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1. April 2020 | Task Force Wirtschaft hofft:

„Eine Stadt – ein Team“

Konstanz (gro) Bei der Suche nach Lösungen, die die Wirtschaft möglichst bald wieder in Schwung bringen, geben sich Unternehmer, Verbandsfunktionäre und Politiker demonstrativ zuversichtlich. Als „Task Force Wirtschaft“ setzen ihre Spitzenvertreter auf das gemeinsame Interesse der Konstanzer: „Eine Stadt – ein Team“ lautet das Motto nach einer ersten Zusammenkunft dieser speziellen Eingreiftruppe. Ihre Akteure haben sich im Zeichen der weltweit grassierenden Landplage namens Corona-Virus nicht leibhaftig, sondern in einer Video-Konferenz erstmals ausgetauscht.

Erstes Treffen der „Task Force Wirtschaft“

Der Einzelhandel weitgehend zugesperrt, viele Betriebe mit Kurzarbeit auf Sparflamme und die Behörden schwer erreichbar: Die strikten Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus haben die Konstanzer Wirtschaft hart getroffen. Gemeinsam mit den Unternehmern sucht die Stadt „nach Lösungen, diese Ausnahmesituation zu überstehen“, heisst es in einer Mitteilung der Stadtverwaltung. Für den Umgang mit der Notsituation wurde die „Task Force Wirtschaft“ ins Leben gerufen.

Auch die Netzwerke von BioLago und CyberLago

Initiiert von Friedhelm Schaals städtischer Wirtschaftsförderung und der Marketing und Tourismus GmbH traf man sich in diesen Tagen zu der oben erwähnten Videokonferenz. Dabei gewesen sind, wie uns Mandy Krüger vom Presseamt der Stadt mitteilt, neben Landrat Zeno Danner und dem Konstanzer Oberbürgermeister Uli Burchardt Vertreter der lokalen Wirtschaft, der Kammern sowie verschiedener Verbände wie Dehoga oder dem Handelsverband. Auch die Netzwerke von BioLago und CyberLago hätten in dieser virtuellen Konferenz mitgemischt..

Soforthilfeprogrammen von Land und Bund

Für konkrete Handlungsanweisungen war die Zeit anscheinend noch nicht reif. Man habe aber „offen und direkt“ die Themen diskutiert sowie Sorgen und Kritik geäußert, teilt uns Mandy Krüger mit. Es sei dabei auch über Soforthilfeprogramme von Land und Bund sowie um deren Handhabung
gesprochen worden. Die Schließung der Grenze zur Schweiz und das Abwandern der Kunden zum Onlinehandel trage zum Ernst der Lage bei. Klar sei, dass man sich innerhalb der Task Force noch besser vernetzen müsse.

„Die Situation gemeinsam durchstehen“

Es gelte, innerhalb der Bevölkerung „das Bewusstsein dafür schaffen“, inwieweit jeder einzelne dazu beitragen könne, dass Konstanz wieder so lebendig werde, wie vor dem Ausbruch des Virus. Die Sorge, wie es nach Corona weiter gehen sollt, sei bei allen Beteiligten groß, verrät Mandy Krüger.. Genau so gebe es aber den Optimismus, dass man „die Situation gemeinsam durchstehen“ werde - wenn alle, die Stadt, die Bevölkerung und die Wirtschaft mithelfen. Nach dem Motto: „Eine Stadt – ein Team“.

Bild: Frieder Schindele



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