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	<title>Kommentare zu: Auf die Fasnacht ist auch kein Verlass mehr</title>
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	<description>Konstanz und rund um</description>
	<pubDate>Thu, 03 Sep 2026 05:28:07 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Bruno Neidhart</title>
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		<dc:creator>Bruno Neidhart</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Mar 2020 11:07:45 +0000</pubDate>
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		<description>ZÃ¼rich ist keine traditionelle Fasnachtsstadt. Das wurde ihr historisch bereits nach der Zwingli-Reformation ziemlich ausgetrieben. Allenfalls bemerkenswert waren hier im 20. Jahrhundert die "KÃ¼ma", die "KÃ¼nstler-MaskenbÃ¤lle" im Kongresshaus. Da tummelte sich alles, was besonders in der Kultur Rang und Namen hatte - von DÃ¼rrematt bis Tinguely. War sozusagen  ein dada-Nachbeben. Am wichtigsten in ZÃ¼rich ist heute noch immer das "SÃ¤chsilÃ¼Ã¼te" mit dem Verbrennen des "BÃ¶Ã¶gg" (Strohpuppe) - ein historisches FrÃ¼hlingsfest der ZÃ¼nfte (und der Kinder).

Somit: Allenfalls eine Stunde weiter fahren nach dem (katholischen) Luzern (halt noch vor dem Aschermittwoch!). Oder eben zum - diesmal reduzierten - immateriellen UNESCO-Kulturerbe Basler Fasnacht (die SchwÃ¤bisch-Alemannische Fasnacht hat ja bekanntlich diesen Titel ebenso, wie ich meine). Hier geht mittelalterliche Tradition ab (meistens....!).

Ebenso in Ermatingen. Wobei am Untersee nur "legendenhaft" nach dem Aschermittwoch noch gefeiert  werden darf  (Groppenfasnacht).

Wenn (gro) schreibt, Fasnacht hÃ¤tte mit "Wintervertreiben" zu tun, ist das allenfalls regional denkbar. "Fasnacht" und "Vorfastenzeit" sind da schon markantere Stichworte in diesem Zusammenhang. WomÃ¶glich gibt es noch eine Reihe anderer ErklÃ¤rungen. Und beim Begriff "Karneval" ist sowieso alles denkbar. Er hat sich weltweit wie ein Virus verbreitet (Davon zeugt zum Beispiel jÃ¤hrlich um Pfingsten herum der "Karneval der Kulturen" in Berlin-Kreuzberg).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ZÃ¼rich ist keine traditionelle Fasnachtsstadt. Das wurde ihr historisch bereits nach der Zwingli-Reformation ziemlich ausgetrieben. Allenfalls bemerkenswert waren hier im 20. Jahrhundert die &#8220;KÃ¼ma&#8221;, die &#8220;KÃ¼nstler-MaskenbÃ¤lle&#8221; im Kongresshaus. Da tummelte sich alles, was besonders in der Kultur Rang und Namen hatte - von DÃ¼rrematt bis Tinguely. War sozusagen  ein dada-Nachbeben. Am wichtigsten in ZÃ¼rich ist heute noch immer das &#8220;SÃ¤chsilÃ¼Ã¼te&#8221; mit dem Verbrennen des &#8220;BÃ¶Ã¶gg&#8221; (Strohpuppe) - ein historisches FrÃ¼hlingsfest der ZÃ¼nfte (und der Kinder).</p>
<p>Somit: Allenfalls eine Stunde weiter fahren nach dem (katholischen) Luzern (halt noch vor dem Aschermittwoch!). Oder eben zum - diesmal reduzierten - immateriellen UNESCO-Kulturerbe Basler Fasnacht (die SchwÃ¤bisch-Alemannische Fasnacht hat ja bekanntlich diesen Titel ebenso, wie ich meine). Hier geht mittelalterliche Tradition ab (meistens&#8230;.!).</p>
<p>Ebenso in Ermatingen. Wobei am Untersee nur &#8220;legendenhaft&#8221; nach dem Aschermittwoch noch gefeiert  werden darf  (Groppenfasnacht).</p>
<p>Wenn (gro) schreibt, Fasnacht hÃ¤tte mit &#8220;Wintervertreiben&#8221; zu tun, ist das allenfalls regional denkbar. &#8220;Fasnacht&#8221; und &#8220;Vorfastenzeit&#8221; sind da schon markantere Stichworte in diesem Zusammenhang. WomÃ¶glich gibt es noch eine Reihe anderer ErklÃ¤rungen. Und beim Begriff &#8220;Karneval&#8221; ist sowieso alles denkbar. Er hat sich weltweit wie ein Virus verbreitet (Davon zeugt zum Beispiel jÃ¤hrlich um Pfingsten herum der &#8220;Karneval der Kulturen&#8221; in Berlin-Kreuzberg).</p>
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