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	<title>Kommentare zu: Hans-JÃ¼rg Buff darf auf BÃ¼dingen weiterbauen</title>
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	<description>Konstanz und rund um</description>
	<pubDate>Fri, 04 Sep 2026 17:13:35 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Bruno Neidhart</title>
		<link>http://www.tmw-kn.com/blog/2019/07/30/hans-jurg-buff-darf-auf-budingen-weiterbauen/#comment-191579</link>
		<dc:creator>Bruno Neidhart</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Jul 2019 16:53:12 +0000</pubDate>
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		<description>Mannheim hat schliesslich anders entschieden als Freiburg. Und ob als letzte Instanz noch Leipzig dazukommt (Bundesverwaltungsgericht), liegt an der BÃ¼rgerinitiative. Tatsache bleibt, dass ein "Bebaungsplan BÃ¼dingen" besteht. Es darf somit gebaut werden. Ob der jetzige "Buff-Plan" (der anscheinend leicht unfÃ¤nglicher ist als der 1987er) noch umgeworfen werden kann, weiss heute niemand. Die Stadt spricht nur von "Kompromissen", die in die neue Planung eingeflossen seien (was Ã¼brigens bei viele Bauvorhaben als "normal" gilt).

Ob auf BÃ¼dingen Ã¼berhaupt gebaut werden soll, ist dagegen eine andere Frage. SpÃ¤testens als die Stadt das (teure) GelÃ¤nde nicht zu kaufen gewillt war, lief die Angelegenheit gegen ein Freilassen. Daraus resultierte dann ein Bebauungsplan.

Mit der aktuellen Debatte Ã¼ber den Klimanotstand stehen die vier Hektar GrÃ¼n selbstverstÃ¤ndlich noch vermehrt im Focus (man muss nicht nur Anwohner sein!). Die BÃ¼dingennachbarn und die Initiative haben dadurch ein zusÃ¤tzliches Argument geliefert bekommen. Andererseits sind es eben Gerichte, die im Zweifelsfall entscheiden (mÃ¼ssen). Der Vorteil liegt derzeit noch bei der Stadt und beim Bauherrn.

Ob Konstanz BÃ¼dingen kaufen soll (oder Ã¼berhaupt noch kann!), um daraus "fÃ¼r alle Zeit" einen Park am See fÃ¼r die Ã–ffentlichkeit zu schaffen, wÃ¤re mal eine Frage, die ernsthaft zu diskutieren wÃ¤re. Wie es bei einem "Ja" dann weitegehen kÃ¶nnte, stÃ¼nde allerdings in den Sternen. Aber darÃ¼bel mal Gewissheit zu bekommen, wÃ¤re schon interessant.

Anders als in der Schweiz liegen in Deutschland (demokratisch) die Dinge schon anders. Zu erinnern ist in diesem Zusammenhang, dass sich am Konstanzer Trichter um 1960 herum folgendes abspielte: SchrÃ¤g gegenÃ¼ber dem BÃ¼dingenareal liegt am CH-Ufer der Kreuzlinger Seeburgpark (Jeder Konstanzer kennt ihn). Zu unterscheiden ist der ursprÃ¼ngliche alte Schlosspark mit Schloss und KornschÃ¼tte vom spÃ¤ter aufgefÃ¼llten Parkgebiet, das jetzt die neue Uferkante bildet.
 
Also: Die Stadt (mittels SimmbÃ¼rgerinnen/StimmbÃ¼rger) kaufte 1958 den alten Schlosspark samt Schloss. Im ebenso "vom Volk" genehmigten Bebauungsplan existierte nun bald eine Hochhauszone im Schlossbereich SÃ¼d (u.a. drei HochhÃ¤user mit 18 Stockwerken, Supermarkt, usw.). Die Stadt wollte hier unbedingt bauen. Der Bebauungsplan machte dies durchaus mÃ¶glich.

Nun kam die grosse Zeit einer "BÃ¼rgerinitiative". Ãœber ein Referendum mit Abstimmung gelang es schliesslich, dieses Bauvorhaben zu verhindern, in dem "das Volk" die Hochhauszone aus dem Bebauungplan katapultierte, obwohl es diese einst zu bewilligen hatte. Somit war das Bauvorhaben obsolet.

Diese direkten politischen EinflussmÃ¶glichkeiten sind schweiztypisch. Hier waren sie fÃ¼r einmal positiv zu bewerten (was nicht in jedem Fall zutrifft.....!)

Es wird spannend um BÃ¼dingen!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mannheim hat schliesslich anders entschieden als Freiburg. Und ob als letzte Instanz noch Leipzig dazukommt (Bundesverwaltungsgericht), liegt an der BÃ¼rgerinitiative. Tatsache bleibt, dass ein &#8220;Bebaungsplan BÃ¼dingen&#8221; besteht. Es darf somit gebaut werden. Ob der jetzige &#8220;Buff-Plan&#8221; (der anscheinend leicht unfÃ¤nglicher ist als der 1987er) noch umgeworfen werden kann, weiss heute niemand. Die Stadt spricht nur von &#8220;Kompromissen&#8221;, die in die neue Planung eingeflossen seien (was Ã¼brigens bei viele Bauvorhaben als &#8220;normal&#8221; gilt).</p>
<p>Ob auf BÃ¼dingen Ã¼berhaupt gebaut werden soll, ist dagegen eine andere Frage. SpÃ¤testens als die Stadt das (teure) GelÃ¤nde nicht zu kaufen gewillt war, lief die Angelegenheit gegen ein Freilassen. Daraus resultierte dann ein Bebauungsplan.</p>
<p>Mit der aktuellen Debatte Ã¼ber den Klimanotstand stehen die vier Hektar GrÃ¼n selbstverstÃ¤ndlich noch vermehrt im Focus (man muss nicht nur Anwohner sein!). Die BÃ¼dingennachbarn und die Initiative haben dadurch ein zusÃ¤tzliches Argument geliefert bekommen. Andererseits sind es eben Gerichte, die im Zweifelsfall entscheiden (mÃ¼ssen). Der Vorteil liegt derzeit noch bei der Stadt und beim Bauherrn.</p>
<p>Ob Konstanz BÃ¼dingen kaufen soll (oder Ã¼berhaupt noch kann!), um daraus &#8220;fÃ¼r alle Zeit&#8221; einen Park am See fÃ¼r die Ã–ffentlichkeit zu schaffen, wÃ¤re mal eine Frage, die ernsthaft zu diskutieren wÃ¤re. Wie es bei einem &#8220;Ja&#8221; dann weitegehen kÃ¶nnte, stÃ¼nde allerdings in den Sternen. Aber darÃ¼bel mal Gewissheit zu bekommen, wÃ¤re schon interessant.</p>
<p>Anders als in der Schweiz liegen in Deutschland (demokratisch) die Dinge schon anders. Zu erinnern ist in diesem Zusammenhang, dass sich am Konstanzer Trichter um 1960 herum folgendes abspielte: SchrÃ¤g gegenÃ¼ber dem BÃ¼dingenareal liegt am CH-Ufer der Kreuzlinger Seeburgpark (Jeder Konstanzer kennt ihn). Zu unterscheiden ist der ursprÃ¼ngliche alte Schlosspark mit Schloss und KornschÃ¼tte vom spÃ¤ter aufgefÃ¼llten Parkgebiet, das jetzt die neue Uferkante bildet.</p>
<p>Also: Die Stadt (mittels SimmbÃ¼rgerinnen/StimmbÃ¼rger) kaufte 1958 den alten Schlosspark samt Schloss. Im ebenso &#8220;vom Volk&#8221; genehmigten Bebauungsplan existierte nun bald eine Hochhauszone im Schlossbereich SÃ¼d (u.a. drei HochhÃ¤user mit 18 Stockwerken, Supermarkt, usw.). Die Stadt wollte hier unbedingt bauen. Der Bebauungsplan machte dies durchaus mÃ¶glich.</p>
<p>Nun kam die grosse Zeit einer &#8220;BÃ¼rgerinitiative&#8221;. Ãœber ein Referendum mit Abstimmung gelang es schliesslich, dieses Bauvorhaben zu verhindern, in dem &#8220;das Volk&#8221; die Hochhauszone aus dem Bebauungplan katapultierte, obwohl es diese einst zu bewilligen hatte. Somit war das Bauvorhaben obsolet.</p>
<p>Diese direkten politischen EinflussmÃ¶glichkeiten sind schweiztypisch. Hier waren sie fÃ¼r einmal positiv zu bewerten (was nicht in jedem Fall zutrifft&#8230;..!)</p>
<p>Es wird spannend um BÃ¼dingen!</p>
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