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	<title>Kommentare zu: Einzelhandel: DÃ¶bele-Platz braucht grosses Parkhaus</title>
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	<description>Konstanz und rund um</description>
	<pubDate>Wed, 02 Sep 2026 14:43:47 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Bruno Neidhart</title>
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		<dc:creator>Bruno Neidhart</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Nov 2020 16:42:32 +0000</pubDate>
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		<description>Konstanz ist atttraktiv. Und das zieht bekanntlich Verkehr an. Der wiederum beflÃ¼gelt den Einzelhandel. Und umgekehrt sorgt auch der Einzelhandel prima dafÃ¼r, dass die Stadt attraktiv bleibt. Dazu kommen die vielen Kulturangebote. Und die breite Bildung. Und das alles in einem anregenden Flair, um sich rundum "wie in den Ferien fÃ¼hlen zu kÃ¶nnen": Am See, um den Hafen, in der Alstadt, in der neuen Seerhein-Szenerie, in den BÃ¤dern, usw. Man kann sich glÃ¼cklich schÃ¤tzen, hier zu wohnen.

GlÃ¼cklich? Nicht alle sind zufrieden. Zumal der Verkehr durch Nichtregulierung in den letzten 10 Jahren immer dichter wurde. Beilaufend nicht nur in der Innenstadt. Wie eine endgÃ¼ltige Regulierung auszusehen hÃ¤tte? Nun, noch liegt kein schlÃ¼ssiges Konzept vor. Kann wohl auch nicht. Verkehr, wie Stadt, sind dynamisch. Und das verlangt eine stÃ¤ntige Beobachtung dieser Dynamik, eine  rasche Anpassung an neue Gegebenheiten (die kommende "Gegebenheit" ist dann die ElektromobilitÃ¤t!).

Dass der auswÃ¤rtige Individualverkehr einen wichtigen Part zu Ã¼bernehmen hat, die Stadt zu befruchten, ist in Konstanz besonders auffÃ¤llig. Die Stadt lebt, wenn man so will, Ã¼ber ihre eigenen VerhÃ¤ltnisse.Â Vom weiten Umland, besonders auch vom SÃ¼den her, wird sie am einfachsten individuell erschlossen. Der Ã–ffentliche Nahverkehr erschliesst die Stadt nur sehr bedingt. Und von Norden her, Ã¼ber nur zwei RheinbrÃ¼cken, stÃ¶sst der Verkehr dann auf den vom SÃ¼den anrollenden und trifft sich mittendrin. Geht eigentlich nicht.

Die Idee, innerstÃ¤dtische ParkhÃ¤user den Anwohnern zu widmen um die Stadt zu "beruhigen", mag ja grobtheoretisch sinnvoll sein. Nur mÃ¼ssen diese Fahrzeige auch fahren. Sie sind unterwegs. Sonst wÃ¼rden sie nicht gebraucht (Ã¼ber einen sinnvoll zu fÃ¶rdernden Radverkehr soll hier mal nicht die Rede sein - eine andere Fragestellung).

Und die Alternative, ausserhalb des innerstÃ¤dischen Rings grosse ParkflÃ¤chen zur VerfÃ¼gung zu stellen (DÃ¶bele, BrÃ¼ckenkopf Nord) funktioniert wohl nur dann bestens, wenn diese an einen exzellent funtionierenden Ã–ffentlichen Verkehr angeschlossen werden. Damit meine ich: Kurzer Takt, bequeme Ausstattung, viele Haltestellen, absolute VerlÃ¤sslichkeit, bezahlbar bis.....gratis. Und selbstverstÃ¤ndlich eigene Bus-Fahrspuren! Ohne die lÃ¤uft gar nichts. In der Summe: Die AttraktivitÃ¤t der Stadt und die AttraktivitÃ¤t des stÃ¤dtischen Ã–ffentlichen Verkehrs sollten ein und das selbe sein! Ist gegenwÃ¤rtig noch ziemlich einseitig.

Und der "innerstÃ¤dtische Schiffsverkehr"? Ja! - gehÃ¶rt zu einer Stadt am See. Kann aber nur begenzt den StraÃŸenverkehr entlasten, hÃ¤tte im Jahresrhytmus der Stadt jedoch eine gewisse touristische Bedeutung, wenn er breiter ausgelegt werden kÃ¶nnte (etwa Hafen, Seerhein Ã¼ber BoFo bis zur Bleiche. Oder von der Seestrasse/Thermalbad zum attraktiven Kreuzlinger Parkufer). Eher Wunschbilder......

Und die Bahn? Nun, ich wÃ¼rde mindesten den Bahnhof mal nicht gleichwertig attraktiv bezeichnen. Auch nicht nach der jÃ¼ngsten Korrektur durch einen Aufzug. Es wurde viel Neuzeit verpasst. Nur zum Unterschied, dass sich der individuell Mobilisierte (Auto, Fahrrad) selbst organisieren kann, der Ã¶ffentlich Mobilisierte ist auf das angewiesen, was vorliegt.

Es gibt fÃ¼r Konstanz, wie ich es jahrzehnte erlebte (wohl auch fÃ¼r vergleichbare StÃ¤dte gÃ¼ltig ) keine IdeallÃ¶sung fÃ¼r den Verkehr. Besonders nicht fÃ¼r den Ruhenden. So exzellent einfach wie oben am Giessberg (Uni) kann man unten in der Stadt keine BÃ¤ume dazu fÃ¤llen!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Konstanz ist atttraktiv. Und das zieht bekanntlich Verkehr an. Der wiederum beflÃ¼gelt den Einzelhandel. Und umgekehrt sorgt auch der Einzelhandel prima dafÃ¼r, dass die Stadt attraktiv bleibt. Dazu kommen die vielen Kulturangebote. Und die breite Bildung. Und das alles in einem anregenden Flair, um sich rundum &#8220;wie in den Ferien fÃ¼hlen zu kÃ¶nnen&#8221;: Am See, um den Hafen, in der Alstadt, in der neuen Seerhein-Szenerie, in den BÃ¤dern, usw. Man kann sich glÃ¼cklich schÃ¤tzen, hier zu wohnen.</p>
<p>GlÃ¼cklich? Nicht alle sind zufrieden. Zumal der Verkehr durch Nichtregulierung in den letzten 10 Jahren immer dichter wurde. Beilaufend nicht nur in der Innenstadt. Wie eine endgÃ¼ltige Regulierung auszusehen hÃ¤tte? Nun, noch liegt kein schlÃ¼ssiges Konzept vor. Kann wohl auch nicht. Verkehr, wie Stadt, sind dynamisch. Und das verlangt eine stÃ¤ntige Beobachtung dieser Dynamik, eine  rasche Anpassung an neue Gegebenheiten (die kommende &#8220;Gegebenheit&#8221; ist dann die ElektromobilitÃ¤t!).</p>
<p>Dass der auswÃ¤rtige Individualverkehr einen wichtigen Part zu Ã¼bernehmen hat, die Stadt zu befruchten, ist in Konstanz besonders auffÃ¤llig. Die Stadt lebt, wenn man so will, Ã¼ber ihre eigenen VerhÃ¤ltnisse.Â Vom weiten Umland, besonders auch vom SÃ¼den her, wird sie am einfachsten individuell erschlossen. Der Ã–ffentliche Nahverkehr erschliesst die Stadt nur sehr bedingt. Und von Norden her, Ã¼ber nur zwei RheinbrÃ¼cken, stÃ¶sst der Verkehr dann auf den vom SÃ¼den anrollenden und trifft sich mittendrin. Geht eigentlich nicht.</p>
<p>Die Idee, innerstÃ¤dtische ParkhÃ¤user den Anwohnern zu widmen um die Stadt zu &#8220;beruhigen&#8221;, mag ja grobtheoretisch sinnvoll sein. Nur mÃ¼ssen diese Fahrzeige auch fahren. Sie sind unterwegs. Sonst wÃ¼rden sie nicht gebraucht (Ã¼ber einen sinnvoll zu fÃ¶rdernden Radverkehr soll hier mal nicht die Rede sein - eine andere Fragestellung).</p>
<p>Und die Alternative, ausserhalb des innerstÃ¤dischen Rings grosse ParkflÃ¤chen zur VerfÃ¼gung zu stellen (DÃ¶bele, BrÃ¼ckenkopf Nord) funktioniert wohl nur dann bestens, wenn diese an einen exzellent funtionierenden Ã–ffentlichen Verkehr angeschlossen werden. Damit meine ich: Kurzer Takt, bequeme Ausstattung, viele Haltestellen, absolute VerlÃ¤sslichkeit, bezahlbar bis&#8230;..gratis. Und selbstverstÃ¤ndlich eigene Bus-Fahrspuren! Ohne die lÃ¤uft gar nichts. In der Summe: Die AttraktivitÃ¤t der Stadt und die AttraktivitÃ¤t des stÃ¤dtischen Ã–ffentlichen Verkehrs sollten ein und das selbe sein! Ist gegenwÃ¤rtig noch ziemlich einseitig.</p>
<p>Und der &#8220;innerstÃ¤dtische Schiffsverkehr&#8221;? Ja! - gehÃ¶rt zu einer Stadt am See. Kann aber nur begenzt den StraÃŸenverkehr entlasten, hÃ¤tte im Jahresrhytmus der Stadt jedoch eine gewisse touristische Bedeutung, wenn er breiter ausgelegt werden kÃ¶nnte (etwa Hafen, Seerhein Ã¼ber BoFo bis zur Bleiche. Oder von der Seestrasse/Thermalbad zum attraktiven Kreuzlinger Parkufer). Eher Wunschbilder&#8230;&#8230;</p>
<p>Und die Bahn? Nun, ich wÃ¼rde mindesten den Bahnhof mal nicht gleichwertig attraktiv bezeichnen. Auch nicht nach der jÃ¼ngsten Korrektur durch einen Aufzug. Es wurde viel Neuzeit verpasst. Nur zum Unterschied, dass sich der individuell Mobilisierte (Auto, Fahrrad) selbst organisieren kann, der Ã¶ffentlich Mobilisierte ist auf das angewiesen, was vorliegt.</p>
<p>Es gibt fÃ¼r Konstanz, wie ich es jahrzehnte erlebte (wohl auch fÃ¼r vergleichbare StÃ¤dte gÃ¼ltig ) keine IdeallÃ¶sung fÃ¼r den Verkehr. Besonders nicht fÃ¼r den Ruhenden. So exzellent einfach wie oben am Giessberg (Uni) kann man unten in der Stadt keine BÃ¤ume dazu fÃ¤llen!</p>
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