigens noch stets mit gelegentlichen Artikeln eines alten SÃ¼dkurier-Bekannten: Gerd Appenzeller, der lange Zeit beim TS sowohl als Mitherausgeber als auch als  Redaktionslsleiter fungierte).</p>
<p>FÃ¼r den &#8220;SÃ¼dkurier&#8221; dÃ¼rfte der Abschied aus der Zeppelinstadt verkraftbar sein. Sein Kerngebiet ist nun mal der westliche Bodensee mit seinem breiten, tiefen West-Nord-Ost ausgerichteten Hinterland, plus ein StÃ¼ckchen Schweiz. Der Kampf um Leser gehÃ¶rt seit dem Erscheinen von Zeitungen zum AlltagsgeschÃ¤ft. Wie mehr Leser zu generieren sind, ob mit lokalen, regionalen, Ã¼berregionalen, oder internationalen Informationen und Meinungen, ist eine nicht ganz einfache Aufgabe fÃ¼r Verlage und Redaktionen. Zum Trost sei gesagt, dass derzeit besonders &#8220;Boulevardzeitungen&#8221; Abo- und Verkaufsverluste einfahren. QualitÃ¤tsjournalismus hat noch lange seinen Platz in der Medienlandsschaft - auf Papier, oder eben zeitgemÃ¤ss im Reich des Digitalen. Ob ein Leser/eine Leserin bedrucktes Papier oder ein digitales Produkt bevorzugt, ist einer persÃ¶nlichen Liebe geschuldet. Manchmal ist digitales Lesen einfach bequemer, schafft UnabhÃ¤ngigkeit. In einem angesagten StadtcafÃ© jedoch macht Papier irgendwie mehr her, gehÃ¶rt so zu sagen zum Ambiente. Seltsam, wÃ¼rden eines Tages alle nur auf eine kleine Glasscheibe gucken.</p>
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