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	<title>Kommentare zu: Happening an der Riesenpappel am Winterersteig</title>
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	<description>Konstanz und rund um</description>
	<pubDate>Mon, 07 Sep 2026 04:16:29 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Bruno Neidhart</title>
		<link>http://www.tmw-kn.com/blog/2018/01/15/heute-happening-an-der-riesenpappel-am-winterersteig/#comment-191404</link>
		<dc:creator>Bruno Neidhart</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Jan 2018 16:54:20 +0000</pubDate>
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		<description>Frau Thorbecke fragt! "Eine" Frage stellt sich hingegen nicht - und das machen beide genannten Gutachten anscheinend her -, dass dieser schÃ¶ne Baum seinen Zenith lÃ¤ngst Ã¼berschritten hat. Ob er bereits heute deutlich jÃ¼ngeren seiner Artgenossen weichen sollte, also die Neuplanzung fÃ¼r die kommenden Generationen im FrÃ¼hjahr 2018 zu beginnen hat - auch das zitierte "Objekt der Begierde" hat einmal klein begonnen und dann Jahrzehnte die Vorbeikommenden begeistert! -, ist auch eine individuell emotionale Frage. Ich meine schon, dass Frau Thorbecke sich in einigen Jahren freuen wird, was dort an der sÃ¼dlichen Seerhein-Wasserkante neu sprieÃŸt und grÃ¼nt - eichig oder anders. Die StadtgÃ¤rtner werden den richtigen Stadtbaum schon finden. Und vielleicht hilft Frau Thorbecke bei der Neubepflanzung sogar mit und wird Baumpatin.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Frau Thorbecke fragt! &#8220;Eine&#8221; Frage stellt sich hingegen nicht - und das machen beide genannten Gutachten anscheinend her -, dass dieser schÃ¶ne Baum seinen Zenith lÃ¤ngst Ã¼berschritten hat. Ob er bereits heute deutlich jÃ¼ngeren seiner Artgenossen weichen sollte, also die Neuplanzung fÃ¼r die kommenden Generationen im FrÃ¼hjahr 2018 zu beginnen hat - auch das zitierte &#8220;Objekt der Begierde&#8221; hat einmal klein begonnen und dann Jahrzehnte die Vorbeikommenden begeistert! -, ist auch eine individuell emotionale Frage. Ich meine schon, dass Frau Thorbecke sich in einigen Jahren freuen wird, was dort an der sÃ¼dlichen Seerhein-Wasserkante neu sprieÃŸt und grÃ¼nt - eichig oder anders. Die StadtgÃ¤rtner werden den richtigen Stadtbaum schon finden. Und vielleicht hilft Frau Thorbecke bei der Neubepflanzung sogar mit und wird Baumpatin.</p>
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		<title>Von: Christel Thorbecke</title>
		<link>http://www.tmw-kn.com/blog/2018/01/15/heute-happening-an-der-riesenpappel-am-winterersteig/#comment-191403</link>
		<dc:creator>Christel Thorbecke</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Jan 2018 09:15:07 +0000</pubDate>
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		<description>Jetzt beginnt die Zeit nach der Entscheidung fÃ¼r die FÃ¤llung dieser markanten Pappel am Seerhein. Wie kam eine solche Entscheidung zustande, wo doch alles dafÃ¼r sprach, den Baum wenigstens noch drei Jahre stehen zu lassen? So wollte es nÃ¤mlich der von der Stadt beauftragte  Gutachter, ein Luftfahrttechniker, der mit seinem tollen Messsystem gerne BÃ¤ume rettet. Auch diesen Baum hÃ¤tte er fÃ¼r drei Gnadenjahre gerettet, dann sollte man noch einmal prÃ¼fen. Nur:  Wo war das Gutachten? Wer hatte es gelesen? Bei den Unterlagen der RÃ¤tinnen und RÃ¤te war es nicht. Konnte es auch nicht sein, weil es dafÃ¼r viel zu dick war. In Dr. Wessollys Gutachten stehen Ã¼brigens fast nur Zahlen. Aber auch drei oder vier SÃ¤tze. Auf den letzten kommt es an: Empfohlen wird eine Kontrollmessung in drei Jahren (2020). Davor ein starker Kronenschnitt von drei bis vier Metern. So sollte der Baum fÃ¼r die nÃ¤chsten drei Jahre verkehrssicher gemacht werden. Der Gutachter war da, nicht aber sein Gutachten. Er musste nach seiner Ankunft im Neuen Rathaus an der Laube zwei Stunden drauÃŸen vor dem Situngsaal mit Herrn Majer von den Technischen Betrieben warten. Was ist da wohl gesprochen worden? 
Tatsache ist, dass der bekannte BaumprÃ¼fer in der entscheidenden Sitzung des technischen Ausschusses  nicht mehr von seiner Empfehlung sprach, sondern von der Angst und Gefahr vor instabilen BÃ¤umen und von der  Verantwortung der stÃ¤dtischen Baumpfleger. Der Antrag der FGL, der eigentlich gleichlautend war wie das stÃ¤dtische Gutachten, ging unter in der sich steigernden emotionalen Debatte um die Gefahr die von BÃ¤umen ausgeht. Da brauchte der Vertreter der Technischen Betriebe keinen Gutachter mehr, er konnte sich darauf beschrÃ¤nken zu sagen, dass er kein Geld mehr in eine alte Pappel stecken will, wenn die kleinen Eichen, die er Pflanzen will, so schÃ¶n sind. Ich selbst habe Rederecht bekommen im Ausschuss. Eine groÃŸe Ehre. Aber ich war bei dieser emotionsgeladenen Debatte im Geiste wieder im TÃ¤germoos. Die richtigen Fragen und Worte fÃ¼r diesen ganz anderen Fall von FÃ¤llung eines beliebten Baumes, den man hÃ¤tte retten kÃ¶nnen, stellen sich mir jetzt, wo es zu spÃ¤t ist. 
Warum stand die Empfehlung von Dr. Wessolly, dem Gutachter der Stadt, nicht in der Beschlussvorlage? Warum Ã¤uÃŸerte sich der Gutachter selber nicht dazu? Warum schwieg die Verwaltung zu diesem Fall?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt beginnt die Zeit nach der Entscheidung fÃ¼r die FÃ¤llung dieser markanten Pappel am Seerhein. Wie kam eine solche Entscheidung zustande, wo doch alles dafÃ¼r sprach, den Baum wenigstens noch drei Jahre stehen zu lassen? So wollte es nÃ¤mlich der von der Stadt beauftragte  Gutachter, ein Luftfahrttechniker, der mit seinem tollen Messsystem gerne BÃ¤ume rettet. Auch diesen Baum hÃ¤tte er fÃ¼r drei Gnadenjahre gerettet, dann sollte man noch einmal prÃ¼fen. Nur:  Wo war das Gutachten? Wer hatte es gelesen? Bei den Unterlagen der RÃ¤tinnen und RÃ¤te war es nicht. Konnte es auch nicht sein, weil es dafÃ¼r viel zu dick war. In Dr. Wessollys Gutachten stehen Ã¼brigens fast nur Zahlen. Aber auch drei oder vier SÃ¤tze. Auf den letzten kommt es an: Empfohlen wird eine Kontrollmessung in drei Jahren (2020). Davor ein starker Kronenschnitt von drei bis vier Metern. So sollte der Baum fÃ¼r die nÃ¤chsten drei Jahre verkehrssicher gemacht werden. Der Gutachter war da, nicht aber sein Gutachten. Er musste nach seiner Ankunft im Neuen Rathaus an der Laube zwei Stunden drauÃŸen vor dem Situngsaal mit Herrn Majer von den Technischen Betrieben warten. Was ist da wohl gesprochen worden?<br />
Tatsache ist, dass der bekannte BaumprÃ¼fer in der entscheidenden Sitzung des technischen Ausschusses  nicht mehr von seiner Empfehlung sprach, sondern von der Angst und Gefahr vor instabilen BÃ¤umen und von der  Verantwortung der stÃ¤dtischen Baumpfleger. Der Antrag der FGL, der eigentlich gleichlautend war wie das stÃ¤dtische Gutachten, ging unter in der sich steigernden emotionalen Debatte um die Gefahr die von BÃ¤umen ausgeht. Da brauchte der Vertreter der Technischen Betriebe keinen Gutachter mehr, er konnte sich darauf beschrÃ¤nken zu sagen, dass er kein Geld mehr in eine alte Pappel stecken will, wenn die kleinen Eichen, die er Pflanzen will, so schÃ¶n sind. Ich selbst habe Rederecht bekommen im Ausschuss. Eine groÃŸe Ehre. Aber ich war bei dieser emotionsgeladenen Debatte im Geiste wieder im TÃ¤germoos. Die richtigen Fragen und Worte fÃ¼r diesen ganz anderen Fall von FÃ¤llung eines beliebten Baumes, den man hÃ¤tte retten kÃ¶nnen, stellen sich mir jetzt, wo es zu spÃ¤t ist.<br />
Warum stand die Empfehlung von Dr. Wessolly, dem Gutachter der Stadt, nicht in der Beschlussvorlage? Warum Ã¤uÃŸerte sich der Gutachter selber nicht dazu? Warum schwieg die Verwaltung zu diesem Fall?</p>
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	<item>
		<title>Von: Franz-Josef Stiele-Werdermann</title>
		<link>http://www.tmw-kn.com/blog/2018/01/15/heute-happening-an-der-riesenpappel-am-winterersteig/#comment-191401</link>
		<dc:creator>Franz-Josef Stiele-Werdermann</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Jan 2018 15:46:55 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.tmw-kn.com/blog/?p=5298#comment-191401</guid>
		<description>Die â€žalte, kranke, gefÃ¤hrliche, perspektivloseâ€œ Riesen-Pappel (das haben wir doch schonmal bis zum ÃœberdruÃŸ anhÃ¶ren mÃ¼ssen...)  am Winterersteig soll nun doch entgegen dem vernehmlichen Rumoren der BÃ¼rgerschaft gefÃ¤llt werden.

Heut vormittag, 2 Tage nach der Ablehnung des Erhalts durch die Ã¼berÃ¤ngstliche Mehrheit des TUA, erfolgte eine kleine, m.E. lÃ¤ngst Ã¼berfÃ¤llige PflegemaÃŸnahme: Der als Sicherheitsrisiko angefÃ¼hrte, weit ausladende Ast wurde eingekÃ¼rzt. 
Wohlgemerkt: Angesichts der dramatisch geschilderten GefÃ¤hrdungslage scheint es mir erstaunlich, daÃŸ sich die TBK annÃ¤hernd ein halbes Jahr Zeit gelassen haben mit der Beseitigung einer â€žakutenâ€œ Gefahrenstelle. 

Wie die Fotos zeigen, scheint der Winterersteig damit â€žoffiziellâ€œ wieder sicher genug fÃ¼r die radfahrenden Schulkinder, die im Dezember noch ungefragt als eine der BegrÃ¼ndungen fÃ¼r die FÃ¤llabsicht herhalten muÃŸten. 

Nachdem die TBK durch die PrÃ¤senz ihrer gesamten FÃ¼hrungsriege und den externen Ingenieur Herrn Wessolly die panikanfÃ¤llige Mehrheit des TUA mit ihrer angstbasierten Dampfwalze erfolgreich plattgemacht haben, drÃ¤ngt sich eine NachprÃ¼fung der behaupteten Zahlen fÃ¶rmlich auf - wenn das Angebot eines anerkannten und eidgenÃ¶ssisch diplomierten Baumpflegers trotz PreisgefÃ¤lle CH/D um 50% unter den behaupteten Zahlen der TBK liegt, sollte das zu denken geben. 

Noch mehr zu denken geben sollte der finanzielle Aufwand, den die Stadtspitze betrieben hat fÃ¼r die erfolgreiche â€žBearbeitungâ€œ des TUA durch die PrÃ¤senz der TBK-FÃ¼hrungsriege und externer UnterstÃ¼tzung. 

GeschÃ¤tzte 2.500,00 Euro verplempern, nur um eine FÃ¤llung zu â€žzementierenâ€œ, halte ich fÃ¼r unanstÃ¤ndig - damit wÃ¤re bereits 1/4 des Pflegeaufwands fÃ¼r die nÃ¤chsten 10 Jahre bezahlt. 

Wie ich bereits monierte, hÃ¶re ich die Stadtspitze und ihre Vertreter zu oft jammern von den Gefahren, die von BÃ¤umen ausgehen, anstatt zu loben, was diese BÃ¤ume tagtÃ¤glich fÃ¼r uns Menschen tun. 

Franz-Josef Stiele-Werdermann</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die â€žalte, kranke, gefÃ¤hrliche, perspektivloseâ€œ Riesen-Pappel (das haben wir doch schonmal bis zum ÃœberdruÃŸ anhÃ¶ren mÃ¼ssen&#8230;)  am Winterersteig soll nun doch entgegen dem vernehmlichen Rumoren der BÃ¼rgerschaft gefÃ¤llt werden.</p>
<p>Heut vormittag, 2 Tage nach der Ablehnung des Erhalts durch die Ã¼berÃ¤ngstliche Mehrheit des TUA, erfolgte eine kleine, m.E. lÃ¤ngst Ã¼berfÃ¤llige PflegemaÃŸnahme: Der als Sicherheitsrisiko angefÃ¼hrte, weit ausladende Ast wurde eingekÃ¼rzt.<br />
Wohlgemerkt: Angesichts der dramatisch geschilderten GefÃ¤hrdungslage scheint es mir erstaunlich, daÃŸ sich die TBK annÃ¤hernd ein halbes Jahr Zeit gelassen haben mit der Beseitigung einer â€žakutenâ€œ Gefahrenstelle. </p>
<p>Wie die Fotos zeigen, scheint der Winterersteig damit â€žoffiziellâ€œ wieder sicher genug fÃ¼r die radfahrenden Schulkinder, die im Dezember noch ungefragt als eine der BegrÃ¼ndungen fÃ¼r die FÃ¤llabsicht herhalten muÃŸten. </p>
<p>Nachdem die TBK durch die PrÃ¤senz ihrer gesamten FÃ¼hrungsriege und den externen Ingenieur Herrn Wessolly die panikanfÃ¤llige Mehrheit des TUA mit ihrer angstbasierten Dampfwalze erfolgreich plattgemacht haben, drÃ¤ngt sich eine NachprÃ¼fung der behaupteten Zahlen fÃ¶rmlich auf - wenn das Angebot eines anerkannten und eidgenÃ¶ssisch diplomierten Baumpflegers trotz PreisgefÃ¤lle CH/D um 50% unter den behaupteten Zahlen der TBK liegt, sollte das zu denken geben. </p>
<p>Noch mehr zu denken geben sollte der finanzielle Aufwand, den die Stadtspitze betrieben hat fÃ¼r die erfolgreiche â€žBearbeitungâ€œ des TUA durch die PrÃ¤senz der TBK-FÃ¼hrungsriege und externer UnterstÃ¼tzung. </p>
<p>GeschÃ¤tzte 2.500,00 Euro verplempern, nur um eine FÃ¤llung zu â€žzementierenâ€œ, halte ich fÃ¼r unanstÃ¤ndig - damit wÃ¤re bereits 1/4 des Pflegeaufwands fÃ¼r die nÃ¤chsten 10 Jahre bezahlt. </p>
<p>Wie ich bereits monierte, hÃ¶re ich die Stadtspitze und ihre Vertreter zu oft jammern von den Gefahren, die von BÃ¤umen ausgehen, anstatt zu loben, was diese BÃ¤ume tagtÃ¤glich fÃ¼r uns Menschen tun. </p>
<p>Franz-Josef Stiele-Werdermann</p>
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	<item>
		<title>Von: Franz-Josef Stiele-Werdermann</title>
		<link>http://www.tmw-kn.com/blog/2018/01/15/heute-happening-an-der-riesenpappel-am-winterersteig/#comment-191400</link>
		<dc:creator>Franz-Josef Stiele-Werdermann</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Jan 2018 11:47:42 +0000</pubDate>
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		<description>â€žEin Aufschrei reichtâ€œ â€“ unter dieser kernigen Titelzeile befaÃŸte sich ein Kommentar im SÃ¼dkurier mit dem Streit um die riesige Pappel am Seerhein und der Empfehlung an die  Stadtspitze, auch die â€žLeisenâ€œ zu hÃ¶ren. 
Der Ansatz des Kommentars ist lobenswert, jedoch verwÃ¤ssert der hervorragende Ansatz durch die reiÃŸerische Mischung aus guter Sachinformation und der Kritik, daÃŸ gehÃ¶rt wird, wer am lautesten schreit. 
Ein solches Polarisieren und Reduzieren einer Diskussion fÃ¼hrt vom eigentlichen Problem weg und bedarf dringend ergÃ¤nzender GedankenansÃ¤tze:  

Der laute Aufschrei der BÃ¼rger artikuliert sich notwendigerweise, wenn die Stadtspitze entgegen vollmundigen Versprechungen auf die â€žLeisenâ€œ nicht hÃ¶rt. 
Die Worte Ã–kologie, Nachhaltigkeit und BÃ¼rgerbeteiligung gebetsmÃ¼hlenhaft und publikumswirksam im Mund zu fÃ¼hren, dann aber die EinlÃ¶sung dieser Versprechen schuldig zu bleiben, schafft eine Unzufriedenheit, die irgendwann zu einem Grummeln wird und irgendwann zu einem Aufschrei, wenn nichts anderes fruchtet.

Der sogenannte â€žgewÃ¶hnliche BÃ¼rgerâ€œ zeichnet sich dadurch aus, daÃŸ er Ã¼blicherweise erstaunlich geduldig und leidensfÃ¤hig scheint gegenÃ¼ber dem, was die von ihm beauftragten und bezahlten â€žAutoritÃ¤tenâ€œ fÃ¼r ihn oder auch gegen ihn tun.  
Der â€žgewÃ¶hnliche BÃ¼rgerâ€œ, auch als â€žcivis vulgarisâ€œ  bekannt, bekam 2015 von der Stadtspitze bis zum ÃœberdruÃŸ die Ohren vollgejammert von â€žkranken und altenâ€œ Pappeln. 
Ohne Aufschrei etlicher BÃ¼rger wÃ¤ren im TÃ¤germoos nicht 41 riesige Pappeln gefallen, sondern 116.  

In einem Punk erliegt der Redakteur einem vÃ¶llig falschen Ansatz: 
â€žEs hÃ¤tte mit Sicherheit noch andere Wege gegeben, als Ã¼ber einen einzelnen Baum... im TUA zu diskutierenâ€œ.  

Er Ã¼bersieht hierbei, daÃŸ Gefahr im Verzug war: Dieser Baum wÃ¤re in der ersten Januarwoche gefallen, wenn nicht ein paar beherzte BÃ¼rger eingegriffen hÃ¤tten, wupp, ab, weg... zu spÃ¤t. 
Jetzt haben dank diesem Weg die stÃ¤dtischen Ohren noch rechtzeitig die MÃ¶glichkeit zu hÃ¶ren, was BÃ¼rger und externe Baumpfleger denken... wenn sie denn zu hÃ¶ren bereit sein sollten...

Wie vielfach treffend bemerkt, hat diese Riesenpappel entgegen aller stÃ¤dtischer Bedenken dem Sturm Burglind erfolgreich Paroli geboten.

Diese Pappel ist ein mÃ¤chtiger Baum und damit ein herausragender (!) Stellvertreter fÃ¼r alle andere BÃ¤ume auch, die ratzfatz abgesÃ¤gt wurden und werden, damit sie ja nicht zu PflegefÃ¤llen werden.
Insofern geht es mitnichten nur um einen wenngleich riesigen Baum, sondern um einen generell verantwortungsbewuÃŸteren Umgang der Stadtspitze mit der Natur. 
Ich hÃ¶re die Stadtspitze und ihre Vertreter zu oft jammern von den Gefahren, die von BÃ¤umen ausgehen, anstatt zu loben, was diese BÃ¤ume fÃ¼r die Menschen tun. Diese Pappel wÃ¤re auch durch hundert nachgepflanzte Eichen nicht 1:1 zu ersetzen. 

SWR Aktuell / Schuhbaum in Konstanz
https://www.swr.de/swraktuell/bw/friedrichshafen/schuhbaum-in-konstanz-schuhe-bringen-glueck/-/id=1542/did=20979758/nid=1542/tbxy2x/index.html

In diesem Beitrag kommen auch Vertreter der TBK zu Wort. 
DaÃŸ beide Seiten gegensÃ¤tzliche  Interessen haben, ist offensichtlich. Also hÃ¤ngen die TBKler schonmal groÃŸe Zahlen in den Wind â€“ immer mehr einsparen sollen sie, ihr Dienstherr braucht das Geld woanders. 
Daher ist es nicht verwunderlich, daÃŸ sie mit einem (bisher nicht verifizierten) Betrag von 25.000.- Euro auf 10 Jahre schonmal vorsichtshalber die Dampfwalze gegen TUA und Gemeinderat aus dem Ã„rmel ziehen. 

Ein externes Vergleichsangebot wird zeigen, ob die Zahl der TBK der RealitÃ¤t standhÃ¤lt. 
Tut sie das, wÃ¤re zu bedenken, was man stattdessen doch alles NÃ¼tzliches damit machen kÃ¶nnte:  
1x        kleines Seilbahn-Gutachten zusÃ¤tzlich oder
2x        Gemeinderatssitzungen im BoFo oder 
30%     von einem neuen Dienstfahrzeug fÃ¼r Uli  oder
0,5%    vom schicken FischgrÃ¤tbelag auf der MarktstÃ¤tte oder 
20%     vom benÃ¶tigten Startkapital fÃ¼r irgendein neues Leuchtturmprojekt verbraten...                                                              
10%     eines neuen BÃ¼rgerbeteiligungsprojekts anzahlen, um anschlieÃŸend das Ergebnis zu 
            ignorieren...

Ebenso selbstverstÃ¤ndlich, wie Konstanzer Kunst und Kultur gepflegt wird, hat auch die Natur ein Recht auf Pflege! 
Wenn die Stadtspitze auf diesem Auge blind zu sein scheint, sind ihre Ohren gefordert, wie  auch neuerdings vom SÃ¼dkurier empfohlen.


Franz-Josef Stiele-Werdermann</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>â€žEin Aufschrei reichtâ€œ â€“ unter dieser kernigen Titelzeile befaÃŸte sich ein Kommentar im SÃ¼dkurier mit dem Streit um die riesige Pappel am Seerhein und der Empfehlung an die  Stadtspitze, auch die â€žLeisenâ€œ zu hÃ¶ren.<br />
Der Ansatz des Kommentars ist lobenswert, jedoch verwÃ¤ssert der hervorragende Ansatz durch die reiÃŸerische Mischung aus guter Sachinformation und der Kritik, daÃŸ gehÃ¶rt wird, wer am lautesten schreit.<br />
Ein solches Polarisieren und Reduzieren einer Diskussion fÃ¼hrt vom eigentlichen Problem weg und bedarf dringend ergÃ¤nzender GedankenansÃ¤tze:  </p>
<p>Der laute Aufschrei der BÃ¼rger artikuliert sich notwendigerweise, wenn die Stadtspitze entgegen vollmundigen Versprechungen auf die â€žLeisenâ€œ nicht hÃ¶rt.<br />
Die Worte Ã–kologie, Nachhaltigkeit und BÃ¼rgerbeteiligung gebetsmÃ¼hlenhaft und publikumswirksam im Mund zu fÃ¼hren, dann aber die EinlÃ¶sung dieser Versprechen schuldig zu bleiben, schafft eine Unzufriedenheit, die irgendwann zu einem Grummeln wird und irgendwann zu einem Aufschrei, wenn nichts anderes fruchtet.</p>
<p>Der sogenannte â€žgewÃ¶hnliche BÃ¼rgerâ€œ zeichnet sich dadurch aus, daÃŸ er Ã¼blicherweise erstaunlich geduldig und leidensfÃ¤hig scheint gegenÃ¼ber dem, was die von ihm beauftragten und bezahlten â€žAutoritÃ¤tenâ€œ fÃ¼r ihn oder auch gegen ihn tun.<br />
Der â€žgewÃ¶hnliche BÃ¼rgerâ€œ, auch als â€žcivis vulgarisâ€œ  bekannt, bekam 2015 von der Stadtspitze bis zum ÃœberdruÃŸ die Ohren vollgejammert von â€žkranken und altenâ€œ Pappeln.<br />
Ohne Aufschrei etlicher BÃ¼rger wÃ¤ren im TÃ¤germoos nicht 41 riesige Pappeln gefallen, sondern 116.  </p>
<p>In einem Punk erliegt der Redakteur einem vÃ¶llig falschen Ansatz:<br />
â€žEs hÃ¤tte mit Sicherheit noch andere Wege gegeben, als Ã¼ber einen einzelnen Baum&#8230; im TUA zu diskutierenâ€œ.  </p>
<p>Er Ã¼bersieht hierbei, daÃŸ Gefahr im Verzug war: Dieser Baum wÃ¤re in der ersten Januarwoche gefallen, wenn nicht ein paar beherzte BÃ¼rger eingegriffen hÃ¤tten, wupp, ab, weg&#8230; zu spÃ¤t.<br />
Jetzt haben dank diesem Weg die stÃ¤dtischen Ohren noch rechtzeitig die MÃ¶glichkeit zu hÃ¶ren, was BÃ¼rger und externe Baumpfleger denken&#8230; wenn sie denn zu hÃ¶ren bereit sein sollten&#8230;</p>
<p>Wie vielfach treffend bemerkt, hat diese Riesenpappel entgegen aller stÃ¤dtischer Bedenken dem Sturm Burglind erfolgreich Paroli geboten.</p>
<p>Diese Pappel ist ein mÃ¤chtiger Baum und damit ein herausragender (!) Stellvertreter fÃ¼r alle andere BÃ¤ume auch, die ratzfatz abgesÃ¤gt wurden und werden, damit sie ja nicht zu PflegefÃ¤llen werden.<br />
Insofern geht es mitnichten nur um einen wenngleich riesigen Baum, sondern um einen generell verantwortungsbewuÃŸteren Umgang der Stadtspitze mit der Natur.<br />
Ich hÃ¶re die Stadtspitze und ihre Vertreter zu oft jammern von den Gefahren, die von BÃ¤umen ausgehen, anstatt zu loben, was diese BÃ¤ume fÃ¼r die Menschen tun. Diese Pappel wÃ¤re auch durch hundert nachgepflanzte Eichen nicht 1:1 zu ersetzen. </p>
<p>SWR Aktuell / Schuhbaum in Konstanz<br />
<a href="https://www.swr.de/swraktuell/bw/friedrichshafen/schuhbaum-in-konstanz-schuhe-bringen-glueck/-/id=1542/did=20979758/nid=1542/tbxy2x/index.html" rel="nofollow">https://www.swr.de/swraktuell/bw/friedrichshafen/schuhbaum-in-konstanz-schuhe-bringen-glueck/-/id=1542/did=20979758/nid=1542/tbxy2x/index.html</a></p>
<p>In diesem Beitrag kommen auch Vertreter der TBK zu Wort.<br />
DaÃŸ beide Seiten gegensÃ¤tzliche  Interessen haben, ist offensichtlich. Also hÃ¤ngen die TBKler schonmal groÃŸe Zahlen in den Wind â€“ immer mehr einsparen sollen sie, ihr Dienstherr braucht das Geld woanders.<br />
Daher ist es nicht verwunderlich, daÃŸ sie mit einem (bisher nicht verifizierten) Betrag von 25.000.- Euro auf 10 Jahre schonmal vorsichtshalber die Dampfwalze gegen TUA und Gemeinderat aus dem Ã„rmel ziehen. </p>
<p>Ein externes Vergleichsangebot wird zeigen, ob die Zahl der TBK der RealitÃ¤t standhÃ¤lt.<br />
Tut sie das, wÃ¤re zu bedenken, was man stattdessen doch alles NÃ¼tzliches damit machen kÃ¶nnte:<br />
1x        kleines Seilbahn-Gutachten zusÃ¤tzlich oder<br />
2x        Gemeinderatssitzungen im BoFo oder<br />
30%     von einem neuen Dienstfahrzeug fÃ¼r Uli  oder<br />
0,5%    vom schicken FischgrÃ¤tbelag auf der MarktstÃ¤tte oder<br />
20%     vom benÃ¶tigten Startkapital fÃ¼r irgendein neues Leuchtturmprojekt verbraten&#8230;<br />
10%     eines neuen BÃ¼rgerbeteiligungsprojekts anzahlen, um anschlieÃŸend das Ergebnis zu<br />
            ignorieren&#8230;</p>
<p>Ebenso selbstverstÃ¤ndlich, wie Konstanzer Kunst und Kultur gepflegt wird, hat auch die Natur ein Recht auf Pflege!<br />
Wenn die Stadtspitze auf diesem Auge blind zu sein scheint, sind ihre Ohren gefordert, wie  auch neuerdings vom SÃ¼dkurier empfohlen.</p>
<p>Franz-Josef Stiele-Werdermann</p>
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		<title>Von: Bruno Neidhart</title>
		<link>http://www.tmw-kn.com/blog/2018/01/15/heute-happening-an-der-riesenpappel-am-winterersteig/#comment-191399</link>
		<dc:creator>Bruno Neidhart</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Jan 2018 09:48:10 +0000</pubDate>
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		<description>"FrÃ¶hlich grÃ¼ssen bunte Schuhe": Die nÃ¤rrische Zeit ist endgÃ¼ltig ausgebrochen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;FrÃ¶hlich grÃ¼ssen bunte Schuhe&#8221;: Die nÃ¤rrische Zeit ist endgÃ¼ltig ausgebrochen.</p>
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