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	<title>Kommentare zu: Sparkasse: Friedrichshafen Ã¼bernimmt</title>
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	<description>Konstanz und rund um</description>
	<pubDate>Mon, 07 Sep 2026 04:17:43 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Bruno Neidhart</title>
		<link>http://www.tmw-kn.com/blog/2018/01/30/sparkasse-friedrichshafen-ubernimmt/#comment-191405</link>
		<dc:creator>Bruno Neidhart</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Jan 2018 17:55:26 +0000</pubDate>
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		<description>OB Burchardt: "Es gibt nur Gewinner"! Fakt ist, dass das Oberzentrum Konstanz, im Gegensatz etwa zum benachbarten Mittelzentrum Singen mit seiner Sparkasse Hegau-Bodensee, seine  Sparkassen-Zentrale abgegeben hat, wie sie noch vor 17 Jahren existierte. Nun kann ich wirklich nicht beurteilen, ob das einem "Gewinn" entpricht. Ich nehme jedoch an, das die Aussage des OB's zumindest in den Niederburg-Weinstuben kontrovers diskutiert wird. Man kann die "verlorenen knapp 400 gut dotierten ArbeitsplÃ¤tze" nicht einfach mit Hotelzimmern, LadengeschÃ¤ften und gastronomischen Betrieben gegenrechnen, die im stolzen alten PostgebÃ¤ude enstehen sollen. Von solchen Einrichtungen gibt es in der Stadt wahrlich schon genug. Vielleicht mÃ¼sste man Ã¼ber die Verwendung des markanten GebÃ¤udes inmitten der Stadt nochmals kreativ diskutieren. Zu den Gewinnern scheint immerhin die Katamaran-Reederei zu gehÃ¶ren, die nun tÃ¤glich 70 Sparkassenangestellte Ã¼ber den See und zurÃ¼ck schippern kann - sofern kein Sturm herrscht. 

Nun, "Sturm" herrscht bei Sparkassen und Ã¤hnlichen Instituten tatsÃ¤chlich schon sehr lange. Einfache Sparkassen-Umstrukturierungen sind bereits lokal seit Jahrzehnten auch in Konstanz usus. Mich selbst "traf" es gleich zweimal bezÃ¼glich guter Erreichbarkeit: Zuerst wurde die Filiale KÃ¶nigsbau wegrationalisiert. SpÃ¤ter fiel auch der Salzberg. Und zum ÃœberfluÃŸ - kaum wohnte ich in Berlin - wurde die naheliegendste Sparkassen-Filiale aufgehoben und wird nur noch als Apparatecenter weiter gefÃ¼hrt. Dabei hat dieser Kiez Ã¼ber 30'000 Einwohner. Es muss also etwas dran sein, was die Sparkassen in der kommenden Zeit zu bewÃ¤ltigen haben, um nicht abzustÃ¼rzen. Das ist durchaus verstÃ¤ndlich. 

Tatsache ist z.B. eben auch - ganz laienhaft gedacht -, dass die Elektronik das GeschÃ¤ftsleben sowohl aus der Sicht der GeschÃ¤ftsbetreiber, als auch ihrer Kunden, dramatisch den Weg aufzeigt, wie es weiter zu gehen hat. Vieles wird heute Ã¼ber Computer, Handy's, usw. immer rascher erledigt. Die Institute mussten und mÃ¼ssen darauf reagieren. Das ist nur eine klitzekleine Bemerkung zum Gesamtkomplex in der heutigen Geldwirtschaft, die wohl niemand mehr so recht Ã¼berblicken kann. Ob sie je zu Ã¼berblicken war, stehe dahin.....

Und so ist zu hoffen, dass OB Burchchardts Gewinnvoraussage wenigsten in Teilen eintreffen werden, auch wenn damit ein institutioneller Imageverlust fÃ¼r die Stadt zugrunde liegen sollte. Nun ist allerdings bekannt, dass einem Image sowohl positive als auch negative Assoziationen unterlegt sein kÃ¶nnen. So gesehen haben wir die Wahl. Und sollten dereinst durch eine Fehlmanipulation Millionen von Geldscheinen von Friedrichshafen aus in den Konschtanzer Trichter und dem Konschtanzer Seerhein treiben, so lÃ¤sst sich alles eines Tages kompensieren: Die Studierenden der HTWG packen dann auf der HÃ¶he ihrer Strandbar bestimmt zu!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>OB Burchardt: &#8220;Es gibt nur Gewinner&#8221;! Fakt ist, dass das Oberzentrum Konstanz, im Gegensatz etwa zum benachbarten Mittelzentrum Singen mit seiner Sparkasse Hegau-Bodensee, seine  Sparkassen-Zentrale abgegeben hat, wie sie noch vor 17 Jahren existierte. Nun kann ich wirklich nicht beurteilen, ob das einem &#8220;Gewinn&#8221; entpricht. Ich nehme jedoch an, das die Aussage des OB&#8217;s zumindest in den Niederburg-Weinstuben kontrovers diskutiert wird. Man kann die &#8220;verlorenen knapp 400 gut dotierten ArbeitsplÃ¤tze&#8221; nicht einfach mit Hotelzimmern, LadengeschÃ¤ften und gastronomischen Betrieben gegenrechnen, die im stolzen alten PostgebÃ¤ude enstehen sollen. Von solchen Einrichtungen gibt es in der Stadt wahrlich schon genug. Vielleicht mÃ¼sste man Ã¼ber die Verwendung des markanten GebÃ¤udes inmitten der Stadt nochmals kreativ diskutieren. Zu den Gewinnern scheint immerhin die Katamaran-Reederei zu gehÃ¶ren, die nun tÃ¤glich 70 Sparkassenangestellte Ã¼ber den See und zurÃ¼ck schippern kann - sofern kein Sturm herrscht. </p>
<p>Nun, &#8220;Sturm&#8221; herrscht bei Sparkassen und Ã¤hnlichen Instituten tatsÃ¤chlich schon sehr lange. Einfache Sparkassen-Umstrukturierungen sind bereits lokal seit Jahrzehnten auch in Konstanz usus. Mich selbst &#8220;traf&#8221; es gleich zweimal bezÃ¼glich guter Erreichbarkeit: Zuerst wurde die Filiale KÃ¶nigsbau wegrationalisiert. SpÃ¤ter fiel auch der Salzberg. Und zum ÃœberfluÃŸ - kaum wohnte ich in Berlin - wurde die naheliegendste Sparkassen-Filiale aufgehoben und wird nur noch als Apparatecenter weiter gefÃ¼hrt. Dabei hat dieser Kiez Ã¼ber 30&#8242;000 Einwohner. Es muss also etwas dran sein, was die Sparkassen in der kommenden Zeit zu bewÃ¤ltigen haben, um nicht abzustÃ¼rzen. Das ist durchaus verstÃ¤ndlich. </p>
<p>Tatsache ist z.B. eben auch - ganz laienhaft gedacht -, dass die Elektronik das GeschÃ¤ftsleben sowohl aus der Sicht der GeschÃ¤ftsbetreiber, als auch ihrer Kunden, dramatisch den Weg aufzeigt, wie es weiter zu gehen hat. Vieles wird heute Ã¼ber Computer, Handy&#8217;s, usw. immer rascher erledigt. Die Institute mussten und mÃ¼ssen darauf reagieren. Das ist nur eine klitzekleine Bemerkung zum Gesamtkomplex in der heutigen Geldwirtschaft, die wohl niemand mehr so recht Ã¼berblicken kann. Ob sie je zu Ã¼berblicken war, stehe dahin&#8230;..</p>
<p>Und so ist zu hoffen, dass OB Burchchardts Gewinnvoraussage wenigsten in Teilen eintreffen werden, auch wenn damit ein institutioneller Imageverlust fÃ¼r die Stadt zugrunde liegen sollte. Nun ist allerdings bekannt, dass einem Image sowohl positive als auch negative Assoziationen unterlegt sein kÃ¶nnen. So gesehen haben wir die Wahl. Und sollten dereinst durch eine Fehlmanipulation Millionen von Geldscheinen von Friedrichshafen aus in den Konschtanzer Trichter und dem Konschtanzer Seerhein treiben, so lÃ¤sst sich alles eines Tages kompensieren: Die Studierenden der HTWG packen dann auf der HÃ¶he ihrer Strandbar bestimmt zu!</p>
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