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	<title>Kommentare zu: Ruhe sanft im Mainauwald</title>
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	<description>Konstanz und rund um</description>
	<pubDate>Fri, 04 Sep 2026 16:19:36 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Bruno Neidhart</title>
		<link>http://www.tmw-kn.com/blog/2019/08/06/ab-september-moglich-ruhe-sanft-im-mainauwald/#comment-191591</link>
		<dc:creator>Bruno Neidhart</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Aug 2019 13:46:14 +0000</pubDate>
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		<description>Ein "klimatisch mÃ¶gliches Waldsterben" hat - bis auf Widerruf - selbstverstÃ¤ndlch nichts mit Waldbaumbestattungen zu tun, liebe Frau lieselotte schiesser. Da haben sie etwas nicht in meinem Sinnzusammenhang interpretiert (Schwamm drÃ¼ber). Ob man in der Schweiz "sachlicher mit Asche aus Kreamatorien umgeht" als in Deutschland, weiss ich nicht. Es geht dabei  grundsÃ¤tzlich um Respekt, um WÃ¼rde. Findet man in unseren grenzenlosen Breitengraden ziemlich Ã¼berall. Das mit dem "BÃ¼cherregal" ist hingegen schon speziell. Sowas kÃ¶nnte vielleicht doch eher mal zum Eso-Bereich tendieren. Eidgenossen/-genossinnen sind womÃ¶glich nicht ganz unempfÃ¤nglich. Es geschÃ¤ften mindestens eine gehÃ¶rigen Menge Heiler und Wahrsager  etwa zwischen dem Appenzeller- und dem Bernerland (schon Gotthelf wandte sich gegen das "Kurpfuscherwesen"). Wem's nÃ¼tzt, tut's ja gut - sag ich mal! Und wenn ich schon beim GeschÃ¤ftlichen bin - hier noch eine kleine Anekdote zu Waldbestattungen: Kenne eine diesbezÃ¼gliche Anlage (in D), auf der "Bestattungen mit Seeblick" deutlich teurer sind, als nur mit Baum-, Busch- und Laubblick. Ganz hoch oben allerdings schimmert ein StÃ¼ck Himmel dann doch noch fÃ¼r alle zum gleichen Tarif.....</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein &#8220;klimatisch mÃ¶gliches Waldsterben&#8221; hat - bis auf Widerruf - selbstverstÃ¤ndlch nichts mit Waldbaumbestattungen zu tun, liebe Frau lieselotte schiesser. Da haben sie etwas nicht in meinem Sinnzusammenhang interpretiert (Schwamm drÃ¼ber). Ob man in der Schweiz &#8220;sachlicher mit Asche aus Kreamatorien umgeht&#8221; als in Deutschland, weiss ich nicht. Es geht dabei  grundsÃ¤tzlich um Respekt, um WÃ¼rde. Findet man in unseren grenzenlosen Breitengraden ziemlich Ã¼berall. Das mit dem &#8220;BÃ¼cherregal&#8221; ist hingegen schon speziell. Sowas kÃ¶nnte vielleicht doch eher mal zum Eso-Bereich tendieren. Eidgenossen/-genossinnen sind womÃ¶glich nicht ganz unempfÃ¤nglich. Es geschÃ¤ften mindestens eine gehÃ¶rigen Menge Heiler und Wahrsager  etwa zwischen dem Appenzeller- und dem Bernerland (schon Gotthelf wandte sich gegen das &#8220;Kurpfuscherwesen&#8221;). Wem&#8217;s nÃ¼tzt, tut&#8217;s ja gut - sag ich mal! Und wenn ich schon beim GeschÃ¤ftlichen bin - hier noch eine kleine Anekdote zu Waldbestattungen: Kenne eine diesbezÃ¼gliche Anlage (in D), auf der &#8220;Bestattungen mit Seeblick&#8221; deutlich teurer sind, als nur mit Baum-, Busch- und Laubblick. Ganz hoch oben allerdings schimmert ein StÃ¼ck Himmel dann doch noch fÃ¼r alle zum gleichen Tarif&#8230;..</p>
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		<title>Von: lieselotte schiesser</title>
		<link>http://www.tmw-kn.com/blog/2019/08/06/ab-september-moglich-ruhe-sanft-im-mainauwald/#comment-191590</link>
		<dc:creator>lieselotte schiesser</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Aug 2019 14:34:33 +0000</pubDate>
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		<description>Die "FriedwÃ¤lder" in der Schweiz (und auch die in Deutschland, die ich kenne), kommen ohne das ganze Brimborium aus, das Herr Neidhart da schildert. Einfach ein WaldstÃ¼ck, in dem unter BÃ¤umen Urnen bzw. Asche bestattet wird. Da der Zweck der Ãœbung ein naturnahes BegrÃ¤bnis ist, braucht's da auch keine Wasserstellen oder BlumenlÃ¤den oder gar CafÃ©s. Letzteres gibt's auf "normalen" FriedhÃ¶fen ja auch nicht. Die Toilette ist vermutlich eine Frage der GrÃ¶sse der Anlage. Was die Bestattungs-/FriedwÃ¤lder nun mit dem "klimatisch mÃ¶glichen Waldsterben" zu tun haben sollen, erschliesst sich mir nicht. Im Schwarzwald und in der Schweiz sterben grÃ¶ssere BaumbestÃ¤nde ganz ohne Friedwald ab - es wird einfach fÃ¼r bestimmte Baumarten zu warm in unseren Niederungen (und zu trocken in regenarmen Sommern). Ob da nun zu FÃ¼ssen des Baums noch Asche bestattet wurde, Ã¤ndert nichts - wirkt hÃ¶chstens als DÃ¼nger. In der Schweiz geht man mit der Bestattung von Asche aus Kremationen einfach sachlicher um als in Deutschland, wo auch dafÃ¼r eine Friedhofspflicht besteht. Die Urne mit der Asche Ihrer AngehÃ¶rigen kÃ¶nnen Sie in den meisten Kantonen gerne auch nach Hause mitnehmen und ins BÃ¼cherregal stellen. Da von dieser Asche keine Infektionsgefahr o.Ã¤. ausgeht, gibt es keinen Grund, einen Aufbewahrungsort vorzuschreiben. Ich vermute, die steigende Vorliebe fÃ¼r Waldbestattungen hÃ¤ngt weniger mit Kirchenferne sondern eher mit gestiegener (und wirtschaftlich oft unumgÃ¤nglicher) MobilitÃ¤t zusammen: Ein herkÃ¶mmliches Grab auf einem deutschen Friedhof existiert 20 Jahre (UrnengrÃ¤ber meistens auch mindestens 15) und sollte in dieser Zeit gepflegt werden. Und anders als z.B. in der Ostschweiz, wo das die Gemeinden Ã¼bernehmen, ist das in Deutschland ja Sache der AngehÃ¶rigen. Grabpflege wenn man 200 oder noch mehr Kilometer entfernt wohnt, kann ganz schÃ¶n aufwendig werden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die &#8220;FriedwÃ¤lder&#8221; in der Schweiz (und auch die in Deutschland, die ich kenne), kommen ohne das ganze Brimborium aus, das Herr Neidhart da schildert. Einfach ein WaldstÃ¼ck, in dem unter BÃ¤umen Urnen bzw. Asche bestattet wird. Da der Zweck der Ãœbung ein naturnahes BegrÃ¤bnis ist, braucht&#8217;s da auch keine Wasserstellen oder BlumenlÃ¤den oder gar CafÃ©s. Letzteres gibt&#8217;s auf &#8220;normalen&#8221; FriedhÃ¶fen ja auch nicht. Die Toilette ist vermutlich eine Frage der GrÃ¶sse der Anlage. Was die Bestattungs-/FriedwÃ¤lder nun mit dem &#8220;klimatisch mÃ¶glichen Waldsterben&#8221; zu tun haben sollen, erschliesst sich mir nicht. Im Schwarzwald und in der Schweiz sterben grÃ¶ssere BaumbestÃ¤nde ganz ohne Friedwald ab - es wird einfach fÃ¼r bestimmte Baumarten zu warm in unseren Niederungen (und zu trocken in regenarmen Sommern). Ob da nun zu FÃ¼ssen des Baums noch Asche bestattet wurde, Ã¤ndert nichts - wirkt hÃ¶chstens als DÃ¼nger. In der Schweiz geht man mit der Bestattung von Asche aus Kremationen einfach sachlicher um als in Deutschland, wo auch dafÃ¼r eine Friedhofspflicht besteht. Die Urne mit der Asche Ihrer AngehÃ¶rigen kÃ¶nnen Sie in den meisten Kantonen gerne auch nach Hause mitnehmen und ins BÃ¼cherregal stellen. Da von dieser Asche keine Infektionsgefahr o.Ã¤. ausgeht, gibt es keinen Grund, einen Aufbewahrungsort vorzuschreiben. Ich vermute, die steigende Vorliebe fÃ¼r Waldbestattungen hÃ¤ngt weniger mit Kirchenferne sondern eher mit gestiegener (und wirtschaftlich oft unumgÃ¤nglicher) MobilitÃ¤t zusammen: Ein herkÃ¶mmliches Grab auf einem deutschen Friedhof existiert 20 Jahre (UrnengrÃ¤ber meistens auch mindestens 15) und sollte in dieser Zeit gepflegt werden. Und anders als z.B. in der Ostschweiz, wo das die Gemeinden Ã¼bernehmen, ist das in Deutschland ja Sache der AngehÃ¶rigen. Grabpflege wenn man 200 oder noch mehr Kilometer entfernt wohnt, kann ganz schÃ¶n aufwendig werden.</p>
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		<title>Von: Bruno Neidhart</title>
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		<dc:creator>Bruno Neidhart</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Aug 2019 07:03:12 +0000</pubDate>
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		<description>Besonders unter spÃ¤tadligen Waldbesitzern hat sich die aktuelle Beliebtheit, um einen Baumstamm herum urnenbestattet zu werden, in den letzten Jahren wie ein Lauffeuer als neuer  GeschÃ¤ftsbereich etabliert. Ein Ende ist nicht abzusehen. Antwort auf eine zunehmende kirchliche Distanziertheit? Zum erfolgreichen Management einer solchen Wald-Einrichtung braucht es in der Regel eine ganze Infrastruktur, die dann auch beworben wird. Beispiel aus meiner NÃ¤he: Grosser Parkplatz, behindertengerechte Toilette, Urnenstele aus  "Harzlachtenkiefer", der Wanderweg um den See fÃ¼hrt direkt Ã¼ber das Areal, GartencafÃ© in der NÃ¤he, usw. (Zitate aus einem diesbezÃ¼glichen Werbeschreiben). Vielleicht hat alles einfach auch mit einem - wiedermal - "ZurÃ¼ck zur Natur" nach Jean-Jacques Rousseau zu tun. Andererseits wird gleichzeitig vom einem klimatisch mÃ¶glichen Waldsterben berichtet. Es wird also rundwegs spannend um unseren Wald. Ãœbrigens werden (z.B. in der Schweiz) neben Erd- und Baumbestattungen auch Wiesen-, Bach-, See-, Feuer-, Weltraum-Bestattungen, usw. angeboten - sogar diamantene (Asche zu Diamant!). Die Auswahl glÃ¤nzt also fast Ã¼berirdisch.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Besonders unter spÃ¤tadligen Waldbesitzern hat sich die aktuelle Beliebtheit, um einen Baumstamm herum urnenbestattet zu werden, in den letzten Jahren wie ein Lauffeuer als neuer  GeschÃ¤ftsbereich etabliert. Ein Ende ist nicht abzusehen. Antwort auf eine zunehmende kirchliche Distanziertheit? Zum erfolgreichen Management einer solchen Wald-Einrichtung braucht es in der Regel eine ganze Infrastruktur, die dann auch beworben wird. Beispiel aus meiner NÃ¤he: Grosser Parkplatz, behindertengerechte Toilette, Urnenstele aus  &#8220;Harzlachtenkiefer&#8221;, der Wanderweg um den See fÃ¼hrt direkt Ã¼ber das Areal, GartencafÃ© in der NÃ¤he, usw. (Zitate aus einem diesbezÃ¼glichen Werbeschreiben). Vielleicht hat alles einfach auch mit einem - wiedermal - &#8220;ZurÃ¼ck zur Natur&#8221; nach Jean-Jacques Rousseau zu tun. Andererseits wird gleichzeitig vom einem klimatisch mÃ¶glichen Waldsterben berichtet. Es wird also rundwegs spannend um unseren Wald. Ãœbrigens werden (z.B. in der Schweiz) neben Erd- und Baumbestattungen auch Wiesen-, Bach-, See-, Feuer-, Weltraum-Bestattungen, usw. angeboten - sogar diamantene (Asche zu Diamant!). Die Auswahl glÃ¤nzt also fast Ã¼berirdisch.</p>
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