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	<title>Kommentare zu: Erster Schnee fÃ¼r chinesische Palme im Stadtgarten</title>
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	<description>Konstanz und rund um</description>
	<pubDate>Wed, 02 Sep 2026 13:50:02 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Bruno Neidhart</title>
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		<dc:creator>Bruno Neidhart</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Jan 2021 10:56:34 +0000</pubDate>
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		<description>Das "Verpalmen" von touristisch Orten, um "SÃ¼den" vorzugeben, war schon immer ein Werbe-Gag der Tourismusindustrie. Auch am Bodensee. Unsere autochthonen Pflanzen bilden anscheinend die ewige Sehnsucht Suchender nach Sonne und WÃ¤rme weniger ab. Wenn es dann mal am See so richtig schÃ¼ttet oder frÃ¶stelt, trÃ¶stet allerdings auch eine einsame chinesische Hanfpalme im StadtgÃ¤rtchen nur sehr bedingt. Schneebedeckt sieht sie ja hÃ¼bsch aus. Aber das Autochthone dahinter ebenso. FrÃ¼her waren Exoten das Privileg von Botanischen GÃ¤rten oder privater Park- oder Gartenanlagen. Im Winter mussten viele dieser Pflanzen geschÃ¼tzt werden. Heute bleiben einige davon bereits im Freien. Man sagt dem "KlimaverÃ¤nderung". Wird das Bodenseeland bald zum Palmenland erkoren? Kaum. Und die spanischen und italienischen Olivenbauern mÃ¼ssen sich vor uns wohl noch lange nicht fÃ¼rchten. Bei uns wÃ¤chst hingegen - als touristische Klimareferenz - ein sonnengereifter, guter MÃ¼ller-Thurgau heran. Auch ohne Palmenbegleitung.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das &#8220;Verpalmen&#8221; von touristisch Orten, um &#8220;SÃ¼den&#8221; vorzugeben, war schon immer ein Werbe-Gag der Tourismusindustrie. Auch am Bodensee. Unsere autochthonen Pflanzen bilden anscheinend die ewige Sehnsucht Suchender nach Sonne und WÃ¤rme weniger ab. Wenn es dann mal am See so richtig schÃ¼ttet oder frÃ¶stelt, trÃ¶stet allerdings auch eine einsame chinesische Hanfpalme im StadtgÃ¤rtchen nur sehr bedingt. Schneebedeckt sieht sie ja hÃ¼bsch aus. Aber das Autochthone dahinter ebenso. FrÃ¼her waren Exoten das Privileg von Botanischen GÃ¤rten oder privater Park- oder Gartenanlagen. Im Winter mussten viele dieser Pflanzen geschÃ¼tzt werden. Heute bleiben einige davon bereits im Freien. Man sagt dem &#8220;KlimaverÃ¤nderung&#8221;. Wird das Bodenseeland bald zum Palmenland erkoren? Kaum. Und die spanischen und italienischen Olivenbauern mÃ¼ssen sich vor uns wohl noch lange nicht fÃ¼rchten. Bei uns wÃ¤chst hingegen - als touristische Klimareferenz - ein sonnengereifter, guter MÃ¼ller-Thurgau heran. Auch ohne Palmenbegleitung.</p>
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