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	<title>Kommentare zu: Zoffingen - auf EmpÃ¶rung und Frust folgt die Satire</title>
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	<description>Konstanz und rund um</description>
	<pubDate>Wed, 02 Sep 2026 19:47:30 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Bruno Neidhart</title>
		<link>http://www.tmw-kn.com/blog/2020/09/14/zoffingen-auf-emporung-und-frust-folgt-die-satire/#comment-191653</link>
		<dc:creator>Bruno Neidhart</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Sep 2020 10:42:52 +0000</pubDate>
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		<description>Hat mit Satire nichts zu tun. Ist eher eine gezielt politische Aussage! Dabei kann der geplante Caritas-Bau durchaus hinterfragt werden. Dazu muss man jedoch schon ehrlich sein: In der "Umgebung" stehen nicht nur "kleinrÃ¤umige GÃ¤rten und HÃ¤user". Manche (Hinterhof-) GÃ¤rten der Niederburg wurden "hÃ¼ttenmÃ¤ssig" verkleinert. Und zum Seerhein hin schliessen mÃ¤chtige Bauten der ehemaligen Schule das mittelalterliche Stadtensemble unÃ¤sthetisch ab. 

GrundsÃ¤tzlich kann ein Alters- und Pflegeheim durchaus in der Altstadt stehen. Und wenn ein solches Projekt aufgegleist wird, tut man gut daran, lange daran zu arbeiten, bis eine LÃ¶sung zur allgemeinen Zufriedenheit gefunden ist. Ist immer mÃ¶glich.

Dazu sollte besonders in der heutigen Zeit darauf geachtet werden, viel GrÃ¼nraum zu belassen. So gesehen ist die dunkle Aktion, "KastanienbÃ¤ume weg", vorerst mal nicht zu verstehen. Die Planer sahen wohl nur so die MÃ¶glichkeit, das erforderliche Bauvolumen unterzubringen. Dass die GrÃ¶ÃŸe eines solchen Hauses - die Zimmerzahl fÃ¼r Bewohner - im Zusammenhang steht mit heutigen Erfordernissen im zweckmÃ¤ssigen Wirtschaften, mag schon sein. Gut 100 Personen zu beherbergen ist Ã¼brigens noch lange keine "Massenunterkunft" bei solchen Institutionen, wie kolportiert wird.

Nun sind die Kastanien mal weg. Und Caritas verspricht, sogar mehr GrÃ¼n als vorher zu schaffen, groÃŸe TeileÂ des verbleibenden FreigelÃ¤ndes Ã¶ffentlich grÃ¼n zu belassen (so wird Ã¼brigens meistens argumentiert, wenn man sich im Nachhinein bewusst wird, dass etwas schief gelaufen sein kÃ¶nnte!).

Mal angenommen, dass das Projekt "kaum mehr auszubremsen sei" (gro), so darf schon darauf hingewiesen werden, dass der Anbau, wie er bildlich dargestellt wird, einer sehr einfÃ¤ltigen Architektur anheim zu fallen droht, dabei noch mit einem "himmlischen oberen Ende", das nun vollstÃ¤ndig nichts mit der Dachlandschaft der Niederburg zu tun haben will. Dieser Bau/Anbau wird hier als FremdkÃ¶rper wahrnehmbar bleiben. Es gibt heute Beispiele von neuer Architektur, die auch in einem Altstadt-Ensemble vostellbar sind. Auch in Konstanz! Diesem Caritas-Bau fehlt jedes Flair, hat keine AtmosphÃ¤re, ist nur ein Zweckbau. Das wÃ¤re die eigentliche Tragik, wenn das Projekt realisiert wÃ¼rde.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hat mit Satire nichts zu tun. Ist eher eine gezielt politische Aussage! Dabei kann der geplante Caritas-Bau durchaus hinterfragt werden. Dazu muss man jedoch schon ehrlich sein: In der &#8220;Umgebung&#8221; stehen nicht nur &#8220;kleinrÃ¤umige GÃ¤rten und HÃ¤user&#8221;. Manche (Hinterhof-) GÃ¤rten der Niederburg wurden &#8220;hÃ¼ttenmÃ¤ssig&#8221; verkleinert. Und zum Seerhein hin schliessen mÃ¤chtige Bauten der ehemaligen Schule das mittelalterliche Stadtensemble unÃ¤sthetisch ab. </p>
<p>GrundsÃ¤tzlich kann ein Alters- und Pflegeheim durchaus in der Altstadt stehen. Und wenn ein solches Projekt aufgegleist wird, tut man gut daran, lange daran zu arbeiten, bis eine LÃ¶sung zur allgemeinen Zufriedenheit gefunden ist. Ist immer mÃ¶glich.</p>
<p>Dazu sollte besonders in der heutigen Zeit darauf geachtet werden, viel GrÃ¼nraum zu belassen. So gesehen ist die dunkle Aktion, &#8220;KastanienbÃ¤ume weg&#8221;, vorerst mal nicht zu verstehen. Die Planer sahen wohl nur so die MÃ¶glichkeit, das erforderliche Bauvolumen unterzubringen. Dass die GrÃ¶ÃŸe eines solchen Hauses - die Zimmerzahl fÃ¼r Bewohner - im Zusammenhang steht mit heutigen Erfordernissen im zweckmÃ¤ssigen Wirtschaften, mag schon sein. Gut 100 Personen zu beherbergen ist Ã¼brigens noch lange keine &#8220;Massenunterkunft&#8221; bei solchen Institutionen, wie kolportiert wird.</p>
<p>Nun sind die Kastanien mal weg. Und Caritas verspricht, sogar mehr GrÃ¼n als vorher zu schaffen, groÃŸe TeileÂ des verbleibenden FreigelÃ¤ndes Ã¶ffentlich grÃ¼n zu belassen (so wird Ã¼brigens meistens argumentiert, wenn man sich im Nachhinein bewusst wird, dass etwas schief gelaufen sein kÃ¶nnte!).</p>
<p>Mal angenommen, dass das Projekt &#8220;kaum mehr auszubremsen sei&#8221; (gro), so darf schon darauf hingewiesen werden, dass der Anbau, wie er bildlich dargestellt wird, einer sehr einfÃ¤ltigen Architektur anheim zu fallen droht, dabei noch mit einem &#8220;himmlischen oberen Ende&#8221;, das nun vollstÃ¤ndig nichts mit der Dachlandschaft der Niederburg zu tun haben will. Dieser Bau/Anbau wird hier als FremdkÃ¶rper wahrnehmbar bleiben. Es gibt heute Beispiele von neuer Architektur, die auch in einem Altstadt-Ensemble vostellbar sind. Auch in Konstanz! Diesem Caritas-Bau fehlt jedes Flair, hat keine AtmosphÃ¤re, ist nur ein Zweckbau. Das wÃ¤re die eigentliche Tragik, wenn das Projekt realisiert wÃ¼rde.</p>
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		<title>Von: Marcus Nabholz</title>
		<link>http://www.tmw-kn.com/blog/2020/09/14/zoffingen-auf-emporung-und-frust-folgt-die-satire/#comment-191652</link>
		<dc:creator>Marcus Nabholz</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Sep 2020 06:56:32 +0000</pubDate>
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		<description>Man braucht in Konstanz Pflegeheime. Nur nicht in direkter Nachbarschaft. Egal ob Kita, Pflegeheim, Schule oder sonstige soziale Einrichtungen, sie werden lauthals gefordert. Wenn aber eine Planung vorliegt, wird permanent von den Anwohnern protestiert. Sind wir wirklich inzwischen eine solch egoistische, unsoziale Stadt geworden???????</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Man braucht in Konstanz Pflegeheime. Nur nicht in direkter Nachbarschaft. Egal ob Kita, Pflegeheim, Schule oder sonstige soziale Einrichtungen, sie werden lauthals gefordert. Wenn aber eine Planung vorliegt, wird permanent von den Anwohnern protestiert. Sind wir wirklich inzwischen eine solch egoistische, unsoziale Stadt geworden???????</p>
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