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	<title>Kommentare zu: Sparkasse Konstanz degeneriert zur blossen Schalterhalle</title>
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	<description>Konstanz und rund um</description>
	<pubDate>Mon, 07 Sep 2026 05:17:15 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Winfried Kropp</title>
		<link>http://www.tmw-kn.com/blog/2017/12/28/sparkasse-konstanz-degeneriert-zur-blossen-schalterhalle/#comment-191397</link>
		<dc:creator>Winfried Kropp</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Jan 2018 09:31:41 +0000</pubDate>
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		<description>Die Fusion der beiden Sparkassen verkÃ¼ndete Horst Frank Anfang der 00er Jahre in einer nicht-Ã¶ffentlichen Gemeinderatssitzung. Zu entscheiden hatten die RÃ¤te aber nichts. Obwohl die Kommunen GewÃ¤hrstrÃ¤ger der Sparkassen sind, haben die GemeinderÃ¤te keinerlei Mitbestimmungsrechte. Bei Ã¼berregionalen Sparkassen sitzen auch meistens nur noch BÃ¼rgermeister als Vertreter der Kommunen in den VerwaltungsrÃ¤ten. Daher gibt es auch das bÃ¶se Wort, die Sparkassen regieren sich selbst. 

Letztlich war die Fusion eine politische Fehlentscheidung zu Lasten des Standort Konstanz, und zwar eine mit Ansage.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Fusion der beiden Sparkassen verkÃ¼ndete Horst Frank Anfang der 00er Jahre in einer nicht-Ã¶ffentlichen Gemeinderatssitzung. Zu entscheiden hatten die RÃ¤te aber nichts. Obwohl die Kommunen GewÃ¤hrstrÃ¤ger der Sparkassen sind, haben die GemeinderÃ¤te keinerlei Mitbestimmungsrechte. Bei Ã¼berregionalen Sparkassen sitzen auch meistens nur noch BÃ¼rgermeister als Vertreter der Kommunen in den VerwaltungsrÃ¤ten. Daher gibt es auch das bÃ¶se Wort, die Sparkassen regieren sich selbst. </p>
<p>Letztlich war die Fusion eine politische Fehlentscheidung zu Lasten des Standort Konstanz, und zwar eine mit Ansage.</p>
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		<title>Von: Bruno Neidhart</title>
		<link>http://www.tmw-kn.com/blog/2017/12/28/sparkasse-konstanz-degeneriert-zur-blossen-schalterhalle/#comment-191392</link>
		<dc:creator>Bruno Neidhart</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Dec 2017 12:17:29 +0000</pubDate>
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		<description>Es scheint, dass die Sparkasse Konstanz den damaligen Zusammenschluss mit der Kreissparkasse Friedrichshafen in seiner Auswirkung nicht ganz durchschaut hat. Das mit dem doppelten Wohnsitz des Sparkasse Bodensee Vorstandsvorsitzenden ist an sich schon eine Groteske. Als Sparkassenkunde war rasch ersichtlich, dass die Steuerung des GeschÃ¤fts mehrheitlich Ã¼ber Friedrichshafen lÃ¤uft. Das ist in unserer digitalen Zeit zwar nicht entscheidend, doch eben schon ein ziemliches Desaster fÃ¼r Konstanzer Befindlichkeiten z.B. als (Uni-) Stadt mit einer "Zentrumsfunktion" (Thomas Martens). 
                                                                                                                                                 Die Frage stellt sich, ob eine RÃ¼ckentwicklung dieser getÃ¤tigten Fusion heute Ã¼berhaupt noch mÃ¶glich ist, oder die Dinge so beschaffen sind, wie sie sind in der heutigen Bankenwelt. Andererseits meine ich, dass nach wie vor erfolgreiche kleinere Sparkasseneinheiten existieren (kÃ¶nnen), wie etwa die Bezirkssparkasse Reichenau, u.a.  Ob Konstanz im Sparkassenbereich noch eine gewichtige, gar stadtprÃ¤gende Funktion hat, ist letztlich vielleicht eher eine gefÃ¼hlte Imagefrage. Ansonsten gibt es noch andere Bankinstitute in der Stadt - sowie kurz Ã¼ber der Grenze!

Was bei dieser Entwicklung mit dem stolzen Bau der Kaiserlichen Oberpostdirektion zu geschehen hat, ist eine spannende Frage. Die zur "blossen Schalterhalle degenerierte Sparkasse Konstanz" (gro) wÃ¤re letztlich auch an einem anderen Ort innerhalb von Konstanz unterzubringen! Somit kÃ¶nnten sich an der MarktsttÃ¤te, also inmitten der Stadt, erstaunliche Perspektiven auftun: Es wÃ¤re beispielweise zu prÃ¼fen, ob hier nicht ein Kulturort entstehen kÃ¶nnte, der u.a. einen Konzertsaal mittlerer GrÃ¶ÃŸe (1000 PlÃ¤tze) enthielte, um so der hiesigen SÃ¼dwestdeutschen Philharmonie (Orchester seit 1932!), ganz in der NÃ¤he ihres administrativen und Probe-Standorts Altes Rathaus endlich einen zeitgemÃ¤ssen Musiksaal zu bieten. Utopie? Manche mÃ¶gen es so empfinden. Eine Utopie ist tatsÃ¤chlich erst dann RealitÃ¤t (geworden), wenn sie sachbezogen einen Zeitgedanken ernsthaft geprÃ¼ft und fÃ¼r realisierbar gehalten und stringent das Ziel angesteuert hat. 

Ob letztlich die beschriebene Sparkassenfusion zumindest aus Konstanzer Sicht einer solchen "Utopie" unterlegen ist - aus was fÃ¼r GrÃ¼nden auch immer -, oder sich eine Sinnhaftigkeit absolut ergab - dann bei aller Konsequenz! -, haben andere zu bewerten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es scheint, dass die Sparkasse Konstanz den damaligen Zusammenschluss mit der Kreissparkasse Friedrichshafen in seiner Auswirkung nicht ganz durchschaut hat. Das mit dem doppelten Wohnsitz des Sparkasse Bodensee Vorstandsvorsitzenden ist an sich schon eine Groteske. Als Sparkassenkunde war rasch ersichtlich, dass die Steuerung des GeschÃ¤fts mehrheitlich Ã¼ber Friedrichshafen lÃ¤uft. Das ist in unserer digitalen Zeit zwar nicht entscheidend, doch eben schon ein ziemliches Desaster fÃ¼r Konstanzer Befindlichkeiten z.B. als (Uni-) Stadt mit einer &#8220;Zentrumsfunktion&#8221; (Thomas Martens).<br />
                                                                                                                                                 Die Frage stellt sich, ob eine RÃ¼ckentwicklung dieser getÃ¤tigten Fusion heute Ã¼berhaupt noch mÃ¶glich ist, oder die Dinge so beschaffen sind, wie sie sind in der heutigen Bankenwelt. Andererseits meine ich, dass nach wie vor erfolgreiche kleinere Sparkasseneinheiten existieren (kÃ¶nnen), wie etwa die Bezirkssparkasse Reichenau, u.a.  Ob Konstanz im Sparkassenbereich noch eine gewichtige, gar stadtprÃ¤gende Funktion hat, ist letztlich vielleicht eher eine gefÃ¼hlte Imagefrage. Ansonsten gibt es noch andere Bankinstitute in der Stadt - sowie kurz Ã¼ber der Grenze!</p>
<p>Was bei dieser Entwicklung mit dem stolzen Bau der Kaiserlichen Oberpostdirektion zu geschehen hat, ist eine spannende Frage. Die zur &#8220;blossen Schalterhalle degenerierte Sparkasse Konstanz&#8221; (gro) wÃ¤re letztlich auch an einem anderen Ort innerhalb von Konstanz unterzubringen! Somit kÃ¶nnten sich an der MarktsttÃ¤te, also inmitten der Stadt, erstaunliche Perspektiven auftun: Es wÃ¤re beispielweise zu prÃ¼fen, ob hier nicht ein Kulturort entstehen kÃ¶nnte, der u.a. einen Konzertsaal mittlerer GrÃ¶ÃŸe (1000 PlÃ¤tze) enthielte, um so der hiesigen SÃ¼dwestdeutschen Philharmonie (Orchester seit 1932!), ganz in der NÃ¤he ihres administrativen und Probe-Standorts Altes Rathaus endlich einen zeitgemÃ¤ssen Musiksaal zu bieten. Utopie? Manche mÃ¶gen es so empfinden. Eine Utopie ist tatsÃ¤chlich erst dann RealitÃ¤t (geworden), wenn sie sachbezogen einen Zeitgedanken ernsthaft geprÃ¼ft und fÃ¼r realisierbar gehalten und stringent das Ziel angesteuert hat. </p>
<p>Ob letztlich die beschriebene Sparkassenfusion zumindest aus Konstanzer Sicht einer solchen &#8220;Utopie&#8221; unterlegen ist - aus was fÃ¼r GrÃ¼nden auch immer -, oder sich eine Sinnhaftigkeit absolut ergab - dann bei aller Konsequenz! -, haben andere zu bewerten.</p>
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		<title>Von: Thomas Martens</title>
		<link>http://www.tmw-kn.com/blog/2017/12/28/sparkasse-konstanz-degeneriert-zur-blossen-schalterhalle/#comment-191391</link>
		<dc:creator>Thomas Martens</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Dec 2017 18:58:11 +0000</pubDate>
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		<description>In der Tat eine Ã¼ble Entwicklung, vor allem, wenn man bedenkt, welch Aderlass an bedeutenen Einrichtunegn KN in den  vergangen Jahren bereits - ohne viel Gegenwehr - hat hinnehmen mÃ¼ssen. Sollte der Fusionssvertrag nicht Makulatur sein, ist es ein wenig spÃ¤t, dass sich die gewÃ¤hlten BÃ¼rgervertreter erst jetzt fÃ¼r die gÃ¼ltigen Bestimmungen zu interessieren beginnen. Klar ist KN letztes Zipfele in Deutschland, das heiÃŸt aber nicht, dass es seine Zentrumsfunktion aufgeben kann.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>In der Tat eine Ã¼ble Entwicklung, vor allem, wenn man bedenkt, welch Aderlass an bedeutenen Einrichtunegn KN in den  vergangen Jahren bereits - ohne viel Gegenwehr - hat hinnehmen mÃ¼ssen. Sollte der Fusionssvertrag nicht Makulatur sein, ist es ein wenig spÃ¤t, dass sich die gewÃ¤hlten BÃ¼rgervertreter erst jetzt fÃ¼r die gÃ¼ltigen Bestimmungen zu interessieren beginnen. Klar ist KN letztes Zipfele in Deutschland, das heiÃŸt aber nicht, dass es seine Zentrumsfunktion aufgeben kann.</p>
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