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	<title>Kommentare zu: Initiative BÃ¼dingen: Baugenehmigung voller Fehler</title>
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	<description>Konstanz und rund um</description>
	<pubDate>Sun, 06 Sep 2026 03:10:15 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Gerd J. MÃ¶rsch</title>
		<link>http://www.tmw-kn.com/blog/2019/03/09/initiative-budingen-baugenehmigung-voller-fehler/#comment-191536</link>
		<dc:creator>Gerd J. MÃ¶rsch</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Mar 2019 16:29:58 +0000</pubDate>
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		<description>Jahrzehntelang gibt es hier schon heftige Streitereien um dieses GelÃ¤nde. Die Anwohner und die Initiative bzw. der Verein war hierbei nie zu unterschÃ¤tzen. Beim letzten genehmigten Bauantrag gab es ein Normenkontrollverfahren bei Erstellung des Bebauungsplans. Warum ist die Stadt so leichtsinnig und setzt erneut eine Konfrontation aufs Spiel? Die Verantwortlichen werden den juristischen Streit nicht aus ihrer Privatschatulle zahlen. Wir BÃ¼rger zahlen dafÃ¼r mit unseren Steuergeldern.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Jahrzehntelang gibt es hier schon heftige Streitereien um dieses GelÃ¤nde. Die Anwohner und die Initiative bzw. der Verein war hierbei nie zu unterschÃ¤tzen. Beim letzten genehmigten Bauantrag gab es ein Normenkontrollverfahren bei Erstellung des Bebauungsplans. Warum ist die Stadt so leichtsinnig und setzt erneut eine Konfrontation aufs Spiel? Die Verantwortlichen werden den juristischen Streit nicht aus ihrer Privatschatulle zahlen. Wir BÃ¼rger zahlen dafÃ¼r mit unseren Steuergeldern.</p>
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		<title>Von: Bruno Neidhart</title>
		<link>http://www.tmw-kn.com/blog/2019/03/09/initiative-budingen-baugenehmigung-voller-fehler/#comment-191535</link>
		<dc:creator>Bruno Neidhart</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Mar 2019 12:04:55 +0000</pubDate>
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		<description>Warum zuerst BÃ¤ume gefÃ¤llt werden, um spÃ¤ter beim Verwaltungsgericht anzufragen, ob die vorgesehene Baumasse dem festgeschriebenen Bebauungsplan Ã¼berhaupt entspricht, ist ungewÃ¶hnlich. Nach den bereits gefÃ¤llten BÃ¤umen wird die von einer BÃ¼rgerinitiative angestrebte "grÃ¼ne Oase am See" daher schon mal gutes ein StÃ¼ck relativiert. 

LÃ¤ngst bekannt ist, dass die Stadt damals den Ankauf des GelÃ¤ndes verpasste. Wenn nun im Bebauungsplan geschrieben steht, dass nach einer Bebauung der Park zum Teil der Ã–ffentlichkeit zur VerfÃ¼gung stehen mÃ¼sse, so kann das als kleine Kompensation angedacht gewesen sein, um das Verpassen etwas zu schÃ¶nen. Nur dÃ¼rfte es eben so sein, dass mit der Dimension, die hier ein privates Bebauen ermÃ¶glicht, nicht mehr arg viel Raum zur VerfÃ¼gung stehen dÃ¼rfte, um ihn der Ã–ffentlichkeit zugÃ¤nglich zu machen. Anders hÃ¤tte es sich verhalten, wenn hier z.B. ein Konzerthaus entstanden wÃ¤re. Dies hÃ¤tte dann eine "ganz Konschtanzerische LÃ¶sung" ergeben, hÃ¤tte so Bau und Park zusammen als "Ã¶ffentlich begehbar" dargestellt. Diese Chance wurde verpasst, respektive hÃ¤tte wohl ebenso (Initiativen-) Kritik geerntet, wie der nun angestrebte Hotelbau, der nach Stadtmeinung den gÃ¼ltigen Bebauungsplan respektiert. 

Das GrundÃ¼bel bleibt also, dass das GelÃ¤nde, das als veritabler "Park an der Seestrasse" hÃ¤tte weiter entwickelt werden kÃ¶nnen, (noch?) nicht der Stadt gehÃ¶rt. Kann dieser Zustand nicht korrigiert werden, wird es immer Streitigkeiten geben, was hier geplant und gebaut werden soll. Es wird spannend sein zu erfahren, wie die angerufenen Gerichte entscheiden. Ist eine Befriedung mÃ¶glich? Oder wirft der Bauherr das Handtuch? Und dann? 

Interessant ist, dass Ã¼ber der Grenze, in Kreuzlingen, derzeit im Prinzip etwas viel Offensichtlicheres geschieht, als auf BÃ¼dingen. Die Stadt mÃ¶chte dort auf der so genannten "Festwiese" vor der Klosterkirche ihr neues Stadthaus bauen. Mit gerade mal 5 Stimmen mehr "Ja" - der Stadtrat besteht Ã¼brigens exakt aus 5 Mitgliedern! - haben die Stimmberechtigten dem Bau demokratisch zugestimmt. Nur: Der gÃ¼ltige Bebauungsplan sieht hier fÃ¼r Ã¶ffentliche GebÃ¤ude eine maximale LÃ¤nge von nur 50 Metern vor. Das Stadthaus soll nun aber, laut Architektur, 111  Meter lang werden! Was ist zu tun? Nun, die Stadt formuliert verwegen, dass diese (erstaunliche!) "GebÃ¤udestreckung" den Blick auf die Klosterkirche weniger schÃ¤digen wÃ¼rde. Dabei war zum vornherein klar, dass jeder Bau, der dort entsteht, eine optische BeeintrÃ¤chtigung des einzigen Kreuzlinger Wahrzeichen, der augustinischen Klosterkirche mit KlostergebÃ¤uden, ergeben wÃ¼rde - ob lang oder kurz!. Der Stadtrat ist sich jedoch sicher, dass sich der Kanton einer AbÃ¤nderung des Baureglements nicht entziehen wird. Noch sind jedoch einige Einsprachen nicht abgewickelt. Deren Erfolg erscheint jedoch dann fraglich, sobald  sich Stadt und Kanton in diesem "Deal 111" einigen nach dem Motto: Alles ist demokratisch mÃ¶glich. Selbst die Frage: Wozu braucht es  rechtlich abgesicherte BebauungsplÃ¤ne?

Und so erscheinen die Konstanzer Probleme an der Seestrasse geradezu Peanuts zu sein, auch wenn richtigerweise von einer BÃ¼rgerinitiative darauf geachtet wird, ob hier tatsÃ¤chlich alles konform verlÃ¤uft oder planerisch noch abgeÃ¤ndert werden muss. Ist durchaus ein StÃ¼ck lebendige Demokratie. Die Stadt sagt: Alles konform. Die BÃ¼rgerinitiaive meint: So nicht! Bleibt spannend an der Seestrasse.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Warum zuerst BÃ¤ume gefÃ¤llt werden, um spÃ¤ter beim Verwaltungsgericht anzufragen, ob die vorgesehene Baumasse dem festgeschriebenen Bebauungsplan Ã¼berhaupt entspricht, ist ungewÃ¶hnlich. Nach den bereits gefÃ¤llten BÃ¤umen wird die von einer BÃ¼rgerinitiative angestrebte &#8220;grÃ¼ne Oase am See&#8221; daher schon mal gutes ein StÃ¼ck relativiert. </p>
<p>LÃ¤ngst bekannt ist, dass die Stadt damals den Ankauf des GelÃ¤ndes verpasste. Wenn nun im Bebauungsplan geschrieben steht, dass nach einer Bebauung der Park zum Teil der Ã–ffentlichkeit zur VerfÃ¼gung stehen mÃ¼sse, so kann das als kleine Kompensation angedacht gewesen sein, um das Verpassen etwas zu schÃ¶nen. Nur dÃ¼rfte es eben so sein, dass mit der Dimension, die hier ein privates Bebauen ermÃ¶glicht, nicht mehr arg viel Raum zur VerfÃ¼gung stehen dÃ¼rfte, um ihn der Ã–ffentlichkeit zugÃ¤nglich zu machen. Anders hÃ¤tte es sich verhalten, wenn hier z.B. ein Konzerthaus entstanden wÃ¤re. Dies hÃ¤tte dann eine &#8220;ganz Konschtanzerische LÃ¶sung&#8221; ergeben, hÃ¤tte so Bau und Park zusammen als &#8220;Ã¶ffentlich begehbar&#8221; dargestellt. Diese Chance wurde verpasst, respektive hÃ¤tte wohl ebenso (Initiativen-) Kritik geerntet, wie der nun angestrebte Hotelbau, der nach Stadtmeinung den gÃ¼ltigen Bebauungsplan respektiert. </p>
<p>Das GrundÃ¼bel bleibt also, dass das GelÃ¤nde, das als veritabler &#8220;Park an der Seestrasse&#8221; hÃ¤tte weiter entwickelt werden kÃ¶nnen, (noch?) nicht der Stadt gehÃ¶rt. Kann dieser Zustand nicht korrigiert werden, wird es immer Streitigkeiten geben, was hier geplant und gebaut werden soll. Es wird spannend sein zu erfahren, wie die angerufenen Gerichte entscheiden. Ist eine Befriedung mÃ¶glich? Oder wirft der Bauherr das Handtuch? Und dann? </p>
<p>Interessant ist, dass Ã¼ber der Grenze, in Kreuzlingen, derzeit im Prinzip etwas viel Offensichtlicheres geschieht, als auf BÃ¼dingen. Die Stadt mÃ¶chte dort auf der so genannten &#8220;Festwiese&#8221; vor der Klosterkirche ihr neues Stadthaus bauen. Mit gerade mal 5 Stimmen mehr &#8220;Ja&#8221; - der Stadtrat besteht Ã¼brigens exakt aus 5 Mitgliedern! - haben die Stimmberechtigten dem Bau demokratisch zugestimmt. Nur: Der gÃ¼ltige Bebauungsplan sieht hier fÃ¼r Ã¶ffentliche GebÃ¤ude eine maximale LÃ¤nge von nur 50 Metern vor. Das Stadthaus soll nun aber, laut Architektur, 111  Meter lang werden! Was ist zu tun? Nun, die Stadt formuliert verwegen, dass diese (erstaunliche!) &#8220;GebÃ¤udestreckung&#8221; den Blick auf die Klosterkirche weniger schÃ¤digen wÃ¼rde. Dabei war zum vornherein klar, dass jeder Bau, der dort entsteht, eine optische BeeintrÃ¤chtigung des einzigen Kreuzlinger Wahrzeichen, der augustinischen Klosterkirche mit KlostergebÃ¤uden, ergeben wÃ¼rde - ob lang oder kurz!. Der Stadtrat ist sich jedoch sicher, dass sich der Kanton einer AbÃ¤nderung des Baureglements nicht entziehen wird. Noch sind jedoch einige Einsprachen nicht abgewickelt. Deren Erfolg erscheint jedoch dann fraglich, sobald  sich Stadt und Kanton in diesem &#8220;Deal 111&#8243; einigen nach dem Motto: Alles ist demokratisch mÃ¶glich. Selbst die Frage: Wozu braucht es  rechtlich abgesicherte BebauungsplÃ¤ne?</p>
<p>Und so erscheinen die Konstanzer Probleme an der Seestrasse geradezu Peanuts zu sein, auch wenn richtigerweise von einer BÃ¼rgerinitiative darauf geachtet wird, ob hier tatsÃ¤chlich alles konform verlÃ¤uft oder planerisch noch abgeÃ¤ndert werden muss. Ist durchaus ein StÃ¼ck lebendige Demokratie. Die Stadt sagt: Alles konform. Die BÃ¼rgerinitiaive meint: So nicht! Bleibt spannend an der Seestrasse.</p>
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