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	<title>Kommentare zu: GÃ¶tz Werners  Drogerie mit moralischem Mehrwert</title>
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	<description>Konstanz und rund um</description>
	<pubDate>Mon, 07 Sep 2026 08:11:30 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Patrick Pfeiffer</title>
		<link>http://www.tmw-kn.com/blog/2017/11/23/gotz-werners-drogerie-mit-moralischem-mehrwert/#comment-191393</link>
		<dc:creator>Patrick Pfeiffer</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Dec 2017 19:15:25 +0000</pubDate>
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		<description>Puh, Erich, so unkritisch?

Findest du wirklich, wir brauchen den fÃ¼nften dm-Markt mehr als ein altehrwÃ¼rdiges Kino an gleicher Stelle?
Das kann ich mir nicht vorstellen!
Und wer glaubt denn wirklich, im CINESTAR wÃ¤re das Scala genauso prÃ¤sent wie an alter Stelle? 

Bleibt festzuhalten: Die Versuche, das Scala an der MarktstÃ¤tte zu retten, kamen zu spÃ¤t, auch, weil Gemeinderat und Ã–ffentlichkeit wieder einmal zu spÃ¤t informiert wurden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Puh, Erich, so unkritisch?</p>
<p>Findest du wirklich, wir brauchen den fÃ¼nften dm-Markt mehr als ein altehrwÃ¼rdiges Kino an gleicher Stelle?<br />
Das kann ich mir nicht vorstellen!<br />
Und wer glaubt denn wirklich, im CINESTAR wÃ¤re das Scala genauso prÃ¤sent wie an alter Stelle? </p>
<p>Bleibt festzuhalten: Die Versuche, das Scala an der MarktstÃ¤tte zu retten, kamen zu spÃ¤t, auch, weil Gemeinderat und Ã–ffentlichkeit wieder einmal zu spÃ¤t informiert wurden.</p>
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		<title>Von: Bruno Neidhart</title>
		<link>http://www.tmw-kn.com/blog/2017/11/23/gotz-werners-drogerie-mit-moralischem-mehrwert/#comment-191384</link>
		<dc:creator>Bruno Neidhart</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Nov 2017 12:35:33 +0000</pubDate>
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		<description>Der Scala-Abgang ein Kulturverlust? Dieses Programmkino auf der kommerziell pulsierenden MarktstÃ¤tte war ebenso ein "Mehrwert" - halt ein etwas anderer! Zum Ende hin funktionierte das Lichtspielhaus allerdings eher als "architektonisch-kulturelle Dekoration", interpretiert man den vom Kinobesitzer festgestellten "anhaltenden Besucherschwund". Das nachlassende Interesse hatte dann auch zur Folge, dass die "immobile Neuorientierung" der Hausbesitzer das FÃ¼hren eines Kinos an dieser Stelle infrage stellen musste. Zumal die Gelegenheit bestand, zu retten was zu retten ist, d.h., das "programmierte Kino" ins fuÃŸlÃ¤ufig fÃ¼nf-sechs Minuten entfernte Grosskino des Einkaufszentrums Lago zu verlagern. Mit deutlich weniger Objektcharme - o.k.! -, aber erklÃ¤rt gleichen kulturellen Inhalten wenigsten in einem der vielen SÃ¤le. Vielleicht trÃ¤gt sich dort fÃ¼r den Betreiber das Kinoereignis fÃ¼r Ã¼berzeugte CinÃ©asten dieses Genres. Oder es kann mindestens querfinanziert werden.

Als Muster eines "kulturellen Ausverkaufs deutscher InnenstÃ¤dte" muss Konstanz indes nicht herhalten. Das ist oben gut beschrieben (gro). SolitÃ¤re Programmkinos ohne grÃ¶ÃŸere Subventionen zu unterhalten ist dann mÃ¶glich, wenn die Schar derer, welche sich dafÃ¼r interessieren, entsprechend gross ist, gleichzeitig die Programmgestalter geschickte Kompromisse eingehen, um das Kommerzielle einigermassen im Gleichgewicht zu den Kosten zu gestalten. Kleines Beispiel: Unser (ziemliches) Programm-Kino im Kiez (Pankow) zeigt neben aussergewÃ¶hnlichen, begrenzt kommerziellen bis unkommerziellen Filmen auch stÃ¤ndig  erfolgreiche Kinderfilme. Da spazieren dann ganze Kitas, Schulklassen oder Familien heran. Dies hat zudem den schÃ¶nen Effekt, Kindern das "originale Kinoerlebnis" schon frÃ¼hzeitig als eminenter Bestandteil von "Kultur" erleben zu lassen. Vielleicht trÃ¤gt es lebenslang.

Der kleine Konstanzer Kampf um den "kulturellen Ausverkauf" traf neben den oben beschriebenen Akteuren besonders auch das "kulturelle Herz eines linken Stadtrates". Bemerkenswert dabei war allerdings, dass es ihm eher um den OB zu gehen schien, gleichzeitig der zukÃ¼nftige Raummieter als tausenfacher Filialenmacher voll ins politisch zu hinterfragende  Schema passte. Ein Nebenschauplatz.

Es mag schon sein, dass der anstehende Austausch des Mieters an dieser potentiellen Stelle der MarktstÃ¤tte etwas spÃ¤t vermittelt wurde. Daher gerieten die kulturellen Reaktionen "eines ehemaligen Sportjournalisten, eines gegenwÃ¤rtigen Theaterintendanten und eines linken KultursachverstÃ¤ndigen", sowie der losen Schar von echten CinÃ©asten dann auch kleinstÃ¤dtisch ruppig-aufklÃ¤rererisch. GehÃ¶rt zu solchen Aufschreien. War ertrÃ¤glich.

Im Kern darf schon davon ausgegagen werden, dass letztlich die "kulturell EnttÃ¤uschten" es nicht vermochten, doch noch ein krÃ¤ftiges Gegengewicht zu inszenieren, um diese "Immobilienangelegenheit" einer anderen Zukunft zu zu fÃ¼hren. So gewann final ein klassischer Filialist. Es ist dies - man darf es durchaus kritisch sehen - ein sich erstaunlich multiplizierendes Muster unserer Gegenwart. Es ist lÃ¤ngst auch in Konstanze angekommen. Dadurch Konstanz jedoch als kulturelle "no go area" titulieren zu wollen, wÃ¤re indes tatsÃ¤chlich "absurd"!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der Scala-Abgang ein Kulturverlust? Dieses Programmkino auf der kommerziell pulsierenden MarktstÃ¤tte war ebenso ein &#8220;Mehrwert&#8221; - halt ein etwas anderer! Zum Ende hin funktionierte das Lichtspielhaus allerdings eher als &#8220;architektonisch-kulturelle Dekoration&#8221;, interpretiert man den vom Kinobesitzer festgestellten &#8220;anhaltenden Besucherschwund&#8221;. Das nachlassende Interesse hatte dann auch zur Folge, dass die &#8220;immobile Neuorientierung&#8221; der Hausbesitzer das FÃ¼hren eines Kinos an dieser Stelle infrage stellen musste. Zumal die Gelegenheit bestand, zu retten was zu retten ist, d.h., das &#8220;programmierte Kino&#8221; ins fuÃŸlÃ¤ufig fÃ¼nf-sechs Minuten entfernte Grosskino des Einkaufszentrums Lago zu verlagern. Mit deutlich weniger Objektcharme - o.k.! -, aber erklÃ¤rt gleichen kulturellen Inhalten wenigsten in einem der vielen SÃ¤le. Vielleicht trÃ¤gt sich dort fÃ¼r den Betreiber das Kinoereignis fÃ¼r Ã¼berzeugte CinÃ©asten dieses Genres. Oder es kann mindestens querfinanziert werden.</p>
<p>Als Muster eines &#8220;kulturellen Ausverkaufs deutscher InnenstÃ¤dte&#8221; muss Konstanz indes nicht herhalten. Das ist oben gut beschrieben (gro). SolitÃ¤re Programmkinos ohne grÃ¶ÃŸere Subventionen zu unterhalten ist dann mÃ¶glich, wenn die Schar derer, welche sich dafÃ¼r interessieren, entsprechend gross ist, gleichzeitig die Programmgestalter geschickte Kompromisse eingehen, um das Kommerzielle einigermassen im Gleichgewicht zu den Kosten zu gestalten. Kleines Beispiel: Unser (ziemliches) Programm-Kino im Kiez (Pankow) zeigt neben aussergewÃ¶hnlichen, begrenzt kommerziellen bis unkommerziellen Filmen auch stÃ¤ndig  erfolgreiche Kinderfilme. Da spazieren dann ganze Kitas, Schulklassen oder Familien heran. Dies hat zudem den schÃ¶nen Effekt, Kindern das &#8220;originale Kinoerlebnis&#8221; schon frÃ¼hzeitig als eminenter Bestandteil von &#8220;Kultur&#8221; erleben zu lassen. Vielleicht trÃ¤gt es lebenslang.</p>
<p>Der kleine Konstanzer Kampf um den &#8220;kulturellen Ausverkauf&#8221; traf neben den oben beschriebenen Akteuren besonders auch das &#8220;kulturelle Herz eines linken Stadtrates&#8221;. Bemerkenswert dabei war allerdings, dass es ihm eher um den OB zu gehen schien, gleichzeitig der zukÃ¼nftige Raummieter als tausenfacher Filialenmacher voll ins politisch zu hinterfragende  Schema passte. Ein Nebenschauplatz.</p>
<p>Es mag schon sein, dass der anstehende Austausch des Mieters an dieser potentiellen Stelle der MarktstÃ¤tte etwas spÃ¤t vermittelt wurde. Daher gerieten die kulturellen Reaktionen &#8220;eines ehemaligen Sportjournalisten, eines gegenwÃ¤rtigen Theaterintendanten und eines linken KultursachverstÃ¤ndigen&#8221;, sowie der losen Schar von echten CinÃ©asten dann auch kleinstÃ¤dtisch ruppig-aufklÃ¤rererisch. GehÃ¶rt zu solchen Aufschreien. War ertrÃ¤glich.</p>
<p>Im Kern darf schon davon ausgegagen werden, dass letztlich die &#8220;kulturell EnttÃ¤uschten&#8221; es nicht vermochten, doch noch ein krÃ¤ftiges Gegengewicht zu inszenieren, um diese &#8220;Immobilienangelegenheit&#8221; einer anderen Zukunft zu zu fÃ¼hren. So gewann final ein klassischer Filialist. Es ist dies - man darf es durchaus kritisch sehen - ein sich erstaunlich multiplizierendes Muster unserer Gegenwart. Es ist lÃ¤ngst auch in Konstanze angekommen. Dadurch Konstanz jedoch als kulturelle &#8220;no go area&#8221; titulieren zu wollen, wÃ¤re indes tatsÃ¤chlich &#8220;absurd&#8221;!</p>
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