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	<title>Kommentare zu: Wieviel BÃ¼rgerlichkeit benÃ¶tigt ein OB-Kandidat wirklich?</title>
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	<description>Konstanz und rund um</description>
	<pubDate>Fri, 04 Sep 2026 08:21:58 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Paradiesler</title>
		<link>http://www.tmw-kn.com/blog/2020/02/07/wieviel-burgerlichkeit-benotigt-ein-ob-kandidat-wirklich/#comment-191609</link>
		<dc:creator>Paradiesler</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Feb 2020 06:55:48 +0000</pubDate>
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		<description>...mit dem Unterschied...
Paris... liegt auch nicht auf einer (Halb-) Insel wie Konstanz. Bei uns ist der Platz wirklich begrenzt.

Meiner Meinung nach mÃ¼sste man in erster Linie mal (Ich kenn mich da rechtlich nicht aus) der Uni und der HTWG auf die Zehen Stehen. Es kann nicht sein dass sich z.B. 4 Studenten eine Wohnung fÃ¼r Familien mieten und daraus eine WG Machen (Oder der Vermieter machts selbst). Da wird dann 600 Euro pro Kopf Miete bezahlt, und wer rechnen kann sind das dann 2400 Euro. Geld das sich in meinen Augen Keine "normale" Familie leisten kann.

Deswegen wÃ¤re es meiner Meinung nach (Ich hab nichts gegen Studenten), lÃ¤ngstens mal an der Zeit die Studentenzahlen in Konstanz zu begrenzen/ reduzieren. 
Das wÃ¼rde zumindest einen Teil vom Druck vom Wohnungsmarkt nehmen. 
Aber das wÃ¼rde auch Potentielle WÃ¤hler vergraulen...

Ob die StadtgrÃ¶ÃŸe jenseits 100000 Einwohner angestrebt werden muss, ist fÃ¼r mich ebenso fraglich.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;mit dem Unterschied&#8230;<br />
Paris&#8230; liegt auch nicht auf einer (Halb-) Insel wie Konstanz. Bei uns ist der Platz wirklich begrenzt.</p>
<p>Meiner Meinung nach mÃ¼sste man in erster Linie mal (Ich kenn mich da rechtlich nicht aus) der Uni und der HTWG auf die Zehen Stehen. Es kann nicht sein dass sich z.B. 4 Studenten eine Wohnung fÃ¼r Familien mieten und daraus eine WG Machen (Oder der Vermieter machts selbst). Da wird dann 600 Euro pro Kopf Miete bezahlt, und wer rechnen kann sind das dann 2400 Euro. Geld das sich in meinen Augen Keine &#8220;normale&#8221; Familie leisten kann.</p>
<p>Deswegen wÃ¤re es meiner Meinung nach (Ich hab nichts gegen Studenten), lÃ¤ngstens mal an der Zeit die Studentenzahlen in Konstanz zu begrenzen/ reduzieren.<br />
Das wÃ¼rde zumindest einen Teil vom Druck vom Wohnungsmarkt nehmen.<br />
Aber das wÃ¼rde auch Potentielle WÃ¤hler vergraulen&#8230;</p>
<p>Ob die StadtgrÃ¶ÃŸe jenseits 100000 Einwohner angestrebt werden muss, ist fÃ¼r mich ebenso fraglich.</p>
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	<item>
		<title>Von: Daniel Beringer</title>
		<link>http://www.tmw-kn.com/blog/2020/02/07/wieviel-burgerlichkeit-benotigt-ein-ob-kandidat-wirklich/#comment-191608</link>
		<dc:creator>Daniel Beringer</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Feb 2020 14:20:10 +0000</pubDate>
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		<description>08.02.2020

Stadtwachstum Konstanz

@Erich Gropper: Und in der gleichen Zeit wuchs die BevÃ¶lkerung von Paris um ca. 10%, um ca. 1,5 Millionen Einwohner! Ergo: Null DÃ¤mpfung der Nachfrage bzw. des Nachfrageanstiegs durch die BautÃ¤tigkeit! - Das eine hat mit dem anderen entweder gar nichts zu tun oder eben, wie gesagt, sogar den gegenteiligen des gewÃ¼nschten Effekts, nÃ¤mlich: je mehr gebaut wird, desto mehr steigt die Nachfrage! (vgl.: ParkhÃ¤user in InnenstÃ¤dte bauen) - Also egal ob Paris, Konstanz, Tokio: auch hier der gleiche Effekt wie in jeder anderen Stadt der Welt: Die StÃ¤dte wachsen weiter, das Hinterland, die kleinen Gemeinden und DÃ¶rfer sterben aus, werden (nicht nur von Bus&#38;Bahn...) abgehÃ¤ngt, die Infrastruktur wird zurÃ¼ckgebaut, Schulen, BÃ¤der etc. geschlossen...! - Und natÃ¼rlich ist Konstanz diesbezgl. â€žandersâ€œ als Paris: â€ž50.000 preisgebundene Wohnungen Ã¼ber 20 Jahreâ€œ - in einer 12,5-Millionen-Einwohner-Metropole! Das entsprÃ¤che ja, auf Konstanz runtergerechnet, gerade einmal 12 preisgebundenen neuen Wohnungen p.a.! - DAS toppt Konstanz sogar bereits bislang locker, sogar ohne das fÃ¼r die Zukunft postulierte: Dass die Stadt aufhÃ¶ren mÃ¶ge, stadteigene GrundstÃ¼cke, oder solche fÃ¼r die Vorkaufsrechte bestehen, in fremde private HÃ¤nde zu geben und diese stattdessen kÃ¼nftig in Eigen-/Wobakregie zu entwickeln! - Dennoch ist es ein unverzeihlicher Fehler in der Stadtplanung und -entwicklung, ausgerechnet im sowieso bereits Ã¤uÃŸerst dicht bebauten Innenbereich auf Teufel komm raus weiter â€žnachzuverdichtenâ€œ: Wenn die Stadt denn nun schon unbedingt weiter wachsen soll, geht das zwangslÃ¤ufig nur an den RÃ¤ndern, bzw. in KN, insellagenbedingt nur in eine Richtung: an der Bahnlinie lang nach Westen! - NatÃ¼rlich kÃ¶nnte man vorher sogar auch noch den Seerhein vom Rheintorturm bis zum SchÃ¤nzle Ã¼berbauen, nach dem DÃ¶bele auch gleich noch das Klein-Venedig, irgendwann dann vielleicht auch noch ein paar HochhÃ¤user in den Trichter etc... - WÃ¼rde aber auch alles nichts an der Gesamtsituation Ã¤ndern: eine (vollstÃ¤ndige) Nachfragebefriedigung i.d.S. daÃŸ dann irgendwann wirklich alle ErdenbÃ¼rger die es in Konstanz schÃ¶n finden, hier eine "preiswerte" Wohnung haben, wird trotzdem NIE erreicht (sein)! (Und auch â€žpreiswertâ€œ wird IMMER ein relativer Begriff bleiben: Was fÃ¼r den Petershausner Paketboten â€žpreiswertâ€œ ist, ist es fÃ¼r den Tadschikischen TellerwÃ¤scher noch lange nicht!) - Auf Feldern und Streuobstwiesen am Stadtrand einen kompletten neuen Stadtteil aus dem Boden zu stampfen, der die Einwohnerzahl auf einen Schlag mal eben um rd. 20% erhÃ¶hen wird, KANN man â€žkritischâ€œ sehen, aber z.B. die geplante u. vÃ¶llig Ã¼berdimensionierte Ãœberbauung des DÃ¶bele (die genau Nullkommanull an der Nachfragesituation Ã¤ndern wird!) MUSS man (nicht nur) â€žkritischâ€œ finden: DAFÃœR lÃ¤ge mir eigtl. noch ganz anderes Vokabular auf der Zunge...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>08.02.2020</p>
<p>Stadtwachstum Konstanz</p>
<p>@Erich Gropper: Und in der gleichen Zeit wuchs die BevÃ¶lkerung von Paris um ca. 10%, um ca. 1,5 Millionen Einwohner! Ergo: Null DÃ¤mpfung der Nachfrage bzw. des Nachfrageanstiegs durch die BautÃ¤tigkeit! - Das eine hat mit dem anderen entweder gar nichts zu tun oder eben, wie gesagt, sogar den gegenteiligen des gewÃ¼nschten Effekts, nÃ¤mlich: je mehr gebaut wird, desto mehr steigt die Nachfrage! (vgl.: ParkhÃ¤user in InnenstÃ¤dte bauen) - Also egal ob Paris, Konstanz, Tokio: auch hier der gleiche Effekt wie in jeder anderen Stadt der Welt: Die StÃ¤dte wachsen weiter, das Hinterland, die kleinen Gemeinden und DÃ¶rfer sterben aus, werden (nicht nur von Bus&amp;Bahn&#8230;) abgehÃ¤ngt, die Infrastruktur wird zurÃ¼ckgebaut, Schulen, BÃ¤der etc. geschlossen&#8230;! - Und natÃ¼rlich ist Konstanz diesbezgl. â€žandersâ€œ als Paris: â€ž50.000 preisgebundene Wohnungen Ã¼ber 20 Jahreâ€œ - in einer 12,5-Millionen-Einwohner-Metropole! Das entsprÃ¤che ja, auf Konstanz runtergerechnet, gerade einmal 12 preisgebundenen neuen Wohnungen p.a.! - DAS toppt Konstanz sogar bereits bislang locker, sogar ohne das fÃ¼r die Zukunft postulierte: Dass die Stadt aufhÃ¶ren mÃ¶ge, stadteigene GrundstÃ¼cke, oder solche fÃ¼r die Vorkaufsrechte bestehen, in fremde private HÃ¤nde zu geben und diese stattdessen kÃ¼nftig in Eigen-/Wobakregie zu entwickeln! - Dennoch ist es ein unverzeihlicher Fehler in der Stadtplanung und -entwicklung, ausgerechnet im sowieso bereits Ã¤uÃŸerst dicht bebauten Innenbereich auf Teufel komm raus weiter â€žnachzuverdichtenâ€œ: Wenn die Stadt denn nun schon unbedingt weiter wachsen soll, geht das zwangslÃ¤ufig nur an den RÃ¤ndern, bzw. in KN, insellagenbedingt nur in eine Richtung: an der Bahnlinie lang nach Westen! - NatÃ¼rlich kÃ¶nnte man vorher sogar auch noch den Seerhein vom Rheintorturm bis zum SchÃ¤nzle Ã¼berbauen, nach dem DÃ¶bele auch gleich noch das Klein-Venedig, irgendwann dann vielleicht auch noch ein paar HochhÃ¤user in den Trichter etc&#8230; - WÃ¼rde aber auch alles nichts an der Gesamtsituation Ã¤ndern: eine (vollstÃ¤ndige) Nachfragebefriedigung i.d.S. daÃŸ dann irgendwann wirklich alle ErdenbÃ¼rger die es in Konstanz schÃ¶n finden, hier eine &#8220;preiswerte&#8221; Wohnung haben, wird trotzdem NIE erreicht (sein)! (Und auch â€žpreiswertâ€œ wird IMMER ein relativer Begriff bleiben: Was fÃ¼r den Petershausner Paketboten â€žpreiswertâ€œ ist, ist es fÃ¼r den Tadschikischen TellerwÃ¤scher noch lange nicht!) - Auf Feldern und Streuobstwiesen am Stadtrand einen kompletten neuen Stadtteil aus dem Boden zu stampfen, der die Einwohnerzahl auf einen Schlag mal eben um rd. 20% erhÃ¶hen wird, KANN man â€žkritischâ€œ sehen, aber z.B. die geplante u. vÃ¶llig Ã¼berdimensionierte Ãœberbauung des DÃ¶bele (die genau Nullkommanull an der Nachfragesituation Ã¤ndern wird!) MUSS man (nicht nur) â€žkritischâ€œ finden: DAFÃœR lÃ¤ge mir eigtl. noch ganz anderes Vokabular auf der Zunge&#8230;</p>
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		<title>Von: Erich Gropper</title>
		<link>http://www.tmw-kn.com/blog/2020/02/07/wieviel-burgerlichkeit-benotigt-ein-ob-kandidat-wirklich/#comment-191607</link>
		<dc:creator>Erich Gropper</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Feb 2020 22:00:29 +0000</pubDate>
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		<description>Es geht auch anders.

In Paris, in einer der teuersten StÃ¤dte der Welt, liess sich 2001 die Stadtverwaltung verpflichten, jÃ¤hrlich mindestens 3500 Sozialwohnungen zu bauen. So sind in den vergangenen zwei Jahrzehnten Ã¼ber 50.000 "bezahlbare" Wohnungen entstanden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es geht auch anders.</p>
<p>In Paris, in einer der teuersten StÃ¤dte der Welt, liess sich 2001 die Stadtverwaltung verpflichten, jÃ¤hrlich mindestens 3500 Sozialwohnungen zu bauen. So sind in den vergangenen zwei Jahrzehnten Ã¼ber 50.000 &#8220;bezahlbare&#8221; Wohnungen entstanden.</p>
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	<item>
		<title>Von: Daniel Beringer</title>
		<link>http://www.tmw-kn.com/blog/2020/02/07/wieviel-burgerlichkeit-benotigt-ein-ob-kandidat-wirklich/#comment-191606</link>
		<dc:creator>Daniel Beringer</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Feb 2020 13:48:20 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.tmw-kn.com/blog/?p=5724#comment-191606</guid>
		<description>07.02.2020

OB-Kandidatur Luigi Pantisano

Ist â€žHirn-ein-(und Gier aus-)schaltenâ€œ gleich â€žexzentrischâ€œ? - Wenn man sich die BautÃ¤tigkeiten in Konstanz in den letzten Jahren so anschaut, kÃ¶nnte man ja verzweifeln (oder wÃ¤re â€žheulenâ€œ oder â€žkotzenâ€œ an dieser Stelle passender?): Jedes noch so kleine, bis dahin unbebaute, Fleckchen wird in diesen Jahren Ã¼berbaut, jeder kleine Rest innerstÃ¤dtischen GrÃ¼ns, jede Verkehrsinsel wird als BaulÃ¼cke, die es natÃ¼rlich umgehend â€žnachzuverdichtenâ€œ gilt, bezeichnet, unisono tÃ¶nt es aus allen politischen Lagern von â€žerzkonservativâ€œ bis â€žradikal-linksâ€œ: â€žWir brauchen mehr Wohnungen!â€œ - Wobei man sich dann immer fragt: Wer ist â€žwirâ€œ? Was heiÃŸt â€žbrauchenâ€œ? Um was zu erreichen? Und was ist dann, wenn die, wie derzeit immer allseits eifrig kolportiert, aktuell â€žfehlendenâ€œ ca. 3-4000 zusÃ¤tzlichen neuen Wohnungen gebaut sind? (Immerhin der gleiche Ruf, wie er seit 50 Jahren ertÃ¶nt â€“ als unser StÃ¤dtle noch nur knapp halb so dicht bevÃ¶lkert war...) Ist's dann gut? Reicht's dann endlich mal? In dieser Stadt, die jetzt schon aus allen NÃ¤hten platzt...! - Ja klar, â€žeigentlichâ€œ meinen die â€žMehr-Wohnungen-Ruferâ€œ ja: â€žWir brauchen mehr bezahlbaren Wohnraum!â€œ - Nur: Warum sagen sie's dann nicht auch so? Und, was natÃ¼rlich keiner dieser Rufer erklÃ¤ren kann: Wie soll denn (ausgerechnet) durch Neubauen, ausgerechnet durch noch mehr Wohnungen, ausgerechnet durch â€žNachverdichtenâ€œ das Wohnen billiger werden? (Kleiner Exkurs: Tokio, flÃ¤chenmÃ¤ssig heute ein Gebiet entsprechend dem GroÃŸraum â€žStuttgart-Freiburg-ZÃ¼rich-Ulmâ€œ, war auch mal ein 40.000-Einwohner-StÃ¤dtchen, heute ists der grÃ¶ÃŸte Ballungsraum des Planeten mit rd. 40 Millionen Einwohnern â€“ nach der â€žKonstanzer-Logikâ€œ mÃ¼sste dort das Wohnen in den besten Innenstadtlagen (um im Vergleich zu bleiben: also quasi â€žin Konstanzâ€œ!) ja inzwischen Gratis sein â€“ doch, ja huch: stattdessen kostet der WohnflÃ¤chenquadratmeter in Tokio dort aber inzwischen bis ca. 80.ooo,- Dollars â€“ komisch aber auch...) - FÃ¼r erschwinglichen Wohnraum fÃ¼r Normalverdiener braucht's dann halt doch etwas ausgefeiltere Konzepte als einfach nur immer â€žmehr, mehr, mehr...!â€œ - z.B. die Kopplung von ArbeitsplÃ¤tzen und Wohnraum, z.B. so: â€žWer X neue ArbeitsplÃ¤tzen in Konstanz schafft, muss auch gleichzeitig Y neue Wohnungen erschaffen!â€œ - Und jetzt kommt einer, ein Architekt und Stadtplaner, der gleich in einem seiner ersten Statements sagt: â€žBeispielsweise darf es keinen weiteren FlÃ¤chenverbrauch geben, wenn dies dazu fÃ¼hrt, dass Konstanz nicht klimaneutral wird. Durch den Verbrauch von FlÃ¤chen entsteht keine zusÃ¤tzliche bezahlbare Wohnung. FÃ¼r mehr bezahlbare Wohnungen mÃ¼ssen andere MaÃŸnahmen ergriffen werden.â€œ - Also ich finde das alles andere als â€žexzentrischâ€œ! Ganz im Gegenteil lÃ¤ÃŸt es doch hoffen, dass in Konstanz vielleicht doch noch irgendwann, hoffentlich solange noch was zu retten ist, endlich mal wieder diesbezÃ¼gliche Vernunft einkehrt!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>07.02.2020</p>
<p>OB-Kandidatur Luigi Pantisano</p>
<p>Ist â€žHirn-ein-(und Gier aus-)schaltenâ€œ gleich â€žexzentrischâ€œ? - Wenn man sich die BautÃ¤tigkeiten in Konstanz in den letzten Jahren so anschaut, kÃ¶nnte man ja verzweifeln (oder wÃ¤re â€žheulenâ€œ oder â€žkotzenâ€œ an dieser Stelle passender?): Jedes noch so kleine, bis dahin unbebaute, Fleckchen wird in diesen Jahren Ã¼berbaut, jeder kleine Rest innerstÃ¤dtischen GrÃ¼ns, jede Verkehrsinsel wird als BaulÃ¼cke, die es natÃ¼rlich umgehend â€žnachzuverdichtenâ€œ gilt, bezeichnet, unisono tÃ¶nt es aus allen politischen Lagern von â€žerzkonservativâ€œ bis â€žradikal-linksâ€œ: â€žWir brauchen mehr Wohnungen!â€œ - Wobei man sich dann immer fragt: Wer ist â€žwirâ€œ? Was heiÃŸt â€žbrauchenâ€œ? Um was zu erreichen? Und was ist dann, wenn die, wie derzeit immer allseits eifrig kolportiert, aktuell â€žfehlendenâ€œ ca. 3-4000 zusÃ¤tzlichen neuen Wohnungen gebaut sind? (Immerhin der gleiche Ruf, wie er seit 50 Jahren ertÃ¶nt â€“ als unser StÃ¤dtle noch nur knapp halb so dicht bevÃ¶lkert war&#8230;) Ist&#8217;s dann gut? Reicht&#8217;s dann endlich mal? In dieser Stadt, die jetzt schon aus allen NÃ¤hten platzt&#8230;! - Ja klar, â€žeigentlichâ€œ meinen die â€žMehr-Wohnungen-Ruferâ€œ ja: â€žWir brauchen mehr bezahlbaren Wohnraum!â€œ - Nur: Warum sagen sie&#8217;s dann nicht auch so? Und, was natÃ¼rlich keiner dieser Rufer erklÃ¤ren kann: Wie soll denn (ausgerechnet) durch Neubauen, ausgerechnet durch noch mehr Wohnungen, ausgerechnet durch â€žNachverdichtenâ€œ das Wohnen billiger werden? (Kleiner Exkurs: Tokio, flÃ¤chenmÃ¤ssig heute ein Gebiet entsprechend dem GroÃŸraum â€žStuttgart-Freiburg-ZÃ¼rich-Ulmâ€œ, war auch mal ein 40.000-Einwohner-StÃ¤dtchen, heute ists der grÃ¶ÃŸte Ballungsraum des Planeten mit rd. 40 Millionen Einwohnern â€“ nach der â€žKonstanzer-Logikâ€œ mÃ¼sste dort das Wohnen in den besten Innenstadtlagen (um im Vergleich zu bleiben: also quasi â€žin Konstanzâ€œ!) ja inzwischen Gratis sein â€“ doch, ja huch: stattdessen kostet der WohnflÃ¤chenquadratmeter in Tokio dort aber inzwischen bis ca. 80.ooo,- Dollars â€“ komisch aber auch&#8230;) - FÃ¼r erschwinglichen Wohnraum fÃ¼r Normalverdiener braucht&#8217;s dann halt doch etwas ausgefeiltere Konzepte als einfach nur immer â€žmehr, mehr, mehr&#8230;!â€œ - z.B. die Kopplung von ArbeitsplÃ¤tzen und Wohnraum, z.B. so: â€žWer X neue ArbeitsplÃ¤tzen in Konstanz schafft, muss auch gleichzeitig Y neue Wohnungen erschaffen!â€œ - Und jetzt kommt einer, ein Architekt und Stadtplaner, der gleich in einem seiner ersten Statements sagt: â€žBeispielsweise darf es keinen weiteren FlÃ¤chenverbrauch geben, wenn dies dazu fÃ¼hrt, dass Konstanz nicht klimaneutral wird. Durch den Verbrauch von FlÃ¤chen entsteht keine zusÃ¤tzliche bezahlbare Wohnung. FÃ¼r mehr bezahlbare Wohnungen mÃ¼ssen andere MaÃŸnahmen ergriffen werden.â€œ - Also ich finde das alles andere als â€žexzentrischâ€œ! Ganz im Gegenteil lÃ¤ÃŸt es doch hoffen, dass in Konstanz vielleicht doch noch irgendwann, hoffentlich solange noch was zu retten ist, endlich mal wieder diesbezÃ¼gliche Vernunft einkehrt!</p>
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